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Dienstleistungen als Möglichkeit zur Differenzierung von Unternehmen der Wohnungswirtschaft

Titre: Dienstleistungen als Möglichkeit zur Differenzierung von Unternehmen der Wohnungswirtschaft

Travail d'étude , 2012 , 36 Pages

Autor:in: Alexander Rettig (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Wandel am Wohnungsmarkt ermöglicht und erzwingt die Anpassung der Geschäftstätigkeit der Unternehmen über ihr Kerngeschäft hinaus. Neben dem Kernprodukt – der Wohnung – können sich Wohnungsunternehmen durch Dienstleistungen sehr gut von den Wettbewerbern differenzieren. Zukünftig wird sich der umworbene Mieter für jenen Anbieter entscheiden, der ihm das attraktivste Gesamtpaket liefern kann. Dabei ist nicht mehr nur die Wohnung ausschlaggebend, sondern vielmehr das Bündel aus Wohnung und dem Service „rund ums Wohnen“.
Hauptziel dieser Arbeit ist es Dienstleistungen aufzuzeigen und zu kategorisieren welche Wohnungsunternehmen als Möglichkeit der Differenzierung dienen können. Besonderer Fokus soll auf die wohnbegleitenden fakultativen Dienstleistungen gerichtet werden. Aufgrund des beschränkten Umfangs scheidet eine Konzeption (Entwicklung) der Dienstleistungen im Rahmen des Service Engineering aus. Jedoch sollen am Rande Möglichkeiten gezeigt werden, wie diese Dienstleistungen verwirklicht werden können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition zentraler Begriffe

2.1.1 Dienstleistungen

2.1.2 Wohnungswirtschaft

2.2 Produkt Wohnung und Produkt „Wohnen“

2.2.1 Besonderheiten des Produkts Wohnung

2.2.2 Das Produkt „Wohnen“

2.3 Arten von Wohnungsunternehmen

3. Überblick über die Wohnungswirtschaft in Deutschland

3.1 Zahlen und Daten zur Wohnungswirtschaft

3.2 Wandel und Herausforderungen der Wohnungswirtschaft

4. Dienstleistungen im Leistungsbündel „Wohnen“

4.1 Einordnung wohnbegleitender Dienstleistungen

4.2 Arten wohnbegleitender Dienstleitungen

4.3 Realisierung wohnbegleitender Dienstleistungen

5. Beispiele für wohnbegleitende Dienstleistungen

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Der Projektbericht untersucht das Potenzial von wohnbegleitenden Dienstleistungen als strategisches Differenzierungsmerkmal für Unternehmen der Wohnungswirtschaft in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Marktumfeld. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie durch innovative Serviceangebote die Kundenbindung gestärkt und auf demografische sowie gesellschaftliche Veränderungen reagiert werden kann.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von Dienstleistungen und der Wohnungswirtschaft.
  • Untersuchung der wohnbegleitenden Dienstleistungen als Instrument zur Differenzierung.
  • Kategorisierung verschiedener Arten von wohnbegleitenden Dienstleistungsfeldern.
  • Evaluation von Praxisbeispielen zur Implementierung von Servicekonzepten.
  • Diskussion von Finanzierungsmodellen und Realisierungsmöglichkeiten.

Auszug aus dem Buch

1.1 Einführung

„Wohnungswirtschaft und Wohnungspolitik haben einen Paradigmenwechsel vor sich. Wichtiger als die Förderung von Neubauwohnungen wird die Förderung immaterieller Infrastrukturen im Wohnbereich sein – vom informellen Nachbarschaftstreff bis zur Betreuung von Kindern und alten Menschen.“ So lautet eine These des Zukunftsforschers Horst Opaschowski, welche die neuen Herausforderungen treffend beschreibt. Auf dem Wohnungsmarkt ist in den letzten Jahren ein beachtlicher Wandel zu beobachten gewesen. Als einer der letzten Märkte in Deutschland stellte er einen Anbietermarkt dar, d.h. es waren mehr Nachfrager vorhanden als Wohnungen verfügbar. Bei vielen Unternehmen herrschte daher eher eine Verwaltermentalität vor. Wohnungen wurden an Bewerber „verteilt“. Die Führungskräfte der Wohnungsunternehmen konnten das Marketing lange vernachlässigen. Mitarbeiter waren es jahrelang gewohnt, dass die Kunden Schlange standen um eine Wohnung zu erhalten.

