Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Sciences des bibliothèques, Sciences de l'information

Internet für alle?

Barrierefreie Internetnutzung im Bibliothekssektor

Titre: Internet für alle?

Dossier / Travail , 2010 , 22 Pages , Note: 1,3

Autor:in: André Rekulowitsch (Auteur)

Sciences des bibliothèques, Sciences de l'information
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

In der heutigen Gesellschaft, speziell seit den 1990er Jahren, bestimmt das Internet das alltägliche Leben. Kaum ein Haushalt nutzt nicht „Google“ und Co. um wichtige Informationen zu bekommen. Mehrere Milliarden Webseiten bieten den Nutzern die Möglichkeit, möglichst schnell und unkompliziert an die gewünschten bzw. benötigten Informationen zu kommen. Doch stellt sich die Frage, inwieweit die Internetseiten wirklich für alle Nutzer optimal zugänglich sind...

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Gegenstand

2. Theorie, Gesetze, Verordnungen und Organisationen

2.1 BITV

2.2 WCAG

2.3 BIENE

3. Praktische Umsetzung

3.1 Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf

3.2 Zentral- und Landesbibliothek Berlin

3.3 Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Barrierefreiheit von Webseiten im Bibliothekssektor. Das primäre Ziel ist es, den aktuellen Umsetzungsstand der Anforderungen an eine barrierefreie Internetnutzung bei verschiedenen Bibliothekstypen in Berlin kritisch zu analysieren und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Barrierefreiheit (Usability und Accessibility)
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Verordnungen (BITV, WCAG)
  • Methodische Überprüfung bibliothekarischer Webauftritte
  • Vergleich unterschiedlicher Bibliothekstypen
  • Bedeutung der Inklusion im digitalen Informationsdesign

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung und Gegenstand

In der heutigen Gesellschaft, speziell seit den 1990er Jahren, bestimmt das Internet das alltägliche Leben. Kaum ein Haushalt nutzt nicht „Google“ und Co. um wichtige Informationen zu bekommen. Von den über sechs Milliarden Menschen weltweit schätzt man, dass etwa 26 Prozent online sind. Mehrere Milliarden Webseiten bieten den Nutzern die Möglichkeit, möglichst schnell und unkompliziert an die gewünschten bzw. benötigten Informationen zu kommen. Doch stellt sich die Frage, inwieweit die Internetseiten wirklich für alle Nutzer optimal zugänglich sind.

Denn zu den Internetnutzern gehört auch eine Vielzahl von Menschen, die mit Behinderungen zu kämpfen haben. Die Behinderung zeigt sich dabei sowohl im gesundheitlichen Zustand (z.B. seh- oder hörbehindert) als auch, gerade in der digitalen Welt, in der technisch informativen Einschränkung. Man schätzt, dass weltweit 750 Millionen Menschen eine Behinderung haben, davon leben 37 Millionen in Europa. In Deutschland lebten 2007 etwa 6,9 Millionen Menschen mit einer Schwerstbehinderung (jeder 12. Einwohner). Diese Zahlen belegen, dass es in der digitalen Welt Handlungsbedarf gibt, Informationen für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen, da dieses Medium nicht selten den einzigen Kontakt nach außen darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Gegenstand: Das Kapitel führt in die Relevanz der Internetnutzung ein und begründet die Notwendigkeit von Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen.

2. Theorie, Gesetze, Verordnungen und Organisationen: Hier werden zentrale Begrifflichkeiten wie Usability und Accessibility definiert und rechtliche Rahmenbedingungen wie die BITV sowie relevante Organisationen vorgestellt.

3. Praktische Umsetzung: Dieser Hauptteil analysiert exemplarisch die Webseiten der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf, der Zentral- und Landesbibliothek Berlin sowie der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin anhand spezifischer Kriterien.

4. Zusammenfassung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und appelliert an Entwickler, Barrierefreiheit als integralen Bestandteil der Webentwicklung zu begreifen.

Schlüsselwörter

Barrierefreiheit, Internet, Bibliothekssektor, BITV, WCAG, Usability, Accessibility, Informationsdesign, Stadtbibliothek, Universitätsbibliothek, Digitale Inklusion, Web-Accessibility, Behindertengleichstellungsgesetz, BIENE-Award, Nutzerfreundlichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der barrierefreien Gestaltung von Internetauftritten, speziell im Kontext von öffentlichen Bibliotheken in Berlin.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen der Barrierefreiheit, relevanten rechtlichen Vorschriften und der praktischen Anwendung dieser Standards im Webdesign.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Analyse, inwiefern Berliner Bibliotheken bereits die Anforderungen einer barrierefreien Webseite umsetzen und wo noch Optimierungsbedarf besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine Überprüfung von ausgewählten Webseiten-Anforderungen durch, die in Anlehnung an eine professionelle Codeinspektion erfolgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden drei Berliner Bibliotheken – die Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf, die ZLB und die Universitätsbibliothek der HU Berlin – anhand von ausgewählten BITV-Anforderungen bewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Barrierefreiheit, BITV, WCAG, Usability, Accessibility und Bibliothekssektor.

Welche Bibliothek schnitt in der Untersuchung am besten ab?

Die Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf schnitt am besten ab und wurde dafür auch bereits mit dem BIENE-Award ausgezeichnet.

Welche Mängel wurden bei der Zentral- und Landesbibliothek Berlin festgestellt?

Die ZLB wies erhebliche Mängel bei der Kontrastregulierung und der barrierefreien Strukturierung auf, was bei einer zentralen Einrichtung als verbesserungswürdig eingestuft wird.

Warum ist Barrierefreiheit für die Universitätsbibliothek besonders relevant?

Aufgrund der internationalen Studentenschaft und der hohen Nutzerzahl ist eine digitale Barrierefreiheit ein notwendiger Standard für den wissenschaftlichen Zugang.

Fin de l'extrait de 22 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Internet für alle?
Sous-titre
Barrierefreie Internetnutzung im Bibliothekssektor
Université
Humboldt-University of Berlin
Note
1,3
Auteur
André Rekulowitsch (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
22
N° de catalogue
V191605
ISBN (ebook)
9783656165248
ISBN (Livre)
9783656165651
Langue
allemand
mots-clé
BITV BIENE WCAG Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf Zentral- und Landesbibliothek Berlin Universitätsbibliothek
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
André Rekulowitsch (Auteur), 2010, Internet für alle?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191605
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  22  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint