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Identität und virtuelle Realität. Von Pseudorealitäten und virtuellen Gemeinschaften

Título: Identität und virtuelle Realität. Von Pseudorealitäten und virtuellen Gemeinschaften

Trabajo Escrito , 2012 , 11 Páginas , Calificación: 3,0

Autor:in: Aron Kraft (Autor)

Sociología - Otros
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Die sich immer mehr ausweitende Netzwelt kann das Individuum einerseits durch einen Mausklick in die virtuelle Welt befördern, andererseits existieren wir nur deshalb, weil wir diesen Mausklick getätigt haben. Diese Ambivalenz wirft pikante Fragen auf: Nämlich ob wir uns im Netz als Individuen bewegen, unser Identität etwa erst im Netz hergestellt wird oder wir in der virtuellen Welt gar nicht mehr als menschliche Identitäten wahrgenommen werden. Diese offenen Fragen gilt es im Folgenden näher zu untersuchen. Allen voran ist hierbei zunächst auf die Mediensozialisation einzugehen, welche gewisse Differenzen zwischen Bevölkerungsgruppen erklären kann. Um sich nachfolgend mit den virtuellen Realitäten beschäftigen zu können ist es von Vorteil zunächst die Ausgangssituation dieser auszuführen. Hierbei sollen die kybernetischen Interaktionsmedien genannt werden, da virtuelle Realitäten als Formen dieser aufbauen. Nach dieser Thematisierung werde ich mich dem Thema Pseudorealitäten widmen. Dabei werde ich darauf eingehen, dass diese schon in der Zeit vor dem Internet durch Fernsehsendungen, wie „Star Trek“ einen regelrechten Kult auslösten. Nach einem kleinen Exkurs zur umstrittenen Pseudonymbenutzung im Internet, werde ich zum Schluss noch die virtuellen Realitäten beschreiben, welche ebenfalls zur Diskussion anleiten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Mediensozialisation

Virtuelle Realitäten als Form der kybernetischen Interaktionsmedien

Pseudorealitäten

Exkurs: Chats und Pseudonymbenutzung im Internet

Virtuelle Gemeinschaften

Zusammenfassung

Literatur

Zielsetzung und Themenbereiche

Die Arbeit untersucht das ambivalente Verhältnis von Individuum und Internet. Dabei wird analysiert, wie Identitäten im digitalen Raum konstituiert werden, welche Rolle die Mediensozialisation dabei spielt und wie sich virtuelle Realitäten und Gemeinschaften sowie Pseudorealitäten auf das soziale Leben des Menschen auswirken.

  • Mediensozialisation als Voraussetzung für den Umgang mit dem Internet
  • Virtuelle Realitäten als Form kybernetischer Interaktionsmedien
  • Phänomene der Pseudorealitäten und deren Wahrnehmung
  • Diskurs um Pseudonymbenutzung im digitalen Raum
  • Strukturen und Definitionen virtueller Gemeinschaften

Auszug aus dem Buch

Virtuelle Realitäten als Form der kybernetischen Interaktionsmedien

Zunächst einmal sind virtuelle Realitäten eine spezifische Kommunikationsform der kybernetischen Interaktionsmedien. Neben den virtuellen Realitäten stehen auch Microbloggings, welche Hyperindividualitäten ermöglichen. „Twitter“ wäre ein Beispiel für einen Microblogging-Dienst. Daneben gibt es aber auch Wikis, wobei alle oder eine begrenzte Gruppe am relevanten Wissen mitwirken kann, als Ausprägungen der Kommunikationsformen. Hier kann sich eine konditionierte Kollaboration, wie etwa bei „Wikipedia“ durchsetzen. Kybernetische Interaktionsmedien zählen zu den Aufmerksamkeitsmedien. Andere Aufmerksamkeitsmedien sind Verstehens- und Massenmedien. Die Besonderheit bei den kybernetischen Interaktionsmedien ist, dass sie die Mitteilungen für eine individuelle Gestaltung einerseits oder Steuerung andererseits öffnen können. Zu den kybernetischen Interaktionsmedien zählen wir sowohl stationäre wie auch mobile Computer, aber auch Computernetze fallen darunter. Konkret bewirken kybernetische Interaktionsmedien, dass nicht mehr nur durch, sondern auch in medialen Formen kommuniziert wird. Die Mitteilung medialer Kommunikation wird informatisiert. Es erfolgt außerdem eine Verfügungmachung zur permanenten Veränderung durch die Kommunikationsbeteiligten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Ambivalenz des Internetzugangs und führt in die zentralen Fragestellungen zur Identitätskonstruktion und den thematischen Rahmen der Arbeit ein.

