Medienkompetenz – eine Schlüsselqualifikation im Jahr 2011. Alte Sprache und neue Medien? Auditiver Medieneinsatz – Eine Prämisse für innovativen Lateinunterricht

Eine Fallstudie


Seminararbeit, 2010

23 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1 Einleitung

2 Medienbildung in Schule und Unterricht
2.1 Definition „Neue Medien“
2.2 Bedeutung der „Neuen Medien“
2.2.1 Medienkompetenz eine Schlüsselqualifikation im Jahr 2011
2.3 Chancen und Möglichkeiten durch die „Neuen Medien“
2.4 Einwände und Gefahren bei der Nutzung von „Neuen Medien“

3 Alte Sprache und neue Medien – Innovativer Lateinunterricht
3.1 Das Medium PC im LU
3.2 Auditive Medien und weitere moderne Medien im LU
3.2.1 Signifikanz der lateinischen Aussprache

4 Auditives Medienprodukt – Rap: Sinn des Lebens
4.1 Produktionsanlass
4.2 Herstellungsprozess
4.2.1 Didaktische Überlegungen
4.3 Text

5 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Das gesamte deutsche Bildungswesen befindet sich derzeit in einer Umbruchphase, die sowohl strukturelle als auch inhaltliche Reformen mit sich führt. Die Bildungsträger erlangen eine immer weitergehende Autonomie, doch neue Curricula und Studienreformen führen zu einer immer dichteren Regularienflut. Zudem ist das Bildungswesen einer immer stärkeren Qualitätskontrolle ausgesetzt, um Effizienz und Transparenz von Unterricht zu sichern (bspw. PISA und länderweite Schulinspektion). Der Begriff Bildung definiert sich zunehmend über empirisch nachprüfbare Leistungsstandards, sodass sich die Ausbildung von Kompetenzen zu einem elementaren Schlüsselwort im Bildungswesen manifestiert hat.[1] Diese Outputorientierung hat, vor allem im letzten Jahrzehnt, auch das Fach Latein erreicht. Im didaktischen Bereich können grundlegende Veränderungen konstatiert werden, sodass der heutige Lateinunterricht (LU) kaum noch dem der vergangenen Jahrzehnte ähnelt. Der altsprachliche Unterricht steht neuen Herausforderungen gegenüber. Da er im Fächerkanon stets einem scharfen Legitimationsdruck ausgesetzt ist, ein allseits bekanntes Kontinuum der Fachgeschichte, darf er sich nicht den neuen Medien entziehen und muss sich im didaktischen Bereich auch an den modernen Fremdsprachen anlehnen.[2] Varietas delectat könnte ein Schlagwort dieses innovativen Lateinunterrichts lauten. Aber nicht nur die Mannigfaltigkeit der Methoden im Fach Latein hat zugenommen, sondern auch der Einsatz von diversen fortschrittlichen Medien, wie Internet, Audio und Video hat stetig zugenommen. Trotz aller Veränderung kann jedoch festgestellt werden, dass sich die modernen Medienprodukte für den altsprachlichen Unterricht quantitativ in einem überschaubaren Rahmen bewegen. Aus diesem Grund wird am Ende dieser Arbeit ein neues auditives Medienprodukt vorgestellt.

Ziel dieser Arbeit ist es, zunächst aufzuzeigen, welche eklatante Bedeutung den neuen Medien in der heutigen Gesellschaft, wie auch im deutschen Bildungswesen, zugesprochen wird. Die Medienkompetenz gilt als eine Schlüsselqualifikation und Chance zugleich in der heutigen Wissensgesellschaft. In einem zweiten Teil wird der Fokus auf den Medieneinsatz im Lateinunterricht gerichtet, indem kurz mögliche Einsatzbereiche der modernen Medien in Auswahl vorgestellt werden. In einem letzten Teil dieser Fallstudie steht das von mir erarbeitete Medienprodukt im Vordergrund: Über eine allgemeine Vorstellung hinausgehend, werden an dieser Stelle der Produktionsanlass, der Herstellungsprozess, wie auch didaktische Überlegungen vorgestellt.

