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Schule ist lästig - auf meinem Weg zum Superstar/Topmodel!

Welche pädagogischen Fähigkeiten braucht ein guter Lehrer, um pubertierende Mädchen zu unterstützen?

Title: Schule ist lästig - auf meinem Weg zum Superstar/Topmodel!

Term Paper , 2011 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jannicke Schickert (Author), Regula Toellner (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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In der Phase der Pubertät werden die bisherigen Regeln des Zusammenlebens auf den Kopf gestellt werden. Das bringt veränderte Bedingungen mit sich, sowohl für Eltern, als auch für die am Erziehungsauftrag beteiligten Lehrern. In diesem Zusammenhang wird die Frage erörtert, welcher Kompetenzen es bedarf für die Lehrer an unseren Schulen, sich den Interessen der jugendlichen Mädchen zu stellen und gleichzeitig den Anforderungen des Bildungssystems gerecht zu werden sowie den zu erwartenden „Auswüchsen“ - kein Bock; kein Plan; Schule?“ zu begegnen. Was für Eigenschaften sollte ein „guter Lehrer“ mit sich bringen, um in dieser Zeit unterstützende Prozesse anzubieten, die von den Jugendlichen genutzt werden und das Lernverhalten positiv beeinflussen?

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung (J. Schickert, R. Toellner)

2 Pubertät (J. Schickert, R. Toellner)

2.1 Chaos im Kopf

2.2 Was im Gehirn geschieht

2.3 Bedeutung der neurobiologischen Erkenntnisse

3 Kompetenzen „guter Lehrer“ (J. Schickert, R. Toellner)

3.1 Persönlichkeitseigenschaften

3.2 Was gute Lehrer anders machen - Kompetenzen in der Pubertät

3.3 Beziehungen

3.4 Persönlichkeitseigenschaften in der Pubertät

4 Fazit (J. Schickert, R. Toellner)

5 Literaturverzeichnis (J. Schickert, R. Toellner)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, welche pädagogischen Fähigkeiten und Kompetenzen Lehrkräfte benötigen, um pubertierende Mädchen in ihrer schwierigen Entwicklungsphase zu unterstützen, den Anforderungen des Bildungssystems gerecht zu werden und trotz möglicher Motivationsprobleme einen positiven Lernzuwachs zu fördern.

  • Neurobiologische Veränderungen und deren Einfluss auf das Verhalten von Jugendlichen
  • Kernkompetenzen eines „guten Lehrers“ (Fach-, Methoden-, Sozial- und Personalkompetenz)
  • Die Bedeutung der Lehrer-Schüler-Beziehung für ein wertschätzendes Lernklima
  • Praktische pädagogische Handlungsfelder für den Umgang mit pubertierenden Schülerinnen
  • Anforderungen an eine zukunftsorientierte Lehrerausbildung und Praxisintegration

Auszug aus dem Buch

2.2 Was im Gehirn geschieht

In der Kindheit bildet das Gehirn unzählige Nervenzellen und Verschaltungen (graue Substanz), die kognitiven Fähigkeiten nehmen stetig zu, die Wahrnehmung der eigenen Person und der Umwelt erfolgt. Nach Piaget entwickelt das (Klein-) Kind sein Weltverständnis (Wissen) in der selbsttätigen Auseinandersetzung mit seiner Umwelt (Handeln) selbst konstruiert - kognitive Schemata werden also zunächst von sensomotorischen abgeleitet. Die kognitive Entwicklung wird ansonsten von vier Faktoren beeinflusst: der Reifung, dem Kontakt mit der Umgebung (d.h. einerseits physischen Erfahrungen und andererseits logisch-mathematischen Erfahrungen, wobei letztere durch die innere Koordination von Handlungen erworben werden), der sozialen Übertragung (Lernen von anderen, Unterricht) sowie der Äquilibration (entscheidender Prozess, in dem alle Elemente der Entwicklung zusammengefasst sind). Die Äquilibration integriert und reguliert die drei anderen Hauptfaktoren der Entwicklung: körperliche Reifung, Erfahrungen mit der physikalischen Welt und Einflüsse des sozialen Umfeldes. (Ekert & Ekert, 2005, S. 29) Zum Ende der Kindheit vergrößert sich noch einmal die graue Masse der Großhirnrinde enorm und unendlich viele neue Zellen sprießen aus. Ab dem 12. Lebensjahr wird dann die graue Substanz auf ihre Nützlichkeit überprüft. Weniger „benutzte“ Nervenverbindungen reduzieren sich, die graue Gehirnmasse verringert sich bei gleichzeitigem Anwachsen von weißer Gehirnsubstanz. „Das Gehirn sortiert aus, es konzentriert seine Kräfte, es modelliert sich neu – und es wird dabei wesentlich schneller.“ (Dworschak, 2010, S. 128) Innerhalb dieses zielstrebigen Umbaus, in dem das Gehirn alles in den Dienst der Effizienz stellt, wird es zum Organ des gezielten Handelns. Die Wahrnehmung bildet sich weiter aus, die zusammengesetzten Geistestätigkeiten wie z.B. die Raumorientierung verbessern sich, das Sprachzentrum entwickelt sich im gewinnenden Maße. So sortiert sich das Gehirn komplett neu, wird leistungsfähiger und schneller. Letztendlich kommt es zu Aktivitäten im präfrontalen Cortex. Hier werden die Emotionen reguliert, Impulse aus älteren Hirnteilen bearbeitet bzw. gebändigt, die Folge von Handlungen bedacht und auch bewertet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung (J. Schickert, R. Toellner): Die Autoren begründen ihr Interesse an dem Thema aus der elterlichen Perspektive heraus und formulieren die zentrale Forschungsfrage nach notwendigen Kompetenzen von Lehrern im Umgang mit pubertierenden Mädchen.

