Deutsche Hochschulmeisterschaften Schwimmen 2009 Hannover - Bericht über eigene Tätigkeiten und Einblick in die Arbeit rund um Medien


Projektarbeit, 2009

27 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Die Vorarbeit in der Großgruppe

3 Die Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit"

4 Eigene Tätigkeiten
4.1 Medienliste
4.2 Medienanschreiben
4.3 Pressetexte
4.4 Die Hochschulliste

5 Fazit und Überleitung

6 Grundlagen der Pressearbeit
6.1 Was sind Pressearbeit und PR?
6.2 Medien
6.3 Was ist „öffentliche Meinung"?
6.4 Issues Management
6.5 Journalismus
6.5.1 Recherche und Informationsgewinnung
6.5.2 Was ist ein „Gatekeeper"?

7 Die verschiedenen Mediensparten
7.1 Zeitungen
7.2 Zeitschriften
7.3 Nachrichtenmagazine
7.4 Nachrichtenagenturen und Pressedienste
7.5 Hörfunk-, Fernseh- und Internetjournalismus

8 Schlussbetrachtung

Anhang

1 Einleitung

Das Wort Projekt löst zahlreiche Assoziationen aus. Somit entsteht auch eine ge­wisse Erwartungshaltung und Spannung. Genau diese Spannung war ausschlag­gebend für die Entscheidung, dieses Seminar zu wählen. Die Vorstellung, in einer Gruppe von Studenten ein deutschlandweites Event auf die Beine zu stellen, weckte großes Interesse und Vorfreude.

Doch was genau kann man sich überhaupt unter dem Begriff „Projekt" vorstellen? Recherchiert man beispielsweise im Lexikon, so ist ein Projekt ein einmaliger Pro­zess, der zwischen Anfangs- und Endtermin aus vielen koordinierten und gelenk­ten Tätigkeiten besteht. Unter speziellen Vorgaben bezüglich Zeit, Kosten und sonstiger Ressourcen soll ein Ziel realisiert werden. Der Ursprung des Begriffs lei­tet sich vom lateinischen Wort „proiectus" ab, was „nach vorn geworfen" bedeutet. Vereinfacht kann man sagen, dass ein Projekt ein Zusammenschluss verschiede­ner Vorgänge mit einem gemeinsamen Ziel ist.

Durch die Komplexität der Vorgänge ergeben sich auch Schwierigkeiten, die bei der Planung berücksichtigt werden müssen. Doch da ein Projekt oft mehrere Lö­sungswege erlaubt, entstehen Chancen für Organisatoren eigene Ideen mit ein­fließen zu lassen und zu verwirklichen. Oft haben die verschiedenen Teil- und Ar­beitsbereiche auch unterschiedliche Interessen und Vorstellungen und so sind bei vielen Projekten Kommunikation und Kompromissbereitschaft verstärkt gefragt (vgl. Wikipedia).

Nun bleibt noch die Frage offen, warum wir als Lehramtsstudenten solch ein Pro­jekt, das meistens außerschulischen Charakter hat, während unseres Studiums absolvieren müssen. In Anbetracht der Tatsache, dass in vielen anderen Semina­ren und Praxisveranstaltungen Gruppenarbeit und selbstständige Planung eben­falls Gang und Gebe ist, scheint es zunächst nicht zwangsläufig klar, wo die Be­sonderheiten eines Projekts liegen. Eine Antwort auf diese Frage wäre beispiels­weise die besondere Eignung eines Projekts zur Verbindung von Praxis und Theo­rie. Die Anschaulichkeit der Inhalte sowie die Verbindung von kognitiven und emo­tionalen Aspekten fördern zudem den Lernprozess in besonderer Weise. Außer­dem wirken Projekte mehr als andere Formen motivierend, was durch ein gemein­sames Ziel und das Erreichen von Zwischenzielen zu erklären ist. Des Weiteren bietet das Facettenreichtum von Projekten den unterschiedlichsten Persönlich- keitstypen die Möglichkeit, Können und Interessen einzubringen, sodass jeder seine Stärken nutzen kann. Bei unserem Projekt kann noch ergänzt werden, dass eine Ähnlichkeit zu einem Wettkampf an der Schule oder zu anderen sportlichen Schulveranstaltungen besteht.