2 Medienbildung in Schule und Unterricht

2.1 Definition „Neue Medien“

In der Literatur existieren diverse Definitionen, die die „Neuen Medien“ einzugrenzen versuchen. Aufgrund der sehr schnelllebigen Entwicklung der Technologie, umfassen ältere Definitionen aus den 70er und 80er Jahren andere Medien, wie bspw. das Kabelfernsehen und den Bildschirmtext. In heutiger Zeit fallen unter den Begriff vor allem der Personal Computer (PC), das World Wide Web (WWW) und eine Reihe von anderen Technologien, die sich unter dem Lemma „Multimedialität“ subsumieren lassen. Der Begriff „Multimedialität“ inkludiert sämtliche digitale Medien, bestehend aus Text, Fotografie, Grafik, Animation, Audio und Video, die im Verfahren der Informationsverarbeitung und -verbreitung zusammenwirken können.[3] Eine Gemeinsamkeit aller alten und neuen Definitionen ist jedoch die Tatsache, dass sich hinter dem Stichwort „Neue Medien“ „eine gebräuchliche Bezeichnung für Kommunikationsmittel, die durch die Entwicklung neuer Technologien entstanden sind“[4] verbirgt.

2.2 Bedeutung der „Neuen Medien“

In den letzten Jahren fanden Informations- und Kommunikationstechnologien immer selbstverständlicher Einzug in unseren Alltag, sodass „Kinder gegenwärtig in einer Umgebung auf[wachsen], die von den Medien in einem Ausmaß geprägt wird, wie es die heute Erwachsenen noch nicht gekannt haben“.[5] Sie bestimmen die Gesellschaft und verändern ihr Denken. Die neuen Medien stellen der Gesellschaft einen ungeheuer großen Informationenpool zur Verfügung. Eine stetig ansteigende Beschleunigung in allen Bereichen ist die Folge. „Der verstärkte Wettbewerb in der Wirtschaft und die hohen wissenschaftlich-technischen Innovationsraten“[6] bieten einen exzellenten Nährboden für das Wachstum verschiedener Informations- und Kommunikationstechnologien (Beispiel: Im Jahr 2000 nutzten ca. 378 Millionen Menschen weltweit den Internetzugang.[7] Ein Jahrzehnt später hat sich diese Zahl fast versechsfacht mit einer Internetuserzahl von über 2 Milliarden[8].)

Der Deutsche Kulturrat sieht in den Neuen Medien sogar eine Herausforderung für die gesamte kulturelle Bildung.[9] Wenn Medienbildung als Unterrubrik der kulturellen Bildung verstanden wird, da sie Schlüsselkompetenzen vermittelt, „die aus gesellschaftlicher und ökonomischer Perspektive von größter Bedeutung sind“[10], übt sie einen direkten Einfluss auf unsere Kultur, wie auch auf die Aufgaben der kulturellen Bildung. Durch die schnellen Distributionswege der Neuen Medien haben sich neue kulturelle Räume, wie Chats, E-Communities oder Clans, entwickelt. Eine völlig neue Dimension hat Kultur durch die Entstehung des Web 2.0 angenommen, in dem die User eigene Medieninhalte produzieren und veröffentlichen können. Die Neuen Medien haben einen weiteren Raum zum Ausdruck von Kultur eröffnet und sich zu einem identitätsstiftendem Medium entwickelt.

Auch in Schule und Unterricht spiegelt sich dieser Umbruch wieder und die Mediendidaktik hat im letzten Jahrzehnt einen enormen Stellenwert erlangt. In vielen Bundesländern gehört die Medienkompetenz bereits zum Bildungsziel. Im Folgenden soll die Begrifflichkeit „Medienkompetenz“ nochmals gesondert aufgegriffen und ihre Bedeutung sowohl für die Schüler und Schülerinnen als auch die Lehrkräfte herausgestellt werden.

2.2.1 Medienkompetenz eine Schlüsselqualifikation im Jahr 2011

Um die heutige Informationsgesellschaft mitgestalten zu können, hat sich die Medienkompetenz als eine Schlüsselqualifikation in allen Bereichen unserer Gesellschaft etabliert. Der Begriff Medienkompetenz umfasst neben technischen Fertigkeiten auch die Fähigkeiten zur Nutzung, Gestaltung und insbesondere auch zur Auswahl und Bewertung von Medien.[11] Vergleiche hierzu auch das Bielefelder Medienkompetenzmodell nach Dieter Baacke, welches sich in die vier Hauptbereiche Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung und Medienkritik gliedert. Die fünf Dimensionen der Medienbildung nach Gerhard Tulodziecki (1. Medienerziehung, 2. Medien auswählen und nutzen, 3. Mediengestaltungen verstehen und bewerten, 4. Medien gestalten und verbreiten (aktiv), 5. Medieneinflüsse erkennen und aufarbeiten) lassen sich problemlos den vier von Baacke zuordnen. Tulodzieckis Gliederung wird in der Mehrzahl der Bundesländer als Basis für die aktuellen Konzepte zur Medienbildung in den Schulen verwendet. Baackes Strukturierung wird v.a. in der außerschulischen Medienarbeit zur Systematisierung genutzt.[12]

