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E-Learning - Eine Alternative in der betrieblichen Weiterbildung?

Titel: E-Learning - Eine Alternative in der betrieblichen Weiterbildung?

Diplomarbeit , 2002 , 89 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Heike Thierbach (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Unternehmen häufen im Laufe der Jahre einen beeindruckenden
Wissensberg an. Durch die Entwicklung der Informationstechnologie
explodiert die Masse an menschlichem Wissen geradezu.1 Unsere
Gesellschaft ist auf dem Weg, sich von einer Informationsgesellschaft
zu einer Wissensgesellschaft zu transformieren.
1.1 Problemstellung
Auch Unternehmen, die ein Teil dieser Gesellschaft sind, müssen
dieser Dynamik der Wissensentstehung Rechnung tragen und ihre
Mitarbeiter dementsprechend fördern.2 Die Förderung der Mitarbeiter
fällt dabei in den Aufgabenbereich der Weiterbildung. Die Kompetenzen
der Mitarbeiter, ihre Einstellungen und Werte rücken in den
Vordergrund. Die Wissensgesellschaft braucht gut informierte Bürger,
die ihre Entscheidungen aufgrund ihres umfangreichen Wissens
treffen.3
Aus dieser Entwicklung heraus resultiert die Notwendigkeit eines
umfassend organisierten Wissensmanagements als Teilbereich der
Unternehmenskultur.4 Heute ist es unmöglich, mit einer einmal
absolvierten Ausbildung auf Dauer eine marktfähige Arbeitskraft zu
sein. Die Halbwertzeit des Wissens ist so hoch, dass das Wissen
ganzer Berufs-zweige innerhalb von zehn Jahren völlig veraltet.5
Das Wissensmanagement wird im Unternehmen eingesetzt, um Wissen
bedarfsgerecht verfügbar zu machen und verstreutes Wissen im
Unternehmen zu verwalten.6 Gezielter Erwerb von Wissen bietet Unternehmen, laut dem Institut der deutschen Wirtschaft, ein enormes
Potential an Zeit- und Kostenersparnis.7
Die Entwicklung des Wissensmanagements entstand aus der
Erkenntnis, dass Lernen kein einmaliges Ereignis ist, sondern einen
permanenten Prozess darstellt. Das Unternehmensnetzwerk wird zu
einem Wissensnetzwerk, in das auch andere Stakeholder des
Unternehmens wie Kunden und Lieferanten miteinbezogen werden.8 [...]

1 Vgl. Schwuchow, Karlheinz, (Wissensmanagement und E-Learning 2001/2002), S.43.
2 Vgl. Reinmann-Rothmeier, Gabi/Mandl, Heinz (Virtuelle Seminare 2001), S.11.
3 Vgl. Reinmann-Rothmeier, Gabi/Mandl, Heinz (Virtuelle Seminare 2001), S.11
4 Vgl. Müller, Gabriele, (Weiterbildung und Wissens-Management 2000), S.57.
5 Vgl. Magnus, Stephan, (E-Learning 2001), S.29.
6 Vgl. Herbst, Dieter, (Erfolgsfaktor Wissensmanagement 2000), S.12.
7 Vgl. Schwuchow, Karlheinz, (Wissensmanagement und E-Learning 2001/2002), S.43.
8 Vgl. Herbst, Dieter, (Erfolgsfaktor Wissensmanagement 2000), S.12.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. VORWORT

2. GRUNDLAGEN DER BETRIEBLICHEN WEITERBILDUNG

2.1 Begriffsdefinition Betriebliche Weiterbildung

2.2 Stellung der Weiterbildung im Unternehmensprozess

2.3 Ziele der Weiterbildung

2.4 Arten der Weiterbildung

2.4.1 Training off the Job:

2.4.2 Training on the Job:

2.4.3 Auswahl der Weiterbildungsart

2.5 Themen der klassischen Weiterbildung

2.6 Kosten der klassischen Weiterbildung

2.7 Faktoren der Weiterbildungsbeteiligung

2.8 Beurteilung der jetzigen Situation

3. E- LEARNING

3.1 Definition E- Learning

3.2 E-Learning in der betrieblichen Weiterbildung

3.3 Entstehung des E-Learning-Konzeptes

3.3.1 Computer-Based-Training (CBT):

3.3.2 Web-Based-Training (WBT):

3.4 Kritische Betrachtung der Ansätze

4. BILDUNGSMAßNAHMEN BEIM E-LEARNING

4.1 Der Lernprozess

4.2 Aufbau von Bildungsmaßnahmen beim E-Learning

4.3 Lernmethoden

4.3.1 Übungs- und Trainingsprogramme:

