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Kommunikation in der Krankenpflege. Das Interaktionsmodell nach Hildegard Peplau

Título: Kommunikation in der Krankenpflege. Das Interaktionsmodell nach Hildegard Peplau

Trabajo Escrito , 2012 , 15 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sandra Kästner (Autor)

Ciencias de la enfermería - Otros
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In dieser Hausarbeit möchte ich das Interaktionsmodell von Hildegard Peplau vorstellen. Der Kommunikation und Interaktion in der Pflege wird eine bedeutende Rolle für den kompletten pflegetherapeutischen Prozess zugeschrieben. Das fand Peplau zu ihrer Zeit heraus und ebenso, dass es ohne eine gute und stabile Beziehung zwischen Pflegekraft und Patient nur schwer, wenn überhaupt möglich ist, seine vollständige Genesung zu erreichen.

Sie hat sich intensiv mit der Rolle der Pflegekräfte innerhalb des Pflegeprozesses, wie auch den verschiedenen Phasen, die ein Patient im Krankenhaus durchlebt, auseinander gesetzt und beschrieben, wie die Pflegekraft in verschiedenen Situationen agieren muss, um dem Patienten sein persönliches Wohlbefinden zu ermöglichen. Ständiges Umdenken und Neu-auf-den-Patienten-Einlassen erfordert von dem Pflegepersonal kommunikative Höchstleistungen. Oft wird in der Praxis nicht viel Wert auf die Kommunikation gelegt. Wünsche der Patienten werden leider immer wieder als lästig empfunden und nicht nach den Hintergründen des Verhaltens geschaut.

Wer kann es sich denn in der heutigen Zeit des Pflegekräftemangels leisten, sich Zeit zu nehmen, um ein ausführliches Gespräch mit einem Patienten zu führen? Und wenn es jemand macht, dann erntet er schnell böse Blicke von den Kollegen, da sie in der restlichen Zeit die „wichtigen“ Dinge allein übernehmen müssen. Es fehlt das Wissen darum, dass die Kommunikation der Grundbaustein der Pflege ist. Ohne sie ist alles andere ineffektiv. Vor allem, da ganzheitliche Pflege immer sehr groß geschrieben wird. Wo ist die ganzheitliche Pflege, wenn nur die Krankheit an sich behandelt wird und nicht der ganze Patient, der sich durch die Krankheit möglicherweise komplett in seinem Verhalten und Wesen verändert hat und sich unwohl fühlt?

In dieser Arbeit wird das Interaktionsmodell von Peplau ausführlich dargestellt und die wichtigen zwischenmenschlichen Prozesse in den Vordergrund gebracht, welche die Pflege eigentlich ausmachen. Am Ende der Arbeit erfolgt ein kurzer Exkurs von der Vergangenheit, in der Peplaus Modell entstand, in die heutige Zeit des Case Managements. Es ist erstaunlich, wie viele Gemeinsamkeiten die beiden Modelle trotz der großen zeitlichen Abstands aufweisen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen des Interaktionsmodells

3 Metaparadigmen

3.1 Gesundheit

3.2 Krankheit

3.3 Mensch

3.4 Die Pflege

4 Phasen der Beziehung

4.1 Die Orientierungsphase

4.2 Die Identifikationsphase

4.3 Die Nutzungsphase

4.4 Die Ablösungsphase

5 Effektive Kommunikation

6 Rollen der Pflege

7 Gefühle und ihre Bedeutung in der Pflege

8 Das Pflegebündnis

9 Case Management

10 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die detaillierte Darstellung des Interaktionsmodells von Hildegard Peplau und dessen Bedeutung für die moderne Pflegepraxis. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie die zwischenmenschliche Beziehung und Kommunikation als Grundbaustein der professionellen Pflege zur Genesung des Patienten beitragen und welche Parallelen sich zum heutigen Case Management ziehen lassen.

  • Grundlagen und Metaparadigmen des Peplau-Modells
  • Die vier Phasen der Pflege-Patient-Beziehung
  • Kommunikationstechniken und Rollenbilder der Pflegekraft
  • Die Bedeutung von Gefühlen und dem Pflegebündnis
  • Vergleich und Transfer zum modernen Case Management

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Orientierungsphase

Die erste Phase ist die Orientierungsphase. Hier beginnt die Beziehung zum Patienten durch die erste Kontaktaufnahme zweier sich fremder Menschen. Durch die neue Umgebung, die Krankheit und die unbekannten Menschen haben die Klienten nicht selten Angst und fühlen sich unwohl. Das Pflegepersonal muss dem Klienten nun zunächst helfen, sich zurechtzufinden, also zu orientieren, ihm Informationen über den weiteren Ablauf zu geben und als Ansprechpartner bei Fragen vorhanden zu sein. Fragt er nicht nach, ist es von Vorteil ihn dazu anzuregen und ihm zu verdeutlichen, dass er gerne fragen darf. Hat der Patient alle nötigen und für ihn wichtigen Informationen erhalten, kann er sich ein Bild des Ganzen machen (vgl. Simpson, 1997).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Interaktionsmodell von Hildegard Peplau ein und betont die zentrale Rolle der Kommunikation für den pflegetherapeutischen Prozess.