In den Bundesländern ist die Medienkompetenz als zentrale Qualifikation unterschiedlich in den Schulgesetzen verankert. Für NRW (Stand: 01.07.2010) heißt es ausdrücklich im §2 Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule, dass die SuS lernen sollen, „mit Medien verantwortungsbewusst und sicher umzugehen“.[13] Im Bundesland Rheinland-Pfalz bspw. existiert bereits seit vier Jahren ein Landesprogramm mit dem Titel „Medienkompetenz macht Schule“. Ziel dieser Aktion ist es u.a. ältere SuS zu „Medienscouts“ auszubilden, sodass diese als „Experten“ ihr Wissen an ihre Klassen, an Elternsprechtagen oder in diversen Informationsveranstaltungen weitergeben können. Mehr als 1300 Medienschutzberater und 600 Medienscouts sind an den Schulen tätig. Fortbildungen für SuS, LehrerInnen und Eltern, wie auch eine Bezuschussung für eine zeitgemäße technische Ausstattung der Schulen, runden das Programm ab.[14]

„Wer neue Wege gehen will, braucht jemand der sie kennt.“ (Ruth Schöllhammer)

Es existiert eine enorme Fortbildungsvielfalt für Lehrerinnen und Lehrer zu dem Thema Lehren und Lernen mit den neuen Medien, die die Signifikanz der digitalen Medien im schulischen Bereich abermals unterstreicht. Zudem gibt es viele länderübergreifende Online-Angebote zur Lehrerfortbildung, wie bspw. „KiMM (Kids in Media and Motion) oder Lehrer online – ein Angebot von Schulen ans Netz e.V.[15] Nur wenn die LehrerInnen ausreichend medienpädagogische Kompetenzen erworben haben, ist es ihnen möglich, Medienangebote und Informationstechnologien angemessen in ihrem Unterricht einzusetzen. Angemessen heißt, dass sie „Medienangebote für ihre Fächer nach lernrelevanten Kriterien […] analysieren und aus[…]wählen“[16] und im Anschluss für den Unterricht aufbereiten und umsetzen können. Zahlreiche Angebote, Unterrichtsideen, weiterführende Links, wie auch Informationen zum aktuellen Forschungsstand hält im Internet sowohl der Deutsche Bildungsserver als auch das Internet-Portal „Schulen ans Netz“ für die LehrerInnen bereit. Voraussetzung für diese Fortbildungsmaßnahmen ist selbstverständlich eine Bereitschaft seitens der LehrerInnen, sich auf diese neuen Entwicklungen einzulassen, um durch die Medien zur Verbesserung des schulischen Umfeldes beizutragen.

2.3 Chancen und Möglichkeiten durch die „Neuen Medien“

Die Neuen Medien leisten einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung des Unterrichts. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und stets variabel. Multimediale Anwendungen und Simulationen können bspw. die Anschaulichkeit einer Thematik optimieren. Auditive Medien können einerseits das Auswendiglernen unterstützen, andererseits stellen sie eine neue Art des Wissentransfers dar. Insbesondere der fächerübergreifende und projektorientierte Unterricht eröffnet den neuen Medien weiterführende Einsatzmöglichkeiten. Das Internet bspw. und das Web 2.0 bietet den SuS nicht nur eine klassen- und fächerübergreifende Kommunikationsmöglichkeit, sondern weltweit. Durch das Internet stehen Informationen in einer Schnelligkeit wie nie zuvor zur Verfügung.[17] Über das Internet als Medium zur Informationenbeschaffung hinausgehend, bietet das Web 2.0 eine Basis für viele andere Medien. Die erstellten Medienprodukte, wie Filme, Podcasts, Hörbücher oder Blogs können veröffentlicht werden und verlassen die Wände des Klassenzimmers oder der Schule. Dies erhöht im Idealfall die Motivation und Leistungsbereitschaft der SuS.

