In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, wie und unter welchen Bedingungen Evaluation zur Schulentwicklung beitragen kann. Dabei wird zunächst das Verhältnis von Erziehungswissenschaft auf bildungspolitische Entscheidungen, sowie die mit der Outputorientierung verbundene Neuorientierung des schulischen Bildungs-auftrags erläutert, um danach auf die Evaluation als wichtiges Instrument zur Qualitäts-sicherung und Qualitätsentwicklung einer Schule einzugehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Erziehungswissenschaft und Bildungspolitik
- Verhältnis von Erziehungswissenschaft und Bildungspolitik
- Der Bildungsauftrag der Schule und Bildungsstandards
- Schülerleistungsvergleiche führen zu politischen Maßnahmen
- Schulentwicklung durch Evaluation
- Der Gegenstand schulischer Evaluation
- Interne und externe Evaluation
- Voraussetzungen und Merkmale guter Evaluation
- Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht, wie Evaluation zur Schulentwicklung beitragen kann. Sie analysiert das Verhältnis von Erziehungswissenschaft und Bildungspolitik im Kontext der Outputorientierung und der neuen Orientierung des schulischen Bildungsauftrags. Darüber hinaus werden die Kernelemente der Schulentwicklung durch Evaluation, wie interne und externe Evaluation sowie Voraussetzungen und Merkmale guter Evaluation, beleuchtet.
- Das Verhältnis von Erziehungswissenschaft und Bildungspolitik
- Der Bildungsauftrag der Schule und Bildungsstandards im Kontext der Outputorientierung
- Evaluation als Instrument zur Qualitätsentwicklung von Schulen
- Interne und externe Evaluation
- Voraussetzungen und Merkmale guter Evaluation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den aktuellen Kontext der Schulentwicklung in Deutschland dar, der durch die Ergebnisse internationaler Schulleistungsstudien und den zunehmenden Fokus auf Qualitätssteigerung geprägt ist. Kapitel 2 beleuchtet das Verhältnis von Erziehungswissenschaft und Bildungspolitik und die Herausforderungen, die sich aus der neuen Outputorientierung ergeben. Kapitel 3 befasst sich mit der Evaluation als Instrument der Schulentwicklung, wobei die verschiedenen Formen, Voraussetzungen und Merkmale guter Evaluation im Fokus stehen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Schulentwicklung, Evaluation, Bildungspolitik, Erziehungswissenschaft, Outputorientierung, Qualitätsentwicklung, interne und externe Evaluation, Bildungsstandards, Schülerleistungsvergleiche.
Häufig gestellte Fragen
Wie trägt Evaluation zur Schulentwicklung bei?
Evaluation dient als Instrument zur Qualitätssicherung und -entwicklung, indem sie Daten über Lehr- und Lernprozesse liefert, um Verbesserungen einzuleiten.
Was ist der Unterschied zwischen interner und externer Evaluation?
Interne Evaluation wird von der Schule selbst durchgeführt, während externe Evaluation durch schulfremde Personen (z. B. Schulinspektion) erfolgt.
Was bedeutet „Outputorientierung“ im Bildungssystem?
Es ist der Fokus auf die tatsächlichen Lernergebnisse der Schüler (Kompetenzen), gemessen an verbindlichen Bildungsstandards.
Was sind Voraussetzungen für eine gute Schulevaluation?
Dazu gehören klare Zielsetzungen, die Akzeptanz im Kollegium, valide Erhebungsmethoden und die Bereitschaft, aus den Ergebnissen Konsequenzen zu ziehen.
Welchen Einfluss haben Schülerleistungsvergleiche?
Vergleiche wie PISA führen zu bildungspolitischen Maßnahmen und verstärken den Druck auf Schulen, ihre Qualität systematisch zu entwickeln.
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- Thomas Lauszus (Author), 2011, Qualitätsentwicklung von Schulen durch Evaluation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188915