Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Gestion d'entreprise - Controlle de gestion

Risikocontrolling in Medienunternehmen

Titre: Risikocontrolling in Medienunternehmen

Mémoire (de fin d'études) , 2006 , 94 Pages , Note: 2.7

Autor:in: Diplom-Kaufmann Jens Schiffgens (Auteur)

Gestion d'entreprise - Controlle de gestion
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Problemstellung und Untersuchungsziel

Die Unternehmenstätigkeit auf dem freien Markt ist grundsätzlich für jedes Unternehmen mit Risiken verbunden. Risiken sind ein integraler Bestandteil der Geschäftstätigkeit. Sie werden jedoch bewusst in Kauf genommen, um die Gewinnpotentiale des Marktes erschließen zu können. Erfolgreich sind Unternehmen, die eine Kontrolle über ihre Risikopositionen ausüben, die diese identifizieren, bewerten und steuern können und gleichzeitig ihre Chancen wahrnehmen. Risiken und Chancen sind zwei Seiten der selben Medaille, die sich gegenseitig bedingen, aber in ihren Potentialen gesteuert werden können. Für eine erfolgreiche Unternehmenstätigkeit ist somit eine zielorientierte, bewusste und systematische Auseinandersetzung mit Risiken und Chancen erforderlich. Ein effektives und effizientes Risikocontrolling (RC) kann diesen Anforderungen gerecht werden. Das Operieren des RC im Spannungsfeld zwischen Verlustvermeidung und Ertragsrealisierung stellt dabei besonders hohe Anforderungen und kann bei erfolg-reicher Umsetzung daher einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil begründen. Der Einfluss des RC auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens hat vor allen Dingen durch die Einführung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, die Globalisierung und dem daraus resultierenden weltweiten Wettbewerb wesentlich an Gewicht gewonnen. Besonders nachdrücklich wirken sich diese Entwicklungen dabei auf die Medienbranche aus. Deswegen besteht hier ein außerordentlich hoher Bedarf an einem effektiven RC.

Da sich die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Medienbranche in den letzten Jahren zudem wesentlich erhöht hat, ist es verwunderlich, dass es in der wissenschaftlichen Literatur, an einer diesem Stellenwert angemessenen Thematisierung der betriebs- und volkswirtschaftlich drängenden Relevanz eines effektiven Risikocontrolling in Medienunternehmen (MU) mangelt. Um diesem Missstand entgegenzutreten, beschäftigt sich diese Diplomarbeit ausführlich mit einem effektiven Risikocontrolling in MU.

Gang der Untersuchung

Die Diplomarbeit unterteilt sich neben der Einleitung in vier Kapitel, die den Leser aufeinander aufbauend über die Notwendigkeit und die Ausgestaltung des Risikocontrolling in MU informieren sollen. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Untersuchungsziel

1.2 Gang der Untersuchung

2. Grundlagen des Risikocontrolling

2.1 Begriffliche Grundlagen

2.1.1 Risikobegriff

2.1.2 Risikomanagement und Risikocontrolling

2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen für das Risikocontrolling

