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Der deutsche Corporate Governance Kodex im internationalen Vergleich

Titre: Der deutsche Corporate Governance Kodex im internationalen Vergleich

Essai Scientifique , 2010 , 20 Pages , Note: 2,0

Autor:in: LL. B. Maria Patricio (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Debatte um den deutschen Corporate Governance nimmt seit den 1990er
Jahren verstärkt kein Ende an. Die Notwendigkeit dieses Themas ist durch
zahlreiche Fälle von Missmanagement und diversen Wirtschaftsskandalen
begründet. Nicht nur in den Vereinigten Staaten von Amerika ereigneten sich
unzählige Bilanzskandale, Unternehmenszusammenbrüche und Insolvenzen
über die letzten Jahre (Enron und WorldCom), sondern auch in Europa kam
es vermehrt zu Bilanzbetrügereien- und Manipulationen. Europäische
Gesellschaften wie, Balsam, Flowtex, Ahold, Adecco, Informatec, Comroad,
EM.TV und Parmalat sind nur einige Beispiele von EU-Bilanzskandalen.1
Ursachen für die gestiegene Wirtschaftskriminalität können die Auswirkungen
der zunehmenden Internationalisierung und Verflechtung der Unternehmen
sein. Der hohe internationale Wettbewerbsdruck, die Liberalisierung der
Kapitalmärkte und die Globalisierung der Wirtschaft bedeuten auch einen
höheren Druck und eine höhere Belastung für die Aufsichtsorgane, das
Management und die Mitarbeiter. Vor ca. 20 Jahren konnten sich in
Deutschland die Unternehmen nur aus einbehaltenen Gewinnen und Krediten
finanzieren. Heute finanzieren sich deutsche Unternehmen überwiegend auf
den ausländischen Kapitalmärkten und es herrscht ein konstanter
Wettbewerb um Kapital auf dem Markt.2
Um sich auf dem schnell wachsenden Markt dennoch behaupten zu können,
werden Bilanzen gefälscht, sowie Untreue- und Betrugsdelikte vermehrt
begangen. Verstärkt wird von den Marktteilnehmern mehr Transparenz in der
Unternehmenskontrolle- und Führung in Deutschland gefordert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Corporate Governance in Deutschland

2.1 Der Begriff „Corporate Governance“

2.2 Die Entstehung des DCGK

2.3 Das Ziel des Kodexes

2.3.1 Die drei Vorschriften des Kodexes zur Verwirklichung der Ziele

2.3.2 Die rechtliche Einordnung des Kodexes

3 Der DCGK im internationalen Vergleich

3.1 Shareholder- und Stakeholdersysteme

3.1.1 One - Tier System

3.1.2 Two – Tier System

3.2 Corporate Governance in Großbritannien

3.2.1 Die Rechtsnatur des Combined Code

3.2.2 Der DCGK und der Combined Code

4 Ergebnis

4.1 Der Unterschied

4.2 Die Gemeinsamkeit

4.3 Ein Blick nach Japan

4.4 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) und vergleicht dessen Wirkungsweise und regulatorische Einbettung mit internationalen Systemen, insbesondere dem britischen Combined Code, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Unternehmensführung aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte des deutschen Kodex
  • Differenzierung zwischen Shareholder- und Stakeholder-Ansätzen
  • Rechtliche Einordnung und Funktionsweise von Corporate Governance-Regeln
  • Vergleich der Kontrollstrukturen (One-Tier vs. Two-Tier System)
  • Internationale Perspektiven und Ausblick auf Harmonisierungstendenzen

