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Was ist der Lohn des Gerechten?

Platons Politeia

Título: Was ist der Lohn des Gerechten?

Ensayo , 2011 , 3 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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Die Frage, was der Lohn des Gerechten ist, verstehe ich intuitiv so, dass die Frage auch heißen könnte: Was hat man eigentlich davon gerecht zu sein?
Nun haben mich meine Überlegungen persönlich zu dem Entschluss gebracht, dass Gerechtsein dem gerechten Menschen selbst teils Vor- und teils Nachteil sein kann. Ein Vorteil, weil er mit sich selbst im Reinen sein kann. Der Mensch weiß, dass er, auch wenn er nicht immer hundertprozentig wissen kann, ob er richtig handelt, nach bestem Gewissen gehandelt hat. Auch bleibt durch dieses Handeln seine Seele im Gleichgewicht und macht ihn somit zu einem glücklicheren - Ungerechtigkeit hingegen sei Verkrüppelung der Seele. Das gerechte Handeln des Menschen wirkt aber auch positiv auf ihn zurück, indem auch andere Menschen sich ihm gegenüber gut verhalten, als Reaktion auf sein eigenes gutes Verhalten ihnen gegenüber. Der Lohn wäre somit die Wertschätzung, Anerkennung und vielleicht auch Bewunderung der Anderen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und persönliche Überlegungen zum Gerechtsein

2. Platons Perspektive im 10. Buch der Politeia

2.1 Die Unsterblichkeit der Seele und die Vergeltung

2.2 Das Gleichnis vom Läufer

2.3 Der Mythos vom Pamphylier Er

3. Fazit und Zusammenfassung der platonischen Gerechtigkeitsauffassung

Zielsetzung & Themen

Der Essay untersucht die philosophische Frage nach dem „Lohn des Gerechten“, indem er persönliche intuitive Überlegungen mit Platons Ausführungen im zehnten Buch der Politeia vergleicht und kontrastiert.

  • Vergleich subjektiver Gerechtigkeitsvorstellungen mit platonischer Philosophie
  • Die Rolle der Unsterblichkeit der Seele bei der moralischen Vergeltung
  • Bedeutung von Gerechtigkeit als innerer Wert gegenüber äußerer Anerkennung
  • Interpretation des Mythos von Er und der freien Wahl des Lebensloses
  • Ethische Konsequenz des Strebens nach Erkenntnis und dem Guten

Auszug aus dem Buch

Was ist der Lohn des Gerechten?

Die Frage, was der Lohn des Gerechten ist, verstehe ich intuitiv so, dass die Frage auch heißen könnte: Was hat man eigentlich davon gerecht zu sein? Nun haben mich meine Überlegungen persönlich zu dem Entschluss gebracht, dass Gerechtsein dem gerechten Menschen selbst teils Vor- und teils Nachteil sein kann. Ein Vorteil, weil er mit sich selbst im Reinen sein kann. Der Mensch weiß, dass er, auch wenn er nicht immer hundertprozentig wissen kann, ob er richtig handelt, nach bestem Gewissen gehandelt hat. Auch bleibt durch dieses Handeln seine Seele im Gleichgewicht und macht ihn somit zu einem glücklicheren - Ungerechtigkeit hingegen sei Verkrüppelung der Seele.

Das gerechte Handeln des Menschen wirkt aber auch positiv auf ihn zurück, indem auch andere Menschen sich ihm gegenüber gut verhalten, als Reaktion auf sein eigenes gutes Verhalten ihnen gegenüber. Der Lohn wäre somit die Wertschätzung, Anerkennung und vielleicht auch Bewunderung der Anderen. Doch kann das Gerechtsein auch zum Nachteil für einen selbst werden, zum Beispiel, wenn man eigentlich schon vorher weiß, dass das eigene gerechte Handeln, negative Konsequenzen für einen selbst haben wird, doch als Gerechter wird man eben dennoch gerecht handeln. Auch schützt einen ebenfalls das eigene Gerechtsein nicht gegen die Ungerechtigkeit anderer Personen.

