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Die Anfänge der NATO - analysiert anhand der Theorie der hegemonialen Stabilität

Título: Die Anfänge der NATO - analysiert anhand der Theorie der hegemonialen Stabilität

Ensayo , 2011 , 8 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Tobias Herbst (Autor)

Política - Tema: Organizaciones internacionales
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Verschiedene Autoren des Neorealismus entwarfen und entwickelten ab den 1980er-Jahren die Theorie der hegemonialen Stabilität, die davon ausgeht, dass die Existenz einer uneingeschränkten Hegemonialmacht zu internationaler Kooperation und Stabilität führt (Jørgensen 2010: 142). Diese Theorie wird in diesem Essay auf die Anfänge der NATO angewandt, wobei zunächst ein Überblick über die Theorie gegeben wird. Im Anschluss wird überprüft, inwieweit die Gründung der NATO, die weitreichende Folgen hatte und das Ende US-amerikanischer Isolation bedeutete (Kaplan 1988: 1), mit ihr zu erklären ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Theorie der hegemonialen Stabilität

3 Die Anfänge der NATO

4 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Gründung der NATO unter Anwendung der Theorie der hegemonialen Stabilität, um zu analysieren, inwieweit die Rolle der USA als dominante Macht bei der Initiierung dieses Verteidigungsbündnisses als erklärender Faktor für dessen Zustandekommen herangezogen werden kann.

  • Analyse der Theorie der hegemonialen Stabilität im Kontext des Neorealismus
  • Die Rolle der USA als Hegemonialmacht nach dem Zweiten Weltkrieg
  • Bedeutung von absoluten Gewinnen und der Übernahme von Kosten durch den Hegemon
  • Mechanismen zur Unterbindung von Trittbrettfahrer-Verhalten (free-riding)
  • Empirische Überprüfung der Gründung der NATO anhand der theoretischen Prämissen

Auszug aus dem Buch

3 Die Anfänge der NATO

Nun soll anhand der oben dargestellten Theorie die Gründung der NATO analysiert werden, wobei das Hauptaugenmerk auf der Bedeutung der USA liegt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zeichnete sich schnell ab, dass die gemeinsame Koalition gegen Hitler zerfallen und sich eine bipolare Machtverteilung zwischen den USA und der Sowjetunion ergeben würde. Diese beiden Länder standen sich von nun an unversöhnlich gegenüber (Knorr 1985: 24f.; Poser 1979: 15). In einzelnen Staaten Nordamerikas sowie Nord-, West- und Südeuropas, besonders aber in den dem jetzt vor allem auch ideologischen Erzfeind der Sowjetunion, den USA, führte dies zu einer ständigen Angst vor der militärischen Bedrohung durch die Sowjetunion und es entstand in jedem einzelnen Land das Bedürfnis, die eigene Sicherheitslage zu verbessern (Poser 1979: 16; Rebhan 2003: 197ff.).

Ein Weg dazu schien die militärische Kooperation der verschiedenen westlichen Staaten untereinander zu sein. 1949 kam es zwischen den USA, Kanada und zehn europäischen Ländern, darunter Frankreich und Großbritannien, zunächst zum Abschluss des Nordatlantikvertrages (Poser 1979: 17) und schließlich zur Gründung der NATO, einer internationalen Organisation (Rittberger und Zangl 2003: 25), die mit der Umsetzung des Bündnisses betraut wurde. Zum Zustandekommen dieses transatlantischen Verteidigungsbündnisses waren gemäß der Theorie der hegemonialen Stabilität verschiedene Voraussetzungen nötig.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Ausgangslage der NATO-Gründung ein und formuliert die Absicht, dieses Ereignis durch die Linse der Theorie der hegemonialen Stabilität zu analysieren.

2 Die Theorie der hegemonialen Stabilität: Dieses Kapitel erläutert die neorealistischen Grundlagen der Theorie, insbesondere die Notwendigkeit einer Hegemonialmacht für internationale Kooperation und die Übernahme von Kosten durch diese.

3 Die Anfänge der NATO: Hier wird die Theorie auf die historische Gründung der NATO angewandt und untersucht, wie die USA durch ihre Vormachtstellung die Kooperation der westlichen Staaten ermöglichten.

4 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit resümiert, dass die NATO-Gründung zwar gut durch die Theorie erklärt werden kann, diese jedoch keine deterministischen Vorhersagen zulässt.

Schlüsselwörter

NATO, Theorie der hegemonialen Stabilität, Neorealismus, USA, Internationale Kooperation, Sicherheit, Hegemonie, Transatlantisches Bündnis, Kalter Krieg, Kostenübernahme, Trittbrettfahrer, Militärische Stärke, Institutionen, Machtverteilung, Außenpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Gründung der NATO im Jahr 1949 unter der theoretischen Perspektive der hegemonialen Stabilität.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind internationale Beziehungen, neorealistische Theoriebildung, die Rolle der USA als Hegemon nach 1945 und die institutionelle Kooperation im Sicherheitsbereich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu prüfen, inwieweit die Gründung der NATO als Ergebnis der hegemonialen Machtposition der USA erklärt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoriegeleitete Fallstudie, die ein historisches Ereignis anhand eines spezifischen politikwissenschaftlichen Analyseansatzes überprüft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der hegemonialen Stabilität und die anschließende empirische Anwendung auf die Entstehungsgeschichte des Nordatlantikpakts.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Hegemonie, Kooperation, internationale Organisationen, absolute und relative Gewinne sowie die neorealistische Systemtheorie geprägt.

Wie erklärt die Arbeit das Phänomen des "Free-Riding" innerhalb der NATO?

Der Autor argumentiert, dass die Hegemonialmacht USA durch die Besetzung von Schlüsselpositionen mit amerikanischen Generälen und gemeinsame Manöver sicherstellte, dass andere Staaten ihren Beitrag leisteten.

Warum konnte laut der Theorie vor 1949 kein vergleichbares Bündnis erfolgreich initiiert werden?

Da die USA vor dem Zweiten Weltkrieg keine dominante Hegemonialmacht waren, fehlte laut der Theorie der hegemonialen Stabilität der notwendige Akteur, der die Kosten einer solchen Organisation bereitwillig hätte tragen können.

Final del extracto de 8 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Anfänge der NATO - analysiert anhand der Theorie der hegemonialen Stabilität
Universidad
University of Bamberg  (Lehrstuhl für Internationale und Europäische Politik)
Curso
Übung zur Einführung in die Internationale und Europäische Politik
Calificación
1,0
Autor
Tobias Herbst (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
8
No. de catálogo
V194155
ISBN (Ebook)
9783656195061
ISBN (Libro)
9783656466123
Idioma
Alemán
Etiqueta
NATO USA Neorealismus Hegemoniale Stabilität Internationale Politik Kooperation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tobias Herbst (Autor), 2011, Die Anfänge der NATO - analysiert anhand der Theorie der hegemonialen Stabilität, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194155
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