Die schuldenfinanzierte Bekämpfung der Wirtschaftskrise - Ökonomische Rechtfertigung, Wirkungen und Probleme


Seminararbeit, 2009

27 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Gliederung:

1) Einleitung

2) Stabilisierungspolitik aus theoretischer Sicht
2.1. Sicht der (neo-) klassischen Makroökonomik
2.1.1. Steuerfinanzierung
2.1.2. Kreditfinanzierung
2.2. Sicht der (neo-) keynesianischen Makroökonomik
2.2.1 Allgemeines keynesianisches Modell
2.2.2. Multiplikator-Wirkungen von Staatsausgaben
2.3. Tragfähigkeit öffentlicher Defizite

3) Diskretionäre fiskalpolitische Maßnahmen
3.1. Die fiskalpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung
3.1.1. Konjunkturpaket I
3.1.2. Konjunkturpaket II
3.1.3. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz
3.2. Europäischer Vergleich
3.3. Haushaltslage der Bundesrepublik

4) Beurteilung ausgewählter konjunkturpolitischer Maßnahmen
4.1. Richtlinie zur Förderung des Absatzes von Personenkraftwagen
4.2. Steuerpolitische Auswirkungen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes
4.2.1. Wachstumswirkungen der Steuerpolitik der Bundesregierung
4.2.2. Konsolidierungsbedarf und -ziel

5) Fazit

6) Anhang

1) Einleitung

Im Sommer 2007 platzte eine Blase auf dem us-amerikanischen Immobilienmarkt, die einige Hedge-Fonds, unter anderem die Investmentbank Bear Stearns, in die Zahlungsunfähigkeit führte. Am so genannten Subprime-Market wurden Finanzanleihen mittels Kreditverbriefung in weitere Papiere umgewandelt, die weltweit am Finanzmarkt gehandelt wurden und deren Kurswerte nach Platzen der Blase rapide sanken.1 Diese „Collateralized Debt Obligations“ stellen besicherte Schuldscheine dar, die in mehreren Tranchen, nach Güte und Ausfallrisiko des zugrundeliegenden Kreditpools, aufgeteilt wurden. Je größer das Ausfallrisiko, desto größer war die Risikoprämie. Die Konstruktion der Papiere war jedoch so ausgelegt, dass selbst diejenigen Tranchen, die gegen Verluste gut abgesichert waren und insofern von den einschlägigen Rating-Agenturen mit Bestnoten ausgezeichnet wurden, beim Marktkollaps in Mitleidenschaft gezogen wurden.2 Diese Papiere wurden weltweit von Banken in großem Umfang im Portfolio gehalten. Am 15.09.2007 ging mit Lehman-Brothers ein großes, systemrelevantes Kreditinstitut in die Insolvenz. Die Lehman-Insolvenz führte zu einer Vertrauenskrise im Bankensektor, die drohte den Interbankenhandel zum Erliegen zu bringen und mit ihm die Liquiditätsversorgung von Unternehmen. Diese Krise des Finanzsektors griff auf die Realwirtschaft über. Als Folge der Krise auf den globalen Finanzmärkten kam es im Winterhalbjahr 2008/2009 in allen Weltregionen zu einem in der jüngeren Geschichte einmaligen abrupten und synchronisierten Einbruch der Wirtschaftsaktivität.3 Besonders hart wurden in der Krise Ökonomien wie Deutschland und Japan getroffen, die sehr stark vom verarbeitenden Gewerbe und der Einbindung in die internationale Arbeitsteilung profitiert hatten. Im Zuge einer starken internationalen Orientierung der deutschen Unternehmen hatte sich im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte eine Situation ergeben, in der das jährliche Wirtschaftswachstum sehr stark vom Wachstum des Außenbeitrags getragen wurde. Dementsprechend folgt der aktuelle Einbruch der deutschen Wirtschaftsleistung vor allem aus dem Rückgang des Außenbeitrags. Im Gegensatz dazu fiel der Wachstumsbeitrag der Binnenwirtschaft in den vergangenen Jahren vergleichsweise gering aus.4

Abbildung: Entwicklung des BIP in den G7-Ländern und der OECD seit Ausbruch der internationalen Wirtschaftskrise

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Deutschland im internationalen Konjunkturzusammenhang - Expertise des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, November 2009. Eigene Darstellung *) Stand1. Halbjahr 2009 als Veränderungen gegenüber dem 1. Halbjahr 2008

Vor diesem Hintergrund hatte sich die Große Koalition auf umfangreiche fiskalpolitische Maßnahmenpakete, die so genannten Konjunkturpakete, geeinigt und diese im Laufe der Jahre 2008 und 2009, teilweise in rekordverdächtigem gesetzgeberischen Tempo, auf den Weg gebracht. Im Laufe dieser Arbeit werden Struktur und Umfang der Maßnahmenpakte genauer beschrieben und Teilaspekte in einem weiteren Abschnitt einer kritischen Würdigung unterzogen.

