Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Negocios - General

Nationale und internationale Handelskammern

Título: Nationale und internationale Handelskammern

Trabajo Escrito , 2011 , 22 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Reza Mohammadi (Autor)

Economía de las empresas - Negocios - General
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

In den vergangenen Monaten wurde das Thema über die Einführung einer Frauenquote wieder stärker diskutiert. Auch der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages Heinrich Driftmann nahm sich dieser Debatte an. Die unterschiedlichsten Ursachen seien für den geringen Frauenanteil in Führungspositionen verantwortlich. So könne eine gesetzliche Quote diesen sehr unterschiedlichen Ursachen keine Rechnung tragen. Damit sprach er stellvertretend für die Wirtschaft, um deren Ansichten gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu vertreten. Durch solch klare Stellungnahmen können Interessenvertreter entstehende Gesetze beeinflussen, oder sogar verhindern.

Es verdeutlicht die Wichtigkeit der Einflussnahme jeder gesellschaftlichen Gruppierung, so auch die der Wirtschaft, auf die Gestaltung der Politik. Dabei beeinflussen die Organisationen die Entscheider der zunehmend wichtigen Politik der Europäischen Union, die der Wirtschaftspolitik des Bundes und der Länder, aber auch die Politiker vor Ort, in Kommunen, Kreisen und Regionen. Demnach entwickelten sich die unterschiedlichsten Handelskammern, um auf nationaler und internationaler Ebene ein starker Partner der Wirtschaft zu sein.

Die vorliegende Seminararbeit erläutert nationale und internationale Handelskammern. Die „Industrie- und Handelskammer“ (IHK), die ihre Arbeit auf Landesebene ausübt, die „Deutsche Auslandhandelskammer“ (AHK), deren Schwerpunkt die Vertretung der deutschen Wirtschaft im Ausland ist, die „European Chambres“ (Eurochambres), die auf europäischer Ebene agieren und die „Internationale Handelskammer“ (ICC), die sich eine funktionierende Weltwirtschaft zur Aufgabe macht.
Vor der Darstellung der einzelnen Kammern werden ein kurzer geschichtlicher Rückblick sowie die heutige Position vermittelt. Die Darstellung beinhaltet dabei die Aufgaben der Kammern für die freie Wirtschaft und der sich daraus resultierenden Bedeutung. Abschließend rundet ein darauf folgendes Fazit die Seminararbeit ab.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufgabenstellung und Aufbau der Arbeit

2 Industrie- und Handelskammer „IHK“

2.1 Geschichte und Heute

2.2 Aufgaben und Bedeutung

2.3 Deutscher Industrie- und Handelskammertag „DIHK“

3 Deutsche Außenhandelskammer „AHK“

3.1 Geschichte und Heute

3.2 Aufgaben und Bedeutung

4 The European Chambers „Eurochambres“

4.1 Geschichte und Heute

4.2 Aufgaben und Bedeutung

5 Internationale Handelskammer „ICC“

5.1 Geschichte und Heute

5.2 Aufgaben und Bedeutung

5.3 International Commercial Terms „Incoterms“

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die Aufgaben und die wirtschaftliche Bedeutung verschiedener nationaler und internationaler Handelskammern zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie diese Organisationen die Interessen der Wirtschaft auf verschiedenen politischen Ebenen vertreten und welche Rolle sie als Dienstleister für Unternehmen einnehmen.

  • Strukturelle und historische Entwicklung von IHKs und AHKs
  • Einflussnahme von Handelskammern auf nationale und europäische Wirtschaftspolitik
  • Unterstützung bei der Berufsausbildung und administrativen Aufgaben
  • Förderung der Außenwirtschaft durch das AHK-Netzwerk
  • Bedeutung der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit und der Incoterms

Auszug aus dem Buch

2.1 Geschichte und Heute

Bereits im Mittelalter gab es in Deutschland die sogenannten Zünfte und Gilden. Sie hatten einen wesentlichen Einfluss nicht nur in wirtschaftlichen, sondern auch in allgemeinen Verwaltungs- und politischen Angelegenheiten. Die tatsächlichen Vorläufer der heutigen IHKs sind allerdings die „Chambres de Commerce“. Sie wurden während der französischen Besatzungszeit in den Rheinlanden eingerichtet und widmeten sich der Aufgabe, staatliche Behörden bei der Förderung von Manufaktur und Gewerbe zu beraten.4

Durch die preußische Gesetzgebung kam es zu weiteren Abwandlungen. Die Veränderungen brachten Handelskammern als Selbstverwaltungskörperschaften mit eigenen Wahlen und eigener Finanzierung hervor. Ebenso wurde die Betreuung der Mitglieder, sowie die Selbsthilfe der Unternehmerschaft betont. Im Jahre 1830 entstand durch diese preußischen Edikte die Handelskammer in Elberfeld-Barmen. Weitere deutsche Länder folgten diesem Vorbild, so dass im Reichsgebiet Ende des 19. Jahrhunderts flächendeckend Handelskammern existierten und sich in Struktur und Aufgabe glichen. Während der nationalsozialistischen Zeit wurden die Industrie-, Handels- und Handwerkskammern, ebenso wie alle anderen Organisationen der gewerblichen Wirtschaft, in Gauwirtschaftskammern5 überführt, die nach dem Ende des Dritten Reiches wieder aufgelöst wurden. Die landesrechtliche Zersplitterung der IHKs und die damit verbundenen Rechtsunsicherheiten der Besatzungszeit fanden mit dem „Bundesgesetz zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammer“ IHKG vom 18.12.1956 ein Ende. Seit der Wiedervereinigung gelten diese Gesetze auch für die IHKs der Bundesländer der ehemaligen DDR.6

