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Der Ausbau der Verwaltung Roms unter Augustus

Haben die Missstände der Republik zwangsläufig zu einem Verwaltungskorpus geführt?

Title: Der Ausbau der Verwaltung Roms unter Augustus

Term Paper , 2009 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Janina Bolz (Author)

World History - Early and Ancient History
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1. Einleitung
Abgesehen von der politisch privilegierten Position, nämlich der, dass der Herrscher in der Stadt lebte und dort regierte, war Rom schon allein durch seine Größe und Einwohnerzahl eine absolut nicht gewöhnliche Stadt, die einer neuen Organisationsform bedurfte.
Nachdem Augustus zum ersten princeps der Stadt Rom wurde, legitimiert durch Senat und Volk, begann er neue Ämter und Verwaltungszweige in Rom zu gestalten, die durch die Größe bedingt waren. Aus den vorhergegangenen Unruhen und Missständen der späten Republik und den daraus resultierenden Bürgerkriegen war hervorgegangen, dass dies mitunter nötig war, um eine einheitliche Ruhe, Ordnung und vor allem Frieden zu erlangen. Eine Stadtverwaltung bzw. eine Verwaltung gab es in der Republik nicht. Zwar gab es durchaus einige republikanische Ämter, jedoch waren diese nicht auf Rom allein, sondern auf den Gesamtstaat hin konzipiert.
Alleine das Amt des Stadtprätors und einige weitere niederen Ämter waren mit ihrem Aufgabenfeld nur auf Rom ausgerichtet. Die unglaubliche Größe der Stadt und die hohe Bevölkerungszahl wiesen deutliche Defizite in der staatlichen Organisation bei der Bewältigung der täglichen Probleme auf. Einen sofortigen Aufbau eines Verwaltungskorpus und einer städtischen Ordnung gelang Augustus aber nicht sofort. Es ist bekannt, dass er erst in den letzten 10- 20 Jahren seiner Regierungszeit schrittweise diverse neue Verwaltungsorgane kreierte, da er zuvor noch zu sehr mit der Festigung und dem Ausbau seiner Position beschäftigt war.
Dieser durch Augustus erfolgten Neuorganisation verdankte man den Frieden, den man „willig als pax romana entgegen nahm.“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sicherheit und Brandbekämpfung in Rom: Feuerwehr und Polizei

3. Stadtgrenzen, -gebiete, -viertel und deren Verwaltung

4. Finanzverwaltung und Baupolitik Roms

5. Die Abwasserversorgung und Kloaken

6. Religionspolitik und Götterkult

7. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie der römische Kaiser Augustus nach den Unruhen der späten Republik ein neues Verwaltungssystem für die Stadt Rom etablierte, um Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob die Missstände der Republik zwangsläufig zu dieser Neuordnung führen mussten.

  • Strukturierung der öffentlichen Sicherheit durch Heeresreformen und Polizeieinheiten.
  • Organisation der städtischen Verwaltung in Regionen und Stadtviertel (vici).
  • Kaiserliche Finanzverwaltung, Baupolitik und die Errichtung einer Infrastruktur.
  • Hygiene und Abwasserversorgung als Aspekt der städtischen Ordnung.
  • Religiöse Erneuerung und Legitimierung der Macht durch den Götterkult.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Abgesehen von der politisch privilegierten Position, nämlich der, dass der Herrscher in der Stadt lebte und dort regierte, war Rom schon allein durch seine Größe und Einwohnerzahl eine absolut nicht gewöhnliche Stadt, die einer neuen Organisationsform bedurfte.

Nachdem Augustus zum ersten princeps der Stadt Rom wurde, legitimiert durch Senat und Volk, begann er neue Ämter und Verwaltungszweige in Rom zu gestalten, die durch die Größe bedingt waren. Aus den vorhergegangenen Unruhen und Missständen der späten Republik und den daraus resultierenden Bürgerkriegen war hervorgegangen, dass dies mitunter nötig war, um eine einheitliche Ruhe, Ordnung und vor allem Frieden zu erlangen. Eine Stadtverwaltung bzw. eine Verwaltung gab es in der Republik nicht. Zwar gab es durchaus einige republikanische Ämter, jedoch waren diese nicht auf Rom allein, sondern auf den Gesamtstaat hin konzipiert.