Dem vorausgehend wird sich mit theoretischen Grundlagen für diskretionäre Fiskalpolitik zur Stabilisierung von Ökonomien, finanziert aus Steuererhöhungen bzw. zusätzlicher Kreditaufnahme, aus neoklassischer und neokeynesianischer Perspektive beschäftigt. Im Laufe der Abhandlung wird ebenfalls kurz auf die built-in stabilities in Volkswirtschaften eingegangen. Ein besonderer Fokus wird auf die Untersuchung der Tragfähigkeit öffentlicher Defizite als besonderes Problem von Fiskalpolitik liegen.

2. Stabilisierungspolitik aus theoretischer Sicht

Die Rolle des Staates und seine Aufgab einer Stabilisierungspolitik im weiteren Sinne sind in der ökonomischen Theorie stark umstritten. Die Haltungen gehen von der generellen Negierung der Notwendigkeit einer exogenen Stabilisierung der Marktwirtschaft bis zu der Überzeugung, allein der Staat habe das Korrekturpotential und müsse mittels Stabilisierungspolitik in die Marktwirtschaft eingreifen.5

2.1. Sicht der (neo-) klassischen Makroökonomik

Aus Sicht der klassischen Makroökonomik ist eine aktive Konjunkturpolitik unnötig, da sich die Ökonomie nach Schocks schneller wieder anpassen werde, als der Staat handeln könne, wenn nur Preise und Löhne flexibel genug sind. Aufgabe des Staates sei es nunmehr lediglich, für Preisstabilität zu sorgen. Da sich Märkte unter bestimmten Vorraussetzungen schnell genug anpassten, sei staatliches Handeln zudem kontraproduktiv, da es nur mit „bedeutender Zeitverzögerung“ einsetze und somit prozyklische Wirkungen entfalte.6

Greift der Staat dennoch zu diskretionären fiskalpolitischen Maßnahmen, kann er diese aus zusätzlichen Steuern oder aus zusätzlicher Verschuldung finanzieren. Diese beiden Möglichkeiten werden im Folgenden getrennt voneinander untersucht.

2.1.1. Steuerfinanzierung

Man betrachte den Ausgangsfall eines Staatsdefizits von D = 0 wobei alle Staatsausgaben G durch Kopfsteuern T finanziert werden. Also trivial G = T Das verfügbare Haushaltseinkommen, welches für Konsum C und Sparen S verwendet werden kann, ergibt sich zu:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wenn nun der Staat beschließt, Fiskalpolitik zu betreiben, führt dies (bei nicht Existenz von Transaktionskosten) zu einer Steuererhöhung in dem selben Umfang, wie sich die Staatsausgaben erhöhen: dG = dT. Diese Steuererhöhung geht zwangsläufig zu Lasten des privaten Konsums. Es kommt zu einem vollständigen crowding-out. Stabilisierungspolitisch hat dieser Vorgang im besten Falle neutralen Charakter.7

2.1.2. Kreditfinanzierung

Beschließt der Staat, zusätzliche Ausgaben zu tätigen, besteht unter gewissen Vorraussetzungen (beispielsweise vollständige Kapitalmärkte und ein unendlicher Zeithorizont der Wirtschaftssubjekte) kein Unterschied, ob diese mittels Kreditaufnahme oder mittels zusätzlicher Steuern finanziert werden. Das RicardoBarro-Äquivalenztheorem kommt zum Schluss, dass aufgrund der intertemporalen Budgetbeschränkung mit einer Erhöhung der Staatsschuld eine Erhöhung der Steuern einhergehen muss und somit keine Nettowohlfahrtseffekte von fiskalpolitischen Maßnahmen zu erwarten sind.8

Werden die schuldenfinanzierten Staatsausgaben z.B. dafür genutzt die Steuern um eine Einheit zu senken, antizipieren die Haushalte aufgrund ihrer rationalen Erwartungen, dass in der nächsten Periode die Steuern um 1(1 + i) erhöht werden müssen. Der Nettoeffekt ergibt sich alsdann durch Abdiskontierung auf den Gegenwartswert zu: 1(1 + i) / (1 + i) = 1.

