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Vom Curriculum zum Feinziel - Die Operationalisierung von Lehr- und Lernzielen durch Lernzieltaxonomien

Título: Vom Curriculum zum Feinziel - Die Operationalisierung von Lehr- und Lernzielen durch Lernzieltaxonomien

Trabajo Escrito , 2011 , 16 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Alexandra Koch (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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Seit 1974 gibt es offizielle Rahmenrichtlinien, verabschiedet durch den Deutschen Bildungsrat, die „fach- und stufenbezogene Inhalte, Ziele, Methoden, Medien [...] [und] Materialien“ (Kron 2008, S. 206) für den Unterricht vorgeben. Das Didaktische Handeln des Lehrers ist auf diese vom Bildungsrat festgelegten Richtziele ausgerichtet. Jedoch sind diese, in den offiziellen Rahmenrichtlinien festgehaltenen Curricularen Vorgaben, nicht spezifisch genug, um sie als direkte Lehr- und Lernziele für die Planung von Unterrichtseinheiten übernehmen zu können. Um sie zur Planung von Unterricht nutzen zu können, muss erst eine Spezifizierung erfolgen. Dieser von der Lehrpersonen durchgeführte Transformationsprozess wird 'Operationalisierung' genannt. Hierbei wird von den in den Rahmenrichtlinien festgehaltenen Richtzielen ausgegangen, Grobziele abgeleitet und anschließend werden Feinziele bestimmt. Als Hilfe für diesen Prozess stehen der Lehrperson die so genannten 'Lehrzieltaxonomien' zur Verfügung.
Doch wie genau funktioniert dieser Transformationsprozess und welche Relevanz hat er für die Planung von Unterricht? Weiterhin, welche 'Lehrzieltaxonomien' stehen der Lehrperson dabei zur Verfügung? Wie kann ein Transformationsprozess beispielhaft aussehen und welche Probleme oder Schwierigkeiten ergeben sich aus gleichem? Und schlussendlich, welche Funktion haben die Strukturhilfen?
Die vorliegende Ausarbeitung befasst sich mit eben diesen Fragen. Dazu soll zunächst einmal der Transformationsprozess, die Operationalisierung, näher erläutert werden. Anschließend werden beispielhaft die Lehrzieltaxonomien von Bloom und Krathwohl vorgestellt. Die Theorien befassen sich mit dem kognitiven (Bloom) und affektiven Bereich (Krathwohl) und sind die wohl gängigsten Strukturierungshilfen und wurden deshalb für diese Arbeit ausgewählt. Auf andere Taxonomien wird nicht eingegangen, da dies den Umfang dieser Arbeit überschreiten würde. Im Anschluss wird anhand eines Beispiels die Operationalisierung aus dem Lehrplan für Englisch der Sekundarstufe II für Gymnasien und Gesamtschulen in Nordrhein- Westfalen aufgeführt um die Anwendung von Taxonomien zu verdeutlichen. Darauf aufbauend werden dann Probleme der Lehr- und Lernzielbestimmung angesprochen und abschließend die Funktion der Lehrzieltaxonomien herausgearbeitet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Vom Curriculum zum Feinziel – Die ‚Operationalisierung’

3. Die Lehrzieltaxonomien

3.1 Eine Definition

3.2 Taxonomien im kognitiven Bereich

3.3 Taxonomien im affektiven Bereich

4. Exemplarische ‚Operationalisierung’ anhand des Lehrplan Englisch für Gymnasien/Gesamtschulen Sekundarstufe II

4.1 Exemplarische Grobziele

4.2 Operationalisierung mit Hilfe der kognitiven Taxonomien

4.3 Operationalisierung mit Hilfe der affektiven Taxonomien

5. Probleme bei der Lehrzieloperationalisierung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Prozess der Operationalisierung von Lehr- und Lernzielen zu erläutern und dessen praktische Relevanz für die Unterrichtsplanung zu verdeutlichen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie Lehrzieltaxonomien als Strukturhilfen diesen Transformationsprozess von abstrakten Curriculums-Vorgaben hin zu beobachtbaren Feinzielen unterstützen und welche methodischen Probleme dabei auftreten können.

  • Theoretische Grundlagen der Operationalisierung von Lehrzielen
  • Vorstellung kognitiver und affektiver Lehrzieltaxonomien (Bloom & Krathwohl)
  • Exemplarische Anwendung am Beispiel des Lehrplans Englisch (Sekundarstufe II)
  • Kritische Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen der Lehrzielbestimmung

Auszug aus dem Buch

3.2 Taxonomien im kognitiven Bereich

Bloom unterscheidet im kognitiven Bereich zwischen sechs hierarchisch angeordneten Stufen. Diese werden auch Kategorien genannt. Sie setzen einander jeweils voraus. Die Stufen sind ‚Wissen’, ‚Verstehen’, ‚Anwenden’, ‚Analyse’, ‚Synthese’ und ‚Evaluation’. (vgl. Sczensny/Lüdecke 1998, S. 413)