Alleine das Amt des Stadtprätors und einige weitere niederen Ämter waren mit ihrem Aufgabenfeld nur auf Rom ausgerichtet. Die unglaubliche Größe der Stadt und die hohe Bevölkerungszahl wiesen deutliche Defizite in der staatlichen Organisation bei der Bewältigung der täglichen Probleme auf. Einen sofortigen Aufbau eines Verwaltungskorpus und einer städtischen Ordnung gelang Augustus aber nicht sofort. Es ist bekannt, dass er erst in den letzten 10- 20 Jahren seiner Regierungszeit schrittweise diverse neue Verwaltungsorgane kreierte, da er zuvor noch zu sehr mit der Festigung und dem Ausbau seiner Position beschäftigt war. Dieser durch Augustus erfolgten Neuorganisation verdankte man den Frieden, den man „willig als pax romana entgegen nahm.“

Welche Verwaltungszweige und Ämter besonders wichtig waren und von Augustus neu konzipiert, gegebenenfalls, sofern diese schon vorhanden waren, umstrukturiert oder erweitert wurden, möchte ich in der folgenden Hausarbeit aufzeigen. Dabei möchte ich der Frage nachgehen, die Missstände der Republik zwangsläufig zu solch einer Neuordnung der Stadtverwaltung führen mussten, bzw. die Republik nicht in der Lage war, die Probleme Roms zu lösen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit einer neuen Organisationsform für das wachsende Rom nach den Wirren der späten Republik und formuliert die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2. Sicherheit und Brandbekämpfung in Rom: Feuerwehr und Polizei: Dieses Kapitel erläutert die Heeresreform des Augustus sowie die Einrichtung von Sicherheitseinheiten wie den Stadtkohorten und der Feuerwehr (vigiles), um Ordnung in der Stadt zu gewährleisten.

3. Stadtgrenzen, -gebiete, -viertel und deren Verwaltung: Es wird die systematische Unterteilung Roms in Regionen und Vici beschrieben, die eine effizientere Verwaltung und Kontrolle der städtischen Bevölkerung ermöglichte.

4. Finanzverwaltung und Baupolitik Roms: Der Abschnitt thematisiert die Schaffung eines kaiserlichen Finanzapparates sowie die umfassenden Bauprogramme, die sowohl der Repräsentation als auch der wirtschaftlichen Belebung dienten.

5. Die Abwasserversorgung und Kloaken: Hier wird der Ausbau der Wasser- und Abwasserinfrastruktur Roms als wesentlicher Bestandteil der öffentlichen Hygiene und kaiserlichen Fürsorge dargelegt.

6. Religionspolitik und Götterkult: Das Kapitel beschreibt die religiöse Restaurationspolitik des Augustus, die durch Tempelbauten und die Belebung alter Kulte die neue Ordnung ideologisch untermauerte.

7. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, wie durch die Reformen des Augustus die pax romana gesichert und das Reichsbewusstsein durch eine neue Verwaltungseinheit gestärkt wurde.

Schlüsselwörter

Augustus, Rom, Stadtverwaltung, pax romana, princeps, Sicherheitsorgane, Stadtkohorten, Feuerwehr, Infrastruktur, Finanzverwaltung, Baupolitik, Wasserversorgung, Religionspolitik, Götterkult, Stadtviertel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Aufbau und der Transformation der Stadtverwaltung Roms unter Kaiser Augustus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten gehören die Bereiche Sicherheit, öffentliche Ordnung, Infrastruktur, Finanzen und Religionspolitik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Es wird untersucht, ob die Missstände der späten Republik zwangsläufig die von Augustus durchgeführten Reformen und die Etablierung eines neuen Verwaltungskorpus erforderlich machten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine historische Analyse unter Auswertung antiker Quellen wie den res gestae sowie moderner geschichtswissenschaftlicher Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Sachthemen: von der Sicherheitsorganisation über die bauliche und infrastrukturelle Sanierung bis hin zur gezielten religiösen Neuausrichtung durch den Kaiser.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Augustus, Stadtverwaltung, Sicherheit, Infrastruktur, Finanzverwaltung, Götterkult und pax romana.

Welche Rolle spielt die Feuerwehr bei den Reformen des Augustus?

Augustus rief ein Spezialkorps ins Leben, die vigiles, um den allgegenwärtigen Brandgefahren in der dicht bebauten Stadt effektiver zu begegnen.

Wie wurde die religiöse Politik zur Festigung der Herrschaft genutzt?

Durch die Erneuerung alter Tempel und Kulte sowie die Einführung neuer Götter der Monarchie konnte Augustus das Kaisertum ideologisch legitimieren und die Loyalität der Bevölkerung stärken.

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Details

Title
Der Ausbau der Verwaltung Roms unter Augustus
Subtitle
Haben die Missstände der Republik zwangsläufig zu einem Verwaltungskorpus geführt?
College
Technical University of Darmstadt
Grade
2,0
Author
Janina Bolz (Author)
Publication Year
2009
Pages
17
Catalog Number
V188071
ISBN (eBook)
9783656116028
ISBN (Book)
9783656115885
Language
German
Tags
ausbau verwaltung roms
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Janina Bolz (Author), 2009, Der Ausbau der Verwaltung Roms unter Augustus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188071
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