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Fussball - Leidenschaft und Fankultur

Projektunterricht als Beispiel nachhaltigen Lernens

Título: Fussball - Leidenschaft und Fankultur

Apuntes (de lección) , 2012 , 28 Páginas

Autor:in: Eveline Zurbriggen (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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In den letzten Jahren ist die Anzahl der Fussballbegeisterten stetig gewachsen. Die Spiele der Champions und Europa League, die Europa- und Weltmeisterschaften, aber auch die Spiele der nationalen Ligen locken Zehntausende in die Stadien, flankiert von noch weit mehr Fans, die sich beim Public Viewing oder zu Hause vor dem Bildschirm zu Begeisterungsstürmen hinreissen lassen. Die lokalen Fussballvereine werden von Mini-Messis und Mini-Ronaldos überrannt, die ihren grossen Vorbildern nacheifern wollen, und auch die Frauen haben den Fussball inzwischen für sich entdeckt, als Aktive und als Fans.

Fussball eignet sich aber nicht nur wegen seiner Aktualität und gesellschaftlichen Bedeutung als Thema für ein schulisches Projekt. Er bietet darüber hinaus alle Voraussetzungen für interdisziplinären und differenzierbaren Unterricht, in dem man erst noch vieles erarbeiten kann, das exemplarischen Charakter hat und folglich transferierbar ist. Da sowohl der Fussball an sich als auch der Projektunterricht nicht zuletzt ein Gemeinschaftserlebnis sein sollen, ergibt sich darüber hinaus eine innere Kohärenz zwischen Thema und Methode.

Nachhaltiges Lernen erfordert einerseits didaktische Konzepte, die einen Transfer der erarbeiteten Grundlagen hin zu konkreten anforderungsreichen Situationen gestatten. Andererseits ist eine Rückkopplung durch Reflexion nötig. Solches Lernen erleben Kinder, Jugendliche und Erwachsene als fachlich und menschlich bereichernd. Qualitativ hoch stehender Projektunterricht kann eine sachdienliche Antwort auf diese Herausforderung darstellen.

Am Beispiel "Fussball - Leidenschaft und Fankultur" soll eine mögliche Umsetzung skizziert werden, die sich an den Jahrgangsstufen 5 bis 9 ausrichtet, jedoch sowohl für die unteren Klassen der Primarstufe als auch für den gesamten Bereich der Sekundarstufe II adaptierbar ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Lerntheoretische Grundlagen von Projektunterricht

2.1 Konstruktivismus und sozialer Konstruktivismus

2.2 Innere Differenzierung nach Klafki

2.3 Projektunterricht als offene Unterrichtsform

3 Umsetzung von Projektunterricht

3.1 Ziele und Einsatzgebiete von Projektunterricht

3.2 Rolle von Lehrpersonen, Schülern und Schülerinnen

3.3 Aufgaben für Projektunterricht

3.4 Bewerten von Projektunterricht

3.4.1 Modalitäten der Evaluation

3.4.2 Kriterien der Evaluation

4 Fussball - eine Leidenschaft, die Menschen verbindet!

4.1 Fussball als schulisches Projektthema?

4.2 Unterrichtsbeispiele für interdisziplinäre Aktivitäten zum Thema Fussball

5 Mehrwert von Projektunterricht

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Projektunterricht als Methode für nachhaltiges Lernen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie ein anforderungsreiches Lernsetting gestaltet sein muss, um Theorie und Praxis zu verknüpfen, Schülerautonomie zu fördern und gleichzeitig curricular definierte Lernziele zu erreichen. Als praxisnahes Anwendungsbeispiel dient das Thema „Fussball – Leidenschaft und Fankultur“, das für unterschiedliche Jahrgangsstufen adaptiert werden kann.

  • Lerntheoretische Fundierung des Projektunterrichts
  • Methoden der inneren Differenzierung
  • Rollenverteilung und Verantwortlichkeiten im Projektprozess
  • Evaluationskriterien für offene Unterrichtsformen
  • Interdisziplinäre Unterrichtsplanung am Beispiel Fussball

Auszug aus dem Buch

2.1 Konstruktivismus und sozialer Konstruktivismus

Kern des Konstruktivismus (vgl. Siebert, 2005) ist die Annahme, dass Menschen auf Grund ihrer bis hinein in die biologischen und chemischen Details des Gehirns individuellen Dispositionen und Erfahrungen Wissen aktiv aufbauen, eben konstruieren. Selbst die Wahrnehmung bildet nicht "objektiv" Vorhandenes ab, sondern wird erst durch den Verarbeitungsprozess an sich konstruiert. Dem Vorwissen (mit breit gefasstem Wissensverständnis) kommt dadurch eine entscheidende Bedeutung für das Lernen zu, denn neue Lerninhalte werden auf dem Vorwissen aufbauend konstruiert. Lernprozesse werden damit zu höchst individualisierten Akten.

