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Demokratie oder Totalitarismus im Gesellschaftsvertrag von Jean-Jaques Rousseau

Titre: Demokratie oder Totalitarismus im Gesellschaftsvertrag von Jean-Jaques Rousseau

Mémoire d'Examen Intermédiaire , 1999 , 24 Pages , Note: gut

Autor:in: Magister Artium Jörg Frehmann (Auteur)

Philosophie - Philosophie au XVIIe et XVIIIe siècle
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Das Problem, das im Rahmen dieser Arbeit fokussiert werden soll, hat die Rousseausche Rezeptionsgeschichte maßgeblich geprägt. Ist Rousseau der Wegbereiter totalitärer Ideologien, die im 19. und vor allem im 20. Jahrhundert entscheidend an Konturen gewonnen haben, oder ist er als ein Vertreter demokratischer und liberaler Ideenkonzepte zu verstehen? Die Frage kann und soll an dieser Stelle noch nicht beantwortet werden, sondern Gegenstand der folgenden Abhandlung sein. Es sei aber schon jetzt darauf hingewiesen, und das deutet der Titel der vorliegenden Arbeit bereits an, daß eine apodiktische Standpunktverortung zu Gunsten der einen (Demokratie) oder der anderen (Totalitarismus) Seite problematisch, wenn nicht gar unmöglich ist.

Dieser Essay hat es sich zur Aufgabe gemacht, Rousseaus vertragstheoretischen Vorschlag dahingehend abzutasten, inwieweit sich hinter dieser Fassade demokratisches und totalitäres Gedankengut verbirgt. Der dieser Arbeit zur Verfügung stehende Raum erfordert eine optimale Selektion und Kurzfassung, die allerdings nicht zu Lasten der zu erörternden Fragestellung gehen soll. Im ersten Kapitel wird es darum gehen, die Begriffe Demokratie und Totalitarismus zu definieren, um mit ihnen die vorliegende Thematik zu bearbeiten. In den weiteren drei Kapiteln erfolgt dann eine Konzentration auf die wichtigsten Theoriefiguren bzw. Termini. Dabei soll zuerst aufgezeigt werden, inwieweit Rousseau die Familie als Vorbild einer gesellschaftlichen Vereinigung sieht und warum diese These Anlaß zur Diskussion bietet. Anschließend werden die Modalitäten des Gesellschaftsvertrags untersucht, wobei hier insbesondere der Zusammenhang von totaler Entäußerung und Freiheit im Vordergrund steht. Im letzten Kapitel gilt das Hauptaugenmerk den Konsequenzen bzw. den inhaltlichen Ausprägungen, die ein solcher Kontrakt mit sich bringt. Diskutiert werden die Begriffe des Gemeinwillens und des Gesamtwillens, das Konzept der Volkssouveränität, sowie das Prinzip der Gewaltenteilung (Gesetzgebung und Regierungstätigkeit).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Zum Begriff der Demokratie und des Totalitarismus
  • Die Familie als Vorbild einer politischen Gemeinschaft
  • Der Vertragsabschluß
  • Die Konsequenzen des Gesellschaftsvertrags
    • Der Gemeinwille und der Gesamtwille
    • Über den Souverän und die Souveränität
    • Die Gesetze und der Gesetzgeber
    • Die Regierung
  • Resümee

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Frage, ob Jean-Jacques Rousseau als Wegbereiter totalitärer Ideologien oder als Vertreter demokratischer und liberaler Ideen zu verstehen ist. Sie analysiert Rousseaus Gesellschaftsvertrag, um dessen potentielle Auswirkungen auf die politische Ordnung zu erforschen.

  • Die Definition von Demokratie und Totalitarismus im Kontext von Rousseaus Werk
  • Die Rolle der Familie als Vorbild für eine politische Gemeinschaft
  • Die Modalitäten des Gesellschaftsvertrags, insbesondere die Beziehung zwischen totaler Entäußerung und Freiheit
  • Die Konsequenzen des Gesellschaftsvertrags, einschließlich der Konzepte des Gemeinwillens, der Volkssouveränität und der Gewaltenteilung

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in die Thematik des Gesellschaftsvertrags von Jean-Jacques Rousseau ein und stellt die Frage nach dessen möglicher Positionierung im Spannungsfeld von Demokratie und Totalitarismus. Das erste Kapitel widmet sich der Definition von Demokratie und Totalitarismus im Kontext des Themas. Kapitel Zwei analysiert die Rolle der Familie als Vorbild für eine politische Gemeinschaft und zeigt die mit dieser These verbundenen Diskussionspunkte auf. In Kapitel Drei werden die Modalitäten des Gesellschaftsvertrags untersucht, mit Fokus auf die Beziehung zwischen vollständiger Entäußerung und Freiheit. Das vierte Kapitel befasst sich mit den Konsequenzen des Gesellschaftsvertrags und beleuchtet die Konzepte des Gemeinwillens, der Volkssouveränität sowie die Gewaltenteilung.

Schlüsselwörter

Demokratie, Totalitarismus, Gesellschaftsvertrag, Gemeinwille, Volkssouveränität, Gewaltenteilung, Familie, Freiheit, Entäußerung

Häufig gestellte Fragen

War Rousseau ein Wegbereiter des Totalitarismus?

Die Arbeit untersucht diese kontroverse Frage und zeigt auf, dass Rousseaus Konzepte sowohl demokratische als auch totalitäre Lesarten zulassen.

Was versteht Rousseau unter dem "Gemeinwillen"?

Der Gemeinwille (volonté générale) ist das auf das allgemeine Wohl ausgerichtete Interesse der Gemeinschaft, das sich vom bloßen Gesamtwillen aller Privatinteressen unterscheidet.

Wie hängen totale Entäußerung und Freiheit zusammen?

Im Gesellschaftsvertrag gibt der Einzelne alle Rechte an die Gemeinschaft ab, gewinnt aber durch die Teilhabe am Souverän eine neue, bürgerliche Freiheit.

Dient die Familie als Vorbild für den Staat?

Rousseau setzt sich kritisch mit der These auseinander, inwieweit die natürliche Ordnung der Familie auf die politische Gesellschaft übertragbar ist.

Was bedeutet Volkssouveränität bei Rousseau?

Sie besagt, dass die höchste Gewalt unteilbar beim Volk liegt und die Gesetze nur durch den Gemeinwillen legitimiert werden können.

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Résumé des informations

Titre
Demokratie oder Totalitarismus im Gesellschaftsvertrag von Jean-Jaques Rousseau
Université
University of Duisburg-Essen  (Philosophie)
Note
gut
Auteur
Magister Artium Jörg Frehmann (Auteur)
Année de publication
1999
Pages
24
N° de catalogue
V19349
ISBN (ebook)
9783638234948
ISBN (Livre)
9783638681087
Langue
allemand
mots-clé
Demokratie Totalitarismus Gesellschaftsvertrag Jean-Jaques Rousseau
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Magister Artium Jörg Frehmann (Auteur), 1999, Demokratie oder Totalitarismus im Gesellschaftsvertrag von Jean-Jaques Rousseau, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19349
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Extrait de  24  pages
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