2.2.1 KonTraG, Sarbanes-Oxley-Act und Basel II

2.2.2 Weitere rechtliche Vorschriften

2.3 Risikopolitische Grundsätze als Voraussetzung eines erfolgreichen Risikocontrolling

2.4 Risikomanagement-Prozess

2.4.1 Risikoidentifikation und Risikoanalyse

2.4.2 Risikobewertung

2.4.3 Risikosteuerung

2.4.4 Risikoüberwachung

2.5 Prozessüberwachung

2.6 Risikokommunikation und Risikodokumentation

3. Medienunternehmen und deren Risiken

3.1 Begriffsabgrenzung und Besonderheiten von Medienunternehmen

3.2 Arten von Medienunternehmen

3.3 Aktuelle Herausforderungen für Medienunternehmen

3.4 Risiken ausgewählter Medienunternehmen

3.4.1 Risiken für Zeitungsverlage

3.4.2 Risiken privater Free-TV-Anbieter

4. Risikocontrolling in Medienunternehmen

4.1 Bedeutung des Risikocontrolling für Medienunternehmen

4.2 Auswirkung der rechtlichen Rahmenbedingungen auf Medienunternehmen

4.3 Instrumente des Risikocontrolling für ausgewählte Medienunternehmen

4.3.1 Balanced Scorecard als strategisches Instrument

4.3.2 Identifikation und Analyse von Risiken

4.3.2.1 Checklisten

4.3.2.2 Frühwarnsysteme

4.3.2.3 Szenario-Technik

4.3.3 Bewertung von Risiken

4.3.3.1 Scoring-Modelle

4.3.3.2 Risiko-Portfolios

4.3.4 Steuerung von Risiken

4.3.4.1 Risikovermeidung

4.3.4.2 Risikoverminderung

4.3.4.3 Risikoüberwälzung

4.3.4.4 Risikoakzeptanz

4.3.5 Überwachung der Risiken

4.4 Kommunikation und Dokumentation der Risiken

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die betriebs- und volkswirtschaftliche Relevanz eines effektiven Risikocontrollings in Medienunternehmen. Das primäre Ziel ist es, die spezifischen Risikostrukturen in der Medienbranche zu analysieren und konkrete Instrumente für ein zielorientiertes Risikomanagement in Zeitungsverlagen und bei privaten Free-TV-Anbietern abzuleiten.

  • Spezifische Charakteristika der Medienbranche (duale Marktverbundenheit, öffentliche Güter, First-Copy-Costs)
  • Einfluss rechtlicher Rahmenbedingungen (KonTraG, Sarbanes-Oxley-Act, Basel II) auf das Risikocontrolling
  • Digitale Herausforderungen wie das Internet, Konvergenz und Globalisierung
  • Praktische Umsetzung von Risikocontrolling-Instrumenten wie Balanced Scorecard, Früherkennungssysteme und Szenario-Technik

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsabgrenzung und Besonderheiten von Medienunternehmen

Eine exakte, alle Erscheinungsformen umfassende Abgrenzung des Begriffs „Medienunternehmen“ erscheint insbesondere aufgrund der Breite medialer Leistungsangebote und der kontinuierlichen Fortentwicklungen von Kommunikationstechnologien geradezu aussichtslos. In der wissenschaftlichen Literatur wird regelmäßig zwischen einer engen und einer weiten Begriffsauffassung unterschieden. Ein enges Begriffsverständnis erfasst ausschließlich aktuell berichtende Massenmedien wie Fernsehen, Hörfunk, Anzeigenblatt, Zeitschrift und Zeitung. Diese enge Auffassung korrespondiert auch mit der Definition des Mediensektors durch die Monopolkommission. Eine weite Auslegung schließt Unternehmen mit ein, die schwerpunktmäßig künstlerisch oder wissenschaftlich tätig sind. In diesem Sinne zählen auch Filmproduktionsunternehmen, Buchverlage, Theater, Kinos und Museen zu MU. Teilweise werden zudem Unternehmen, die auf vor- oder nachgelagerten Stufen der Wertschöpfungskette tätig sind (wie z.B. ein Druckereibetrieb), in die Begriffsauslegung mit einbezogen. Dann handelt es sich aber um eine sehr weit gefasste Abgrenzung. Aus Gründen der Übersichtlichkeit und Konsistenz bildet die enge Begriffsabgrenzung die Grundlage dieser Diplomarbeit.

Schon bei einer ersten, oberflächlichen Betrachtung der Medienbranche fällt ein wesentliches Charakteristikum auf, nämlich dass die angebotenen Produkte in der Regel aus zwei Komponenten bestehen. Zum einen beinhaltet das Mediengut eine immaterielle Komponente, einen Kommunikationsinhalt, der grundsätzlich eine Leistung im Sinne des Urheberrechts darstellt. Zum anderen ist dieser Kommunikationsinhalt regelmäßig an eine materielle Komponente gebunden, ein Trägermedium zum Transport der Inhalte (z.B. Papier, DVD-Rohling, Rundfunkwellen). Die Kommunikationsinhalte bestehen dabei aus gebündelten Informationen z.B. in Form von Nachrichten oder Unterhaltung.

