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Der Nutzen von Kompetenzrastern beim eigenverantwortlichen Lernen an Stationen: Untersucht am Beispiel der ebenen Geometrie in einem 4. Schuljahr

Title: Der Nutzen von Kompetenzrastern beim eigenverantwortlichen Lernen an Stationen: Untersucht am Beispiel der ebenen Geometrie in einem 4. Schuljahr

Term Paper , 2012 , 29 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Master of Education Frank Huhndorf (Author)

Didactics - Mathematics
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Andreas Müller, dessen pädagogische Konzepte auf den Einsatz von Kompetenzrastern aufbauen, beschreibt dies als einen abgesteckten Entwicklungshorizont, auf dem die Schüler ihren individuellen Leistungen nach eingeordnet werden können. Dies ermöglicht der Lehrkraft die Schaffung eines schnellen Überblickes über den Leistungsstand eines jeden einzelnen Schülers [5].
Wird das Kompetenzraster den Schülern zugänglich gemacht, so bietet es ihnen die Möglichkeit, ihre Leistung und Lernentwicklung zu reflektieren und die unterschiedlichen Leitungsniveaus zu erfassen. Genau diese Transparenz ermöglicht es, mehr Struktur in die Formen des offenen Unterrichts zu bringen. Für mich stellt sich nun die Frage, ob sich die Vorteile, die sich bei der Anwendung von Kompetenzrastern im offenen Unterricht für die Lehrkraft ergeben auf Seiten meiner Schüler der vierten Klasse wiederspiegeln?
Ziel dieser Arbeit ist es, den Nutzen eines Kompetenzrasters bei der Implementierung in eine offene Unterrichtsform zu untersuchen.
Die Arbeit ist in drei große Abschnitte gegliedert. Im Ersten erläutere ich die wissenschaftlichen Grundlagen und Definitionen um die Begriffe Kompetenzraster und eigenverantwortliches Arbeiten. Im zweiten Teil wird die methodische Vorgehensweise dargestellt. Im letzten Teil werden die gewonnenen Ergebnisse präsentiert und abschließend diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielvorstellungen und Leitfragen

1.3 Bezug zu den Ausbildungsstandards

2. Begriffsklärung

2.1 Kompetenzraster

2.2 Eigenverantwortliches Lernen

2.3 Stationsarbeit

3. Methodische Vorgehensweise

3.1 Ablauf der Untersuchung

3.2 Rahmenbedingungen

3.3 Bezug zum Lehrplan und den mathematischen Kompetenzen

3.4 Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtseinheit.

3.4.1 Überlegungen zum Einsatz von Kompetenzrastern

3.4.2 Überlegungen zum methodischen Vorgehen der Stationsarbeit zum Thema Geometrie.

3.5 Organisationsstruktur der Unterrichtseinheiten

3.6 Exemplarische Darstellung einer Unterrichtsstunde

3.7 Der „heimliche Helfer“ – eine Methode zur Förderung des Sozialverhaltens

4. Darstellung, Evaluation und Analyse der Ergebnisse

4.1 Vorüberlegungen zur Evaluation

4.1.1 Der Laufzettel

4.1.2 Schülerbeobachtung und Interview

4.2 Verfahren der Evaluation

4.2.1 Der Fragebogen

4.2.2 Auswertung des Fragebogens

4.3 Darstellung der Ergebnisse

4.3.1 Der erste Vergleich - zwischen den Klassen 4b und 4c

4.3.2 Der zweite Vergleich - innerhalb der Klasse 4b

4.3.3 Schülerkommentar vom Fragebogen

4.3.4 Die Beobachtung

4.3.5 Das Interview

4.4 Interpretation der Ergebnisse

4.4.1 Interpretation der Ergebnisse des ersten Vergleichs

4.4.2 Interpretation der Ergebnisse des zweiten Vergleichs

4.4.3 Interpretation des Schülerkommentars

4.4.4 Interpretation der Beobachtung und des Interviews

4.4.5 Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse und Analyse der Untersuchung

4.5 Beantwortung der Leitfrage

5. Fazit und Konsequenzen für mein weiteres Arbeiten

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung des Nutzens von Kompetenzrastern bei der Implementierung in offene Unterrichtsformen wie die Stationsarbeit, um Struktur und Transparenz für Lernende zu schaffen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei insbesondere auf die Auswirkungen dieser Methodik auf die Selbstwirksamkeit und Motivation der Schülerinnen und Schüler.

  • Einsatz von Kompetenzrastern als Orientierungshilfe im Unterricht
  • Verbindung von eigenverantwortlichem Lernen und Stationsarbeit
  • Evaluation von Transparenz und Leistungsanforderungen aus Sicht der Schüler
  • Förderung der Selbstwirksamkeit im Fach Mathematik
  • Methodischer Vergleich zwischen verschiedenen Lerngruppen

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Überlegungen zum Einsatz von Kompetenzrastern

Durch den oben beschriebenen zweidimensionalen Aufbau des Kompetenzrasters wird eine übersichtliche Struktur des Lerninhaltes geschaffen. Dies bietet den Schülern eine Orientierungshilfe für das zu bearbeitende Themengebiet. Weiterhin rekapituliert die Lehrkraft beim Erstellen eines detaillierten Kompetenzrasters, ob die von ihr vorgegeben Teilthemen und Kompetenzen den Vorgaben des Lehrplans bzw. der Bildungsstandards entsprechen. Damit stellt das Kompetenzraster ein Medium dar, um Unterricht für alle Beteiligten transparenter zu gestalten. Die Schüler können sich selbstständig oder mit Hilfe der Lehrkraft ihrem individuellen Leistungsstand zuordnen. So können sie ablesen, welche Kompetenzen sie bereits erreicht haben und welche sie noch erreichen sollten bzw. können. „Können“ vor dem Hintergrund gesehen, dass Kompetenzraster auch Kompetenzen beinhalten können, die über die Anforderungen des vorgegebenen Lehrplans hinausgehen.