Jedoch komme ich an diesem Punkt immer wieder zu dem Schluss, dass all dies für den Gerechten ja eigentlich nicht relevant sein sollte, da er nicht aus Berechnung oder für seinen Vorteil handelt oder, um dadurch in irgendeiner Form einen Lohn zu erhalten. Vielleicht nicht einmal nur, um anderen damit Gutes zu tun, denn die eigene Gerechtigkeit kann von einem Anderen ja auch als ungerecht empfunden werden. Sondern einfach aus innerer Überzeugung heraus, als Lebensphilosophie oder schlichtweg natürlichste Verhaltensweise Anderen gegenüber. Ich denke nicht, dass ein gerechter Mensch darüber nachdenkt, welchen Lohn er denn aus seinem gerechten Handeln erzielen könnte. Es wäre lediglich an seinem Umfeld, diesem vielleicht dafür auch einmal etwas zurück zu geben, ihm Dank auszusprechen. Aber er selbst erwartet es meiner Meinung nach nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und persönliche Überlegungen zum Gerechtsein: Der Autor hinterfragt intuitiv, ob Gerechtigkeit einen äußeren Lohn erfordert oder ein innerer Wert ist, der aus Überzeugung ohne Berechnung gelebt wird.

2. Platons Perspektive im 10. Buch der Politeia: Hier erfolgt der Abgleich mit Platons Text, wobei der Fokus auf die Unsterblichkeit der Seele, die Vergeltung im Jenseits und die Metaphorik des "siegenden Guten" gelegt wird.

3. Fazit und Zusammenfassung der platonischen Gerechtigkeitsauffassung: Das Kapitel schließt mit einer Synthese, die betont, dass das Streben nach Erkenntnis und das Gute sowohl im diesseitigen Leben als auch in der metaphysischen Perspektive den höchsten Lohn darstellen.

Schlüsselwörter

Gerechtigkeit, Platon, Politeia, Praktische Philosophie, Tugend, Unsterblichkeit der Seele, Ethik, Vergeltung, Moral, Mythos von Er, Erkenntnis, Lebensphilosophie, Gut und Böse, Handeln, Werte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es geht um eine philosophische Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Lohn der Gerechtigkeit, basierend auf eigenen Überlegungen und dem zehnten Buch von Platons Politeia.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Motivation für moralisches Handeln, das Konzept der Seelenunsterblichkeit und die Frage, ob Gerechtigkeit einen inneren oder äußeren Wert besitzt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die eigene, eher intuitive Sichtweise auf die Gerechtigkeit mit dem komplexen, metaphysischen Gerechtigkeitsbegriff Platons abzugleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen essayistischen Ansatz, der auf textimmanenter Interpretation und philosophischer Reflexion basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit Platons Argumentation zur Unsterblichkeit der Seele, dem Mythos von Er sowie dem Gleichnis vom Läufer, um die Gerechtigkeit ethisch zu fundieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gerechtigkeit, Tugend, Seele, Moral und das Streben nach dem Guten charakterisiert.

Inwiefern unterscheidet sich die Auffassung des Autors von der Platons?

Während der Autor Gerechtigkeit als inneres Bedürfnis ohne Erwartung sieht, führt Platon das Argument der seelischen Vergeltung und des jenseitigen Ausgleichs für das Gute an.

Was bedeutet das Gleichnis vom Läufer in diesem Kontext?

Das Gleichnis dient als Illustration, dass das Gute langfristig siegt, auch wenn kurzfristige Vorteile bei Ungerechten zunächst sichtbar sein mögen.

Final del extracto de 3 páginas  - subir

Detalles

Título
Was ist der Lohn des Gerechten?
Subtítulo
Platons Politeia
Universidad
University of Göttingen
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
3
No. de catálogo
V200707
ISBN (Ebook)
9783656292562
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gerecht Lohn Platon Staat Politeia Werte und Normen Philosophie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2011, Was ist der Lohn des Gerechten?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200707
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