Zunächst wird über unsere Treffen mit dem gesamten Seminar berichtet, danach über die Aufgaben in unserer Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit" und über meine eigenen Aufträge. Dabei werden die von mir erstellten Texte und Tabellen vorge­stellt. Da die Beschäftigung in diesem Bereich mich sehr interessierte, wollte ich mich noch mit allgemeinen Grundlagen unserer Arbeit beschäftigen, um für mich herauszufinden, ob Öffentlichkeitsarbeit in der Theorie auch so abläuft wie bei uns. Hierzu wollte ich auch weitere Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit untersu­chen, die wir nicht kennengelernt haben. Abschließend möchte ich mich mit eine Frage beschäftigen, die mich schon bei meiner ersten Liste beschäftigt hat. Ich wollte wissen, wo genau die Grenzen zwischen Zeitungen, Zeitschriften und Ma­gazinen lagen und wieso bei der Vielzahl an modernen Medien überhaupt noch jemand z.B. Tageszeitung liest.

2 Die Vorarbeit in der Großgruppe

Der erste Termin diente, ähnlich wie bei anderen Veranstaltungen, dem Kennen­lernen der anderen Kursteilnehmer, dem Austausch eigener Erwartungen und ei­ner ersten Vorstellung des Vorhabens und dessen Ablaufs.

Um die Begrifflichkeiten und das Ausmaß des Projekts zu verdeutlichen, trugen wir in der darauffolgenden Woche mit einem „Brainstorming" zusammen, was ein Event unserer Meinung nach ausmacht (vgl. Anhang).

Nachdem wir nun ein gewisses Bild vom Umfang unseres Vorhabens hatten, kam in der Folgewoche Herr Rottmann vom SGS Hannover und referierte über die Or­ganisation der Deutschen Meisterschaften Schwimmen im Winter 2006 in Hanno­ver. Besonders wegen der Parallelen zu der geplanten Veranstaltung und durch seine Erfahrungen im Wettkampfbereich, konnte Herrn Rottmann nicht nur die Fragen zum Wettkampf an sich, sondern auch zum sonstigen Ablauf, zur Zufrie­denheit aller beantworten. Weitere Referentinnen im Seminar waren Frau Julia Bolzek von der „polymorphing GmbH" und Frau Stefanie Eichel von „eichel Event GmbH". Diese Vorträge und Präsentationen hatten zwar keinen direkten Bezug zu
einem Schwimmwettkampf, waren aber dennoch sehr hilfreich, da man von vielen Dingen erfuhr, die es zu berücksichtigen galt; so z.B. Durchfahrtsgenehmigungen während des autofreien Sonntags oder anfallende Gebühren durch musikalische Beschallung.

Alle Vorträge waren nicht nur sehr unterhaltsam und interessant, sondern verdeut­lichten uns immer mehr, welchen Umfang unsere zukünftigen Aufgaben haben würden.

Nach den Vor­trägen und an­schließenden Fragerunden entwickelten wir in kleinen Grup­pen erste Orga­nisationspläne.

Dazu formulier­ten wir zunächst Haupt- und Un­terziele, um spä­ter auf dessen Grundlage ver­schiedene Auf- Abbildung 1 Plakat mit Haupt- und Unterzielen gabenbereiche abzugrenzen (vgl. Abbildung 1).

Auf der Grundlage dieser Hauptziele bildeten wir in der Sitzung am 11.11.08 Ar­beitsgruppen, in denen wir uns zukünftig treffen und planen wollten.

Natürlich haben wir uns auch danach noch mit dem gesamten Seminar getroffen um unsere Ergebnisse zu präsentieren und uns abzusprechen.