Informationen spielen allgemein eine zentrale Rolle in MU. Sie kennzeichnen nicht nur die angebotene Leistung, sondern sind zugleich entscheidender Produktionsfaktor. Genauer gesagt erstreckt sich die Bedeutung von Informationen auf den gesamten Leistungserstellungsprozess, also auf die betrieblichen Funktionen Beschaffung, Produktion und Absatz. Informationen werden beschafft oder erzeugt, zusammengestellt bzw. bearbeitet und schlussendlich distribuiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Risiken der Medienbranche und begründet die Notwendigkeit eines effektiven Risikocontrollings angesichts gestiegener globaler Wettbewerbsbedingungen.

2. Grundlagen des Risikocontrolling: Erläutert die theoretischen Aspekte des Risikobegriffs, die rechtlichen Rahmenbedingungen und den Risikomanagement-Prozess.

3. Medienunternehmen und deren Risiken: Analysiert die Besonderheiten von Medienunternehmen, wie die duale Marktverbundenheit, und diskutiert aktuelle Herausforderungen wie die Digitalisierung.

4. Risikocontrolling in Medienunternehmen: Schlägt eine praktische Umsetzung von Risikocontrolling-Instrumenten für Zeitungsverlage und Free-TV-Anbieter vor.

5. Schlussbetrachtung: Fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die langfristige Bedeutung eines funktionierenden Risikomanagements für den Unternehmenserfolg.

Schlüsselwörter

Risikocontrolling, Medienunternehmen, Risikomanagement-Prozess, duale Marktverbundenheit, Anzeigen-Auflagen-Spirale, Digitalisierung, Balanced Scorecard, Früherkennungssysteme, Szenario-Technik, First-Copy-Costs, Zeitungsverlage, Free-TV-Anbieter, Basel II, Risikobewertung, Unternehmensstrategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und praktischen Implementierung eines effektiven Risikocontrollings speziell in Medienunternehmen wie Zeitungsverlagen und privaten Free-TV-Sendern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements, rechtliche Anforderungen, branchenspezifische Risiken durch die Digitalisierung sowie spezifische Controlling-Instrumente.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist die Ableitung und Konkretisierung eines Risikocontrollings, das den Besonderheiten der Medienbranche gerecht wird und Wettbewerbsvorteile sichert.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine fundierte Literaturanalyse zur Herleitung von Risikogrundsätzen und kombiniert diese mit praxisorientierten Instrumenten wie der modifizierten Balanced Scorecard (BSC+), Checklisten und Szenario-Techniken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Risikolage von Medienunternehmen und die detaillierte Vorstellung und Anwendung von Instrumenten zur Risikoidentifikation, -bewertung und -steuerung.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Risikocontrolling, Medienunternehmen, duale Marktverbundenheit, Anzeigen-Auflagen-Spirale, Digitalisierung und verschiedene Risiko-Management-Instrumente.

Was bedeutet die "duale Marktverbundenheit" bei Medienunternehmen?

Sie beschreibt die Abhängigkeit von zwei unterschiedlichen Märkten: dem Rezipientenmarkt (Leser/Zuschauer) und dem Werbemarkt. Erfolge auf beiden Märkten verstärken sich gegenseitig.

Wie beeinflusst Basel II die Medienbranche laut der Arbeit?

Durch die Rating-Vorgaben von Basel II wird es für kleinere Medienunternehmen schwieriger und teurer, Kredite zu erhalten, da ihre immateriellen Vermögenswerte in der Bilanz oft nicht ausreichend aktiviert werden können.

Fin de l'extrait de 94 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Risikocontrolling in Medienunternehmen
Université
University of Cologne
Note
2.7
Auteur
Diplom-Kaufmann Jens Schiffgens (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
94
N° de catalogue
V186223
ISBN (ebook)
9783869438436
ISBN (Livre)
9783867469425
Langue
allemand
mots-clé
risikocontrolling medienunternehmen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplom-Kaufmann Jens Schiffgens (Auteur), 2006, Risikocontrolling in Medienunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186223
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  94  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint