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Untersuchung von Fiktion und Realität anhand der Kapitel 11.22-26 des zweiten Teils des Don Quijote de la Mancha

Título: Untersuchung von Fiktion und Realität anhand der Kapitel 11.22-26 des zweiten Teils des Don Quijote de la Mancha

Trabajo de Seminario , 2012 , 15 Páginas

Autor:in: Anonym (Autor)

Romanística - Estudios españoles
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Die Deutung des Don Quijote ist viele Male versucht worden, ohne dass es bis jetzt gelungen ist, zu seinem innersten und wahren Wesen vorzudringen. Don Quijote de la Mancha erlebt immer wieder romanhafte Abenteuer und seine Welt, die Cervantes als „Realität“ schildert, hat verblüffende Ähnlichkeiten mit der Welt der Ritterbücher. Er erkundet die wundersame Montesinos-Höhle und er ist bereit komische Gestalten anzugreifen, um seine Tapferkeit unter Beweis zu stellen. Darüber hinaus kämpft er gegen „die Mauren“, um ein Liebes-Paar zu retten, und um seine Pflicht als Ritter zu erfüllen. Don Quijotes Persönlichkeit ist vielfältig und man darf nicht aus dem Auge verlieren, dass der Roman des Cervantes so vielschichtig angelegt ist, sodass die unterschiedlichen Interpretationen jeweils ihre Anhaltspunkte finden. Dennoch werden wir versuchen anhand der Untersuchung gewisser Aspekte der Montesinos-Episode und der Puppentheaterspiel-Episode, die Persönlichkeit des Ritters zu verstehen.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem 11. ,22-26. Kapitel aus dem zweiten Teil des Don Quijote de la Mancha von Miguel Cervantes. Zunächst werden vorab die wichtigsten Aspekte der Montesinos-Episode dargestellt, um anschließend daran die Bedeutung dieser Episode, und auch die darin liegende Religiosität im Gesamtkontext des Romans zu erörtern. Es folgt darauf eine Analyse der Intertextualität, sowie die Darstellung der Bezüge zu den verschiedenen Romanarten. Anschließend daran wird die fiktionale Wahrnehmung Don Quijotes in der Puppentheaterspiel-Episode und in der Montesinos-Episode geschildert. Gegenstand dieser Untersuchung ist auch, die Rolle des Zaubers darzustellen und seine Bedeutung für Don Quijote zu erhellen. Da die Dialogizität ein wichtiger Aspekt für die Interpretation Don Quijotes ist, werden auch der Dialog und das Schweigen in der vorliegenden Arbeit analysiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Die Montesinos - Episode

2.1 Handlungen (Kapitel 22 - 24) und die Rolle der Religion

2.2 Bedeutung der Montesinos – Episode

3.Intertextualität

3.1 Der Bezug zum karnevalesken des Mittelalters

3.2 Der Bezug zum Ritterroman:

4.Fiktion und Realität

4.1 Der Wahrsagende Affe und das Puppenspiel

4.2 Fiktion in der Montesinos-Episode

5.Dialog und Schweigen

6. Fazit

7. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologische Tiefe und die vielschichtige Struktur von Miguel de Cervantes' "Don Quijote de la Mancha", insbesondere unter Berücksichtigung der Montesinos-Episode und der Puppentheaterspiel-Episode. Ziel ist es, das Spannungsfeld zwischen Wahn und Weisheit sowie Fiktion und Realität zu analysieren und zu ergründen, wie Don Quijotes Wahrnehmung durch Ritterromane geformt wird.

  • Analyse der Montesinos-Episode und der darin verwobenen Religiosität.
  • Untersuchung der Intertextualität im Bezug auf das karnevaleske Mittelalter und klassische Ritterromane.
  • Erforschung der fiktionalen Wahrnehmung und der Unterscheidung zwischen Sein und Schein in der Puppentheaterspiel-Episode.
  • Beleuchtung der Dynamik von Dialog und Schweigen als erzähltechnische Mittel im Roman.

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Bezug zum karnevalesken des Mittelalters

Allgemein bedeutet der Karneval in der Literatur „das Groteske und Hybride, Satire und Parodie, Vielstimmigkeit und Ambivalenz aber auch das verstoßen gegen die gute Sitte, das Außerkraftsetzung gesellschaftlicher Regeln“.

Es gibt viele Aspekte die Cervantes als „Realität“ schildert, haben aber verblüffende Ähnlichkeiten mit der Welt des karnevalesken des Mittelalters und der Renaissance. Als Beispiel für karnevalesk kann man Kapitel 11 betrachten denn während Don Quijote und Sancho reiten um Dulcinea zu treffen, begegnen sie einem Wagen, auf dem einige merkwürdig gekleidete Gestalten fahren. Es sind Schauspieler, die ihre Kostüme tragen.