2 Grundlagen des Interaktionsmodells: Das Kapitel beleuchtet die Entstehungsgeschichte des Modells und die psychodynamische Beziehung zwischen Pflegekraft und Patient als Basis für den pflegerischen Erfolg.

3 Metaparadigmen: Hier werden die vier Kernkonzepte – Gesundheit, Krankheit, Mensch und Pflege – innerhalb der Theorie von Peplau definiert.

4 Phasen der Beziehung: Das Kapitel beschreibt die vier spezifischen Phasen der pflegerischen Interaktion von der Orientierung bis zur Ablösung.

5 Effektive Kommunikation: Es werden notwendige Fähigkeiten wie Zuhören, Sprechen und gezieltes Fragenstellen erläutert, um den Patienten in den Genesungsprozess einzubeziehen.

6 Rollen der Pflege: Peplaus sechs verschiedene Rollen der Pflegekraft werden vorgestellt, die je nach Situation und Bedürfnis des Patienten eingenommen werden können.

7 Gefühle und ihre Bedeutung in der Pflege: Dieser Abschnitt analysiert, wie Pflegekräfte professionell mit den Gefühlen der Patienten umgehen, ohne sich selbst in diesen zu verlieren.

8 Das Pflegebündnis: Das Kapitel definiert verschiedene Formen der Unterstützung und Bündnisse zwischen Pflegekraft und Patient, mit Fokus auf das kooperative Bündnis.

9 Case Management: Hier werden Parallelen zwischen Peplaus Modell und dem modernen Case Management aufgezeigt, insbesondere hinsichtlich Ganzheitlichkeit und interdisziplinärer Zusammenarbeit.

10 Fazit: Das Fazit resümiert die anhaltende Aktualität und Anwendbarkeit des Modells in der heutigen, professionalisierten Pflegepraxis.

Schlüsselwörter

Hildegard Peplau, Interaktionsmodell, Pflegewissenschaft, Patientenbeziehung, Kommunikation, Pflegeprozess, Metaparadigmen, Phasenmodell, Pflegebündnis, Case Management, therapeutische Pflege, Gesundheitswesen, Ganzheitlichkeit, Rollenbilder, Pflegequalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Vorstellung und Analyse des Interaktionsmodells nach Hildegard Peplau und dessen Anwendung in der pflegerischen Praxis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der zwischenmenschlichen Kommunikation, den Beziehungsphasen zwischen Pflegekraft und Patient, dem professionellen Rollenverständnis sowie der Übertragung auf moderne Konzepte wie das Case Management.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Bedeutung von Peplaus Modell als Wegbereiter für eine ganzheitliche, beziehungsorientierte Pflege aufzuzeigen und Gemeinsamkeiten mit aktuellen Versorgungsmodellen zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und den Vergleich von pflegetheoretischen Konzepten mit aktuellen Ansätzen der Pflegewissenschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die vier Phasen der Patientenbeziehung, kommunikative Kompetenzen, spezifische Pflege-Rollen sowie die Analyse des Pflegebündnisses und des Case Managements.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören das Interaktionsmodell von Hildegard Peplau, Patientenbeziehung, Kommunikation in der Pflege, Pflegephasen und das Case Management.

Wie unterscheidet Peplau zwischen verschiedenen Fragenarten in der Kommunikation?

Peplau differenziert zwischen offenen, klärenden, erweiternden und hypothetischen Fragen, um Patienten individuell zu aktivieren und ein tieferes Verständnis ihrer Situation zu ermöglichen.

Inwiefern lässt sich das Peplau-Modell mit dem heutigen Case Management vergleichen?

Beide Modelle setzen auf eine ganzheitliche Betrachtung, die Einbeziehung des Patienten als Partner, eine kontinuierliche Beziehungsarbeit und das Ziel der Wiederherstellung des Wohlbefindens durch zielgerichtete Planung.

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Detalles

Título
Kommunikation in der Krankenpflege. Das Interaktionsmodell nach Hildegard Peplau
Universidad
Catholic University of Applied Sciences Freiburg
Curso
Intervision, Theorien und Modelle der Pflege Aufbaustufe
Calificación
1,0
Autor
Sandra Kästner (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
15
No. de catálogo
V200767
ISBN (Ebook)
9783656316053
ISBN (Libro)
9783656316565
Idioma
Alemán
Etiqueta
eine vorstellung interaktionsmodells hildegard peplau
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sandra Kästner (Autor), 2012, Kommunikation in der Krankenpflege. Das Interaktionsmodell nach Hildegard Peplau, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200767
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