Wann ist der Mensch tot? Das Hirntodkriterium in der Diskussion


Seminararbeit, 2012
20 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist ‚der Tod’?
2.1 Philosophische Definitionsversuche
2.2Schwierigkeiten einer biologischen Todesdefinition

3. Todeskriterien in der Diskussion
3.1 Herz-Kreislauf-Tod: Der Mensch als rein biologischer Organismus
3.2 Vom Herztod zum Hirntod
3.3 Ganzhirntod: Der Mensch als ganzheitlicher Organismus
3.3.1 Bestimmung und Feststellung des Hirntodkriteriums
3.3.2 Befürworter des Ganzhirntodkriteriums
3.3.2 Kritiker des Ganzhirntodkriteriums
3.4 Teilhirntod: Der Mensch als Person
3.4.1 Hirnstammtod
3.4.2 Großhirntod bzw. Hirnrindentod

4. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Alles, was ich weiß, ist, daß ich bald sterben werde, aber was der Tod selbst ist, den zu vermeiden ich nicht wissen werde, das weiß ich am wenigsten.“1

Das Zitat verweist darauf, dass der Mensch nicht in der Lage ist, den Tod exakt zu de- finieren. Ebenfalls geht daraus hervor, dass der Mensch Zeit seines Lebens danach strebt, den Tod zu vermeiden, was ihm jedoch niemals gelingen kann. Aus diesem Gegensatz heraus wird der Tod oftmals auch als Gegensatz zum Leben definiert. „Le- ben ist die Summer charakteristischer […] Eigenschaften, die Lebewesen von unbeleb- ter Materie unterscheiden. Wesentliche Merkmale sind Stoff- und Energieaustausch mit der Umwelt sowie Fortpflanzung und Wachstum.“2 Diese Eigenschaften können sich bei Vielzellern, wie es der Mensch ist, auf einzelne Zellen, Zellverbände, Gewebe, Or- gane oder übergreifende Organstrukturen beziehen. Daraus resultiert auch die Schwie- rigkeit einer Todesdefinition, da der Begriff des Todes augenscheinlich ein punktuelles und abgrenzbares Ereignis darstellt, „definiert als dauerhafter und endgültiger Verlust der ihm innewohnenden Lebensfunktionen.“3 Der Todeseintritt erfasst nicht alle Teile des Körpers zur gleichen Zeit, sondern tritt sukzessive ein und führt sukzessive zum Tod der Gewebe und der letzten Zelle. Erst nach dem Absterben aller menschlichen Zellen, was einige Tage dauern kann, spricht man vom sogenannten biologischen Tod. Dennoch wird schon vorher durch bestimmte Merkmalskonstellationen ein Todeszeit- punkt festgelegt, der durch Konventionen bestimmt ist. Diese Festlegung des Todes- zeitpunktes bleibt jedoch genauso unscharf wie der Begriff des Sterbens, die Phase, die mit dem Tod endet. Wo der genaue medizinische Zeitpunk des „point of no return“ anzusetzen ist, hängt immerhin stark von der jeweiligen medizinischen Entwicklung ab, die Zwangsläufigkeit und Irreversibilität des Sterbeprozesses werden dadurch ebenso wie eine exakte Todes(zeitpunkt)definition relativ.4

Die Frage, wann der Mensch genau tot sei, ist insbesondere für die Transplantations- medizin von zentraler Bedeutung. Zwar dürfen einzelne Organe bzw. Teile davon so- wie Gewebe auch lebend gespendet werden, lebenswichtige Organe wie Herz oder Lunge dürfen allerdings nur postmortal gespendet werden, der zeitliche Rahmen hier- für ist derzeit (medizinisch) begrenzt. Genau an dieser Stelle wird die Unsicherheit der Definition des Todes zum Problem, da unterschiedliche Todesauffassungen auch zu unterschiedlichen Todeskriterien führen und durch diesen Umstand die Todeskriterien Herzkreislauftod, Ganzhirntod sowie Teilhirntod differenziert werden. Jedes der Todes- kriterien setzt eine bestimmte Todesdefinition voraus bzw. spiegelt die jeweilige Auf- fassung vom Tod des Menschen.

