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Wissensmanagement - Zur Organisation des Wissensmanagements

Título: Wissensmanagement - Zur Organisation des Wissensmanagements

Trabajo Escrito , 2011 , 19 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Marlen Hollunder (Autor)

Gestión de recursos humanos - Otros
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Veränderte Bedingungen, in denen nicht mehr lediglich Material- und Produktionskosten im Mittelpunkt stehen, stellen neue Anforderungen an das Management. Immer mehr Tätigkeiten beziehen sich auf die Veredelung wertschöpfenden Wissens, wodurch das Management neuen strategischen Herausforderungen gegenübersteht. Steigende Risiken, schrumpfende Wettbewerbsvorteile und beschleunigte Marktzyklen als große Negativfaktoren beeinflussen jedes Unternehmen und fordern es zum Handeln. Unternehmungen haben erkannt, dass sie, zur Behauptung ihrer Marktstellung, ihr Wissen als Kapital einsetzen und perfekt abstimmen müssen. Sie benötigen Wissen in jeglicher Hinsicht. Wissen über Kunden, ihre Produkte, Konkurrenzangebote, Mitarbeiter und deren Kompetenzen, wie auch das Wissen über Arbeitsprozesse und schließlich die Übertragbarkeit des Wissens auf Produkte und Dienstleistungen. Doch wie kann dieses Wissen produziert, genutzt und später sicher gewahrt werden?

Wissensmanagement gehört seit den neunziger Jahren zum festen Repertoire der Wirtschaft. Wissen und Informationen sind nicht brauchbar, wenn sie nicht in der richtigen Zeit, am richtigen Ort und in der richtigen Form zur Verfügung gestellt werden.
Die Verfasserin dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung über die Wichtigkeit und den Nutzen von Wissensmanagement – wieso muss Wissen gemanagt werden? Es sollen die Schwierigkeiten in Verbindung mit dem Umgang mit Wissensmanagement in kleinen und mittleren Betrieben aufgezeigt werden. Durch ständig verändertes Wissen ist eine permanente Anpassung an die Situation nötig, welche wiederum mit hoher Flexibilität und demnach steigenden Kosten verbunden ist. Doch ist es für alle Unternehmen möglich, sich dieser Schnelllebigkeit anzupassen und diesen finanziellen Mehraufwand zu stemmen?
Laut einer Umfrage von Infratest Burke zum Thema „Wissensmanagement und Innovationen im deutschen Mittelstand“ halten 97 % der befragten Klein- und Mittelbetriebe Wissensmanagement für sehr wichtig oder wichtig. Jedoch befinden nur 42 % den Wissenstransfer im Unternehmen als sehr gut oder gut. Die Diskrepanz dieser beiden Antworten zeigt, dass sich die Befragten der Bedeutung von Wissen für das Unternehmen und dessen Wettbewerbsfähigkeit bewusst sind, jedoch Schwierigkeiten haben, konkrete Handlungsansätze zu realisieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema

2. Definition Wissensmanagement

2.1. Abgrenzung der Begriffe Daten, Information und Wissen

2.1.1. Daten

2.1.2. Information

2.1.3. Wissen

2.2. Der Managementbegriff

3. Die Organisation des Wissensmanagements

3.1. Generierung neuen Wissens

3.2. Kosten und Nutzen des Wissensmanagements

4. Wissensmanagement in klein- und mittelständischen Unternehmen

4.1. Problematik

4.2. Initiativen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und den praktischen Nutzen von Wissensmanagement in Unternehmen, wobei ein besonderer Fokus auf den spezifischen Herausforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) liegt. Es soll analysiert werden, wie Wissensprozesse gestaltet werden können, um trotz begrenzter Ressourcen Wettbewerbsvorteile durch systematisches Wissensmanagement zu generieren.

  • Grundlagen und Abgrenzung der Begriffe Daten, Information und Wissen
  • Die Rolle des Managements bei der Organisation von Wissensarbeit
  • Lernpsychologische Faktoren und Mitarbeitermotivation im Wissenstransfer
  • Besondere Rahmenbedingungen und Hemmnisse von Wissensmanagement in KMU
  • Analyse praktischer Initiativen und Erfolgsbeispiele für professionelles Wissensmanagement

