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„Emil und die Detektive” – Eine Unterrichtsidee anhand der Verfilmung von Franziska Buch aus dem Jahr 2001 nach dem gleichnamigen Kinderroman von Erich Kästner

Title: „Emil und die Detektive” – Eine Unterrichtsidee anhand der Verfilmung von Franziska Buch aus dem Jahr 2001 nach dem gleichnamigen Kinderroman von Erich Kästner

Seminar Paper , 2012 , 17 Pages , Grade: 2

Autor:in: Katharina Weiß (Author)

Didactics - German Studies
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Summary Excerpt Details

Um mit dem Film effizient arbeiten zu können ist es zunächst nötig diesen am Stück mit den Schülern anzusehen, was eine gute Doppelstunde in Anspruch nimmt, da die Spielzeit etwa 107 Minuten beträgt.10 Damit die Aufmerksamkeit über die Vorführung hinweg konstant bleibt, ist es sinnvoll Beobachtungsaufträge in Form eines Arbeitsblattes zu stellen, die während des Ansehens bearbeitet werden müssen. Außerdem wird durch die niedergeschriebenen Antworten der nächste Arbeitsblock vorbereitet und erleichtert, da die passenden Hinweisreize gegeben sind, auch wenn die nächste Unterrichtsstunde erst zwei Tage später erfolgt.11
[...]
10 An dieser Stelle sei angemerkt, dass etwaige Beschaffung von DVD, Geräten oder auch möglicherweise auftretenden technischen Schwierigkeiten außen vor gelassen werden und sich die Arbeit um rein inhaltliche Aspekte bemüht.
11 Anhang 1: Beispiel Arbeitsblatt mit Beobachtungsaufträgen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. „Emil und die Detektive” – Eine Unterrichtsidee anhand der Verfilmung von Franziska Buch aus dem Jahr 2001 nach dem gleichnamigen Kinderroman von Erich Kästner

1. Der Film: eine erste Analyse

2. Die Protagonisten: Charakterisierung und Entwicklung einer Personenkonstellation

3. Eine Welt der Kinder: Über die Funktion und Rollen der Kinder im Film

4. Kritische Reflexion: Das Verfassen einer Filmkritik

III. Damals und heute. Ein Vergleich der beiden Literaturverfilmungen von 1931 und 2001

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit entwickelt ein mediendidaktisches Unterrichtskonzept für die sechste Jahrgangsstufe der Realschule, das auf der Neuverfilmung von Erich Kästners Klassiker "Emil und die Detektive" aus dem Jahr 2001 basiert. Ziel ist es, die Filmanalyse produktiv in den Deutschunterricht zu integrieren, um die Medienkompetenz der Schüler zu fördern, die moralischen Grundwerte der Vorlage zu reflektieren und einen kritischen Umgang mit dem Medium Film zu etablieren.

  • Integration von Filmarbeit in den Deutschunterricht der Sekundarstufe I
  • Analyse von Figurenkonstellationen und Rollenmodellen im modernen Kinderfilm
  • Verbindung von Ganzschriftlektüre und Filmadaption
  • Methodische Förderung von Filmanalysekompetenz und kritischer Medienreflexion
  • Diachroner Vergleich von Literaturverfilmungen (1931 vs. 2001)

Auszug aus dem Buch

I. Einleitung

Emil rennt und rappt, das ist ganz amüsant…Ansonsten bleibt Kästners Grundaussage unangetastet. Kinder sind die Klügeren Menschen, weil sie spielerisch und solidarisch dem Bösen die Stirn bieten. Und die Erwachsenen sollten sich daran ein Beispiel nehmen. Eine Erkenntnis, die - mit oder ohne Berlin - auch heute noch gültig ist.

Diese kurze Rezension bringt den Stellenwert der Neuverfilmung von Erich Kästners Romanvorlage aus den zwanziger Jahren auf den Punkt: Die Kulisse hat sich verändert, die Kinder sind flippig gekleidet und es wird gerappt. An den moralischen Ansprüchen und Werten wie Freundschaft und Zusammenhalt hat sich jedoch nichts geändert. Immer wieder fällt diesbezüglich auch der Begriff „Zeitlosigkeit”, was die Wichtigkeit des Kinderliteraturklassikers nur noch mehr unterstreicht.

Deshalb soll die Emil-Verfilmung aus dem Jahr 2001 unter der Regie von Franziska Buch den Anreiz für ein etwa einwöchiges, also ca. 5 Schulstunden umfassendes, Filmprojekt sein, das am Beispiel einer 6. Jahrgangsstufe in der Realschule dargelegt wird. Im Bezug auf den Lehrplan bezieht sich dieses u. a. auf den Bereich „Mit Texten und Medien umgehen”, bei dem es sich anbietet das Projekt mit dem Lesen einer Ganzschriftlektüre zu verbinden und texterschließend zu arbeiten und anschließend mit einer Filmanalyse des adaptierten Romans Kästners zu verbinden. Zwar benennt der Lehrplan für die sechsten Klassen der Realschulen Filmarbeit bzw. Filmanalyse nicht explizit, doch kommt sie u. a. nach Ulf Abraham im Unterricht ohnehin viel zu kurz; die „visual literacy” und „Spielfilmkompetenz” übe die Schülerinnen und Schüler darin sprachliche, sachliche und kritische Blicke auf Stärken und Schwächen des Mediums zu werfen, was für literarische und sachliche Texte ohnehin gilt. Demnach ist es durchaus sinnvoll mediendidaktisch Filme genauer zu betrachten und zu analysieren und vor allem auch verbindend zu bearbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zeitlose Relevanz von Kästners Stoff und begründet die Notwendigkeit, Filmanalyse als festen Bestandteil in den Unterricht der 6. Jahrgangsstufe zu integrieren.

