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Gemeinschaftsgärtnern mit Dementen: Potenziale für eine innovative Altenpolitik in Berlin

Título: Gemeinschaftsgärtnern mit Dementen: Potenziale für eine innovative Altenpolitik in Berlin

Tesis (Bachelor) , 2012 , 92 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Astrid Zwanzig (Autor)

Trabajo social
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Im Zentrum der vorliegenden Arbeit steht die Frage, ob und wie Gemeinschaftsgärten ein Ansatz sein können, das Wohlbefinden, die Lebensqualität sowie die soziale Teilhabe und Akzeptanz von Menschen mit Demenz zu verbessern.
Im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung vor Ort besteht hier insbesondere kommunalpolitischer Handlungsbedarf. Im Blickpunkt dieser Arbeit steht es deshalb, Anregungen zur Verbesserung der Lebenslage von Menschen mit Demenz auf kommunaler Ebene zu geben.
Zudem ist es Ziel der Arbeit, Ansätze aufzuzeigen, die bei einer Implementierung von Gemeinschaftsgärten für Menschen mit Demenz in der kommunalen Altenpolitik genutzt werden können und wo Weiterentwicklungsbedarf besteht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation und Anlass

1.2 Problem- und Fragestellung

1.3 Forschungsstand

1.4 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen demenzieller Erkrankungen

2.1 Definition von Demenz

2.1.1 Formen von Demenz

2.1.1.1 Demenz vom Alzheimer Typ

2.1.1.2 Vaskuläre Demenz

2.1.1.3 Die Frontotemporale Demenz

2.1.1.4 Die Levy-Körperchen-Demenz

2.1.2 Symptomatik von Demenz

2.1.3 Stadien der Demenz

3 Zur Lebenswelt von Menschen mit Demenz

3.1 Der Lebensweltansatz nach Thiersch und Grunwald

3.1.1 Annäherung an die Lebenswelt von Menschen mit Demenz

3.1.2 Die Bedürfnisse von Personen mit Demenz

3.1.3 Spezifische Verhaltensweisen im Alltag

3.1.4 Pflegende Angehörige

3.1.5 Ambulante Versorgung

3.1.6 Stationäre Versorgung

3.1.7 Alternative Wohnmodelle

3.2 Fazit

3.3 Lebensqualität von Menschen mit Demenz

4 Soziale und rechtliche Rahmenbedingungen

5 Soziale Arbeit im Handlungsfeld

6 Gemeinschaftgärten

6.1 Gemeinschaftsgärten und Gesellschaft

6.1.1 Begriffsbestimmung

6.1.2 Historischer Rückblick

6.1.3 Formen von Gemeinschaftsgärten

6.1.3.1 Interkulturelle Gärten

6.1.3.2 Nachbarschaftsgärten

6.1.3.3 Mehrgenerationengärten

6.1.4 Gemeinschaftsgärten in Berlin

6.1.5 Potentiale und positive Auswirkungen von Gemeinschaftsgärten

6.1.6 Risiken und negative Auswirkungen von Gemeinschaftsgärten

6.2 Gemeinschaftgärten und Menschen mit Demenz

6.2.1 Potentiale zur Steigerung des Wohlbefindens von Menschen mit Demenz

6.2.2 Anregung der Sinne

6.2.3 Förderung von sozialen Kontakten

6.2.4 Beschäftigung

6.2.5 Training von Koordination und Ausdauer durch körperliche Betätigung

6.2.6 Beruhigung und Entspannung

6.2.7 Gedächtnistraining

6.2.8 Angehörigenarbeit

6.3 Naturgestützte Therapie

6.3.1 Ausstattung und Anforderungen

6.4 Fazit

7 Umsetzung und Potentiale für die kommunale Altenpolitik

7.1 Begriffliche Bestimmungen

7.1.1 Altenpolitik

7.1.2 Altenpolitik in Berlin

7.2 Kommunale Altenhilfeplanung

7.2.1 Partizipative Sozialplanung

7.3 Theoretische Ansätze zur Umsetzung

7.3.1 Sozialraumorientierung

7.3.1.1 Sozialer Raum

7.3.1.2 Prinzipien sozialraumorientierter Arbeit

7.3.1.3 Sozialraumorientierung als Handlungsprinzip für Demenzkranke

7.3.1.4 Fazit

7.3.2 Quartiersmanagement

7.3.3 Netzwerkarbeit

7.3.4 Bürgerschaftliches Engagement

7.3.5 Motivation von Ehrenamtlichen

7.4 Fazit

8 Gesamtzusammenfassung, Schlussfolgerungen und Ausblick

8.1 Theorieansätze der Sozialen Arbeit und die Arbeit mit Demenzkranken

8.2 Gemeinschaftsgärten für Menschen mit Demenz

8.3 Schlussfolgerungen für die Kommunale Altenpolitik

8.4 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Potential von Gemeinschaftsgärten als innovative Strategie in der kommunalen Altenpolitik, um die Lebensqualität, das Wohlbefinden und die soziale Teilhabe von Menschen mit Demenz zu verbessern sowie deren gesellschaftliche Isolation zu verringern.

  • Lebensweltorientierung und Alltagsgestaltung für Menschen mit Demenz
  • Sozialraumorientierte Ansätze in der Sozialen Arbeit
  • Bedeutung von urbaner Landwirtschaft und Gemeinschaftsgärten im städtischen Raum
  • Förderung bürgerschaftlichen Engagements und Netzwerkarbeit
  • Kommunalpolitische Handlungsfelder für eine demenzfreundliche Kommune

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Salatbeete mitten in Berlin im Tiergarten, auf freien Plätzen oder auf dem Mittelstreifen dürfte die Generation 70 plus noch gut in Erinnerung haben. In der Zeit nach 1945 half diese Form der städtischen Landwirtschaft vielen BerlinerInnen die schwere Hungersnot nach dem Krieg zu lindern.

Heute erlebt die urbane Landwirtschaft eine neue Konjunktur. Gemeinschaftsgärten und begrünte Baumscheiben sprießen vielerorts beinahe schon wie Pilze aus dem Boden. Neben dem Anbau von Pflanzen steht dabei immer mehr das Soziale im Vordergrund, wie beispielsweise in interkulturellen Gärten.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich deshalb mit der Frage, ob nicht auch Menschen mit Demenz als Teil der Gemeinschaft von dem derzeitigen Trend profitieren könnten. Zu einer guten Lebensqualität von Menschen mit Demenz gehört m. E. nicht nur, dass man im Zustand der Pflegebedürftigkeit gut versorgt wird, sondern dass man auch mit eingeschränkten geistigen Fähigkeiten eine Funktion und eine den Fähigkeiten entsprechende Aktivität und Teilhabe in der Gesellschaft findet. Um dies erreichen zu können, muss an neuen Strategien im Umgang mit Demenzkranken gearbeitet werden. Eine Strategie könnte möglicherweise Gartenarbeit in Form von Gemeinschaftsgärten sein. Die Arbeit soll deshalb zeigen, welchen Beitrag Gemeinschaftsgärten für ein gutes Leben trotz Demenz leisten können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der städtischen Landwirtschaft im Kontext von Demenz ein und legt die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit dar.

2 Grundlagen demenzieller Erkrankungen: Dieses Kapitel liefert einen medizinisch orientierten Überblick über Definitionen, verschiedene Demenzformen, die Symptomatik sowie die verschiedenen Stadien der Erkrankung.

3 Zur Lebenswelt von Menschen mit Demenz: Hier wird der theoretische Rahmen der Lebensweltorientierung eingeführt und auf die spezifischen Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Lebenssituationen (ambulant/stationär) von Demenzkranken angewandt.

4 Soziale und rechtliche Rahmenbedingungen: Dieser Abschnitt erläutert die gesetzlichen Bestimmungen der Pflegeversicherung und deren unzureichende Berücksichtigung des spezifischen Betreuungsbedarfs von Menschen mit Demenz.

