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Sandro Botticellis „Geburt der Venus“ - Eine ikonographische Untersuchung

Titre: Sandro Botticellis „Geburt der Venus“ - Eine ikonographische Untersuchung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 29 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Norman Conrad (Auteur)

Art - Sculpture / Plastiques
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Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, die „Geburt der Venus“ von Botticelli nach der von Erwin Panofsky begründeten Methodik der Ikonographie und Ikonologie zu untersuchen. Dabei werde ich das Leben Botticellis umreißen und einen kurzen Überblick über das Wesen und die Darstellungstradition der Aphrodite (Venus) skizzieren. Diese steht einleitend für die von mir durchgeführte Bildbeschreibung, um das Verständnis der Darstellungsweise der Venus zu bestärken. Danach folgt eine formale Bildbeschreibung, die unter Einbeziehung der Sekundärliteratur ergänzt wird. In der Ikonologischen Interpretation werde ich unter Nutzung der entsprechenden Referenzliteratur herausfinden, wie die „Geburt der Venus“ von Botticelli umgesetzt wurde. Dazu habe ich in vielen Büchern zu diesem Thema recherchiert, um einen weiten Blick auf dieses Themenfeld zu bekommen, einseitige oder kurze Schlüsse aus den Meinungen anderer Autoren vermeide. Im französischen Klassizismus des 19. Jahrhunderts wurde das Thema der Aphrodite (Venus) wieder verstärkt aufgegriffen. Ich möchte daher bei meiner Interpretation auf einen Vergleich zwischen der „Venus Anadyomene“ von Jean - Auguste - Dominique Ingres und der „Geburt der Venus“ von Adolphe William Bouguereau zurückgreifen. Ich habe dabei darauf geachtet, dass es sich um stehende Venusdarstellungen handelt, da diese hauptsächlich der in der Einleitung erwähnten Darstellungstradition entsprechen und eine bessere Ausgangslage für die Interpretation darstellen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Begründung der Themenwahl

2. Überblick des Forschungsstandes

3. Vorgehensweise und Zielsetzung

II. Hauptteil

1. Sandro Botticelli

1.1 Biographie

1.2 „Geburt der Venus“

1.2.1 Der Kult einer Göttin

1.2.2 Darstellungstradition der Aphrodite (Venus)

1.2.3 Ikonographische Untersuchung

1.2.4 Ikonologische Interpretation

2. Venusdarstellungen im französischen Klassizismus

2.1 Jean – Auguste – Dominique – Ingres: „Venus Anadyomene“

2.2 Adolphe William Bouguereau: „Geburt der Venus“

III. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit verfolgt das Ziel, Sandro Botticellis „Geburt der Venus“ unter Anwendung der von Erwin Panofsky begründeten Methodik der Ikonographie und Ikonologie wissenschaftlich zu untersuchen. Dabei wird der historische Kontext der Darstellung, ihre mythologische Einbettung sowie die spezifische ikonologische Interpretation des Künstlers analysiert, um anschließend einen Vergleich zu Venusdarstellungen des französischen Klassizismus zu ziehen.

  • Methodik der Ikonographie und Ikonologie nach Panofsky
  • Darstellungstradition der Aphrodite (Venus) in der Antike und Renaissance
  • Literarische Vorlagen für Botticellis Bildfindungsprozess
  • Vergleich der „Geburt der Venus“ mit Werken von Ingres und Bouguereau
  • Entmythologisierung und Wandel des weiblichen Aktes im 19. Jahrhundert

Auszug aus dem Buch

1.2.4 Ikonologische Interpretation

Ein Blick auf die Darstellungstradition der Aphrodite (Venus) als Ausgangspunkt für die Interpretation der „Geburt der Venus“ ist unerlässlich. Die Form und die Haltung der Venus entsprechen am ehesten der antiken Statue der „Kapitolinischen Aphrodite“ (Abb. 5) und der Aphrodite „Medici“, einer Venus pudica (= schamhafte Venus) (Abb. 7). Es ist leicht zu bemerken, dass Botticelli eine eigene malerische Komposition entwickelt hat.