Heute gibt es in Deutschland 80 IHKs, die gemäß § 3 Absatz 1 IHKG als Körperschaften des öffentlichen Rechts gelten. Daher sind die jeweiligen Kammern Träger von Rechten und Pflichten. Die IHK kann im privaten wie öffentlichen Rechtsverkehr durch ihre Organe handeln, klagen und verklagt werden.7

Außerdem vertritt die IHK, als wirtschaftliche Selbstverwaltung, das Gesamtinteresse ihrer zugehörigen Unternehmen gegenüber Kommunen, Landesregierungen sowie Politik und Öffentlichkeit. Die einzelnen spezifischen Ansichten werden durch die regionalen IHKs berücksichtigt. Dabei sind sie personell, finanziell und organisatorisch unabhängig. Die Aufgaben der IHKs sind gesetzlich definiert und unterliegen dem IHKG, das zuletzt im Jahr 1998 geändert wurde.8

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Handelskammern als Interessenvertreter ein und erläutert den Aufbau der Seminararbeit.

2 Industrie- und Handelskammer „IHK“: Dieses Kapitel behandelt die historische Entwicklung, die rechtliche Struktur sowie die vielfältigen Aufgaben der IHK auf Landesebene.

3 Deutsche Außenhandelskammer „AHK“: Der Abschnitt fokussiert sich auf die Rolle der AHKs bei der Förderung der deutschen Außenwirtschaft und die Unterstützung von Unternehmen im Ausland.

4 The European Chambers „Eurochambres“: Es wird die europäische Dachorganisation für Handelskammern vorgestellt und deren Einsatz für eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und Verkehrspolitik in Europa beschrieben.

5 Internationale Handelskammer „ICC“: Dieses Kapitel erläutert die Funktion der ICC als weltweit tätige Organisation zur Förderung des Welthandels und der Bedeutung der Incoterms.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Rolle der Kammern als Interessenvertreter zusammen und reflektiert kritisch über deren Einfluss und die Herausforderungen bei der Interessenbündelung.

Schlüsselwörter

Handelskammer, IHK, AHK, Eurochambres, ICC, Außenwirtschaft, Interessenvertretung, Selbstverwaltung, Wirtschaftsförderung, Incoterms, Schiedsgerichtsbarkeit, Berufsausbildung, Wirtschaftspolitik, DIHK, Marktwirtschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Struktur, den Aufgaben und der Bedeutung nationaler und internationaler Handelskammern als Organisationen zur Förderung der Wirtschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Interessenvertretung der Wirtschaft, die Unterstützung in der Berufsausbildung, die Außenwirtschaftsförderung sowie die Mitwirkung an rechtlichen Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Kammerorganisationen auf regionaler, nationaler, europäischer und globaler Ebene als starke Partner für Unternehmen agieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die den geschichtlichen Werdegang sowie die heutige Position und Aufgabenbereiche der betrachteten Organisationen systematisch darstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die IHK, die AHK, die Eurochambres und die ICC hinsichtlich ihrer Geschichte, Organisation und ihrer spezifischen Serviceleistungen für die Wirtschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Handelskammer, Außenwirtschaft, Selbstverwaltung, Interessenvertretung und Incoterms.

Welche Rolle spielt der DIHK für die IHKs?

Der DIHK fungiert als Spitzenorganisation, die die Interessen der IHKs auf Bundesebene gegenüber der Politik und Öffentlichkeit bündelt, ohne dabei Weisungsrechte gegenüber den einzelnen Kammern zu haben.

Warum sind die Incoterms für Unternehmen wichtig?

Die Incoterms bieten international standardisierte Regeln, die Pflichten von Käufern und Verkäufern bei Kaufverträgen festlegen, um Missverständnisse und Rechtsstreitigkeiten im globalen Handel zu vermeiden.

Was ist der Zweck des internationalen Schiedsgerichtshofs der ICC?

Er dient als private Institution zur schnellen und vertraulichen Klärung von privatwirtschaftlichen Streitigkeiten unter Ausschluss staatlicher Gerichte.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Nationale und internationale Handelskammern
Universidad
Heilbronn University
Calificación
1,7
Autor
Reza Mohammadi (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
22
No. de catálogo
V193532
ISBN (Ebook)
9783656384823
ISBN (Libro)
9783656386292
Idioma
Alemán
Etiqueta
IHK Handelskammer BWL
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Reza Mohammadi (Autor), 2011, Nationale und internationale Handelskammern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/193532
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  22  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint