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Pflegepersonal mit Migrationshintergrund in Österreich. Vor- und Nachteile für ein transkulturelles Pflegeteam.

Título: Pflegepersonal mit Migrationshintergrund in Österreich.		Vor- und Nachteile für ein transkulturelles Pflegeteam.

Tesis , 2010 , 48 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Inna Wiesinger (Autor)

Ciencias de la enfermería - Gestión de enfermería
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Resumen Extracto de texto Detalles

Die vorliegende Arbeit ist fokussiert auf Pflegepersonal mit Migrationshintergrund in einem Team in Pflegeeinrichtungen in Österreich. Mit deren Hilfe und Unterstützung kann in jeder Pflegeeinrichtung aus einem multikulturellen Team ein transkulturelles Team mit transkultureller Kompetenz aufgebaut werden, um die Migranten als Patienten besser zu verstehen und um adäquate Pflege leisten zu können. Weiters wird aufgezeigt, wie wichtig es für einen gelungenen und positiven Genesungsverlauf ist, über die Tradition und Kultur eines Patienten mit Migrationshintergrund Bescheid zu wissen. In diesem Zusammenhang werden die Wege des Migranten beschrieben um eine bessere Vorstellung zu bekommen was normal bzw. ?abnormal? sein kann.
Im zweiten Teil dieser Arbeit wird durchleuchtet, warum es so wichtig ist in der Pflege von Patienten mit Migrationshintergrund eine transkulturelle Kompetenz zu besitzen. Anschließend werden Tipps für die positive Zusammenarbeit in einem transkulturellen Team in Pflegeeinrichtungen vorgestellt.
Das Thema wurde mittels Literaturrecherche, wissenschaftlicher Arbeiten, Fachbücher, Artikel in Gesundheitszeitschriften und Interviews mit Migranten herausgearbeitet um es annähernd präsentieren zu können.
Das Ergebnis zeigt, dass nur Empathie, Interesse und Neugier für andere Kulturen, die erwünschten Erfolge bei der Zusammenarbeit in einem transkulturellen Team bringen. Auch die Faktoren bei der Betreuung von Patienten mit Migrations-hintergrund haben eine große Bedeutung.



Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Abstract Deutsch

2 Abstract English

3 Ehrenwörtliche Erklärung

4 Vorwort

5 Einleitung

6 Migration

6.1 Definitionen

6.1.1 Arten und Gründe von Migration

6.1.2 Wie Österreich ohne Migranten aussehen würde

6.2 Migration von Gesundheitskräften

6.3 Gewinne und Verluste der Migration.

7 Qualifikation, Integration, Arbeitswelt

7.1 Qualifikation von Migranten

7.1.1 Nostrifizieren ausländischer Ausbildung Allgemein

7.1.2 Nostrifikation eines DGKS Diplomes

7.2 Integration von Migranten

7.2.1 Was bedeutet Integration für Einheimische.

7.2.2 Was bedeutet Integration für Migranten.

7.3 Arbeitswelt von Migranten

8 Migrant als Patient

8.1 Ist die Migration eine Krankheit?

8.2 Haben die Migranten anderen Krankheiten

8.3 Psychische Störungen eines Migranten

9 Pflegepersonen mit Migrationshintergrund in einem Team

9.1 Vorteile eines transkulturellen Teams

9.1.1 Gleiche Sprache und Kommunikation.

9.1.2 Gesundheitsvorsorge

9.1.3 Transkulturelle Kompetenz

9.2 Nachteile oder Problemfelder

9.2.1 Sprache und Kommunikation als Barriere.

9.2.2 Kulturelle Vielfalt

9.2.3 Zusammenarbeit in einem Team

10 Folgerung für die Pflege (Zusammenfassung)

11 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Pflegepersonal mit Migrationshintergrund in österreichischen Pflegeeinrichtungen. Das primäre Ziel ist es, den Migrationsprozess zu beleuchten, Herausforderungen in der Integration aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie durch transkulturelle Kompetenz und gezielte Maßnahmen ein multikulturelles Team zu einem transkulturellen, effizient zusammenarbeitenden Pflegeteam geformt werden kann, um eine adäquate Versorgung von Patienten mit Migrationshintergrund sicherzustellen.

  • Migration und Integration als gesamtgesellschaftliche und pflegerische Herausforderung
  • Qualifikationshürden und Nostrifizierung von ausländischen Ausbildungsabschlüssen
  • Transkulturelle Kompetenz und Pflege von Patienten mit Migrationshintergrund
  • Vorteile und Problemfelder in der Zusammenarbeit in transkulturellen Teams
  • Förderung der Kommunikation und Konfliktlösung im Pflegealltag

Auszug aus dem Buch

9.1.3 Transkulturelle Kompetenz

Aus dem Lehrbuch für Pflege-, Gesundheits- und Sozialberufe (2007): Transkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, individuelle Lebenswelten in den besonderen Situationen zu erfassen, zu verstehen und entsprechende Handlungen leiten zu können. Dabei bedeutende Rollen spielen Selbstreflexion, Hintergrundwissen, Erfahrung und narrative (erzählerische) Empathie. Die Pflegeperson soll zuerst lernen, sich mit sich auseinander zu setzen um selbstreflektierend agieren zu können. Hintergrundwissen kann nicht nur durch Theorie und Bücher sondern über Erfahrungen gewonnen werden. Pflegepersonen haben viele Möglichkeiten durch den Umgang mit Patienten sowie von Pflegepersonen mit Migrationshintergrund aus dem Team Erfahrungen zu erwerben. Jedoch wird diese Chance leider noch zu wenig bewusst genutzt, weil viele Pflegepersonen die Pflege von Migranten als störend und belastend empfinden.