2 Pubertät (J. Schickert, R. Toellner): Dieses Kapitel beleuchtet die neurobiologischen Umbauprozesse im Gehirn sowie die physischen und psychischen Veränderungen während der Pubertät, die das Verhalten der Jugendlichen maßgeblich beeinflussen.

3 Kompetenzen „guter Lehrer“ (J. Schickert, R. Toellner): Hier werden die wesentlichen Anforderungen an Lehrkräfte – von fachlichen über soziale bis hin zu persönlichen Eigenschaften – analysiert und speziell für den Kontext der Arbeit mit Jugendlichen in der Pubertät aufbereitet.

4 Fazit (J. Schickert, R. Toellner): Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und fordert eine tiefgreifende Reform der Lehrerausbildung sowie eine stärkere Einbindung von Praxisanteilen und Beziehungsarbeit.

5 Literaturverzeichnis (J. Schickert, R. Toellner): Eine Auflistung der verwendeten Quellen und Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Pubertät, Lehrerkompetenz, Schulpädagogik, Mädchen, Lernverhalten, Gehirnforschung, Lehrer-Schüler-Beziehung, Personalkompetenz, Sozialkompetenz, Motivation, Neurobiologie, Unterrichtsgestaltung, Erziehung, Schulentwicklung, Lehrerausbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen für Lehrer im Umgang mit pubertierenden Mädchen und leitet daraus notwendige Kompetenzen ab, um diesen Schülerinnen trotz der turbulenten Entwicklungsphase einen positiven schulischen Lernzuwachs zu ermöglichen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die neurobiologischen Grundlagen der Pubertät, die verschiedenen Kompetenzbereiche von Lehrkräften sowie die zentrale Bedeutung einer gelingenden Lehrer-Schüler-Beziehung für den Bildungserfolg.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu erörtern, welche pädagogischen Fähigkeiten Lehrer benötigen, um sich den Interessen und Verhaltensweisen pubertierender Mädchen zu stellen, ohne den Bildungsauftrag aus den Augen zu verlieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender pädagogischer, neurobiologischer und psychologischer Forschungsergebnisse, die von den Autoren zusammengeführt und auf den Lehrerberuf bezogen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Darstellung der Umbauprozesse im jugendlichen Gehirn sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Fach-, Methoden-, Sozial- und Personalkompetenzen, die ein Lehrer für den pädagogischen Alltag benötigt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Pubertät, Lehrerkompetenz, Beziehungsarbeit, Neurobiologie, Motivation und Schulpädagogik.

Wie verändert sich das Gehirn während der Pubertät laut den Autoren?

Das Gehirn vollzieht einen effizienten Umbau: Graue Substanz wird reduziert, während die weiße Substanz zunimmt, was das Gehirn schneller macht. Da sich der präfrontale Cortex zuletzt ausbildet, sind Jugendliche in dieser Zeit emotional leichter erregbar und risikofreudiger.

Welche Forderungen stellen die Autoren an die Lehrerausbildung?

Die Autoren fordern, die Besonderheiten der Pubertät explizit in die Lehrerausbildung zu integrieren, mehr Praxisanteile zu ermöglichen und Eignungsprüfungen für Lehramtsanwärter einzuführen, um die Qualität der Lehrerschaft nachhaltig zu sichern.

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Details

Title
Schule ist lästig - auf meinem Weg zum Superstar/Topmodel!
Subtitle
Welche pädagogischen Fähigkeiten braucht ein guter Lehrer, um pubertierende Mädchen zu unterstützen?
Grade
1,0
Authors
Jannicke Schickert (Author), Regula Toellner (Author)
Publication Year
2011
Pages
22
Catalog Number
V196546
ISBN (eBook)
9783656225300
ISBN (Book)
9783656226901
Language
German
Tags
superstar/topmodel welche fähigkeiten lehrer mädchen Pädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jannicke Schickert (Author), Regula Toellner (Author), 2011, Schule ist lästig - auf meinem Weg zum Superstar/Topmodel!, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196546
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