Bei rationalen Erwartungen werden die Haushalte ihr zusätzliches verfügbares Einkommen zur Zahlung der Steuererhöhung in der nächsten Periode zurücklegen. Dies trifft selbst für den Fall einer Staatsschuld mit unendlicher Laufzeit ein. Der Gegenwartswert einer Staatsschuld von einer Einheit ergibt sich zu:9

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aus Sicht der klassischen Makroökonomie bewirkt jede Zunahme der Staatsausgaben, sei sie mittels Schuldenaufnahme oder mittels Steuererhöhungen finanziert, eine Verdrängung der privaten Nachfrage in exakt gleicher Höhe. Man spricht von einem totalen crowding-out.10

2.2. Sicht der (neo-) keynesianischen Makroökonomik

Aus Sicht keynesianischer Theorien ist eine aktive Stabilisierungspolitik des Staates mittels fiskalpolitischer, bzw. geldpolitischer Eingriffe im Fall von exogenen Schocks geboten, da die Anpassungskräfte des Marktes zu lange benötigen, um in das Marktgleichgewicht zurückzuführen. Es kann so zu stabilen Gleichgewichtssituationen kommen, bei denen Unterbeschäftigung vorherrscht. Grund hierfür können Rigiditäten der Preis- und Lohnstruktur sein, die den Anpassungsprozess verlangsamen. Hinzu kommen unvollkommene Informationen der Markteilnehmer.11

2.2.1 Allgemeines keynesianisches Modell

Im keynesianischen Modell gewinnt die Idee, Konjunkturzyklen mittels antizyklischer Fiskalpolitik auszugleichen, eine theoretische Entsprechung. Die Notwendigkeit expansiver Stabilitätspolitik ergibt sich in Zeiten von negativen Schocks, die zu Unterbeschäftigung führen. In einer Situation der Vollbeschäftigung dagegen führt eine kreditfinanzierte Fiskalpolitik zu einer Erhöhung des Zinssatzes und somit zu einer Verdrängung von Investitionen im selben Umfang, wie die Erhöhung der Staatsaugaben. Wird durch staatliches Eingreifen, nach neoklassischer Sicht der private Konsum statt der Investitionen verdrängt, ist die Wirkung aber ebenfalls ein vollständiges crowding-out12. In Zeiten eines positiven Konjunkturverlaufs ist die Budgetpolitik idealiter kontraktiv ausgerichtet, um eine „Überhitzung“ der Konjunktur zu vermeiden, die ihrerseits zu Inflation und einkehrender Rezession führt.13

2.2.2. Multiplikator-Wirkungen von Staatsausgaben

Grundlegend sind im Modell die Annahmen zu Multiplikatoreffekten, die einkommenserhöhend auf expansive Fiskalpolitik wirken. Im allgemeinen keynesianischem Modell ergibt sich der Staatsausgabenmultiplikator zur[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]. Wobei c’ die marginale Konsumneigung und T den Steuertarif einer proportionalen Einkommensteuer darstellt.14 Der Multiplikator gibt an, um welchen Betrag sich das Bruttoinlandsprodukt ändert, wenn die Staatsausgaben temporär um einen bestimmten Betrag absolut erhöht oder die staatlichen Abgaben reduziert und die staatlichen Finanzierungsdefizite entsprechend ausgeweitet werden. Die Ermittlung von Multiplikator-Effekten in der Realität ist nicht unproblematisch. Output- Wirkungen. Die Wirkungen fiskalpolitischer Maßnahmen auf das BIP sind nicht direkt beobachtbar. Zudem gehen auch von weiteren exogenen Ereignissen Wirkungen auf das Outputniveau aus. Um Rückschlüsse auf die isolierte Wirkung von Konjunkturprogrammen machen zu können ist zudem eine kontrafaktische Untersuchung notwenig - ein Vergleich der Ist-Situation mit Einfluss des Konjunkturprogramms und eine Simulation des hypothetischen Zustands der Ökonomie ohne fiskalpolitische Intervention.15