II. „Emil und die Detektive” – Eine Unterrichtsidee anhand der Verfilmung von Franziska Buch aus dem Jahr 2001 nach dem gleichnamigen Kinderroman von Erich Kästner: Dieses Kapitel entwirft eine konkrete Unterrichtseinheit, die von der ersten Filmsichtung über die Charakterisierung der Personen und die Analyse der kindlichen Rollen bis hin zur kritischen Reflexion mittels Filmkritik reicht.

1. Der Film: eine erste Analyse: Hier wird der organisatorische und methodische Rahmen für die erste Filmsichtung (inklusive Beobachtungsaufträgen) zur Sicherung der Aufmerksamkeit und Wertevermittlung skizziert.

2. Die Protagonisten: Charakterisierung und Entwicklung einer Personenkonstellation: Dieser Abschnitt beschreibt die Erarbeitung der Filmstruktur durch die Charakterisierung der Figuren und die Visualisierung ihrer Beziehungen in einer Personenkonstellation.

3. Eine Welt der Kinder: Über die Funktion und Rollen der Kinder im Film: Hier wird das Rollenverhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen untersucht, wobei die Kinder als eigenständige und moralisch überlegene Akteure hervorgehoben werden.

4. Kritische Reflexion: Das Verfassen einer Filmkritik: Dieses Kapitel erläutert das methodische Ziel, Schüler durch die Auseinandersetzung mit bestehenden Kritiken dazu zu befähigen, eigene Rezensionen zu verfassen und Medien kritisch zu hinterfragen.

III. Damals und heute. Ein Vergleich der beiden Literaturverfilmungen von 1931 und 2001: Der Abschnitt diskutiert die Möglichkeiten eines diachronen Vergleichs der beiden Verfilmungen, insbesondere im Hinblick auf Komik und Figurenzeichnung, um das Verständnis für die „zusammengesetzte Kunst” des Films zu schärfen.

Schlüsselwörter

Emil und die Detektive, Erich Kästner, Filmanalyse, Deutschunterricht, Medienkompetenz, Unterrichtsidee, Didaktik, Kinderfilm, Realschule, Personenkonstellation, Filmbildung, Literaturverfilmung, Solidarität, Filmkritik, Mediendidaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit präsentiert ein didaktisches Konzept für ein fünftägiges Filmprojekt im Deutschunterricht der 6. Realschulklasse, basierend auf der Neuverfilmung von "Emil und die Detektive" aus dem Jahr 2001.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Filmanalyse, der Charakterisierung von Figuren im Film, dem Vergleich unterschiedlicher filmischer Epochen sowie der Förderung von Medienkompetenz und kritischem Schreibvermögen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, Schülern den produktiven und kritischen Umgang mit dem Medium Film zu vermitteln, ohne den Spaß an der Auseinandersetzung mit dem literarischen Klassiker von Erich Kästner zu mindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf einen problemorientierten didaktischen Ansatz, der die Filmanalyse als integrativen Bestandteil der Filmbildung und des Deutschunterrichts methodisch aufbereitet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Projektplanung: von der ersten Filmsichtung und Beobachtung über die Analyse der Rollenbilder und Personenkonstellationen bis hin zum Verfassen eigener Filmkritiken und einem Vergleich mit der Verfilmung von 1931.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Medienkompetenz, Filmanalyse, didaktisches Konzept, Erich Kästner, Rollenbilder und diachroner Vergleich.

Wie unterscheidet sich die Rolle der Kinder in der Verfilmung von 2001 von der Erwachsenenwelt?

Die Arbeit hebt hervor, dass die Kinder im Film als eigenständige, solidarische und ehrlichere Akteure gezeichnet werden, während die Erwachsenen lediglich eine untergeordnete Rolle einnehmen.

Warum ist ein Vergleich zwischen der Verfilmung von 1931 und 2001 sinnvoll?

Ein Vergleich bietet die Möglichkeit, ästhetische Veränderungen und Anpassungen an die jeweilige Zeit (z.B. Komikformen) aufzuzeigen und den Schülern ein tieferes Verständnis für die "zusammengesetzte Kunst" des Films zu vermitteln.

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Details

Title
„Emil und die Detektive” – Eine Unterrichtsidee anhand der Verfilmung von Franziska Buch aus dem Jahr 2001 nach dem gleichnamigen Kinderroman von Erich Kästner
College
LMU Munich  (Deutsche Philologie)
Course
Proseminar
Grade
2
Author
Katharina Weiß (Author)
Publication Year
2012
Pages
17
Catalog Number
V190814
ISBN (eBook)
9783656160755
ISBN (Book)
9783656161073
Language
German
Tags
Emil Deutsch Didaktik Kästner Film Erich Kästner Detektive
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Weiß (Author), 2012, „Emil und die Detektive” – Eine Unterrichtsidee anhand der Verfilmung von Franziska Buch aus dem Jahr 2001 nach dem gleichnamigen Kinderroman von Erich Kästner, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190814
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