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Vulnerability von Megacities - Fallbeispiel Rio de Janeiro

Title: Vulnerability von Megacities - Fallbeispiel Rio de Janeiro

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts Esther Schuch (Author)

Ethnology / Cultural Anthropology
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Das 21. Jahrhundert ist geprägt von Urbanisierungsprozessen und Bevölkerungswachstum. So verzeichnet man so viele Megacities wie noch nie zuvor, hervorgerufen durch verstärkte Migration und erhöhten Bevölkerungswachstum in bestimmten Regionen. Diese immens großen Städte sind einer großen Vulnerability ausgesetzt, welches es zu identifizieren gilt, da nur so auch adäquate Lösungsansätze geschaffen werden können. Denn sollte in diesen Städten ein Unglück geschehen, so sind potenziell Millionen von Menschen betroffen. Diesen im Unglücksfall allen zu helfen ist extrem schwierig bis unmöglich, so dass es umso wichtiger ist, die Verletzbarkeit so gut es geht zu reduzieren.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vulnerability in Bezug zu Desaster, Risiko und Armut

2.1 Vulnerability

2.2 Risiko, Desaster & Hazard

2.3 Vulnerability & Armut

2.4 Vulnerability Analyse

3 Megacities und Urbanisierungsprozesse

3.1 Urbanisierung

3.2 Megacities

4 Fallbeispiel Rio de Janeiro

4.1 Geographische Lage Rio de Janeiros

4.2 Gesellschaftspolitik

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Konzept der Vulnerability im Kontext von Megacities, um die Mechanismen hinter Katastrophenrisiken zu verstehen und Lösungsansätze zu identifizieren. Am Fallbeispiel von Rio de Janeiro wird analysiert, wie geographische Lage, historisch gewachsene Infrastrukturprobleme und gesellschaftspolitische Faktoren die Verwundbarkeit insbesondere der ärmeren Bevölkerungsschichten in Favelas prägen.

  • Theoretische Fundierung der Begriffe Vulnerability, Risiko, Hazard und Desaster.
  • Untersuchung von globalen Urbanisierungstrends und dem Phänomen der Megacities.
  • Analyse der Vulnerability-Strukturen am Beispiel der Megacity Rio de Janeiro.
  • Diskussion von politisch-gesellschaftlichen Lösungsansätzen zur Risikominimierung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Vulnerability

Vulnerability ist ein Konzept, welches die Verletzbarkeit von Individuen, Gemeinschaften oder Gesellschaften untersucht. Diese Vulnerability kann für unterschiedliche Gruppen der Gesellschaft sehr differenziert ausfallen, da sie unter anderem abhängig ist von lokalen Gegebenheiten, der gesellschaftlichen Struktur, der Marginalisierung Einzelner. Da diese gesellschaftlichen Strukturen sich über die Zeit entwickelt haben, kann man Verletzbarkeit nicht untersuchen, ohne den geschichtlichen Kontext mit einzubeziehen. Durch die Offenlegung von Vulnerability innerhalb einer Gesellschaft ergibt sich die Möglichkeit, Präventivmaßnahmen einzuleiten, um so das Risiko einer Katastrophe zu mindern.

“The concept of Vulnerability expresses the multidimensionality of disasters by focusing attention on the totality of relationships in a given social situation which constitute a condition that, in combination with environmental forces, produces a disaster” (Oliver-Smith 2004: 11). Es wird deutlich, dass Vulnerability ein soziales Konstrukt ist, welches durch eine Kombination von verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise Klasse, Gender, Ethnie, bestimmt wird (Cannon in Bankoff & Hilhorst 2004: 2). Verletzbarkeit ist jedoch kein Bestandteil einer Gesellschaft, vielmehr ist es ein Resultat von sozialen Beziehungen, welches sich historisch entwickelt hat und keinesfalls als statisch angesehen werden kann. Vulnerability drückt die sich verändernden sozialen, ökonomischen und politischen Bedingungen in Relation zu der potentiellen Gefährdung aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Bevölkerungswachstums und der zunehmenden Vulnerability in Megacities ein und skizziert das methodische Vorgehen der Arbeit.

2 Vulnerability in Bezug zu Desaster, Risiko und Armut: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe, beleuchtet ihre wechselseitigen Abhängigkeiten und unterscheidet präzise zwischen Vulnerability und Armut.

3 Megacities und Urbanisierungsprozesse: Es werden globale Urbanisierungstrends und die Definition von Megacities analysiert, um deren spezifische Risikostrukturen zu verdeutlichen.

4 Fallbeispiel Rio de Janeiro: Dieses Kapitel wendet das Analysetool auf die Stadt Rio de Janeiro an, wobei geographische Gegebenheiten und gesellschaftspolitische Aspekte der Favela-Entwicklung im Vordergrund stehen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Herausforderungen bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Reduktion der Vulnerability in einer komplexen städtischen Umwelt.

Schlüsselwörter

Vulnerability, Megacities, Rio de Janeiro, Risikoanalyse, Hazard, Desaster, Urbanisierung, Favelas, Infrastruktur, soziale Ungleichheit, Risikomanagement, Stadtplanung, Bevölkerungswachstum, soziale Netzwerke, Resilienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verletzbarkeit (Vulnerability) von Megacities gegenüber Naturgefahren und wie gesellschaftliche Prozesse dieses Risiko beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Differenzierung von Risiko, Hazard und Vulnerability sowie deren Anwendung in einer urbanen Fallstudie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Ursachen der Vulnerability in Megacities zu entwickeln und aufzuzeigen, warum eine ganzheitliche Analyse für die Planung effektiver Schutzmaßnahmen unerlässlich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse zur Begriffsbestimmung und wendet ein modifiziertes Analysetool auf die Fallstudie Rio de Janeiro aus einer Makroperspektive an.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Konzepte erläutert, gefolgt von einer Analyse der globalen Megacity-Entwicklung und der detaillierten Untersuchung der geographischen und politischen Risikolage von Rio de Janeiro.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Vulnerability, Megacities, Risiko, Hazard, Urbanisierung, Favelas und soziale Infrastruktur.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Vulnerability und Armut wichtig?

Obwohl Armut die Verletzbarkeit verschärft, sind beide Begriffe nicht identisch. Vulnerability ist ein zukunftsorientiertes Konzept, das die Gefährdung durch diverse Prozesse in einer Gesellschaft beleuchtet.

Welche besondere Rolle spielt die geographische Lage für Rio de Janeiro?

Die Lage zwischen steilen Hängen und dem Ozean sowie die historisch gewachsene Rodung der Wälder machen die Stadt besonders anfällig für Erdrutsche und die Folgen des Meeresspiegelanstiegs.

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Details

Title
Vulnerability von Megacities - Fallbeispiel Rio de Janeiro
College
University of Trier
Grade
1,0
Author
Bachelor of Arts Esther Schuch (Author)
Publication Year
2012
Pages
24
Catalog Number
V195164
ISBN (eBook)
9783656210610
ISBN (Book)
9783656212447
Language
German
Tags
Vulnerability Megacities Rio de Janeiro Resilience Risiko Desaster Hazard Urbanisierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Esther Schuch (Author), 2012, Vulnerability von Megacities - Fallbeispiel Rio de Janeiro, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195164
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