2.3. Tragfähigkeit öffentlicher Defizite

Die positivistische Sicht, Stabilisierungspolitik mittels diskretionärer fiskalischer Maßnahmen durchzuführen, führt zwangsläufig zur Frage nach der Tragfähigkeit öffentlicher Finanzen bei Defizitaufnahme. Hier sei auf den einfachen Ansatz von Blanchard16 zurückgegriffen. Die Nettoneuverschuldung D’ = G - T = Bt+1 - Bt wird hierbei im Zeitverlauf betrachtet. Unter Hinzunahmen der Zinsverpflichtungen aus der Staatsschuld ergibt sich folgender Zusammenhang:

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]dabei ist[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]der Primärsaldo. Beziehungsweise bei G(t) > T(t) das Primärdefizit und vice versa der Primärüberschuss. Schon aus diesem Zusammenhang ergibt sich, dass selbst bei einem ausgeglichenen Primärsaldo der Schuldenstand wächst, wenn die Anfangsverschuldung in t = 1 größer Null ist D(t) > 0, d.h. der Primärsaldo im Zeitverlauf einen Überschuss aufweisen muss, um Zins und Tilgung des Defizits zu leisten.17

Wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Tragfähigkeit von Staatsschulden über den Zeitverlauf ist das Verhältnis der Wachstumsrate einer Ökonomie und der Schuldenquote D(t) / Y(t) = d(t). Dabei wird die Schuldenquote mit Zuhilfenahme der Quotientenregel nach der Zeit differenziert:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Unter Berücksichtigung von[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]und mit [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] gleich der Wachstumsrate des BIB n ergibt sich:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

und lässt sich umformen zu:

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]wobei[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] die Primärdefizitquote darstellt. Diese Gleichung besagt, dass in einer wachsenden Ökonomie ohne Inflation, das öffentliche Defizit nur dann tragbar ist, sprich eine konstante Schuldenquote ausgewiesen wird, wenn gilt:18

I) dass bei r = n kein Primärdefizit ausgewiesen wird. Die Schuld würde dann aus dem Wirtschaftswachstum finanziert und wäre tragfähig.
II) dass bei r > n ein Primärüberschuss ausgewiesen werden muss, um die Staatsschuld zu finanzieren.
III) bei r < n das Primärdefizit der Bedingung D’(t) / D(t) = (n - r) genügt.

Der Fall III) verletzt die sog. Non-Ponzi Bedingung. Die Wachstumsrate des Sozialprodukts ist in diesem Fall größer als das Zinsniveau. Es wäre jeder beliebige Schuldenstand tragfähig.19 Um die Bedingungen, denen das Primärdefizit genügen muss, genauer zu untersuchen, sei folgende weiterführende Betrachtung20 herangezogen:

[...]


1 Markus Schreyer, Finanzmarktstabilität: Lehren aus der Hypotheken- und Kreditkrise, Dezember 2007

2 Christian Kellermann, Kollabierendes Kreditsystem September 2007

3 Deutschland im internationalen Konjunkturzusammenhang - November 2009 S. 1

4 ebenda

5 Felderer, Homburg S. 159

6 Stiglitz S. 978 ff.

7 Felderer, Homburg S. 163 f.

8 Blankart S. 335 f.

9 ebenda S. 337

10 Felderer, Homburg S. 164

11 Stiglitz S. 982 f.

12 Vgl. Felderer, Homburg S. 164 ff.

13 ebenda S. 176 f.

14 Gabler Wirtschaftslexikon

15 Vgl. Sachverständigenrat Jahresgutachten: 2009/10 - S.169

16 Ausgeführt in Blankart S. 333 ff.

17 Blankart S. 333

18 ebenda S. 334

19 Vgl. Fehr S.40

20 ebenda

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Die schuldenfinanzierte Bekämpfung der Wirtschaftskrise - Ökonomische Rechtfertigung, Wirkungen und Probleme
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Ökonomie und Politikökonomie der Staatsverschuldung
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
27
Katalognummer
V199123
ISBN (eBook)
9783656981022
ISBN (Buch)
9783656981077
Dateigröße
743 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schuldenkrise, Staatsausgaben, Staatsschuldenkrise, Wirtschaftskrise, Konjunkturpaket
Arbeit zitieren
Fabian Löffler (Autor), 2009, Die schuldenfinanzierte Bekämpfung der Wirtschaftskrise - Ökonomische Rechtfertigung, Wirkungen und Probleme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199123

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