Die Fragen „Was ist der Tod?“ bzw. „Wann ist der Mensch tot?“ berühren daher drei unterschiedliche Ebenen5: eine abstrakt-philosophische, die die Definition für den Tod des Menschen begrifflich fassen will, eine naturwissenschaftliche, die geeignete Krite- rien für den Zustand des eingetretenen Tods bestimmen will und eine medizintechni- sche, die Tests zu sicheren Diagnose der Todeskriterien liefern will. Entscheidend hierbei ist, dass Naturwissenschaft und Medizin in jedem Fall nur die Kriterien und Tests festlegen können, unter denen der Zustand des Tods eintritt und nachgewiesen werden kann. Diese können falsch oder richtig sein, während eine Todesdefinition nur sinnvoll oder sinnlos, angemessen oder unangemessen, zweckmäßig oder unzweck- mäßig sein kann. Eine Todesdefinition kann also niemals objektiv sein, sondern beruht immer auf Konventionen, die an Zweckmäßigkeit und Angemessenheit gebunden sind. Diese Ausarbeitung will daher untersuchen, welche philosophischen Ansichten zum Tod sich differenzieren lassen, um auf dieser Grundlage die Argumente für bzw. gegen bestimmte Todeskriterien zu prüfen. Es ist kein Anliegen dieser Arbeit, eine exakte, womöglich ‚abgeschlossene’ Todesdefinition zu entwickeln, sondern sich argumentativ mit den Todeskriterien und dahinter befindlichen Todesdefinitionen auseinanderzuset- zen. Eine besondere Beachtung erfährt dabei das Kriterium des Ganzhirntodes, da dieses von entscheidender Relevanz für die Transplantationsmedizin ist. Die zentrale Frage wird also sein, ob das Ganzhirntodkriterium ein angemessenes Kriterium für den Tod des Menschen ist.

2. Was ist ‚der Tod’?

2.1 Philosophische Definitionsversuche

Die Ausführungen dieses Kapitels sollen keineswegs sämtliche philosophischen An- sätze zur Definition des Todes behandeln. Stattdessen sollen in einem knappen Prob- lemaufriss die Schwierigkeiten einer Todesdefinition verdeutlich werden. Die Schwierigkeit einer exakten Definition des menschlichen Todes beschäftigt die Philosophie schon seit Jahrhunderten. Ähnlich wie Blaise Pascal äußerte sich bspw. Sören Kierkegaard und hielt fest, dass der Tod das einzige Gewisse sei, bei dem nichts gewiss sei.6 Der Tod des Menschen ist demnach für das Leben des Menschen konstitutiv, eine Überzeugung, die u.a. von Georg Simmel, Max Scheler, Hans Jonas und Martin Heidegger geteilt wird.7 Der Tod gilt gleichzeitig jedoch auch als der extre- me Widerspruch des Lebens. Während das Sterben und der Tod anderer Personen erfahrbar sind, kann der Zustand des eigenen Todes jedoch nicht durch das lebendige Subjekt erfahren werden und bleibt insofern rätselhaft. Epikur ging daher auch davon aus, dass der Tod den Menschen nichts anginge, da der Tod nicht da sei, solange der Mensch existiere und umgekehrt der Mensch nicht mehr existiere, wenn der Tod da sei.8 Allen Ansichten gemeinsam ist jedoch die Auffassung, dass der Mensch durch den Tod nicht mehr existiert.

Die philosophische Auseinandersetzung mit dem Tod fragte weiterhin danach, ob der Tod für? die menschliche Existenz als ein Gut oder Übel betrachtet werden kann. Sokrates, Cicero und die Stoiker sahen im Tod ein Gut, das den Menschen von aller Not und allem Übel befreit und zum ‚wahren’ Leben führt.9

Als Übel wird der Tod dagegen bspw. von Jean-Paul Sartre oder Georg Scherer betrachtet, da er das Subjekt all seiner Möglichkeiten beraubt, insbesondere der Fähigkeiten des Erfahrens, Denkens, Bewusstseins, Handelns, Wahrnehmens und Wünschens.10 Zusätzlich zum Kriterium der allgemeinen Beendigung der menschlichen Existenz, wird im Tod also eine Beendigung spezieller menschlicher Fähigkeiten gesehen. Der Tod stellt insofern nicht nur das Ende eines biologischen Prozesses dar, sondern das Ende der konstitutiven Güter des menschlichen Lebens.11

Gleichwohl vertreten andere Philosophen auch die gegenteilige Position und sehen im Tod lediglich eine rationale und wissenschaftlich feststellbare Tatsache, die das Ende eines biologischen Prozesses anzeigt. Dies verdeutlicht, dass eine Todesdefinition immer nur auf Konventionen beruhen kann und auch die philosophische Auseinander- setzung zu unterschiedlichen, teils sich widersprechenden Definitionen, gelangen kann. Wie bereits in der Einleitung angedeutet wurde, gilt dies auch für rein biologisch gefasste Todesdefinitionen, was im folgenden Kapitel näher erläutert werden soll.