Die Kunst des Unterrichtens besteht nicht mehr darin, einen bestimmten Stoff mehr oder weniger gut aufbereitet zu präsentieren, es muss vielmehr sichergestellt sein, dass die neuen Inhalte so vielfältig angeboten werden, dass sie durch die Lernenden zu den vorhandenen Strukturen passend gemacht werden können (Schlüssel und Schloss). Dies geschieht durch die Aktivierung der Vorkenntnisse, ihre (Neu-)Ordnung und Ausdifferenzierung. Es werden Brücken gebaut, Verbindungen entdeckt, Wissenselemente vernetzt. Lernbausteine werden in möglichst komplexer Kontextualisierung angeboten, also anhand realistischer Probleme mit einer Vielzahl gegenseitiger Abhängigkeiten.

Da konstruktivistisch arbeitende Lehrpersonen die Rolle eines Coachs einnehmen und die Schüler und Schülerinnen ihr Wissen eigenverantwortlich konstruieren, kommt der Lernumgebung eine entscheidende Bedeutung zu. Sie muss möglichst authentisch sein, Variationen und multiple Perspektiven anbieten, sie bedarf der Artikulation (Wissen wird präsentiert) und der Reflexion (Nachdenken über die eigenen Lernprozesse im Sinne einer Metakognition).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Notwendigkeit nachhaltiger didaktischer Konzepte ein und stellt den Projektunterricht als Antwort auf die Forderung nach anforderungsreichen Lernsituationen vor.

2 Lerntheoretische Grundlagen von Projektunterricht: Hier werden der Konstruktivismus als lerntheoretische Basis sowie Klafkis Modell der inneren Differenzierung erläutert und die Projektmethode als offene Unterrichtsform charakterisiert.

3 Umsetzung von Projektunterricht: Dieses Kapitel behandelt die konkrete Durchführung, von der Rollenverteilung zwischen Lehrenden und Lernenden über die Gestaltung von Aufgaben bis hin zu den verschiedenen Modellen und Kriterien der Evaluation.

4 Fussball - eine Leidenschaft, die Menschen verbindet!: Das Kapitel demonstriert die praktische Anwendbarkeit der Methode anhand des Themenfeldes Fussball und bietet zahlreiche interdisziplinäre Unterrichtsanregungen.

5 Mehrwert von Projektunterricht: Abschließend werden die zentralen Vorteile der Methode, wie die Förderung von Kooperation, Selbstverantwortung und Wissensvernetzung, zusammenfassend dargestellt.

Schlüsselwörter

Projektunterricht, Konstruktivismus, Innere Differenzierung, Nachhaltiges Lernen, Selbstständigkeit, Evaluation, Kompetenzentwicklung, Interdisziplinarität, Lernumgebung, Schülerautonomie, Gruppenarbeit, Reflexion, Didaktik, Fussball, Fankultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Umsetzung von Projektunterricht als didaktischem Modell, das nachhaltiges Lernen durch Selbstständigkeit und gezielte Aufgabenstellungen ermöglicht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind lerntheoretische Grundlagen, innere Differenzierung, die Rollen im Unterrichtsgeschehen sowie die praxisnahe Gestaltung und Bewertung von Projekten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Lehrpersonen aufzuzeigen, wie Projektunterricht als forschende und entdeckende Lernform geplant, gesteuert und erfolgreich evaluiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf pädagogische Theorieansätze wie den Konstruktivismus (Siebert) und die Didaktik der inneren Differenzierung (Klafki), verknüpft mit der Projektmethode nach Frey.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Umsetzung (Rollen, Aufgaben, Bewertung) und die exemplarische Anwendung am Thema Fussball.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Projektunterricht, Konstruktivismus, innere Differenzierung, Nachhaltigkeit, Evaluation und interdisziplinäre Lernarrangements.

Wie werden im Dokument die beiden Modelle der inneren Differenzierung nach Klafki unterschieden?

Modell 1 bezieht sich auf die Differenzierung von Methoden, Medien und Beratung bei gleichen Zielen und Inhalten; Modell 2 erweitert dies um die Individualisierung von Zielen und Inhalten.

Warum wird Fussball als konkretes Beispiel für den Projektunterricht gewählt?

Fussball dient als Beispiel, da es aufgrund seiner Aktualität und gesellschaftlichen Relevanz eine hohe Motivation bietet und sich hervorragend für interdisziplinäre und differenzierbare Lernaktivitäten eignet.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Fussball - Leidenschaft und Fankultur
Subtítulo
Projektunterricht als Beispiel nachhaltigen Lernens
Autor
Eveline Zurbriggen (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
28
No. de catálogo
V189418
ISBN (Ebook)
9783656137375
ISBN (Libro)
9783656139140
Idioma
Alemán
Etiqueta
Projekt Unterricht Schule Kinder Jugendliche Projektunterricht Sport Fan
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Eveline Zurbriggen (Autor), 2012, Fussball - Leidenschaft und Fankultur, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189418
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