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Ölpreiskrise: Renaissance für die Kernenergie in Europa?

Titre: Ölpreiskrise: Renaissance für die Kernenergie in Europa?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2005 , 21 Pages , Note: 1

Autor:in: Thomas Kalitzky (Auteur)

Gestion d'entreprise - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Um die Möglichkeiten der Kernenergie zur Reduktion der Importabhängigkeit zu untersuchen, wird zunächst auf die technischen Substitutionsmöglichkeiten eingegangen. Ebenfalls wird die Versorgungssicherheit des Energieträgers Uran beurteilt. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Untersuchung, ob der Ausbau der Kern-energie eine ökonomisch sinnvolle Maßnahme zur Verringerung der Rohstoffpreisrisiken in der europäischen Energiewirtschaft darstellt. Es wird hierzu auf zwei Wirtschaftlichkeitsanalysen zurückgegriffen, welche einander gegenübergestellt werden sollen und auf deren Basis eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt wird. Der Vergleich dieser beiden Studien soll insbesondere aufdecken, in welchen Bereichen eine Fest-legung auf eine Entscheidung für oder gegen den Ausbau der Kernenergie mit Unsicherheiten belastet ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Ölpreiskrise und europäische Elektrizitätswirtschaft

1.1. Charakteristika der Ölpreiskrise

1.2. Auswirkung der Ölpreiskrise auf die europäische Elektrizitätswirtschaft

2. Kernenergie in der liberalisierten europäischen Elektrizitätswirtschaft

3. Die Ölpreiskrise als Chance für die europäische Kernenergie

3.1. Kernenergie als Substitut

3.2. Versorgungssicherheit durch Kernenergie

3.3. Analyse der Wirtschaftlichkeit – Kernenergie im Vergleich

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit die durch steigende Rohölpreise ausgelöste Krise eine verstärkte Nutzung der Kernenergie in Europa rechtfertigt. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob ein Ausbau der Kernenergie eine ökonomisch sinnvolle Strategie darstellt, um die Importabhängigkeit zu verringern und Preisrisiken bei Energieträgern abzufedern.

  • Analyse der ökonomischen Auswirkungen der Ölpreiskrise auf die europäische Elektrizitätswirtschaft.
  • Bewertung der technischen Möglichkeiten zur Substitution von Öl und Gas durch Kernenergie.
  • Untersuchung der Versorgungssicherheit im Kontext der Uranabhängigkeit.
  • Kostenvergleich zwischen Kernkraftwerken und Gas-und-Dampf-Kombikraftwerken (GuD) zur Bestimmung der ökonomischen Vorteilhaftigkeit.
  • Bewertung von Investitionsrisiken im liberalisierten europäischen Energiemarkt.

Auszug aus dem Buch

1.1. Charakteristika der Ölpreiskrise

Seit Mitte des Jahres 2004 ist ein starker Anstieg der Rohölpreise zu beobachten. Anfang Oktober 2004 erreichten die Spotpreise der Rohölsorte Brent die Rekordmarke von 50 Dollar pro Barrel. Als Gründe für diese Preisentwicklung werden das Anziehen der Weltkonjunktur und speziell ein energieintensives Wirtschaftswachstum in den USA und in China erachtet, was zu einer verstärkten Nachfrage nach Rohöl führt. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass die Produktion von Rohöl sich momentan an den Grenzen der Förderkapazität bewegt. Ein möglicher Produktionsausfall, beispielsweise in Folge politischer Ereignisse, könnte deshalb nur schwer an anderer Stelle ausgeglichen werden. Diese besorgniserregende Situation führt zu einer Erhöhung der Risikoprämie und somit zu einer Preissteigerung. Es wird außerdem davon ausgegangen, dass der Ölpreisanstieg durch spekulative Käufe gestützt wird.

Bezüglich der zukünftigen Preisentwicklung besteht momentan eine große Unsicherheit. Es wird erwartet, dass ein Abnehmen der weltkonjunkturellen Dynamik auf der Nachfrageseite und eine Erhöhung der Förderkapazitäten auf der Angebotsseite zu einer Entspannung der Situation führen werden.

