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Besteht ein Zusammenhang zwischen Gewaltminimierung und der Perspektive des EU-Beitritts für die Länder des ehemaligen Jugoslawiens?

Diskussion anhand des Kosovo

Título: Besteht ein Zusammenhang zwischen Gewaltminimierung und der Perspektive des EU-Beitritts für die Länder des ehemaligen Jugoslawiens?

Ensayo , 2011 , 11 Páginas

Autor:in: Theresa Wind (Autor)

Política - Región: Sudeste de Europa
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1. Einleitung
Ist der EU-Beitritt für den jüngsten Staat Europas – Kosovo – schon in Sicht oder braucht es dafür noch einen langen Atem? Inwiefern haben sich die extremen Gewaltstrukturen im Balkan verändert, verbessert, verschärft? Warum haben fünf der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union den Kosovo als unabhängigen Staat noch nicht anerkannt?
Diese und viele andere Fragen stellen sich, wenn man einen detaillierteren Blick auf das ehemalige Jugoslawien mit seinen unterschiedlichen Völkern wirft.
Im folgenden Essay steht die Fragestellung, ob und inwieweit eine Korrelation zwischen Gewaltminderung im Kosovo und die Perspektive auf den EU-Beitritt des Landes stattgefunden hat, im Fokus. Daran anschließend sollen zunächst einzelne Aspekte der Historie und der Entwicklung des Staates sowie prägende Gewaltstrukturen vorgestellt werden.
Allgemein werde ich mich auf den Kosovo beschränken, da die Kapazität an dieser Stelle nicht ausreichen würde, um weitere Länder des Balkans zu betrachten und zu vergleichen. Trotzdem möchte ich anmerken, dass solch eine Gegenüberstellung aufschlussreich und wichtig ist. Die Strukturen des ehemaligen Jugoslawiens sind jedoch sehr komplex und haben ihre Wurzeln weit in der Vergangenheit liegen.
Die Gliederung meines Essays beginnt mit einer allgemeinen Einführung, indem die Zusammenfassung der relevanten Literatur zum Gegenstand präsentiert wird. Fortführend soll die prägende Gewaltstruktur im Kosovo dargestellt werden. Danach gehe ich auf die EU-Beitrittsmöglichkeit für den Kosovo ein gefolgt von der direkten Argumentation zur Fragestellung mit Beispielen. Abschließend wird ein Fazit zum Thema gezogen, dass einerseits eine Zusammenfassung und andererseits einen Ausblick auf neue Überlegungen und Handlungsstrategien beinhaltet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gewaltstrukturen im Kosovo

a. Organisierte Kriminalität

b. Organisierte Kriminalität im Kosovo

c. Ethnische Gewalt

d. Ethnische Gewalt im Kosovo

3. Zusammenfassung der relevanten Literatur

a. Kurzer Abriss des Kosovo-Konflikts

b. EU-Beitrittsperspektive

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieses Essays ist es, den Zusammenhang zwischen der Gewaltminderung im Kosovo und der Perspektive eines möglichen EU-Beitritts des Landes zu untersuchen. Die Arbeit geht der Frage nach, ob die Aussicht auf eine Integration in die Europäische Union als Motivationsfaktor dient, um Gewaltstrukturen abzubauen und staatliche Reformen voranzutreiben.

  • Analyse prägender Gewaltstrukturen im Kosovo (ethnische Gewalt und organisierte Kriminalität)
  • Historische Einordnung des Kosovo-Konflikts und des Kosovo-Mythos
  • Untersuchung der EU-Beitrittsperspektive und der damit verbundenen Kopenhagener Kriterien
  • Reflexion der Rolle internationaler Organisationen wie UN und NATO
  • Diskussion über die Wirksamkeit externer Impulse auf interne Reformprozesse

Auszug aus dem Buch

a. Organisierte Kriminalität

Die Erscheinung der Organisierten Kriminalität auf eine Definition festzulegen ist schwierig bis unmöglich, denn sie ist selbst „komplex, hat dementsprechend viele Ausformungen und Gesichter“ (Rauch(2008), S. 6).

Trotzdem soll an dieser Stelle eine Begriffsbestimmung erscheinen, die für möglichst viele Menschen gilt und die man gleichzeitig relativ problemlos verwenden kann.

„Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- oder Machtstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteilig a) unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen, b) unter Anwendung von Gewalt oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel oder c) unter Einflussnahme auf Politik, Medien, öffentliche Verwaltung, Justiz oder Wirtschaft zusammenwirken." Diese Definition wurde im Mai 1990 von der AG Justiz/ Polizei als Arbeitsdefinition festgelegt. Sie wird als Basis für die Erhebung von Ermittlungsverfahren für das Bundeslagebild Organisierter Kriminalität benutzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein, hinterfragt den Fortschritt des Kosovo auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft und umreißt die methodische Vorgehensweise des Essays.

2. Gewaltstrukturen im Kosovo: Hier werden die zentralen Gewaltformen, namentlich organisierte Kriminalität und ethnische Gewalt, in ihrer theoretischen Fundierung und spezifischen Ausprägung im Kosovo analysiert.

3. Zusammenfassung der relevanten Literatur: In diesem Kapitel wird der historische Kontext des Kosovo-Konflikts beleuchtet und die EU-Beitrittsperspektive anhand der Kopenhagener Kriterien diskutiert.

4. Fazit: Das Fazit reflektiert die Ausgangsfrage und kommt zu dem Schluss, dass ein direkter Zusammenhang zwischen EU-Perspektive und Gewaltminderung aufgrund der komplexen politischen Lage nur schwer isoliert messbar ist.

Schlüsselwörter

Kosovo, Europäische Union, EU-Beitritt, Gewaltstrukturen, organisierte Kriminalität, ethnische Gewalt, Kopenhagener Kriterien, Balkan, Konfliktanalyse, Staatsbildung, UN-Resolution 1244, Friedenstruppen, Reformprozesse, Stabilität, Menschenrechte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung im Kosovo im Kontext eines angestrebten EU-Beitritts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse bestehender Gewaltstrukturen, der historischen Entwicklung des Kosovo-Konflikts und der Einhaltung politischer Beitrittskriterien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu erörtern, ob die Aussicht auf einen EU-Beitritt korrelativ mit einer Abnahme der Gewalt im Kosovo in Verbindung gebracht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse und eine strukturierte Argumentation, um aktuelle Entwicklungen auf Basis relevanter Berichte und historischer Fakten zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der Gewaltstrukturen (Kriminalität und Ethnizität) sowie eine Zusammenfassung relevanter Literatur zur Konfliktgeschichte und den Beitrittsvoraussetzungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Kosovo, EU-Beitritt, Gewaltstrukturen, organisierte Kriminalität, ethnische Gewalt und Kopenhagener Kriterien.

Warum wird der Begriff "Organisierte Kriminalität" in der Arbeit so explizit definiert?

Da die Erscheinungsform komplex ist, wird auf eine offizielle Definition der AG Justiz/Polizei zurückgegriffen, um eine wissenschaftliche Basis für die Analyse im Kosovo-Kontext zu schaffen.

Welche Rolle spielt der Kosovo-Mythos für die heutige Situation?

Der Kosovo-Mythos fungiert als historisches Element, das die nationale Identitätsbildung und das serbische Gemeinschaftsgefühl maßgeblich geprägt hat und somit die ethnischen Spannungen beeinflusst.

Inwiefern beeinflussen die Kopenhagener Kriterien den Fortschritt im Kosovo?

Sie dienen als Richtlinien für den Beitrittsprozess; die Arbeit stellt fest, dass der Kosovo diese institutionellen und ökonomischen Anforderungen zum Zeitpunkt der Abfassung noch nicht vollständig erfüllt.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der EU bei der Konfliktlösung?

Sie sieht die EU in einer ambivalenteren Rolle, da Interventionen teilweise suboptimal verliefen, erkennt aber an, dass die Beitrittsperspektive als generelle Motivation für interne Reformen fungieren kann.

Final del extracto de 11 páginas  - subir

Detalles

Título
Besteht ein Zusammenhang zwischen Gewaltminimierung und der Perspektive des EU-Beitritts für die Länder des ehemaligen Jugoslawiens?
Subtítulo
Diskussion anhand des Kosovo
Universidad
University of Leipzig
Curso
Globalisierung, Europäisierung oder Ökonomisierung in Südosteuropa?
Autor
Theresa Wind (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
11
No. de catálogo
V189398
ISBN (Ebook)
9783656136132
ISBN (Libro)
9783656390244
Idioma
Alemán
Etiqueta
Jugoslawien EU-Beitritt Kosovo-Konflikt Balkan Kosovo Europäisierung Gewalt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Theresa Wind (Autor), 2011, Besteht ein Zusammenhang zwischen Gewaltminimierung und der Perspektive des EU-Beitritts für die Länder des ehemaligen Jugoslawiens?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189398
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