4.3.2 Tutorienprogramme:

4.3.3 Simulationen und Planspiele:

4.3.4 Performance-Support-System:

4.3.5 Chatrooms, Foren, Diskussionsräume

4.4 Anwendung der Lernprogramme:

4.5 Struktur von Bildungsmaßnahmen

4.5 Kommunikationsformen des E-Learning

4.5.1 Synchrone Kommunikation

4.5.1.1 Vorteile synchronen Kommunikation:

4.5.1.2 Nachteile synchronen Kommunikation:

4.5.2 Asynchrone Kommunikation

4.5.2.1 Vorteile asynchronen Kommunikation:

4.5.2.2 Nachteile asynchronen Kommunikation:

4.5.3 Kommunikationsstil beim E-Learning

4.6 Inhalte von E-Learning-Programmen

4.6.1 Allgemeindidaktische Kriterien:

4.6.2 Fachdidaktische Kriterien:

4.6.3 Ethische und juristische Aspekte:

4.7 Klassische Inhalte des E-Learning

4.8 Zertifizierung der Bildungsmaßnahme

4.9 Einsatz der Bildungsmaßnahmen

5. LERNUMGEBUNGEN

5.1 Web-Based-Lernplattform

5.1.1 Kosten bei der Web-Based-Lernplattform:

5.1.2 Praxisbeispiel Web-Based-LernplattformSABA:

5.1.3 Stärken der Web-Based-Lernplattform:

5.1.4 Schwächen der Web-Based-Lernplattform:

5.2 Application-Service-Providing-Modell (ASP)

5.2.1 Kosten ASP:

5.2.2 Praxisbeispiel ASP: BMW AG:

5.2.3 Stärken ASP:

5.2.4 Schwächen ASP

5.3 Inhouse-Lösungen

5.3.1 Kosten einer Inhouse-Lösung:

5.3.2 Praxisbeispiel Inhouse-Lösung: Commerzbank:

5.3.3 Stärken einer Inhouse-Lösung:

5.3.4 Schwächen einer Inhouse-Lösung:

5.4 Corporate University(CU)

5.4.1 Kosten einer Corporate University:

5.4.2 Praxisbeispiel: IBM:

5.4.3 Praxisbeispiel Fernuniversität Hagen:

5.4.4 Stärken einer Corporate University:

5.4.5 Schwächen einer Corporate University:

6. EINFÜHRUNG DES E-LEARNING-KONZEPTES IM UNTERNEHMEN

6.1 Analyse und Konzeptphase

6.1.1 Problem- und Bedarfsanalyse:

6.1.2 Zielgruppenanalyse:

6.1.3 Struktur- und Ressourcenanalyse:

6.1.4 Einsatzkontextanalyse:

6.2 Pilotprojekt:

6.3 Einführung im gesamten Unternehmen

7. PRAXISBEISPIELE FÜR ERFOLGREICHE E-LEARNING-KONZEPTE

7.1 Lufthansa „Learnway“

7.2 Allianz-Versicherungs-AG

„Allianz-Lern-Forum“:

“Learning-Network-Allianz”:

7.3 Beurteilung der Praxisbeispiele:

7.4 Allgemeine Praxissituation in Deutschland

8. KRITISCHE BETRACHTUNG VON E-LEARNING

8.1 Potentiale des E-Learning-Konzeptes

8.2 Problematiken des E-Learning-Konzeptes

8.3 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Rolle von E-Learning als moderne Alternative oder Ergänzung zu klassischen Methoden der betrieblichen Weiterbildung, mit dem Ziel, die Effizienz und Zukunftsfähigkeit der Personalentwicklung zu bewerten.

  • Analyse der Grundlagen und der aktuellen Situation betrieblicher Weiterbildung.
  • Definitorische Einordnung und historische Entwicklung von E-Learning-Konzepten (CBT/WBT).
  • Strukturierung und didaktischer Aufbau digitaler Lernumgebungen und Maßnahmen.
  • Evaluation praktischer Implementierungsbeispiele (Lufthansa, Allianz, BMW).
  • Kritische Betrachtung von Potenzialen, Problemen und Erfolgsfaktoren für Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Computer-Based-Training (CBT)

Computer-Based-Training ist der Grundstein des E-Learning. In der Literatur findet man auch hier wieder viele andere Begriffe für diese Art der Weiterbildung, die allerdings alle die gleiche Bedeutung haben: Computer-Assisted-Training (CAT), Computer Unterstütztes Lernen (CUL), Computer Unterstützter Unterricht (CUU). Aus Gründen der Einheitlichkeit wird in der weiteren Ausführung immer von Computer-Based-Training gesprochen.

