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Ideologien in der medialen Landschaft

Title: Ideologien in der medialen Landschaft

Essay , 2009 , 11 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: MMag. Catrin Neumayer (Author)

Sociology - Media, Art, Music
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Ziel dieser Arbeit ist es die theoretischen Ausgangspunkte für ideologiekritische Medienaneignungspraxen anhand von mehreren Texten, welche zu Grundlagentexten der Cultural Studies wurden, die, trotz partieller Unterschiede, bis heute bearbeitet werden, zu beschreiben. Hauptaugenmerk soll dabei auf die Massenmedien gelegt werden, die zu einem (post)modernen Verständnis der Medien und in weiterer Folge auch zu neuen gesellschaftlichen Konzeptionen geführt haben. Im Folgenden soll vor diesen Hintergründen, mit speziellem Augenmerk auf die Foucaultschen Raum-Theorien, in den Grundzügen dargestellt werden, was eine „Medien-Heterotopie“ ist und wie sich diese massenmedial äußert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

Ideologie(n) zwischen Ort & Raum

3. Kommunikationsguerilla

4. MedienHeterotopien

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht theoretische Ausgangspunkte für ideologiekritische Medienaneignungspraxen, wobei der Fokus auf Foucaults Raumtheorien und dem Konzept der Medien-Heterotopie liegt. Ziel ist es zu analysieren, wie massenmediale Diskurse Machtstrukturen reproduzieren und wie diese durch subversive Gegenstrategien und Medienaneignung aufgebrochen werden können.

  • Foucaultsche Raumtheorien und deren Anwendung auf Medien
  • Ideologiekritik in der (post)modernen Medienlandschaft
  • Widerständige Medienaneignung und Kommunikationsguerilla
  • Das Konzept der Medien-Heterotopien als Gegenentwurf zur Macht
  • Die Rolle der Rezipienten als aktive Akteure in medialen Räumen

Auszug aus dem Buch

Ideologie(n) in der medialen Landschaft

Raum und Zeit sind die grundsätzlichen Kategorien menschlicher Wahrnehmung, sie sind schicksalhaft gekreuzt und haben eine Geschichte die so alt ist wie die Menschheit selbst. (vgl. Foucault 1992: S.34) Als Eckdaten unseres Lebens prägen sie dieses, in Form biologischer Lebenszeit, begrenzt durch Geburt und Tod. Der Ort unserer Geburt ist das was uns als Menschen ausmacht. Dieser Ort stiftet Identität und definiert uns. Räume sind wesentliche Erfahrungen im Prozess der Zivilisation, die Menschen orientieren sich schon immer in ihnen, sie entwickeln Imagination, Gedächtnis und Sozialisierung innerhalb grundlegender räumlicher Strukturen. (vgl. Assmann 2006: S.150) Historisch betrachtet bildete der Ort ein Zufluchts- und Sicherheitsspektrum, während hingegen Räumlichkeit nur in negativer Abgrenzung zum sicheren Ort, als unvorstellbarer Raum gedacht werden konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Zielsetzung ein, medienkritische Aneignungspraxen im Kontext der Cultural Studies und Foucaults Raum-Theorien zu untersuchen.

2. Hauptteil: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundlagen des Verhältnisses von Raum, Zeit und Macht und analysiert, wie Medien Räume zur Reproduktion dominanter Ideologien schaffen.

3. Kommunikationsguerilla: Hier werden taktische Eingriffe von Aktivisten in die Medienrealität als subversive Strategien beschrieben, um herrschende Ideologien zu entlarven.

4. MedienHeterotopien: Dieses Kapitel definiert Medien als Orte der Heterotopie, die einerseits Ideologien verbreiten, andererseits jedoch als Räume für Widerstand und alternative Interpretationen dienen können.

5. Resümee: Das Resümee reflektiert die Erkenntnisse und betont, dass Individuen durch bewusste Aneignung in der Lage sind, die mediale Fremdbestimmung zu durchbrechen.

Schlüsselwörter

Medienaneignung, Heterotopien, Cultural Studies, Ideologiekritik, Raumtheorie, Kommunikationsguerilla, Michel Foucault, Medienkritik, Diskursstrategien, Machtstrukturen, Medienkompetenz, Subversion, Spektakelgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit medienkritischen Ansätzen und der Art und Weise, wie Nutzer sich medial vermittelte Ideologien aneignen, um Machtstrukturen zu hinterfragen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Raumtheorien von Michel Foucault, mediale Ideologieproduktion, Formen des Widerstands gegen die Medienmacht und das Konzept der Heterotopie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, darzustellen, wie Medienräumlichkeiten genutzt werden und wie diese durch Taktiken und Kommunikationsguerilla subversiv umgedeutet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Zusammenführung bedeutender Grundlagentexte aus den Cultural Studies und der Raumphilosophie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Konzeption von Ideologie in der medialen Landschaft, der Rolle von Raum und Zeit, dem Wirken von Kommunikationsguerilla und der Definition von Medienheterotopien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Medienaneignung, Heterotopien, Machtstrukturen, Diskurs, Subversion und ideologische Reproduktion.

Was unterscheidet eine "Strategie" von einer "Taktik" in diesem Kontext?

Nach de Certeau ist die Strategie das Machtinstrument zur Organisation von Räumen, während die Taktik ein subversives Handeln innerhalb dieser Räume darstellt, das sich die Lücken der Macht zunutze macht.

Warum bezeichnet die Autorin Medien als Heterotopien?

Medien werden als Heterotopien verstanden, da sie einerseits realisierte Utopien bzw. Gegenentwürfe zur Wirklichkeit darstellen und andererseits Räume zur diskursiven Manipulation durch die Mächtigen bieten.

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Details

Title
Ideologien in der medialen Landschaft
College
Klagenfurt University  (Medien- und Kommunikationswissenschaft)
Grade
1,0
Author
MMag. Catrin Neumayer (Author)
Publication Year
2009
Pages
11
Catalog Number
V191955
ISBN (eBook)
9783656170556
ISBN (Book)
9783656171379
Language
German
Tags
ideologien landschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MMag. Catrin Neumayer (Author), 2009, Ideologien in der medialen Landschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/191955
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