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Der Qualitätszirkel als Umsetzungsstrategie

Titre: Der Qualitätszirkel als Umsetzungsstrategie

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 25 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Diplom-Kaufmann Alexander Goll (Auteur)

Psychologie - Travail, Entreprise, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Qualitätszirkel (QZ) ist in der Literatur definiert als auf Dauer angelegte
Gesprächsgruppe, in der sich eine begrenzte Zahl an Mitarbeitern eines Arbeitsbereichs der
meist unteren Hierarchieebene in regelmäßigen Abständen während oder bezahlt außerhalb
der Arbeitszeiten zusammenfindet. Das Ziel besteht darin, Themen zur Qualitätssicherung des
eigenen Arbeitsbereiches zu analysieren, um mit Hilfe spezieller, erlernter Problemlösungstechniken
Lösungsvorschläge zu erarbeiten und zu präsentieren. Zur Einordnung des
Qualitätszirkels in die Qualitätslandschaft kann man zunächst mal das Total Quality
Management (TQM) näher beschreiben. TQM bezeichnet die durchgängige, fortwährende
und alle Bereiche einer Organisation erfassende, organisierende und kontrollierende
Tätigkeit, die dazu dient, Qualität als Systemziel einzuführen und dauerhaft zu garantieren. In
der Abb. 1 erkennt man die Qualitätspolitik als oberste Zielsetzung, welche durch TQMorientiertes
Denken und Handeln im Unternehmen gefördert und unterstützt werden soll. Der
Qualitätszirkel ist in dieser Qualitätslandschaft sowohl Strategie zur Umsetzung der
Qualitätspolitik als auch Qualitätstechnik selbst. Der Qualitätszirkel ist hierbei nicht nur
Qualitätstechnik an sich, sondern fordert zur erfolgreichen Anwendung den Mitarbeiter.
Somit kann man sagen, dass der Mensch im Mittelpunkt der Qualitätszirkelarbeit steht. In
dieser Arbeit soll der Qualitätszirkel allerdings als Umsetzungsstrategie verstanden werden
und als Werkzeuge zur Realisierung dieser Strategie werden an späterer Stelle die sieben
Qualitätswerkzeuge näher erläutert (7-tools).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Begriffserklärung und Einordnung

2 Qualitätszirkelorganisation

2.1 Der Steuerkreis

2.2 Der Qualitätszirkeltrainer / Koordinator

2.3 Der Qualitätszirkelleiter / Moderator

2.4 Die Mitarbeiter

3 Der klassische Qualitätszirkel

3.1 Vorbereitung und Einführung

3.2 Die Information

3.3 Die Arbeitsweise

3.4 Ergebnisse und Anerkennung

4 Die Qualitätswerkzeuge

4.1 Einführung

4.2 Fehlersammelliste

4.3 Histogramm / Säulendiagramm

4.4 Qualitätsregelkarte

4.5 Pareto-Diagramm

4.6 Streudiagramm

4.7 Brainstorming

4.8 Ursache-Wirkungs-Diagramm

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Qualitätszirkel als strategisches Instrument zur Organisationsentwicklung. Dabei wird analysiert, wie Mitarbeiter durch strukturierte Problemlösungsmethoden aktiv an der Gestaltung und Verbesserung von Arbeitsprozessen teilhaben können, um die Qualität im Unternehmen nachhaltig zu sichern.

  • Aufbauorganisation und Rollenverteilung in Qualitätszirkeln
  • Vorbereitung und methodischer Ablauf klassischer Qualitätszirkel
  • Anwendung der sieben Qualitätswerkzeuge (Q7) zur Fehlererfassung und -analyse
  • Strategische Einordnung in das Total Quality Management (TQM)
  • Bewertung der Erfolgsfaktoren und Herausforderungen für Unternehmen

Auszug aus dem Buch

4.7 Brainstorming

Das Brainstorming ist eine typische gruppenorientierte Kreativitätstechnik bzw. Ideefindungsmethode, die die Erzeugung von spontanen, neuen und ungewöhnlichen Ideen fördern soll. Der Erfinder Alex Osborn benannte diese Methode nach ihrer Idee, nämlich „using the brain to storm a problem“. Dies bedeutet, dass man das Gehirn zum Sturm auf ein Problem benutzt. Grundsätzlich wird beim Brainstorming eine Gruppe aus 5-15 Personen gebildet, die aus Experten, Mitarbeitern oder Laien bestehen kann. Die Gruppenleitung führt dann die Gruppe mit Hilfe von Anschauungsmaterial in das Problem ein, wobei das Problem analysiert und präzisiert wird. Das Konzept des Brainstormings läuft typischerweise in zwei Schritten ab. Im ersten Schritt werden Gedanken, Ideen oder Assoziationen seitens der Gruppenmitglieder zu einer exakt formulierten Fragestellung abgegeben. Dabei sollen sich die Mitarbeiter bei der Lösungsfindung gegenseitig inspirieren und bereits geäußerte Vorschläge weiterentwickeln. Diese Lösungsvorschläge werden dann z. B. auf einer Tafel schriftlich fixiert, sodass sie für alle sichtbar sind und mit neuen Ideen kombiniert werden können. Das Ziel ist es eine möglichst hohe Anzahl von Lösungsvorschlägen zu generieren, wobei zunächst die Qualität der Vorschläge nicht zu beachten ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Begriffserklärung und Einordnung: Definiert den Qualitätszirkel als langfristige Gesprächsgruppe zur Qualitätssicherung und bettet ihn in den Kontext des Total Quality Managements (TQM) ein.

2 Qualitätszirkelorganisation: Beschreibt die organisatorische Struktur und die beteiligten Rollen, vom Steuerkreis über den Koordinator bis hin zum Moderator und den Mitarbeitern.

3 Der klassische Qualitätszirkel: Beleuchtet den Ablauf von der Vorbereitung und Informationsgewinnung bis hin zur tatsächlichen Arbeitsweise und Anerkennung der Ergebnisse.

4 Die Qualitätswerkzeuge: Detaillierte Vorstellung der sieben Werkzeuge (Q7) zur Fehlererfassung und Fehleranalyse sowie deren Anwendung im Problemlösungsprozess.

5 Fazit: Fasst die Vor- und Nachteile von Qualitätszirkeln zusammen und bewertet deren Eignung für ökonomische Problemfelder.

Schlüsselwörter

Qualitätszirkel, Organisationsentwicklung, Problemlösung, Qualitätsmanagement, TQM, 7-tools, Brainstorming, Fehleranalyse, Prozessoptimierung, Mitarbeiterbeteiligung, Ishikawa-Diagramm, Pareto-Prinzip, Gruppenarbeit, Qualitätsprüfung, Effizienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit Qualitätszirkeln als Instrument der Organisationsentwicklung, um durch Mitarbeiterbeteiligung Prozesse zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Organisation von Qualitätszirkeln, dem klassischen Ablauf sowie der Anwendung spezifischer statistischer und kreativer Werkzeuge.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Konzept des Qualitätszirkels als Umsetzungsstrategie der Qualitätssicherung vorzustellen und seine praktische Anwendbarkeit darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der systematischen Darstellung von Qualitätsmanagement-Methoden basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Organisationsstruktur, die Prozessschritte eines Qualitätszirkels und die sieben grundlegenden Qualitätswerkzeuge (Q7) detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Qualitätszirkel, TQM, Problemlösungstechniken, 7-tools und Mitarbeiterbeteiligung.

Warum ist die Rolle des Moderators für den Erfolg entscheidend?

Der Moderator führt die Gruppe durch den Problemlösungsprozess, vermittelt Arbeitstechniken und sorgt für die Akzeptanz und Koordination der Gruppe.

Welchen Nutzen bieten die sieben Qualitätswerkzeuge (Q7)?

Sie dienen als mathematisch-statistische Hilfsmittel, um Probleme objektiv zu erkennen, zu analysieren und datenbasierte Lösungswege zu evaluieren.

Was ist die Besonderheit des Ursache-Wirkungs-Diagramms?

Es erlaubt eine systematische Identifikation von Haupt- und Nebenursachen eines Problems durch die Kategorisierung nach der 6-M-Methode (z.B. Mensch, Maschine, Methode).

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Résumé des informations

Titre
Der Qualitätszirkel als Umsetzungsstrategie
Université
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Philosophische Fakultät – Institut für Psychologie)
Cours
Sozialpsychologie / Arbeits- und Organisationspsychologie
Note
1,5
Auteur
Diplom-Kaufmann Alexander Goll (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
25
N° de catalogue
V188781
ISBN (ebook)
9783656126287
ISBN (Livre)
9783656126799
Langue
allemand
mots-clé
Qualitätszirkel Fehlersammelliste Histogramm Qualitätsregelkarte Pareto-Diagramm Brainstorming Psychologie Organisationspsychologie Sozialpsychologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplom-Kaufmann Alexander Goll (Auteur), 2008, Der Qualitätszirkel als Umsetzungsstrategie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188781
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Extrait de  25  pages
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