Mediensozialisation: Dieses Kapitel unterscheidet zwischen verschiedenen Nutzergenerationen und analysiert den Einfluss des sozialen Hintergrunds auf die Medienkompetenz.

Virtuelle Realitäten als Form der kybernetischen Interaktionsmedien: Hier werden virtuelle Realitäten als spezifische Kommunikationsform definiert und in den Kontext kybernetischer Interaktionsmedien und des Cyberspace gestellt.

Pseudorealitäten: Das Kapitel behandelt die Möglichkeiten der Identitätsmanipulation im Netz und den Wortsinn von Pseudorealitäten im Kontext von Unterhaltungsmedien.

Exkurs: Chats und Pseudonymbenutzung im Internet: Dieser Exkurs setzt sich kritisch mit der Debatte um Klarnamenpflicht versus Pseudonymität in sozialen Netzwerken auseinander.

Virtuelle Gemeinschaften: Hier werden die soziologischen Grundlagen und Definitionsmerkmale virtueller Gemeinschaften sowie deren temporäre und flexible Natur untersucht.

Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die Ergebnisse zur Mediensozialisation, zur Entstehung virtueller Realitäten sowie zur Bedeutung von Pseudorealitäten und Gemeinschaften für das soziale Leben.

Literatur: Verzeichnis der in der Arbeit zitierten wissenschaftlichen Quellen und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Identität, Virtuelle Realität, Cyberspace, Mediensozialisation, Kybernetische Interaktionsmedien, Pseudorealität, Virtuelle Gemeinschaften, Internetnutzung, Medienkompetenz, Pseudonymität, Soziale Netzwerke, Online-Kommunikation, Mediensoziologie, Digitale Identität, Identitätsmanipulation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Internet als technisches Medium Identitäten beeinflusst und welche neuen sozialen Strukturen, wie etwa virtuelle Gemeinschaften, durch diese Technologie entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Mediensozialisation, der Definition und Funktionsweise virtueller Realitäten sowie der soziologischen Betrachtung von Pseudorealitäten und virtuellen Gemeinschaften.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Die Kernfrage lautet, ob und wie sich Individuen im Netz bewegen, ob Identität erst durch das Netz konstruiert wird und wie diese Prozesse die reale menschliche Identität beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die soziologische Begrifflichkeiten und Konzepte (z.B. Mediensozialisation, Interaktionsmedien) auf die Phänomene der digitalen Welt anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Mediensozialisation, die Einordnung von virtuellen Realitäten als kybernetische Interaktionsmedien, die Diskussion von Pseudorealitäten sowie eine Untersuchung virtueller Gemeinschaften.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Werk?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Mediensozialisation, Cyberspace, Pseudonymität, Identität und kybernetische Interaktionsmedien.

Wie unterscheidet sich der Medienumgang laut dem Autor zwischen den Generationen?

Der Autor unterscheidet zwischen älteren Jahrgängen, die das Internet erlernten, und "Mediensozialisierten", die von Kindesbeinen an damit aufgewachsen sind und eine völlig andere, integrativere Mediennutzung pflegen.

Wie definiert der Autor das Verhältnis zwischen virtueller und physikalischer Realität?

Der Autor betont, dass trotz der Nutzung virtueller Welten keine Vermischung stattfindet; das physikalische Sein wird durch den Cyberspace weder befördert noch ersetzt.

Final del extracto de 11 páginas  - subir

Detalles

Título
Identität und virtuelle Realität. Von Pseudorealitäten und virtuellen Gemeinschaften
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Calificación
3,0
Autor
Aron Kraft (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
11
No. de catálogo
V194369
ISBN (Ebook)
9783668716766
ISBN (Libro)
9783668716773
Idioma
Alemán
Etiqueta
Internet Soziologie Pseudorealität Virtuelle Gemeinschaft Identität Virtuelle Realität Chat Pseudonymverwendung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Aron Kraft (Autor), 2012, Identität und virtuelle Realität. Von Pseudorealitäten und virtuellen Gemeinschaften, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/194369
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