2.2 Schwierigkeiten einer biologischen Todesdefinition

Eine biologische Definition des Todes kann indirekt oder direkt vorgenommen werden. Bei einer indirekten Definition erfolgt eine Kontrastierung zur Definition von Leben, bei einer direkten Definition werden bestimmte Todesmerkmale charakterisiert. Beide Mög- lichkeiten der Definition sind aus biologischer Sicht zwar komplex, bergen gleichwohl aber auch einige Probleme, da sie uneinheitlich und kontrovers sein können. Selbst wenn man bei einer indirekten Definition als Eigenschaften des Lebens die Fähigkeit zur Reproduktion und Reduplikation, Reizbarkeit, Bildung und Verbrauch von Energie, gerichtete Ausnutzung von Funktionen und Synthese organischer Substanzen fasst, werden bestimmte Phänomene als Grenzfälle (z.B. Unterbrechung bestimmter Stoff- wechselvorgänge bei Samen und Sporen) nicht ausreichend erfasst.12 Besonders deutlich wird dies durch neue medizin-technische Möglichkeiten wie das Klonen bzw. die prinzipielle Reproduzierbarkeit von Zellen aus dem Erbmaterial toter Lebewesen. Gelten auch für diese Phänomene die Definitionen des Lebens?

Eine direkte biologische Definition des Todes sieht den Tod als „Zustand, bei dem für den Stoffwechsel notwendige Strukturelemente der Zelle so stark geschädigt sind, dass eine Wiederherstellung nicht mehr gelingen kann.“13 Der Zerfall einzelner Zellen bei einem Vielzeller führt dabei ebenso zum Tod des Gesamtorganismus wie der Tod des Gesamtorganismus zum Tod einzelner Zellen führt. Die Schwierigkeit dieser Defi- nition liegt nun darin, dass diese Sterbeprozesse relativiert werden können, z.B. durch die Transplantation lebenswichtiger Zell- oder Organfunktionen. Bei einer biologisch- medizinischen Definition des menschlichen Todes muss daher nicht mehr nur der na- türliche Verlauf des Sterbeprozesses, sondern der absehbare Verlauf unter Berück- sichtung der medizinisch-technischen Möglichkeiten betrachtet werden. Zudem soll zwar ein genauer Todeszeitpunkt festgestellt werden, der jedoch nicht automatisch mit dem Tod jeder Körperzelle zusammenfällt (siehe hierzu auch Kapitel 1 dieser Arbeit). Ralf Stoecker fordert daher auch, „über die einzelnen mit dem Absterben des Men- schen verbundenen Verluste“ zu sprechen, statt nach dem Tod des Menschen allge- mein.14

Diese Umstände haben auch dazu geführt, dass derzeit mehrere Todeskriterien unter- schieden werden, deren Angemessenheit im folgenden Kapitel diskutiert werden sol- len.

3. Todeskriterien in der Diskussion

3.1 Herz-Kreislauf-Tod: Der Mensch als rein biologischer Organismus

Das Todeskriterium, das bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein gültig war, war das Herz-Kreislauf-Todeskriterium. Danach ist der Mensch dann tot, wenn der endgül- tige Kreislaufstillstand eingetreten ist15 und zentrale Körperfunktionen selbst irreversi- bel ausgefallen sind. Im Umkehrschluss lebt der Mensch also, wenn Körperfunktionen selbst bestehen und zwar unabhängig davon, ob sie vom Stammhirn oder wie im Falle der intensivmedizinischen Behandlung von Maschinen gesteuert werden. Gegen diese Sicht spricht, dass der Tod in diesem Fall lediglich den Körper des Menschen betrifft und nicht das menschliche Individuum als leiblich-seelische Ganzheit. Dabei ist der Mensch m.E. durch ‚mehr’ charakterisiert als bloß durch seine körperliche Beschaffen- heit. Das Herz-Kreislauf-Kriterium reduziert den Menschen daher auf bestimmte körperliche Eigenschaften und verliert schon deswegen an Überzeugungskraft, da die maßgeblichen körperlichen Eigenschaften maschinell aufrechterhalten oder sogar wiederhergestellt (z.B. durch Reanimation mit Defibrillatoren) werden können.