3 Die Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“

Der Arbeitsbereich Öffentlichkeitsarbeit setzt sich aus den zwei Hauptkomponen­ten Sponsoring und Medienarbeit zusammen. Die Medienarbeit haben wir noch weiter untergliedert in Internetauftritt, Pressemappen und Infohefte sowie den Be­reich Pressetexte und Pressemitteilungen für Printmedien, Radiosender und Fern­
sehen. Der Bereich Sponsoring beschäftigte sich in enger Zusammenarbeit mit den anderen Gruppen (speziell Rahmenprogramm) mit der Frage, welche Produk­te für den geplanten Schwimmwettkampf und die Side-Events brauchbar wären und welche Firmen dadurch als Sponsoren in Frage kämen. Nachdem eine Liste mit möglichen Unterstützern erstellt wurde, verbrachten die zuständigen Kommili­tonen viele Stunden mit Anfragen per Telefon. Letztendlich konnte man sich wäh­rend des Events bei Ständen von „Carboo4you“ und „Beco" nach Sporternährung oder Badeartikeln umschauen. Die Athleten wurden mit Produkten von REWE versorgt sowie mit sogenannten "Dialekt-Lilliputs" von Langenscheit ausgestattet, die landessprachliche Kommunikationsprobleme auf witzige Weise lösen sollten (z.B. Bayrisch, Fränkisch oder Sächsisch). Weitere Sponsoren waren das "Sani­tätshaus Misburg", die "Initiative Wissenschaft Hannover", "Sport in Stadt und Re­gion Hannover", die „üstra“, "Bionade", "Speedo", "Prinz", "Funsport", "Sport- Thieme" und "Angaria".

Der restliche Teil unserer Öffentlichkeitsarbeitsgruppe teilte sich, wie schon ange­deutet, auf die Bereiche Internetauftritt, Infoheft/Pressemappe auf. Ich übernahm den Bereich Pressetexte und Pressemitteilungen. Dabei wurde ich tatkräftig von Mitarbeitern des ZfH und von Pressereferenten der Leibniz Universität Hannover unterstützt.

4 Eigene Tätigkeiten

4.1 Medienliste

Bevor es jedoch an das Schreiben von Pressemitteilungen ging, musste ich wis­sen, an welche Medien die Mitteilungen geschickt werden sollten. Dazu recher­chierte ich im Internet nach Zeitungen, Zeitschriften, Uniblättchen, Radio- und TV- Sendern, die Interesse an der Berichterstattung haben könnten. Anschließend er­stellte ich eine Liste von allen denkbaren Medienpartnern sowie dessen Kontakt­daten zur späteren Kontaktaufnahme. Diese Liste (vgl. Anhang) wird nach Aussa­ge der Hauptverantwortlichen der Veranstaltung, Michaela Röhrbein, seitdem für alle derartigen Anfragen des ZfH genutzt.

4.2 Medienanschreiben

Nun kam es darauf an, die Veranstaltung für die ausgewählten Medien möglichst interessant zu beschreiben und unser Anliegen in einem knappen Text deutlich zu machen. Der folgende Text war ein erster, von mir angefertigter Versuch.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Sehr geehrte Damen und Herren, vom 15. bis 17. Juli 2009 werden die Deutschen Hochschulmeisterschaften Schwimmen vom Zentrum für Hochschulsport Hannover in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaft im Stadionbad Hannover ausgerichtet. Um die­se deutschlandweite Veranstaltung zu einem gelungenen, medienwirksamen und unvergesslichen Ereignis für Aktive und Zuschauer zu machen, sind wir auf ihre Hilfe angewiesen.

Die Deutschen Hochschulmeisterschaften Schwimmen bieten ihrem Unternehmen die Möglichkeit über ein Event von internationaler Bedeutung zu berichten, die besten Starter der Hochschulmannschaften können sich dort nämlich für die inter­nationale „Universiade" qualifizieren.