Die Neigung des Kopfes gleicht keiner Statue, die Stellung der linken Hand entspricht am ehesten der Aphrodite „Medici“, und die rechte Hand führt zwar in einer leicht veränderten Fassung auch zur Brust, der Arm ist insgesamt aber etwas angewinkelter und näher am Körper. Vermutlich verwendete Botticelli die enge Stellung der Gliedmaßen, um einerseits die Körperlichkeit zu betonen. Der Gestus ihrer Hände, die Verdeckung ihrer Brust oder ihrer Scham in den Darstellungen der Vorzeit sollten nicht ein Verdecken der Körperteile bedeuten, sondern sollten Fruchtbarkeit zum Ausdruck bringen.

Andererseits unterstützt die Geste die Wirkung der in sich ruhenden Venus, lenkt den Blick des Betrachters auf ihren Kopf und erfasst somit ihren Blick. Die Lenkung der Blickrichtung auf ihren Kopf wird zudem durch die diagonale Anordnung des Zéphyros mit Chlors und der Hóre erzeugt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Erläuterung der Themenwahl, des aktuellen Forschungsstandes und der methodischen Herangehensweise.

II. Hauptteil: Detaillierte biografische Einordnung von Botticelli sowie ikonographische und ikonologische Analyse der „Geburt der Venus“ im Vergleich mit klassizistischen Werken.

III. Schlussbemerkung: Reflektion über den Wandel des Venus-Kults und die sich verändernde Bedeutung des weiblichen Aktes in der Kunstgeschichte.

Schlüsselwörter

Sandro Botticelli, Venus, Geburt der Venus, Ikonographie, Ikonologie, Aphrodite, Kunstgeschichte, Renaissance, Klassizismus, Jean-Auguste-Dominique Ingres, Adolphe William Bouguereau, Mythologie, Weiblicher Akt, Bildanalyse, Darstellungstradition

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das berühmte Gemälde „Geburt der Venus“ von Sandro Botticelli und analysiert dessen ikonographische Bedeutung sowie die künstlerische Tradition.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die mythologische Herkunft der Venus, die kunsthistorische Entwicklung der Aphrodite-Darstellungen und der Vergleich mit späteren Werken des 19. Jahrhunderts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Anwendung der Ikonographie und Ikonologie nach Erwin Panofsky, um Botticellis Komposition und deren Symbolgehalt zu erschließen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die von Erwin Panofsky begründete ikonographische und ikonologische Methode, ergänzt durch kunsthistorische Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Skizze Botticellis, eine Analyse der Darstellungstradition der Aphrodite sowie eine vergleichende Untersuchung der Werke von Ingres und Bouguereau.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Ikonologie, Renaissance, Klassizismus, Mythologie und die Analyse der Bildsprache von Botticelli.

Warum spielt die Figur der „Hóre“ eine zentrale Rolle in der Analyse des Bildes?

Die Analyse hinterfragt die Identität der Figur an der Küste und setzt sie in Beziehung zu antiken literarischen Vorlagen und möglichen christlichen Bildkompositionen.

Inwiefern unterscheidet sich die Venus bei Bouguereau von der bei Botticelli?

Während Botticellis Venus als in sich ruhende, idealisierte Erscheinung wahrgenommen wird, wird die Darstellung im 19. Jahrhundert durch Bouguereau als entmythologisierter, moderner Akt interpretiert.

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Résumé des informations

Titre
Sandro Botticellis „Geburt der Venus“ - Eine ikonographische Untersuchung
Université
Technical University of Berlin  (Institut für Geschichte und Kunstgeschichte)
Note
1,7
Auteur
Norman Conrad (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
29
N° de catalogue
V200455
ISBN (ebook)
9783656267058
ISBN (Livre)
9783656267973
Langue
allemand
mots-clé
Malerei Kunstgeschichte Kunstwissenschaft Sandro Botticelli Geburt der Venus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Norman Conrad (Auteur), 2009, Sandro Botticellis „Geburt der Venus“ - Eine ikonographische Untersuchung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200455
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Extrait de  29  pages
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