5 Soziale Arbeit im Handlungsfeld: Das Kapitel diskutiert den professionellen Auftrag der Sozialen Arbeit, die Klientenorientierung und die Notwendigkeit, als Anwalt für die Belange von Demenzkranken und deren Angehörigen zu agieren.

6 Gemeinschaftgärten: Dieser Hauptteil analysiert die Bedeutung von Gemeinschaftsgärten für die Gesellschaft sowie explizit deren Potentiale und Risiken bei der Anwendung als therapeutischer Ansatz für Menschen mit Demenz.

7 Umsetzung und Potentiale für die kommunale Altenpolitik: Dieses Kapitel überträgt die theoretischen Ansätze der Sozialraumorientierung und des Quartiersmanagements auf die praktische kommunalpolitische Umsetzung von Gemeinschaftsgarten-Projekten.

8 Gesamtzusammenfassung, Schlussfolgerungen und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, diskutiert die Bedeutung für die kommunale Politik und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Gestaltung von Teilhabemöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Demenz, Gemeinschaftsgärten, Soziale Arbeit, Lebensweltorientierung, Sozialraumorientierung, Altenpolitik, Kommunale Altenhilfeplanung, Bürgerschaftliches Engagement, Lebensqualität, Stadtentwicklung, Teilhabe, Gartentherapie, Inklusion, Berlin, Pflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob und wie Gemeinschaftsgärten als innovativer Ansatz dazu beitragen können, die Lebensqualität und soziale Teilhabe von Menschen mit Demenz in Berlin zu verbessern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit verknüpft die Themenbereiche Soziale Arbeit, demenzielle Erkrankungen, urbane Landwirtschaft (Gemeinschaftsgärten) und kommunale Altenpolitik.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Ansätze für eine "demenzfreundliche Kommune" aufzuzeigen und zu prüfen, inwieweit Gemeinschaftsgärten in die kommunale Altenhilfeplanung integriert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die theoretische Auseinandersetzung mit Konzepten wie Lebenswelt- und Sozialraumorientierung, ergänzt durch Praxisbeispiele aus der Stadtentwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz, die Potentiale von Gemeinschaftsgärten für das Wohlbefinden und die daraus resultierenden Anforderungen an die kommunale Planung und das bürgerschaftliche Engagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Demenz, Gemeinschaftsgärten, Sozialraumorientierung, Lebensweltorientierung, Soziale Arbeit, Altenpolitik und bürgerschaftliches Engagement.

Welchen Stellenwert nimmt die Angehörigenarbeit in diesem Konzept ein?

Angehörige sind eine zentrale Zielgruppe. Ihre Einbindung in Gemeinschaftsgärten soll nicht nur die Pflegenden entlasten, sondern auch das soziale Netz stärken und Isolation entgegenwirken.

Warum ist eine "demenzfreundliche Kommune" laut der Autorin erstrebenswert?

Aufgrund der demografischen Entwicklung ist eine rein medizinische oder stationäre Versorgung nicht ausreichend; es bedarf einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, um ein Altern in Würde und Teilhabe trotz kognitiver Einschränkungen zu ermöglichen.

Final del extracto de 92 páginas  - subir

Detalles

Título
Gemeinschaftsgärtnern mit Dementen: Potenziale für eine innovative Altenpolitik in Berlin
Universidad
University of Applied Sciences Potsdam  (Fachbereich Sozialwesen)
Calificación
1,5
Autor
Astrid Zwanzig (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
92
No. de catálogo
V196724
ISBN (Ebook)
9783656229063
ISBN (Libro)
9783656229162
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gemeinschaftsgärten Demenz Altenpolitik Berlin Soziale Arbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Astrid Zwanzig (Autor), 2012, Gemeinschaftsgärtnern mit Dementen: Potenziale für eine innovative Altenpolitik in Berlin, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/196724
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