Es ist daher ein Umdenken erforderlich. Der Mieter wird zum Kunden. Mietern bietet man Wohnungen – Kunden bietet man mehr. In den Ballungsräumen liegt zwar heute immer noch ein Wohnungsmangel vor, größtenteils ist der Wohnungsmarkt jedoch mittlerweile durch einen Angebotsüberhang gekennzeichnet. Es kommt vielerorts zu einem Verdrängungswettbewerb zwischen den Anbietern bzw. Anbietergruppen. Wie gewinnt man die Kunden nun für sich? Wohnungsunternehmen können die Preispolitik nur bedingt als Wettbewerbsparameter einsetzen, man denke nur an die Beschränkungen des Mietrechts. Um im Wettbewerb bestehen zu können müssen die Wohnungsanbieter daher innovative Geschäftsstrategien entwickeln. Der Wandel am Wohnungsmarkt ermöglicht und erzwingt die Anpassung der Geschäftstätigkeit der Unternehmen über ihr Kerngeschäft hinaus. Neben dem Kernprodukt – der Wohnung – können sich Wohnungsunternehmen durch Dienstleistungen sehr gut von den Wettbewerbern differenzieren. Zukünftig wird sich der umworbene Mieter für jenen Anbieter entscheiden, der ihm das attraktivste Gesamtpaket liefern kann. Dabei ist nicht mehr nur die Wohnung ausschlaggebend, sondern vielmehr das Bündel aus Wohnung und dem Service „rund ums Wohnen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in den Paradigmenwechsel der Wohnungswirtschaft ein und definiert das Ziel, Dienstleistungen als Differenzierungsmöglichkeit aufzuzeigen.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe Dienstleistung und Wohnungswirtschaft theoretisch fundiert sowie die Besonderheiten des Produkts Wohnung analysiert.

3. Überblick über die Wohnungswirtschaft in Deutschland: Es werden statistische Daten sowie der durch demografischen Wandel und gesellschaftliche Trends induzierte Druck auf die Branche dargestellt.

4. Dienstleistungen im Leistungsbündel „Wohnen“: Dieses Kapitel ordnet wohnbegleitende Dienstleistungen in das Leistungsbündel ein, kategorisiert diese und diskutiert Realisierungsansätze.

5. Beispiele für wohnbegleitende Dienstleistungen: Es werden konkrete Praxisbeispiele wie „Service 60 Plus“ oder das „Wohn-Service-Team“ vorgestellt und bewertet.

6. Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und hebt die Bedeutung von Kooperationen sowie einer konsequenten Serviceorientierung für die Zukunftsfähigkeit hervor.

Schlüsselwörter

Wohnungswirtschaft, Wohnbegleitende Dienstleistungen, Differenzierung, Kundenbindung, Immobilienwirtschaft, Service Engineering, demografischer Wandel, Immobilienmarketing, Produkt Wohnung, fakultative Dienstleistungen, Wohnungsunternehmen, Leistungsbündel, Mieterzufriedenheit, Immobilienmanagement, Strategisches Geschäftsfeld

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Notwendigkeit für Wohnungsunternehmen, sich durch innovative, wohnbegleitende Dienstleistungen vom Wettbewerb abzuheben und vom reinen Wohnungsanbieter zum modernen Dienstleister zu transformieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des „Produkts Wohnen“, die Analyse des Wandels in der Wohnungswirtschaft, die Kategorisierung von Serviceangeboten sowie Strategien zur deren praktischen Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht darin, aufzuzeigen, wie Wohnungsunternehmen durch wohnbegleitende fakultative Dienstleistungen eine effektive Differenzierung im Markt erreichen und ihre Kundenbindung durch ein attraktiveres Leistungsbündel erhöhen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse zur Einordnung der Begriffe und Modelle sowie auf eine deskriptive Auswertung von Praxisbeispielen, um die Umsetzbarkeit der Konzepte zu veranschaulichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die theoretische Einbettung von Dienstleistungen, beschreibt spezifische Dienstleistungsarten – von sozialen bis zu technischen Diensten – und diskutiert Finanzierungs- sowie Realisierungswege für Wohnungsunternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wohnungswirtschaft, Differenzierung, Kundenbindung, wohnbegleitende Dienstleistungen, demografischer Wandel und Immobilienmanagement sind die prägenden Begriffe.

Was unterscheidet „obligatorische“ von „fakultativen“ Dienstleistungen im Kontext der Wohnungswirtschaft?

Obligatorische Leistungen sind gesetzlich vorgeschrieben (z.B. Instandhaltung), wohingegen fakultative wohnbegleitende Dienstleistungen freiwillig angeboten werden, um einen Zusatznutzen für Mieter zu schaffen.

Welche Rolle spielt die „demografische Entwicklung“ für die Strategie von Wohnungsunternehmen?

Sie erzwingt Anpassungen, da ältere Mieter besonderen Bedarf an Unterstützung haben; das Ziel ist es, den Verbleib in der Wohnung so lange wie möglich zu sichern und somit Fluktuation zu minimieren.

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Résumé des informations

Titre
Dienstleistungen als Möglichkeit zur Differenzierung von Unternehmen der Wohnungswirtschaft
Université
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Auteur
Alexander Rettig (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
36
N° de catalogue
V190419
ISBN (ebook)
9783656148715
ISBN (Livre)
9783656149026
Langue
allemand
mots-clé
dienstleistungen möglichkeit differenzierung unternehmen wohnungswirtschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexander Rettig (Auteur), 2012, Dienstleistungen als Möglichkeit zur Differenzierung von Unternehmen der Wohnungswirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190419
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Extrait de  36  pages
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