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Der islamische Garten

Titre: Der islamische Garten

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2005 , 15 Pages , Note: 1.5

Autor:in: Sandy Alami (Auteur)

Architecture de paysage, Entretien de paysage, Horticulture
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit erläutert die Entstehung des islamischen Gartens unter den Einflüssen anderer Gartentypen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Der islamische Garten

2. Ursprung des islamischen Gartens

2.1 Der persische Garten

2.2 Der arabische Garten

2.3 Der türkische Garten

3. Religiöse Bedeutung des Gartens und des Wassers

4. Funktionen des islamischen Gartens

5. Grundrissschemata nach Ruggles am Beispiel der „Alhambra“

6. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Wurzeln, die religiöse Symbolik sowie die funktionalen Aspekte des islamischen Gartens, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der architektonischen Umsetzung und der Bedeutung der Vierteilung liegt. Die zentrale Fragestellung befasst sich damit, wie sich der islamische Garten aus verschiedenen kulturellen Traditionen entwickelte und wie er als Abbild paradiesischer Vorstellungen in der Architektur sowie im rituellen Leben verankert wurde.

  • Entwicklung des islamischen Gartens aus persischen, arabischen und türkischen Ursprüngen
  • Die zentrale Rolle des Wassers und dessen religiöse Bedeutung im Koran
  • Funktionen des Gartens als Ort der Repräsentation, des Privaten und der Versorgung
  • Analyse der Grundrissschemata am Beispiel der Alhambra in Granada
  • Architektonische Symbolik und der Einfluss auf die europäische Gartenkunst

Auszug aus dem Buch

2.1 Der persische Garten

Der älteste erwähnte Garten wurde in der altpersischen Hauptstadt um 550 v.Chr. angelegt. Archäologische Zeugnisse sind eher spärlich. Das Meiste wissen wir durch Überlieferungen griechischer Historiker wie z.B. Xenophon berichtet in seinen Schriften (Oikonomikos 4,13):

„In welchen Gegenden immer (der Perserkönig) wohnt oder zu welcher er sich wendet, da trägt er Sorge, dass dort Gärten sind, die so genannten Parádeisoi, von allen schönen und guten Dingen voll, welche die Erde hervorbringen mag, und in eben diesen hält er sich die meiste Zeit auf, solange die Jahreszeit es zulässt .“2

Xenophon übersetzte die Wendung „Parádeisoi“ für diese herrlichen Gärten mit „von Mauern umgeben“. Das persische Wort „pairidaeza“ bedeutet eigentlich Umzäunung, Ummauerung, Umfassung. Xenophon führte das Wort in den griechischen Wortschatz ein und über die Zeit im christlichen Zusammenhang wurde es zum mitteleuropäischen „Paradies“. Er lernte die persischen Königsgärten um 401 v.Chr. kennen, als er Mesopotamien durchquerte. Zu den „Parádeisoi“ gehörten nicht nur die königlichen Gartenanlagen, sondern auch wie Xenophon berichtete, ausgedehnte Obstgärten, die König Dareios (549-486v.Chr.) für die Versorgung der Bevölkerung anlegte. Wie schon erwähnt, ist der Garten von Mauern umgeben, um sowohl Schutz vor ungebetenen Gästen, Dieben, Feinden als auch vor dem heißen Wüstenwind zu bieten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der islamische Garten: Das Kapitel bietet eine Einführung in die Begrifflichkeiten und die schwierige Typologisierung der Gärten in der islamischen Welt, wobei der Fokus auf die arabische Welt gelegt wird.

2. Ursprung des islamischen Gartens: Hier wird die Herleitung des islamischen Gartens aus den drei vorislamischen Traditionen des persischen, arabischen und türkischen Gartens erläutert.

2.1 Der persische Garten: Dieses Kapitel behandelt die frühen altpersischen Anlagen und deren Einordnung durch griechische Historiker sowie die Bedeutung des Wasserbaus.

2.2 Der arabische Garten: Hier wird der arabische Garten als weltlicher, schützender Rückzugsort beschrieben, der durch die Trockenheit des Klimas und religiöse Spiritualität geprägt ist.

2.3 Der türkische Garten: Dieses Kapitel analysiert die großzügigere, offenere Gestaltung türkischer Gärten und deren dynamischen Einfluss auf das Abendland.

3. Religiöse Bedeutung des Gartens und des Wassers: Das Kapitel verdeutlicht die essenzielle Rolle des Wassers und die symbolische Verknüpfung des Gartens mit dem koranischen Heilsversprechen.

4. Funktionen des islamischen Gartens: Es werden die verschiedenen Nutzungsweisen erläutert, von der politischen Repräsentation durch Herrscher bis hin zum privaten Genuss und der landwirtschaftlichen Versorgung.

5. Grundrissschemata nach Ruggles am Beispiel der „Alhambra“: Anhand der Alhambra und des Generalifes werden die linearen und viergeteilten Grundrissschemata praxisnah analysiert.

6. Schlussbemerkung: Der Autor resümiert die Schwierigkeiten bei der Erforschung des Gartentypus und reflektiert den Einfluss des islamischen Gartens auf europäische Gartenformen.

Schlüsselwörter

Islamischer Garten, Persischer Garten, Arabischer Garten, Türkischer Garten, Alhambra, Generalife, Koran, Paradies, Wasserbau, Gartenkunst, Vierteilung, Orient, Architektur, Bewässerung, Symbolik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung, die religiösen Grundlagen und die architektonischen Funktionen des islamischen Gartens in verschiedenen Kulturkreisen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Ursprung der Gartentypen, die Symbolik des Wassers, die bauliche Gliederung und die praktische Nutzung der Gartenanlagen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklungslinien des islamischen Gartens aufzuzeigen und zu analysieren, wie religiöse und klimatische Faktoren dessen Struktur und Gestaltung maßgeblich beeinflusst haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse, die Interpretation koranischer Quellen sowie die morphologische Untersuchung erhaltener Grundrissschemata, insbesondere am Beispiel der Alhambra.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der persischen, arabischen und türkischen Wurzeln, die religiöse Bedeutung des Wassers, die Funktionen der Gärten sowie eine detaillierte architektonische Analyse der Alhambra.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie islamischer Garten, Paradiesvorstellung, Vierteilung, Alhambra, Architektur und Wasserbau charakterisiert.

Welche Bedeutung hat die Vierteilung des Gartens im islamischen Kontext?

Die Vierteilung symbolisiert die kosmische Ordnung und findet ihre Entsprechung in den vier Paradiesflüssen des Korans, dient aber zugleich auch praktischen Bewässerungszwecken.

Welche Rolle spielt die Alhambra für die Forschung?

Die Alhambra gilt als eines der wenigen noch existenten klassischen Beispiele, an denen sich die theoretischen Grundrissschemata für islamische Formalgärten empirisch nachweisen lassen.

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Résumé des informations

Titre
Der islamische Garten
Université
http://www.uni-jena.de/
Note
1.5
Auteur
Sandy Alami (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
15
N° de catalogue
V186236
ISBN (ebook)
9783869438320
ISBN (Livre)
9783656992868
Langue
allemand
mots-clé
garten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sandy Alami (Auteur), 2005, Der islamische Garten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186236
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Extrait de  15  pages
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