Aufgrund der Tatsache, dass es Pflegepersonen nur selten wagen Patienten mit Migrationshintergrund zu befragen, um ein besseres Verständnis zu bekommen, entstehen transkulturelle Unsicherheiten und mangelhafte narrative Empathie. Viele Fragen bleiben offen und unbeantwortet. Die Rekonstruktion und Erzählung der eigenen Lebensgeschichten hat gravierenden Wirkungen auf Entwicklung, Bewältigung und Vorbeugung von chronischen Krankheiten. Transkulturelle Kompetenz ist Teil der professionellen Pflege und erfordert keine monokulturellen Handlungen sondern fördert große Flexibilität und erzeugt Respekt und Verständnis für andere Kulturen (Domenig D., 2007, S. 166-189).

Mit Bereitschaft der Reflexion in einem transkulturellen Team, laut Wegweiser für Pflegende (2010), können die Unterschiede und Widersprüche zwischen den Kulturen ausgetauscht werden. Das Erkennen von Ähnlichkeiten oder Gemeinsamkeiten wird beleuchtet. Die entstehenden Fragen für ein besseres Verständnis von individuellen Handlungsmuster können beantworten werden. Der bedeutende Baustein einer transkulturellen Kompetenz ist „wertfreie Hinterfragung und Bewusstmachung beider Lebenswelten“ (Hax- Schoppenhorst T. et al, 2010, S.110-121).

Zusammenfassung der Kapitel

6 Migration: Dieses Kapitel erläutert die allgemeinen Begriffsdefinitionen von Migration sowie die Gründe für die Migration von Pflegekräften und deren Auswirkungen in Form von Gewinn oder Verlust.

7 Qualifikation, Integration, Arbeitswelt: Hier wird der Prozess der Anerkennung ausländischer Ausbildungen (Nostrifizierung) dargestellt und die Bedeutung der Integration von Migranten sowie deren Situation in der Arbeitswelt analysiert.

8 Migrant als Patient: Dieses Kapitel behandelt die gesundheitliche Perspektive, erklärt Krankheitskonzepte verschiedener Kulturen und geht auf spezifische Herausforderungen wie psychische Störungen oder Schmerzempfinden bei Patienten mit Migrationshintergrund ein.

9 Pflegepersonen mit Migrationshintergrund in einem Team: Hier werden die Chancen und Herausforderungen in transkulturellen Teams beleuchtet, insbesondere in Bezug auf Kommunikation, Sprachbarrieren und die Förderung transkultureller Kompetenz.

10 Folgerung für die Pflege (Zusammenfassung): Abschließend werden Strategien diskutiert, wie Führungskräfte die transkulturelle Kompetenz in Einrichtungen durch gezielte Personalentwicklung und strukturelle Maßnahmen stärken können.

Schlüsselwörter

Migration, Pflegepersonal mit Migrationshintergrund, transkulturelles Team, kulturelle Vielfalt, transkulturelle Kompetenz, Nostrifizierung, Gesundheitsvorsorge, interkulturelle Kommunikation, Integrationsprozess, Patientenbetreuung, Pflegeberufe, Diversität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fachbereichsarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Situation von Pflegepersonal mit Migrationshintergrund in österreichischen Pflegeeinrichtungen und analysiert, wie diese zur Gestaltung transkultureller Teams beitragen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Migrationsprozess von Pflegekräften, die Anerkennung ihrer Qualifikationen, die transkulturelle Pflege von Patienten sowie die Dynamik in der Zusammenarbeit innerhalb multikultureller Teams.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum österreichische Pflegeeinrichtungen Migranten als Pflegepersonen benötigen, welche Vorteile und Nachteile mit transkulturellen Teams verbunden sind und wie diese als Bereicherung genutzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit stützt sich auf eine umfassende Literaturrecherche, die Analyse wissenschaftlicher Arbeiten, Fachbücher, Artikel in Gesundheitszeitschriften sowie auf Interviews mit Migranten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Migration, Qualifikation und Arbeitswelt, Migranten als Patienten sowie die detaillierte Analyse der Vorteile und Problemfelder in der täglichen Arbeit eines transkulturellen Pflegeteams.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Migration, transkulturelle Kompetenz, kulturelle Vielfalt, Integration und Pflegepersonal mit Migrationshintergrund definiert.

Warum ist die Nostrifizierung eines DGKS-Diploms so ein wichtiges Thema in der Arbeit?

Da viele Migranten ihre Ausbildung im Ausland absolviert haben, stellt der bürokratische Weg der Anerkennung (Nostrifizierung) eine zentrale Eintrittshürde dar, die über den Einsatz in hochqualifizierten Pflegebereichen entscheidet.

Wie beeinflussen unterschiedliche Krankheitskonzepte die Pflege von Migranten?

Unterschiedliche kulturelle Erklärungsmodelle (personalistisch vs. naturalistisch) führen dazu, dass Patienten Symptome unterschiedlich deuten oder therapeutische Ansätze variieren, was eine hohe transkulturelle Kompetenz des Pflegepersonals erfordert.

Final del extracto de 48 páginas  - subir

Detalles

Título
Pflegepersonal mit Migrationshintergrund in Österreich. Vor- und Nachteile für ein transkulturelles Pflegeteam.
Calificación
1
Autor
Inna Wiesinger (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
48
No. de catálogo
V186767
ISBN (Ebook)
9783656995029
ISBN (Libro)
9783656995081
Idioma
Alemán
Etiqueta
pflegepersonal migrationshintergrund österreich vor- nachteile pflegeteam
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Inna Wiesinger (Autor), 2010, Pflegepersonal mit Migrationshintergrund in Österreich. Vor- und Nachteile für ein transkulturelles Pflegeteam., Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186767
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