Auszug aus dem Buch

4.1. Problematik

Gerade kleine und mittlere Betriebe bieten eine gute Grundlage für die Einführung von Wissensmanagement. Es ist für sie viel einfacher, den Wissensaustausch zwischen den Mitarbeitern vorzunehmen, da sie viel kürzere Wege haben als global agierende Großunternehmen. Außerdem werden Beobachtungen und Erfahrungen meist mündlich weitergegeben als den Umweg über technische Systeme zu nutzen. Durch flache Hierarchien können Entscheidungen meist schneller gefällt werden, was zu einer Förderung des Engagements der Mitarbeiter beisteuert. Auch das eben bereits genannte Vertrauen, das für einen Wissensaustausch bzw. eine -weitergabe existenziell ist, ist bei klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) eher gegeben, da sich die Kontinuität der Führungsperson positiv auf das Vertrauen und die Loyalität auswirkt. Außerdem ist festzustellen, dass gerade in Großbetrieben, in denen der Einsatz von Wissensmanagement mittlerweile zum alltäglichen Gebrauch gehört, der Verlust eines Mitarbeiters, der somit eine Wissenslücke entstehen lässt, nicht ganz so groß ist, wie in KMU. Denn gerade in KMU haben Mitarbeiter einen größeren Arbeitsbereich als in Großunternehmen. Weitere Gründe, die eine Einführung von Wissensmanagement in klein- und mittelständischen Unternehmen besonders wichtig machen, sind z.B.:

- Wissen ist in KMU häufig implizit, informell, also nicht dokumentiert

- Das Know-how wird häufig unterschätzt

- Kurzfristige Ansätze zur Überbrückung von Wissenslücken reichen oft aus, um eine längerfristige Veränderung unnötig erscheinen zu lassen

- Für das Suchen von Informationen wird ca. 30% der Arbeitszeit verschwendet

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Thema: Es wird die strategische Notwendigkeit von Wissensmanagement in einer schnelllebigen Wirtschaft skizziert und die spezifische Problemstellung für den Mittelstand formuliert.

2. Definition Wissensmanagement: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung durch die Abgrenzung von Daten, Informationen und Wissen sowie eine Einordnung des Managementbegriffs in diesem Kontext.

3. Die Organisation des Wissensmanagements: Hier wird der Prozess der Wissensgenerierung beleuchtet und die komplexe Abwägung zwischen den Kosten und dem Nutzen für die Organisation diskutiert.

4. Wissensmanagement in klein- und mittelständischen Unternehmen: Das Kapitel analysiert die besonderen strukturellen Vor- und Nachteile von KMU bei der Implementierung und stellt erfolgreiche Initiativen zur Förderung vor.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Mensch, Technologie und Organisation ab.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissensarbeit, Wissenstransfer, KMU, Organisation, Humankapital, Information, Datennutzung, Wissensgenerierung, Mitarbeitermotivation, Unternehmenskultur, Wettbewerbsvorteil, Prozessoptimierung, Wissenslücke, Innovationspotenzial

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen des Wissensmanagements und untersucht dessen Bedeutung als strategischen Erfolgsfaktor für Unternehmen, mit besonderem Blick auf die spezifischen Rahmenbedingungen im Mittelstand.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Wissen, die Rolle der Mitarbeiterführung, die Herausforderungen bei der Implementierung in KMU sowie praktische Lösungsansätze und Initiativen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Wichtigkeit von Wissensmanagement aufzuzeigen und die Barrieren zu identifizieren, die kleine und mittlere Betriebe daran hindern, Wissen effizient als Kapital zu nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Fallbeispielen und Initiativen, um den aktuellen Stand der Wissensmanagement-Praxis im Mittelstand zu reflektieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die organisatorische Gestaltung von Wissenstransfer und eine detaillierte Problemanalyse sowie Lösungsinitiativen für den Mittelstand.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wissensmanagement, Wissenstransfer, KMU, Humankapital und Wettbewerbsvorteil geprägt.

Warum ist Wissensmanagement für kleine Unternehmen oft schwierig umzusetzen?

Häufig mangelt es an finanziellen Ressourcen, Wissen liegt nur implizit vor, und die Analyse von Wissensprozessen wird aufgrund hoher zeitlicher Aufwände gescheut.

Was zeichnet die SchürmannSpannel AG als Beispiel aus?

Das Unternehmen überzeugt durch flache Kommunikationsstrukturen, die Einrichtung von informellen Austauschzonen und eine gelebte Wissenskultur, etwa durch Formate wie die „Freitagsrunde“.

Welche Rolle spielt der Mensch im Wissensmanagement?

Der Mensch ist laut der Autorin der Schlüssel zum Erfolg, da er Informationen bewerten und kategorisieren kann, wobei technische Hilfsmittel lediglich unterstützende Instrumente darstellen.

Was bedeutet „Exzellente Wissensorganisation“?

Dies ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, die Unternehmen auszeichnet, welche intelligente und praxisnahe Lösungen für ein effektives Wissensmanagement entwickelt haben.

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Detalles

Título
Wissensmanagement - Zur Organisation des Wissensmanagements
Universidad
Bochum University of Applied Sciences
Calificación
1,3
Autor
Marlen Hollunder (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
19
No. de catálogo
V187449
ISBN (Ebook)
9783656107989
ISBN (Libro)
9783656108511
Idioma
Alemán
Etiqueta
Explizites Wissen Implizites Wissen Daten Informationen Abgrenzung Kosten und Nutzen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marlen Hollunder (Autor), 2011, Wissensmanagement - Zur Organisation des Wissensmanagements, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187449
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