Wie auch die äußere Gestalt des Mediums aussehen mag, grundsätzlich steht das Medium zunächst einmal als Vermittler zwischen zwei Kommunikationspartnern, mit dem Ziel, einen leichteren Zugang zu Inhalten und deren Wirkungszusammenhängen zu schaffen. Ein großer Vorteil ist es, dass durch den Medieneinsatz Akzente gesetzt werden können. Wesentliche Merkmale können hervorgehoben oder nebensächliche Aspekte vernachlässigt werden. Selbst schwierigste Abläufe aus der Realität können exemplarisch ohne großen Aufwand im Unterricht dargestellt werden. Die SuS können über die digitalen Medien indirekte Erfahrungen mit dem Lerngegenstand machen, wenn direkte, aufgrund ihres Aufwandes (bspw. Exkursionen, hohe Anschaffungskosten), nicht möglich sind.[18]

[...]


[1] Vgl. Kuhlmann, Peter: Fachdidaktik Latein kompakt. 2., durchges. Aufl. Göttingen 2009, S. 9ff.

[2] Vgl. Schareika, Helmut: Neue Medien – neues Lernen – (schöne) neue Welt? In: AU 3 (2002), S. 4f.

[3] Vgl. Hunneshagen, Heike: Innovationen in Schulen. Identifizierung implementationsfördernder und -hemmender Bedingungen des Einsatzes neuer Medien. Münster 2005. (Internationale Hochschulschriften, Bd. 438), S. 14.

[4] Ebd.

[5] Hurrelmann, Bettina: Kinder und Medien. In: Merten/Schmidt/Weischenberg (Hrsg.): Die Wirklichkeit der Medien. Eine Einführung in die Kommunikationswissenschaft. Opladen 1994, S. 377.

[6] Stadtfeld, Peter: Allgemeine Didaktik und Neue Medien. Der Einfluss der Neuen Medien auf didaktische Theorie und Praxis. Kempten 2004, S. 167.

[7] Vgl. URL: http://www.omnia-verlag.de/weltimwandel/php/start.php?id=1801&bc=-1451-1801 (letzter Zugriff: 02.07.2011).

[8] Vgl. URL: http://news.orf.at/stories/2020885/ (letzter Zugriff: 02.07.2011).

[9] Vgl. gesamten Abschnitt mit: Deutscher Kulturrat: Neue Medien: Eine Herausforderung für die kulturelle Bildung – Stellungnahme des deutschen Kulturrates. URL: http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=1285 (letzter Zugriff: 30.06.2011).

[10] Ebd.

[11] Vgl. Hunneshagen, Heike: Innovationen in Schulen. Identifizierung implementationsfördernder und -hemmender Bedingungen des Einsatzes neuer Medien. Münster 2005 (Internationale Hochschulschriften, Bd. 438), S. 22.

[12] Vgl. URL: http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=2924 (letzter Zugriff: 02.07.2011).

[13] URL: http://www.medienkompetenzportal-nrw.de/medienkompetenz/handlungsfelder/schule.html (letzter Zugriff: 04.07.2011).

[14] Vgl. URL: http://www.rlp.de/no_cache/einzelansicht/archive/2011/may/article/medienkompetenz-ist-unverzichtbare-schluesselqualifikation-2/ (letzter Zugriff: 04.07.2011).

[15] Vgl. http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=513 (letzter Zugriff: 04.07.2011)

[16] Busse, Sascha: Neue Medien in der Schule. Widersprüche-Perspektiven-Konsequenzen. Essen 2002, S. 115.

[17] Vgl. Hunneshagen, Heike: Innovationen in Schulen. Identifizierung implementationsfördernder und -hemmender Bedingungen des Einsatzes neuer Medien. Münster 2005 (Internationale Hochschulschriften, Bd. 438), S. 22.

[18] Vgl. URL: http://www.muc.kobis.de/index.php?id=26 (letzter Zugriff: 06.07.2011).

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Medienkompetenz – eine Schlüsselqualifikation im Jahr 2011. Alte Sprache und neue Medien? Auditiver Medieneinsatz – Eine Prämisse für innovativen Lateinunterricht
Untertitel
Eine Fallstudie
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V195558
ISBN (eBook)
9783656219149
ISBN (Buch)
9783656219453
Dateigröße
542 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
medienkompetenz, schlüsselqualifikation, jahr, alte, sprache, medien, auditiver, medieneinsatz, eine, prämisse, lateinunterricht, fallstudie
Arbeit zitieren
Master of Education Ann-Christin Robben (Autor), 2010, Medienkompetenz – eine Schlüsselqualifikation im Jahr 2011. Alte Sprache und neue Medien? Auditiver Medieneinsatz – Eine Prämisse für innovativen Lateinunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/195558

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