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Der Satiriker und der Theoretiker: Karl Kraus und Roland Barthes als Ideologiekritiker

Titel: Der Satiriker und der Theoretiker: Karl Kraus und Roland Barthes als Ideologiekritiker

Magisterarbeit , 2012 , 58 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christoph Eyring (Autor:in)

Literaturwissenschaft - Moderne Literatur
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Magisterarbeit wird eine Analogie zwischen Karl Kraus’ satirisch-polemischen Begriff der ›Phrase‹ und Roland Barthes essayistischen Begriff des ›Mythos‹ gezogen. Mehr noch: die Medienkritik in der ›Fackel‹ wird zum Anlaß eines kritischen Vergleichs genommen, um nicht nur Ähnlichkeiten herauszuarbeiten, sondern darüber hinaus diese Medienkritik in den Kontext einer Systematisierung der Pressekritik zu stellen und diese dann auf den Mythos-Begriff von Roland Barthes anzuwenden.

Um den gesellschaftlichen Erfahrungsgehalt der Phrase deutlich werden zu lassen, werden auf den Seiten 10–18 gesellschaftliche Hintergründe genannt, die die Pressekritik der ›Fackel‹ überhaupt erst möglich gemacht haben. Dies wird angesichts des knappen Raums für ein so komplexes Thema überzeugend und theoretisch reflektiert und anhand der einschlägigen Literatur abgehandelt. Zugleich wird, wie auch schon in der Einleitung, das Kraus und Barthes vereinende Thema genannt: die Kritik der Ideologie einer Gesellschaft. (aus dem Prüfergutachten)

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Zielsetzung der Arbeit ist es, [...]

Zusammenfassung der Kapitel

Schlüsselwörter

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Fokusthemen der Arbeit sind: [...]

Häufig gestellte Fragen

Welche Parallelen zieht die Arbeit zwischen Karl Kraus und Roland Barthes?

Die Arbeit vergleicht Karl Kraus’ Begriff der „Phrase“ mit Roland Barthes’ Begriff des „Mythos“ als Werkzeuge der Ideologie- und Medienkritik.

Was versteht Karl Kraus unter der „Phrase“?

Für Kraus ist die Phrase eine hohle Sprachform, die in der Presse genutzt wird, um gesellschaftliche Missstände zu verschleiern und die Wahrnehmung der Realität zu verzerren.

Was ist der „Mythos“ bei Roland Barthes?

Barthes sieht im Mythos ein Kommunikationssystem, das kulturelle und ideologische Botschaften als „natürliche“ Gegebenheiten darstellt und so gesellschaftliche Machtverhältnisse zementiert.

Welche Rolle spielt die Zeitschrift „Die Fackel“ in dieser Analyse?

„Die Fackel“ dient als primäre Quelle für Kraus’ Medienkritik und wird als Ausgangspunkt genommen, um eine Systematisierung der Pressekritik zu entwickeln.

Was ist das gemeinsame Ziel der Kritik von Kraus und Barthes?

Beide Autoren verfolgen die Kritik der Ideologie einer Gesellschaft, indem sie die manipulativen Mechanismen von Sprache und Medien demaskieren.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Satiriker und der Theoretiker: Karl Kraus und Roland Barthes als Ideologiekritiker
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Deutsches Seminar)
Veranstaltung
Deutsche Literaturwissenschaft
Note
2,0
Autor
Christoph Eyring (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
58
Katalognummer
V201061
ISBN (eBook)
9783656274131
ISBN (Buch)
9783656274742
Sprache
Deutsch
Schlagworte
karl kraus medienkritik fackel versuch systematisierung pressekritik anwendung mythos-begriffs roland barthes glossen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Eyring (Autor:in), 2012, Der Satiriker und der Theoretiker: Karl Kraus und Roland Barthes als Ideologiekritiker, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201061
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  58  Seiten
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