“[...] Der Mann, der die Maultiere führte und das Amt des Kutschers versah, war ein missgestalteter Teufel. [...] Die erste Gestalt, die sich Don Quijotes Blicken darbot, war die des Todes in eigner Person, jedoch mit einem Menschengesicht; neben ihm zeigte sich ein Engel mit großen buntbemalten Flügeln;[...] Auch war ein Ritter dabei, von Kopf zu Füßen bewehrt, nur dass er nicht Sturmhaube noch Helm aufhatte, sondern einen rings mit Federn in allen Farben geschmückten Hut. Hinter diesen Personen zeigten sich noch andre, an Tracht und Aussehen verschieden.“

Hier wird die Welt als Fest und Orgie betrachtet. Den Wechsel der Identität ist wie Verkleidung und Täuschung. Die Weltsicht der karnevalesken ist hier wider zuerkennen; Bei dieser Struktur des Abenteuers hat der Leser keinen Wissensvorsprung. Don Quijote erkennt zunächst etwas, sieht es unklar und kann es nicht identifizieren. Was es in Wirklichkeit ist, erfährt der Leser erst später: “Darauf antwortete mit freundlichem Tone der Teufel, indem er den Wagen anhielt: „Señor, wir sind Schauspieler von der Gesellschaft Angelos des Bösen[...] und sollen >>Das geistliche Spiel Reichstag des Todes<< heut Nachmittag in jener Gemeinschaft aufführen [...].“

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Die Arbeit führt in die vielschichtige Welt des Don Quijote ein und erläutert das Ziel, durch die Analyse spezifischer Episoden das wahre Wesen des Ritters zu ergründen.

2.Die Montesinos - Episode: Dieses Kapitel betrachtet die Handlung der Kapitel 22-24, die Rolle der Religion und wie Don Quijotes Fantasie reale Maßstäbe verliert.

3.Intertextualität: Hier wird der Bezug des Romans zum karnevalesken Mittelalter sowie zu den Gattungen der Ritterromane theoretisch und anhand von Textbeispielen untersucht.

4.Fiktion und Realität: Anhand des Puppenspiels und der Montesinos-Episode wird analysiert, wie Don Quijote durch seine Lektüre eine eigene, von der Realität abweichende Wirklichkeit konstruiert.

5.Dialog und Schweigen: Das Kapitel untersucht, wie die Stimme und das Schweigen als Ausdrucksmittel dienen, um den Seelenzustand und die Verwirrung des Ritters darzustellen.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass die Mischung aus Wahn und Weisheit eine einfache Interpretation der Persönlichkeit Don Quijotes unmöglich macht.

7. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur sowie weiterer Quellen.

Schlüsselwörter

Don Quijote, Cervantes, Montesinos-Episode, Intertextualität, Karnevalisierung, Ritterroman, Fiktion, Realität, Puppenspiel, Wahn, Weisheit, Dialogizität, Sancho Pansa, Literaturanalyse, Mittelalter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der literarischen Analyse der 11. sowie 22.-26. Kapitel aus dem zweiten Teil von Miguel de Cervantes' "Don Quijote de la Mancha".

Welche thematischen Schwerpunkte werden in der Analyse gesetzt?

Zentral sind die Untersuchung von Fiktion und Realität, die Rolle der Intertextualität, der Einfluss des Karnevalesken sowie die psychologische Dynamik zwischen Don Quijote und Sancho Pansa.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Das Ziel ist es, durch die Untersuchung spezifischer Episoden (Montesinos-Höhle und Puppenspiel) das vielschichtige Wesen und die Persönlichkeit des Ritters Don Quijote besser zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Der Autor nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, gestützt auf literaturtheoretische Konzepte, wie beispielsweise die Theorie der Karnevalisierung von Michail Bachtin.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Darstellung der Montesinos-Episode, die theoretische Einbettung in intertextuelle Kontexte, die Abgrenzung von Fiktion und Realität sowie die Bedeutung von Dialog und Schweigen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Don Quijote, Intertextualität, Karnevalisierung, Ritterroman, Fiktion, Realität, Wahn und Weisheit aus.

Inwiefern spielt die Rolle von Sidi Hamét Benengelí eine besondere Rolle?

Der fiktionale Erzähler Benengelí fungiert als Instanz, die den Wahrheitsgehalt der Abenteuer reflektiert und das Dilemma des Lesers widerspiegelt, ob der "wahrheitsliebende" Ritter lügt oder seinem Wunschdenken erliegt.

Wie verändert sich das Verhältnis zwischen Don Quijote und Sancho Pansa in den analysierten Kapiteln?

Es zeigt sich eine psychologische Annäherung, bei der Sancho Pansa zunehmend die Lügen seines Herrn durchschaut und anfängt, philosophischer zu agieren, während Don Quijote sich immer weiter in seine imaginäre Welt flüchtet.

Wie deutet der Autor die Figur des "wahrsagenden Affen" im Puppenspiel?

Der Affe wird als reiner Betrug identifiziert, betrieben von Gines de Pasamonte, um Don Quijote zu täuschen – ein Beispiel dafür, wie externe Täuschung auf die Verrücktheit des Ritters trifft.

Welche Bedeutung hat das Schweigen in der Charakterisierung Don Quijotes?

Das Schweigen ist hier kein bloßer "Erzählkniff", sondern dient als Indikator für tiefe Verblüffung und offenbart den verwirrten Seelenzustand des Ritters in Momenten, in denen seine Weltbilder aufeinanderprallen.

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Detalles

Título
Untersuchung von Fiktion und Realität anhand der Kapitel 11.22-26 des zweiten Teils des Don Quijote de la Mancha
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
15
No. de catálogo
V191283
ISBN (Ebook)
9783656159445
ISBN (Libro)
9783656159575
Idioma
Alemán
Etiqueta
untersuchung fiktion realität kapitel teils quijote mancha
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2012, Untersuchung von Fiktion und Realität anhand der Kapitel 11.22-26 des zweiten Teils des Don Quijote de la Mancha, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191283
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