Die Stufe des ‚Wissens’ „umfasst das Erinnern von Einzelheiten und Allgemeinem, das Erinnern von Methoden und Prozessen oder von Sitten, Strukturen oder Hintergründen.“ (Meyer 1977, S. 122) Die Kategorie ‚Wissen’ gliedert sich in drei Unterkategorien: ‚Kenntnis von Kriterien’, ‚Kenntnis der Methodologien’ und ‚Kenntnis der Universalien und Abstraktionen eines Gebietes’. Die letzte Kategorie spaltet sich wiederum in die ‚Kenntnis von Prinzipien und Generalisationen’ und die ‚Kenntnis von Theorien und Strukturen’. (vgl. Meyer 1977, S. 122 – 125)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Rahmenrichtlinien ein und definiert die Notwendigkeit der Operationalisierung von Lehrzielen für die Unterrichtsplanung.

2. Vom Curriculum zum Feinziel – Die ‚Operationalisierung’: Es wird der Begriff der Operationalisierung definiert und das formale Verfahren zur Überführung von Richt- in Feinziele kritisch beleuchtet.

3. Die Lehrzieltaxonomien: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der kognitiven und affektiven Taxonomien nach Bloom und Krathwohl als Hilfsmittel zur Klassifizierung.

4. Exemplarische ‚Operationalisierung’ anhand des Lehrplan Englisch für Gymnasien/Gesamtschulen Sekundarstufe II: Die Arbeit zeigt anhand konkreter Beispiele aus dem Lehrplan Englisch, wie kognitive und affektive Feinziele aus Grobzielen abgeleitet werden.

5. Probleme bei der Lehrzieloperationalisierung: Hier werden kritische Aspekte diskutiert, darunter die Einschränkung der pädagogischen Freiheit und Motivationsprobleme bei Schülern.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Nutzen von Lehrzieltaxonomien für die Unterrichtsplanung und Lernkontrolle.

Schlüsselwörter

Lehrziel, Operationalisierung, Taxonomie, Bloom, Krathwohl, Unterrichtsplanung, Grobziel, Feinziel, Kognitiver Bereich, Affektiver Bereich, Curriculum, Lehrplan, Unterrichtserfolg, Lernkontrolle, Didaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Transformation von allgemeinen curricularen Vorgaben in konkrete, operationalisierbare Unterrichtsziele mittels wissenschaftlich fundierter Lehrzieltaxonomien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Didaktik der Unterrichtsplanung, die verschiedenen Stufen der kognitiven und affektiven Lernziele sowie die kritische Auseinandersetzung mit der methodischen Umsetzung von Zielvorgaben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Anwendung von Lehrzieltaxonomien (insb. Bloom und Krathwohl) bei der Planung von Unterrichtseinheiten praxisnah zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse didaktischer Theorien, die durch ein konkretes Anwendungsbeispiel aus dem Lehrplan Englisch für die Sekundarstufe II veranschaulicht wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung der Taxonomien, deren exemplarische Anwendung auf einen Englischlehrplan sowie eine Diskussion der mit der Operationalisierung verbundenen Probleme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Operationalisierung, Lehrzieltaxonomie, kognitiver/affektiver Bereich, Unterrichtsplanung, Grob- und Feinziele sowie Lehrzielkontrolle.

Inwiefern spielt der Lehrplan Englisch für die Arbeit eine Rolle?

Er dient als praxisnahes Fallbeispiel, um zu demonstrieren, wie abstrakte Anforderungen (z.B. interkulturelles Lernen) in messbare und beobachtbare Feinziele übersetzt werden können.

Was ist die Hauptkritik am Operationalisierungsprozess?

Kritisiert werden insbesondere die Einschränkung des pädagogischen Entscheidungsfreiraums der Lehrkraft sowie die Gefahr, dass der Fokus zu stark auf messbare Fakten gelegt wird und emanzipatorische Lernziele vernachlässigt werden.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Vom Curriculum zum Feinziel - Die Operationalisierung von Lehr- und Lernzielen durch Lernzieltaxonomien
Universidad
RWTH Aachen University  (Lehr- und Forschungsgebiet Didaktik der schulischen und beruflichen Bildung im technischen Bereich)
Curso
Seminar GIII – Grundlagen der Didaktik
Calificación
1,3
Autor
Alexandra Koch (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
16
No. de catálogo
V191126
ISBN (Ebook)
9783656158820
ISBN (Libro)
9783656159292
Idioma
Alemán
Etiqueta
Taxonomien Operationalisierung Curriculum Feinziel Lehrziel Lehrziele Lernziele Lernziel Lernzieltaxonomien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexandra Koch (Autor), 2011, Vom Curriculum zum Feinziel - Die Operationalisierung von Lehr- und Lernzielen durch Lernzieltaxonomien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191126
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