Die kundenindividuelle Massenproduktion ist eine Unternehmensstrategie, welche in allen Funktionalbereichen der Unternehmung effizient und effektiv implementiert werden muss. Diese Arbeit konzentriert sich auf den Funk-tionalbereich Produktion und insbesondere auf die Produktionsorganisation. Die Produktionsorganisation ist ein wichtiger Wirtschaftlichkeitsfaktor. Sie beinhaltet die Gestaltung und Abstimmung der Organisationsformen der Fertigungshauptprozesse (Teilefertigung, Montage) und der fertigungsnahen industriellen Dienstleistungsprozesse (iL,iT,IH). Mit dieser Arbeit soll die Produktionsorganisation für die Konzepte der kundenindividuellen Massenproduktion systematisiert werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 1.1 Entwicklung des Wirtschaftsmarktes
- 1.2 Forschungskonzeption
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit zielt auf die Systematisierung der Organisationsformen in der Fertigung (Teilefertigung, Montage) und den dazugehörigen industriellen Dienstleistungsprozessen (innerbetrieblicher Transport, Lagerung, Instandhaltung) für die kundenindividuelle Massenproduktion ab. Die Untersuchung fokussiert auf die Produktionsorganisation als wichtigen Wirtschaftlichkeitsfaktor.
- Entwicklung des Wirtschaftsmarktes und der Kundenorientierung
- Definition und Charakterisierung der kundenindividuellen Massenproduktion
- Anforderungsprofile an die Produktionsorganisation verschiedener Konzepte der kundenindividuellen Massenproduktion
- Systematisierung kompatibler Organisationsformen für die Konzepte der kundenindividuellen Massenproduktion
- Kompatibilität von Organisationsformen der Fertigungshauptprozesse und fertigungsnaher industrieller Dienstleistungsprozesse
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Einleitung Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung des Wirtschaftsmarktes vom Verkäufer- zum Käufermarkt und die zunehmende Bedeutung der Kundenorientierung und Individualisierung. Es führt in die Forschungsfrage und die Zielsetzung der Arbeit ein, welche die Systematisierung der Produktionsorganisation für kundenindividuelle Massenproduktion zum Ziel hat. Die Teilziele der Arbeit werden definiert und die zu untersuchenden Forschungshypothesen werden vorgestellt.
Schlüsselwörter
Kundenindividuelle Massenproduktion, Produktionsorganisation, Fertigungshauptprozesse, Fertigungsnahe industrielle Dienstleistungsprozesse, Wirtschaftlichkeitsfaktor, Marktstrukturwandel, Kundenorientierung, Organisationsformen, Fähigkeitsprofile, Anforderungsprofile.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter kundenindividueller Massenproduktion?
Es handelt sich um eine Unternehmensstrategie (Mass Customization), bei der Produkte individuell nach Kundenwunsch gefertigt werden, jedoch zu Kosten, die einer Massenproduktion nahekommen.
Welchen Fokus setzt die Arbeit im Bereich der Produktion?
Die Arbeit konzentriert sich auf die Produktionsorganisation, insbesondere auf die Gestaltung der Fertigungshauptprozesse wie Teilefertigung und Montage.
Was sind fertigungsnahe industrielle Dienstleistungsprozesse?
Dazu zählen Prozesse wie der innerbetriebliche Transport, die Lagerung und die Instandhaltung, die eng mit der eigentlichen Fertigung abgestimmt werden müssen.
Warum ist die Produktionsorganisation ein entscheidender Wirtschaftlichkeitsfaktor?
Eine effiziente Organisation ermöglicht es, die Komplexität der Individualisierung zu bewältigen, ohne die Effektivität und Kostenkontrolle der Massenfertigung zu verlieren.
Wie hat sich der Wirtschaftsmarkt laut Einleitung entwickelt?
Der Markt hat sich von einem Verkäufermarkt zu einem Käufermarkt gewandelt, was eine stärkere Kundenorientierung und Individualisierung der Angebote notwendig macht.
Was ist das Ziel der Systematisierung in dieser Arbeit?
Ziel ist es, kompatible Organisationsformen für verschiedene Konzepte der kundenindividuellen Massenproduktion zu identifizieren und aufeinander abzustimmen.
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- Martin Kelling (Autor), 2009, Organisationsformen der kundenindividuellen Massenproduktion, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186764