Auszug aus dem Buch

3.1 Shareholder- und Stakeholdersysteme

Die Corporate Governance befasst sich mit der ganzen Unternehmung einer Aktiengesellschaft in Deutschland, einer „public listed corporation“ in den USA oder der „ kabushiki-kaisha“ in Japan. Das Unternehmen setzt sich zusammen aus dem Management, den Mitarbeitern, den Eigentümern, dazu kommen externe Faktoren, wie z.B. Zulieferer, Gewerkschaften, Kunden und der Staat. Jeder Teilnehmer an dem Unternehmen hat verschiedene oft gegenläufige Interessen. Während der Aktionär auf eine Wertsteigerung des Unternehmens hofft, geht es dem Mitarbeiter um einen gesicherten Arbeitsplatz und dem Zulieferer um ein längerfristiges Geschäftsverhältnis. Um einen internationalen Vergleich der Kodexe aufstellen zu können, müssen erst einmal zwei wesentliche Corporate Governance Systeme unterschieden werden. Shareholder-value Systeme sind überwiegend in angel-sächsischen Ländern aufzutreffen. In diesem System stehen Aktionäre im Mittelpunkt und die Sichtweise ist marktorientiert, d.h. Interessensgruppen haben keine Möglichkeit das Management des Unternehmens zu beeinflussen. Ein Stakeholder System finden wir z.B. in Deutschland oder Japan. In diesem System ist der Fokus nicht nur auf die Unternehmung sondern auch auf dessen Umfeld gerichtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Corporate Governance durch historische Wirtschaftsskandale und den steigenden internationalen Wettbewerbsdruck.

2 Corporate Governance in Deutschland: Dieses Kapitel definiert den Begriff, erläutert die Entstehung des DCGK sowie dessen Ziele und rechtliche Einordnung innerhalb des deutschen Rechtsrahmens.

3 Der DCGK im internationalen Vergleich: Hier werden unterschiedliche Führungsstrukturen wie das One-Tier- und Two-Tier-System erläutert und der DCGK dem britischen Combined Code gegenübergestellt.

4 Ergebnis: Das abschließende Kapitel analysiert die strukturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Systeme und wirft einen Blick auf die japanische Entwicklung sowie zukünftige Trends.

Schlüsselwörter

Corporate Governance, DCGK, Combined Code, Aktiengesellschaft, Shareholder-value, Stakeholder, Unternehmensführung, Aufsichtsrat, Vorstand, Transparenz, Comply or explain, Kapitalmarkt, Wirtschaftsskandale, Unternehmensüberwachung, Rechtsnormen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den deutschen Corporate Governance Kodex und analysiert diesen im Kontext internationaler Vergleichssysteme.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Corporate Governance, die Entstehung des Kodexes in Deutschland sowie den Vergleich mit angelsächsischen Modellen wie dem britischen Combined Code.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich der deutsche Kodex in einem internationalen Umfeld behauptet und welche Unterschiede in der Interessenwahrnehmung zwischen verschiedenen Systemen bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Kodexanalyse, um die verschiedenen internationalen Corporate-Governance-Systeme systematisch zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Begriff „Corporate Governance“, die Ziele und rechtliche Einordnung des DCGK, verschiedene Führungssysteme und der Vergleich mit Großbritannien sowie Japan detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Corporate Governance, Shareholder-value, Stakeholder, Transparenz und das „Comply or explain“-Prinzip charakterisiert.

Warum wird Japan in dieser Arbeit betrachtet?

Der Blick auf Japan dient als ergänzendes Fallbeispiel für ein hybrides System, das zwischen deutschen und amerikanischen Einflüssen pendelt und eigene Reformwege geht.

Welchen Stellenwert hat das „Comply or explain“-Prinzip?

Es fungiert als zentrale Verbindung zwischen den nationalen Kodizes und der internationalen Vergleichbarkeit, wobei es die Transparenz durch Offenlegungspflichten bei Abweichungen erhöhen soll.

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Résumé des informations

Titre
Der deutsche Corporate Governance Kodex im internationalen Vergleich
Université
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen  (Fachbereich Wirtschaft )
Note
2,0
Auteur
LL. B. Maria Patricio (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
20
N° de catalogue
V189897
ISBN (ebook)
9783656141754
ISBN (Livre)
9783656142188
Langue
allemand
mots-clé
corporate governance kodex vergleich
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
LL. B. Maria Patricio (Auteur), 2010, Der deutsche Corporate Governance Kodex im internationalen Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189897
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Extrait de  20  pages
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