Allein dieses schlichte Ablesen impliziert für die Schüler eine Selbstreflexion des eigenen Könnens und ermöglicht dem Lehrer eine schnelle Orientierung über den Leistungsstand jedes einzelnen Schülers.

Zusätzlich zu der so geschaffenen Transparenz wird dem Schüler durch die wiederholte Lernstandsmessung sein selbst geschaffener Lernzuwachs verdeutlicht. Diese Tatsache ist eine Voraussetzung für das Modell des selbstwirksamen Lernens, welches sich vom Konzept der “Selbstwirksamkeit“ nach Bandura ableitet. Hierbei muss dem Schüler die Möglichkeit gegeben werden, sein eigenes Gelingen bewusst zu erleben. Hierdurch gewinnt das Lernen eine individuelle Bedeutung und Sinnhaftigkeit [4].

Durch die „Ich kann“- Formulierungen bei der Einteilung in die einzelnen Leistungsniveaus rückt der Leistungszuwachs in den Vordergrund und demotivierende Leistungsdefizite in den Hintergrund.

Der aufgezeigte vielfältige Nutzen des Kompetenzrasters hat mich zur Integration in meinen Unterricht bewegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Leistungsmessung und Transparenz ein und formuliert das Ziel der Arbeit, den Nutzen von Kompetenzrastern bei offenem Unterricht zu untersuchen.

2. Begriffsklärung: Hier werden die zentralen Begriffe Kompetenzraster, eigenverantwortliches Lernen und Stationsarbeit wissenschaftlich definiert und in den Kontext des Unterrichtsmodells gesetzt.

3. Methodische Vorgehensweise: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau der Untersuchung, inklusive der Vergleichsklassen, der Auswahl der Lerninhalte zur Geometrie und der didaktischen Entscheidungen zur methodischen Struktur.

4. Darstellung, Evaluation und Analyse der Ergebnisse: Hier werden die gesammelten Daten aus Fragebögen, Beobachtungen und Interviews präsentiert, methodisch ausgewertet und detailliert hinsichtlich der Forschungsfrage interpretiert.

5. Fazit und Konsequenzen für mein weiteres Arbeiten: Das Fazit reflektiert die Erkenntnisse der Arbeit und leitet konkrete Ziele für die zukünftige Unterrichtspraxis ab, um die Arbeit mit Kompetenzrastern weiter zu professionalisieren.

Schlüsselwörter

Kompetenzraster, eigenverantwortliches Lernen, Stationsarbeit, Geometrie, Transparenz, Selbstwirksamkeit, Leistungsbewertung, Lernentwicklung, Unterrichtsqualität, Differenzierung, Motivation, Grundschule, Mathematikunterricht, Lernstandsmessung, Bildungsstandards

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht, welchen Nutzen der Einsatz von Kompetenzrastern im Rahmen von offenen Unterrichtsformen wie der Stationsarbeit für Schüler und Lehrkräfte hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Steigerung von Transparenz im Lernprozess, die Förderung der Selbstwirksamkeit von Schülern sowie die methodische Umsetzung von offenem Unterricht im Fach Mathematik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Leitfrage lautet: Welchen Nutzen hat die Implementierung eines Kompetenzrasters beim eigenverantwortlichen Lernen an Stationen?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine empirische Untersuchung in zwei Klassen der vierten Jahrgangsstufe durchgeführt, die quantitative Fragebogenauswertungen mit qualitativen Schülerbeobachtungen und Interviews kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Darstellung der methodischen Vorgehensweise sowie die anschließende Auswertung und Interpretation der empirischen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Kompetenzraster, Selbstwirksamkeit, Transparenz, eigenverantwortliches Lernen und mathematische Geometrie.

Wie unterscheidet sich die Arbeit mit Kompetenzrastern vom regulären Unterricht?

Durch die Visualisierung von Lernfortschritten mittels "Ich kann"-Formulierungen erhalten Schüler eine klarere Struktur und Übersicht über ihren individuellen Lernhorizont, was die Eigenverantwortung stärkt.

Welche spezifische Erkenntnis liefert das Interview mit dem Schüler Andreas?

Andreas zeigt auf, dass Kompetenzraster die Motivation steigern können, da er durch das abhaken erreichter Lernziele eigene Erfolge direkter wahrnimmt und so seine Selbstwirksamkeit erlebt.

Welche Herausforderungen wurden bei der Evaluation in den vierten Klassen identifiziert?

Die geringe Probandenanzahl sowie die Schwierigkeit, eine signifikante Vergleichbarkeit zwischen unterschiedlichen Lehrkräften und Klassen trotz gleichen Materials herzustellen, stellen methodische Herausforderungen dar.

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Details

Title
Der Nutzen von Kompetenzrastern beim eigenverantwortlichen Lernen an Stationen: Untersucht am Beispiel der ebenen Geometrie in einem 4. Schuljahr
College
Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein
Grade
1,5
Author
Master of Education Frank Huhndorf (Author)
Publication Year
2012
Pages
29
Catalog Number
V191460
ISBN (eBook)
9783656191124
ISBN (Book)
9783656191568
Language
German
Tags
Kompetenzraster eigenverantworliches Arbeiten selbstwirksamkeit Kompenzen Nutzen frei Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Education Frank Huhndorf (Author), 2012, Der Nutzen von Kompetenzrastern beim eigenverantwortlichen Lernen an Stationen: Untersucht am Beispiel der ebenen Geometrie in einem 4. Schuljahr, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191460
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