3.2 Vom Herztod zum Hirntod

Durch die Entwicklung und den Einsatz mechanischer Beatmungsgeräte (die in Kapitel 3.1 bereits angesprochen wurden) wurde es möglich, bei Patienten mit irreversiblem Ausfall der Hirntätigkeit die Herz-, Kreislauf- und Atemfunktion aufrechtzuerhalten. Problematisch hieran war, dass diese Patienten nach der traditionellen Auffassung noch lebten und die behandelnden Ärzte vor der Schwierigkeit standen, dass das Ab- stellen der Beatmungsgeräte einer Tötung gleich komme. 1968 schlug daher das Ad- Hoc-Committee of The Harvard Medical School16 vor, die bis dahin gültige Definition des menschlichen Todes durch das Kriterium des “irreversiblen Komas” zu ersetzen. Dieses zeichnete sich durch folgende Merkmale aus: keine Rezeptivität und Reaktivi- tät; keine spontanen Bewegungen und Atmung; keine Reflexe; flaches Elektroenze- phalogramm (EEG). Der Vorschlag fand allgemeine Anerkennung, in Deutschland wurde 1979 eine Expertengruppe eingerichtet, die die Kriterien des Hirntods erarbeite- te.17

3.3 Ganzhirntod: Der Mensch als ganzheitlicher Organismus

3.3.1 Bestimmung und Feststellung des Hirntodkriteriums

„Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms. Dabei wird durch kontrollierte Be- atmung die Herz- und Kreislauffunktion noch künstlich aufrechterhalten. (…) Mit dem Hirntod ist naturwissenschaftlich-medizinisch der Tod des Menschen festgestellt.“18 Der Mensch ist also nach dieser Bestimmung genau dann tot, wenn über den irreversiblen Verlust seiner Bewusstseinsfähigkeit hinaus auch seine Fähigkeit zur Integration und zentralen Steuerung seiner Körperfunktionen irreversibel erloschen ist. Das zugehörige Kriterium ist der Ganzhirntod.19

Das Gehirn fällt vollständig und endgültig aus, wenn der Druck im Gehirnschädel den arteriellen Blutdruck übersteigt und dadurch die Hindurchblutung zum Stillstand kommt, zum Beispiel durch ein Schädel-Hirn-Trauma.

[...]


1 Pascal 1963, S. 102-103.

2 Wittwer 2010, S. 40.

3 Ebd., S. 40.

4 Ebd., S. 40.

5 Ach/Marckmann 2008, S. 331.

6 Kierkegaard 1980, S. 194.

7 Wittwer 2010, S. 30.

8 Ebd., S. 31.

9 Ebd., S. 32.

10 Ebd., S. 34.

11 Nagel 1984, S. 15.

12 Wittwer 2010, S. 41-42.

13 Ebd., S. 42.

14 Stoecker 2008, S. 352.

15 Oduncu 1998, S. 156.

16 Ad-Hoc-Kommitee der Harvard Medical School 2008, S. 337-338.

17 Bayerts 1997, S. 80.

18 Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer: Kriterien des Hirntodes, in: Deutsches Ärzteblatt 94.

19 Birnbacher 1997, S. 55.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Wann ist der Mensch tot? Das Hirntodkriterium in der Diskussion
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Organspende – Gabe oder Ware?
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
20
Katalognummer
V199942
ISBN (eBook)
9783656262176
ISBN (Buch)
9783656262558
Dateigröße
429 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Reflektieren: Todeskriterien beziehen sich immer auf den Tod, daher muss auch der Tod definiert sein bzw. wird die Todesdefinition durch eine Änderung der Kriterien berührt. Fraglich ist der genaue Zeitpunkt des Todes (nicht die 'Art', da es nur einen Tod gibt). Zu reflektieren wären auch die Fragen: Was macht den Menschen/die Person aus? Was unterscheidet menschliches Leben vom Leben allgemein?
Schlagworte
Tod, Todesdefinition, Todeskriterien, Herz-Kreislauf-Stillstand, Hirntod, Ganzhirntod, Teilhirntod, Hirnrindentod, Hirnstammtod, Großhirntod, Hans Jonas, US President’s Council on Bioethics, US-Ethikrat, Harvard-Definition, Alan Shewmon, Neurologie, Gehirn, Locked-In, Alzheimer, Koma, Atemstillstand, Birnbacher, Organspende, Organtransplantation, Transplantation, Transplantationsgesetz, Organe, Bewusstsein, Medizinethik, Intensivmedizin, EEG, Leben, Person
Arbeit zitieren
Master of Education (Gym.) Britta W. (Autor), 2012, Wann ist der Mensch tot? Das Hirntodkriterium in der Diskussion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/199942

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