Der Begriff Kommunikation leitet sich aus dem lateinischen Wort „communicare“ ab was soviel bedeutet wie mitteilen oder vereinigen. Kommunikation definiert Rosenbusch als die Bezeichnung für unmittelbare interpersonelle Wahrnehmungs- und Wechselwirkungsprozesse. Dabei unterscheiden wir zwischen verbaler und nonverbaler Kommunikation. Unter der verbalen Kommunikation verstehen wir den akustischen aussenden von sprachlichen Signalen an unsere Umwelt, in allen anderen Fällen handelt es sich um eine Art der nonverbalen Kommunikation.
Bei der nonverbaler Kommunikation oder auch Körpersprache gehen wir davon aus das der Körper mit seiner Umwelt kommunizieren will. Eine Kommunikation kommt zustande sobald jemand die gesendeten Signale wahrnimmt.
Inhaltsverzeichnis
- Möglichkeiten der Kommunikation
- Was ist eigentlich Körpersprache?
- Die Körpersprache im Unterricht
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung der Körpersprache im Unterricht, insbesondere an beruflichen Schulen. Sie beleuchtet verschiedene Aspekte nonverbaler Kommunikation und deren Anwendung im pädagogischen Kontext.
- Arten der Kommunikation (verbal und nonverbal)
- Die Grundlagen der Körpersprache nach Darwin
- Die Rolle der Körpersprache im Unterricht
- Möglichkeiten der Fehlinterpretation nonverbaler Signale
- Der Einfluss von Kultur auf die Interpretation von Körpersprache
Zusammenfassung der Kapitel
Das Kapitel "Möglichkeiten der Kommunikation" differenziert zwischen verbaler und nonverbaler Kommunikation und unterteilt die nonverbale Kommunikation in verschiedene Kategorien wie Paralinguistik und nonvokale nonverbale Kommunikation. Das Kapitel "Was ist eigentlich Körpersprache?" beschäftigt sich mit den Arbeiten von Darwin zur nonverbalen Kommunikation, seinen drei Prinzipien des Ausdrucksverhaltens und der Bedeutung des Gesichtsausdrucks. Weitere Kapitel behandeln die Anwendung und Bedeutung von Körpersprache im Unterricht, sowie mögliche Probleme durch kulturelle Unterschiede in der Interpretation nonverbaler Signale.
Schlüsselwörter
Körpersprache, nonverbale Kommunikation, Unterricht, berufliche Schulen, Darwin, Kommunikationstheorien, Mimik, Gestik, Proxemik, Fehlinterpretation, Kultur.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Körpersprache für Lehrer so wichtig?
Körpersprache ist ein wesentlicher Bestandteil der nonverbalen Kommunikation. Sie unterstützt die verbale Botschaft, schafft Präsenz im Raum und beeinflusst die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit der Schüler.
Was gehört zur nonverbalen Kommunikation?
Dazu zählen Mimik (Gesichtsausdruck), Gestik (Handbewegungen), Proxemik (Raumverhalten/Abstand), Körperhaltung und Paralinguistik (Tonfall, Sprechtempo).
Können nonverbale Signale missverstanden werden?
Ja, nonverbale Signale sind oft mehrdeutig. Fehlinterpretationen können entstehen, wenn der Kontext nicht beachtet wird oder kulturelle Unterschiede die Bedeutung von Gesten verändern.
Welchen Einfluss hat die Kultur auf die Körpersprache?
In verschiedenen Kulturen können die gleichen Gesten oder Blickkontakte unterschiedliche Bedeutungen haben (z.B. Respekt vs. Provokation), was besonders an beruflichen Schulen mit hoher Diversität relevant ist.
Was besagen Darwins Prinzipien zum Ausdrucksverhalten?
Darwin ging davon aus, dass viele Gesichtsausdrücke angeboren und universell sind, da sie ursprünglich biologische Funktionen erfüllten und der Kommunikation von Emotionen dienten.
- Quote paper
- Diplom Wirtschaftspädagoge Oliver Heil (Author), 2007, Körpersprache als wichtiges Hilfsmittel der Lehrperson, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187066