Die politische Instabilität auf der Angebotseite führt aber zu einer hohen Risikobehaftung aller zukünftigen Preisprognosen. In vielen Ländern ist die Erdölförderung in staatlicher Hand. Da einige dieser Staaten nur wenig in die internationalen Finanzmärkte eingebunden sind, kann es zu unzureichenden Investitionen in Förderkapazitäten kommen. Die politischen Beziehungen zu diesen Staaten sind entscheidend dafür, ob der notwendige Ausbau der Förderkapazitäten durch ausländische Direktinvestitionen vorangetrieben werden kann. Geschieht dies nicht, so kann es zu einem Anhalten der Preiskrise kommen. Besonders die zunehmende Bedeutung von kaspischem und afrikanischem Öl verschärft diese Problematik, da diese Regionen nur teilweise in den Welthandel integriert sind.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der Ölpreiskrise seit 2004 und Darlegung der Zielsetzung, das Potenzial der Kernenergie als Substitutionslösung zu bewerten.

1. Ölpreiskrise und europäische Elektrizitätswirtschaft: Analyse der Ursachen der Ölpreisentwicklung und Diskussion der Auswirkungen auf die europäische Energiewirtschaft sowie die Kopplung an Gaspreise.

2. Kernenergie in der liberalisierten europäischen Elektrizitätswirtschaft: Untersuchung der unterschiedlichen politischen Rahmenbedingungen für Kernenergie in Europa unter Berücksichtigung der Marktliberalisierung.

3. Die Ölpreiskrise als Chance für die europäische Kernenergie: Evaluierung von Substitutionspotenzialen, Versorgungssicherheit bei Uran und Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen Kernkraft und konventionellen Kraftwerken.

4. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse, die eine grundsätzliche Eignung der Kernenergie zur Risikominimierung aufzeigt, jedoch auf verbleibende ökonomische und politische Unsicherheiten verweist.

Schlüsselwörter

Ölpreiskrise, Kernenergie, Elektrizitätswirtschaft, Importabhängigkeit, Energiepolitik, Stromgestehungskosten, Sensitivitätsanalyse, Versorgungssicherheit, Liberalisierung, Preisrisiko, Substitutionsmöglichkeiten, Kraftwerkskosten, Uran, Energieträger, Wirtschaftlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, ob die hohen Rohölpreise seit 2004 eine Renaissance der Kernenergie in Europa einleiten könnten, indem sie als Ersatz für fossile Energieträger in der Stromerzeugung dient.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?

Die zentralen Felder umfassen die ökonomischen Auswirkungen der Ölpreiskrise, die Preisbildungsmechanismen am Strommarkt sowie einen detaillierten Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen Kernkraftwerken und Gas-Kombikraftwerken.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Kernfrage ist, ob der Ausbau der Kernenergie ein ökonomisch sinnvolles Instrument zur Verringerung der Importabhängigkeit und zur Absicherung gegen Rohstoffpreisrisiken darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor führt eine literaturbasierte Analyse durch, nutzt Stromgestehungskosten als Vergleichsgröße für Kraftwerke und wendet eine Sensitivitätsanalyse an, um die Auswirkungen von Preissteigerungen zu prüfen.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der technischen Substitution, der Versorgungssicherheit bei Natururan und dem ökonomischen Vergleich der Kostenstrukturen von Kernkraftwerken und GuD-Kraftwerken.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind neben der Ölpreiskrise vor allem die Stromgestehungskosten, die Risikoabsicherung und die strukturelle Wirtschaftlichkeit der Kernenergie in einem liberalisierten Marktumfeld.

Warum spielt die Gaspreisentwicklung eine Rolle für die Kernenergie?

Da Gaspreise an Ölpreise gekoppelt sind, führt die Ölpreiskrise indirekt zu einer Gaspreiskrise. Kernenergie kann hier als unabhängige Alternative zur Stabilisierung der Stromerzeugungskosten dienen.

Welche Rolle spielt die Sensitivitätsanalyse in der Argumentation?

Sie zeigt auf, wie stark sich steigende Brennstoffkosten auf die Stromerzeugungskosten auswirken, und belegt, dass Kernkraftwerke bei Preisschocks im Vergleich zu fossilen Kraftwerken eine höhere Kostenstabilität bieten können.

Welche ökonomischen Risiken werden für die Kernenergie identifiziert?

Neben hohen initialen Investitionskosten werden vor allem Unsicherheiten bei Endlagerungskosten und eine höhere Risikoaversion in liberalisierten Märkten als Barrieren genannt.

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Résumé des informations

Titre
Ölpreiskrise: Renaissance für die Kernenergie in Europa?
Université
Technical University of Berlin
Note
1
Auteur
Thomas Kalitzky (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
21
N° de catalogue
V186391
ISBN (ebook)
9783869437330
ISBN (Livre)
9783656993339
Langue
allemand
mots-clé
ölpreiskrise renaissance kernenergie europa
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Thomas Kalitzky (Auteur), 2005, Ölpreiskrise: Renaissance für die Kernenergie in Europa?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186391
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Extrait de  21  pages
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