Neben einer Nennung im Programmheft und einer Erwähnung in der Eröffnungs­rede, bietet Ihnen diese Veranstaltung die Möglichkeit Interesse weckende Vorbe­richte und spannende Reportagen über die DHM Schwimmen sowie über teilneh­mende Schwimmer, Side-Events, etc. zu veröffentlichen und somit zahlreiche Zu­schauer, Zuhörer und Leser zu begeistern oder neu zu gewinnen.

Neben Vorberichten und Werbung für das Event sowie Ankündigungen für Zu­schauer und Aktive geht es hierbei auch um die Berichterstattung während der Veranstaltung, Reportagen über Wettkampf und Rahmenprogramm und die Veröf­fentlichung von Meldeergebnissen.

Wir würden uns sehr freuen,bei diesem Pro­jekt an unserer Seite begrüßen zu dürfen. Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

Dies war der erste Versuch, Medien auf unsere Veranstaltung aufmerksam zu machen und davon zu überzeugen, dass diese berichtenswert ist. Neben diesen formellen Anfragen lief auch viel über persönliche Kontakte; so z.B. Michaela Röhrbeins Kontakt zu einem Redakteur des Magazins Prinz.

4.3 Pressetexte

Im Folgenden wurde ich gebeten, einem Treffen von Frau Röhrbein und Frau Mönkemeyer, einer Mitarbeiterin der Presseredaktion der LUH, beizuwohnen. Dort wurde über das Layout von Pressemappe und Infoheft gesprochen sowie die Idee präsentiert, auch über die Arbeit der Studenten berichten zu lassen. Für diesen Bericht sollte ich Ansprechpartner sein, der einem Redakteur zu Fragen bezüglich Planung und Organisation Rede und Antwort steht. Auf dieses Interview freute ich mich sehr und ich war gespannt, den Lesern über Studentenleben, Studium und speziell über dieses Projekt berichten zu dürfen.

Doch leider scheiterte diese Idee bald, da scheinbar keine der angeschriebenen Zeitungen Interesse an dieser Thematik hatte.

Wegen des Wegfalls dieser Idee, hatte ich Zeit einen eigenen Pressetext zu schreiben, der dann in verschiedenen Zeitungen als kurzer Veranstaltungshinweis dienen sollte. Hierbei lag der Schwerpunkt also wieder auf dem Event an sich und nicht auf der Arbeit der Studenten und deren Organisation.

Anfangs hatte ich sehr große Bedenken bei dieser Aufgabe, denn ich konnte mir nicht richtig vorstellen, was in solch einen Vorbericht hineingehört, was die Leser interessiert und wie man es schaffen könnte, einige von ihnen als Zuschauer des Events zu gewinnen. Der Rat, die Infos aus Pressemappe und Infoheft zu über­nehmen, half mir auch nicht viel weiter, da beides noch nicht fertiggestellt war. Da­raufhin fragte ich innerhalb meiner Arbeitsgruppe nach Informationen, doch auch hier konnte mir an vielen Stellen nicht weitergeholfen werden, da beispielsweise Meldeergebnisse noch nicht endgültig waren oder Programmpunkte sich noch verschieben konnten. Das bedeutete für mich viel Geduld aufzubringen und eine grobe Form bereits zu entwerfen um die fehlenden Infos zu gegebener Zeit einzu­fügen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Deutsche Hochschulmeisterschaften Schwimmen 2009 Hannover - Bericht über eigene Tätigkeiten und Einblick in die Arbeit rund um Medien
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Sportwissenschaft)
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
27
Katalognummer
V188514
ISBN (eBook)
9783656123781
ISBN (Buch)
9783656124306
Dateigröße
859 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
deutsche, hochschulmeisterschaften, schwimmen, hannover, bericht, tätigkeiten, einblick, arbeit, medien
Arbeit zitieren
Janosch Bülow (Autor:in), 2009, Deutsche Hochschulmeisterschaften Schwimmen 2009 Hannover - Bericht über eigene Tätigkeiten und Einblick in die Arbeit rund um Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188514

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