Unter Computer-Based-Training versteht man selbstständiges Lernen mit Hilfe von Computern unter programm- und fachspezifischer Einbeziehung anderer Medien. Bei diesem Konzept agieren die Lernenden ausschließlich mit Softwareprogrammen. Der Rechner steuert den Lernprozess und ist antwortender Partner der Lerndialoge. Die Logik vom Computer-Based-Training basiert auf „Skinners Lerntheorie“, der „programmed instruction“, die das zu bewältigende Unterrichtsmaterial in kleinste Frames aufspaltet und am Ende jeden Frames eine Frage stellt. Computer-Based-Training ist eine Einzelplatzlösung. Eine Kommunikation mit anderen Lernenden und Tutoren ist nicht möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. VORWORT: Diese Einleitung beschreibt die Transformation zur Wissensgesellschaft und begründet die Notwendigkeit eines effektiven Wissensmanagements.

2. GRUNDLAGEN DER BETRIEBLICHEN WEITERBILDUNG: Das Kapitel systematisiert den Begriff der Weiterbildung und ordnet diese als strategische Aufgabe der Personalentwicklung ein.

3. E- LEARNING: Es wird der Begriff E-Learning definiert sowie die historische Entstehung und die technologischen Grundlagen von CBT und WBT dargelegt.

4. BILDUNGSMAßNAHMEN BEIM E-LEARNING: Dieses Kapitel erläutert den Lernprozess und die notwendigen didaktischen sowie kommunikativen Strukturen bei E-Learning-Vorhaben.

5. LERNUMGEBUNGEN: Hier werden unterschiedliche Modelle für E-Learning wie Lernplattformen, ASP und Inhouse-Lösungen hinsichtlich Kosten und Stärken/Schwächen untersucht.

6. EINFÜHRUNG DES E-LEARNING-KONZEPTES IM UNTERNEHMEN: Es wird ein systematischer Leitfaden für die Implementierung inklusive Analyse-, Konzept- und Pilotphasen vorgestellt.

7. PRAXISBEISPIELE FÜR ERFOLGREICHE E-LEARNING-KONZEPTE: Anhand konkreter Fallstudien (Lufthansa, Allianz, BMW) wird der Erfolg und die Integration von E-Learning in der Unternehmenspraxis demonstriert.

8. KRITISCHE BETRACHTUNG VON E-LEARNING: Abschließend werden die Potenziale sowie die Herausforderungen des E-Learnings reflektiert und zukünftige Perspektiven abgeleitet.

Schlüsselwörter

E-Learning, betriebliche Weiterbildung, Wissensmanagement, Personalentwicklung, Web-Based-Training, Computer-Based-Training, Corporate University, Lernplattform, Skill-Management, Lernprozess, virtuelle Universität, Didaktik, Wissensgesellschaft, Kommunikation, IT-Infrastruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie E-Learning als moderne Lernmethode klassische betriebliche Weiterbildungsansätze sinnvoll ergänzen oder ersetzen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf den didaktischen Grundlagen, den technologischen Umsetzungsmöglichkeiten und der strategischen Implementierung von E-Learning in Unternehmen.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Evaluierung der E-Learning-Potenziale zur Steigerung der Weiterbildungseffizienz und zur Unterstützung des betrieblichen Wissensmanagements.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine systematische Literaturanalyse sowie eine qualitative Auswertung von Praxisbeispielen führender deutscher Unternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen, den Aufbau von E-Learning-Bildungsmaßnahmen, verschiedene technologische Lernumgebungen sowie detaillierte Fallstudien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind E-Learning, Personalentwicklung, Wissensmanagement, Web-Based-Training, Lernplattform und Corporate University.

Warum ist die Corporate University ein wichtiger Aspekt?

Sie stellt die höchste Integrationsstufe dar, um unternehmensweites Wissen zu bündeln und die Weiterbildung direkt an der Unternehmensstrategie auszurichten.

Welchen Stellenwert nimmt die Kommunikation im E-Learning ein?

Die Kommunikation zwischen Lernenden und Tutoren wird als entscheidender Erfolgsfaktor identifiziert, der den Übergang von reinem CBT zu interaktiven WBT-Ansätzen begründet.

Ende der Leseprobe aus 89 Seiten  - nach oben

Details

Titel
E-Learning - Eine Alternative in der betrieblichen Weiterbildung?
Hochschule
Fachhochschule Gießen-Friedberg; Standort Gießen  (Wirtschaft)
Note
1,3
Autor
Heike Thierbach (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
89
Katalognummer
V19461
ISBN (eBook)
9783638235853
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Learning Eine Alternative Weiterbildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Heike Thierbach (Autor:in), 2002, E-Learning - Eine Alternative in der betrieblichen Weiterbildung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19461
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Leseprobe aus  89  Seiten
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