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Ernährungsrichtlinien für die Schulen und Horte der Stadt Zürich

Analyse und Beurteilung des Projektes in Bezug auf die relevanten Aspekte von Gesundheit 21 - Gesundheit für alle im 21. Jahrhundert

Titel: Ernährungsrichtlinien für die Schulen und Horte der Stadt Zürich

Hausarbeit , 2010 , 12 Seiten , Note: "Good"

Autor:in: Dr. med. Lotte Habermann-Horstmeier (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Ernährungsrichtlinien für die Schulen und Horte der Stadt Zürich wollen den Kindern und Jugendlichen frühzeitig Orientierung im Bereich Ernährung bieten. Sie beziehen sich damit auf die WHO, die im Rahmen ihres Leitpapiers Gesundheit 21 das Ziel formuliert, mehr Kindern und Jugendlichen einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen und damit auch die Zahl chronischer Krankheiten z.B. infolge Übergewichts zu verringern. Aufgabe dieses Textes ist es, das Projekt „Ernährungsrichtlinien für die Schulen der Stadt Zürich“ in Bezug auf die relevanten Aspekte von Gesundheit 21 zu analysieren und zu beurteilen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Vorstellung des Projekts „Ernährungsrichtlinien für die Schulen und Horte der Stadt Zürich“

III. Relevante Aspekte des Leitpapiers Gesundheit 21

IV. Stärken und Schwächen bei der Umsetzung der relevanten Leitpapier-Aspekte im Rahmen des diskutierten Projekts

V. Verbesserungs- und Änderungsvorschläge für das Projekt

VI. Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist die kritische Analyse und Beurteilung des Projekts „Ernährungsrichtlinien für die Schulen und Horte der Stadt Zürich“ anhand der Vorgaben und Zielsetzungen des WHO-Leitpapiers Gesundheit 21. Dabei wird insbesondere untersucht, inwieweit das Projekt Prinzipien wie Chancengleichheit, Partizipation und nachhaltige Gesundheitsförderung in der Lebenswelt Schule integriert.

  • Analyse der Ernährungsrichtlinien im Kontext von Gesundheit 21
  • Evaluation des Top-down-Ansatzes bei der Implementierung
  • Untersuchung von Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit in der schulischen Verpflegung
  • Diskussion von Empowerment und Partizipation der Zielgruppen
  • Ableitung von Empfehlungen zur Optimierung der Nachhaltigkeit

Auszug aus dem Buch

Stärken und Schwächen bei der Umsetzung der relevanten Leitpapier-Aspekte im Rahmen des diskutierten Projekts

Im Folgenden wird nun das Projekt Ernährungsrichtlinien für die Schulen der Stadt Zürich in Bezug auf die relevanten Aspekte von Gesundheit 21 analysiert und beurteilt (vgl. Guggenbühl/Kopp 2010).

Interventionsziele, Interventionsebene, Interventionsansatz: Hauptzweck und Ziel des Rahmenkonzeptes Gesundheit 21 ist es, das fundamentale Menschenrecht auf einen bestmöglichen Gesundheitszustand zu verwirklichen. Dieses Ziel wird durch das Züricher Ernährungsrichtlinien-Projekt unterstützt, da es den Kindern und Jugendlichen in der Stadt Zürich die Möglichkeit bietet, im schulischen Bereich eine gesunde, ausgewogene Ernährung kennen zu lernen und damit im positiven Sinne prägend auf die Bildung ihrer Lebens- und Ernährungsgewohnheiten Einfluss zu nehmen. Das Projekt richtet sich somit - entsprechend den Gesundheitszielen 3 und 4 von Gesundheit 21 - auf die frühen Lebensphasen. Hier werden jedoch – anders als bei den auf Gesundheit 21 basierenden Gesundheitszielen für die Schweiz (Ackermann-Liebrich et al. 2002) - keine konkreten Zahlen für ein zu erreichendes Gesundheitsziel in einem bestimmten Zeitraum genannt, sodass es in Zukunft schwierig sein wird, ggf. nicht erreichte Ziele einzufordern. Gleichwohl lässt sich das Züricher Projekt gut in den Rahmen Gesundheitsziele für die Schweiz einordnen. Es unterstützt dort v.a. die Ziele 4, 11 und 13.

Das Ernährungsrichtlinien-Projekt ist seit Januar 2010 für alle Züricher Schulen verbindlich und richtet sich damit an alle Kinder und Jugendlichen, die diese Schulen besuchen. Der größte Teil der Verpflegung an den Schulen läuft jedoch über Horte und Morgentische, die derzeit nur etwa ein Drittel der Kinder und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter schulergänzend betreuen. Damit kann das Projekt noch nicht alle Kinder und Jugendlichen der Stadt in vollem Umfang erreichen, was Fragen in Bezug auf Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit aufwirft.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung verortet das Projekt im Spannungsfeld zwischen ungesundem Warenangebot und dem Ziel der WHO, chronische Krankheiten durch Gesundheitsförderung im Kindesalter zu reduzieren.

II. Vorstellung des Projekts „Ernährungsrichtlinien für die Schulen und Horte der Stadt Zürich“: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung, Verbindlichkeit und den Implementierungsprozess der Richtlinien sowie die begleitenden Beratungsangebote für die Lehr- und Betreuungspersonen.

III. Relevante Aspekte des Leitpapiers Gesundheit 21: Hier werden die Kernelemente der WHO-Strategie Gesundheit 21 dargelegt, insbesondere das Menschenrecht auf Gesundheit und die Notwendigkeit qualitätsorientierter, partizipativer Strukturen.

IV. Stärken und Schwächen bei der Umsetzung der relevanten Leitpapier-Aspekte im Rahmen des diskutierten Projekts: Das Kapitel analysiert das Projekt kritisch im Hinblick auf seine Zielerreichung, den gewählten Top-down-Ansatz und die Aspekte der Chancengleichheit.

V. Verbesserungs- und Änderungsvorschläge für das Projekt: Es werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um durch stärkere Partizipation, Empowerment und Kooperationen die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit des Projekts zu erhöhen.

VI. Schlusswort: Das Schlusswort betont das Potenzial der Richtlinien als Vorbild für andere Institutionen zur Förderung der Leistungsfähigkeit und Gesundheit von Schülern.

Schlüsselwörter

Gesundheitsförderung, Prävention, Ernährungsrichtlinien, Gesundheit 21, Schulen, Horte, Stadt Zürich, Partizipation, Empowerment, Verhältnisprävention, Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Schulgesundheit, Ernährungserziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die „Ernährungsrichtlinien für die Schulen und Horte der Stadt Zürich“ hinsichtlich ihrer Ausrichtung an den gesundheitspolitischen Zielen der WHO-Strategie Gesundheit 21.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Gesundheitsförderung in der Lebenswelt Schule, die Qualität schulischer Verpflegung, Präventionsstrategien bei Kindern und Jugendlichen sowie die Umsetzung von WHO-Leitlinien in kommunale Projekte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob und wie das Züricher Projekt dazu beiträgt, das Menschenrecht auf einen bestmöglichen Gesundheitszustand für Kinder und Jugendliche durch ein gesundheitsförderliches Umfeld zu verwirklichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Analyse und kritische Beurteilung eines existierenden Konzepts, wobei theoretische Aspekte von Gesundheit 21 als Evaluationsrahmen für die praktische Umsetzung in Zürich dienen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Gegenüberstellung der Projektziele mit den WHO-Vorgaben, der Rolle der Chancengleichheit, dem methodischen Ansatz der Umsetzung sowie der Identifikation von Stärken und Schwächen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Gesundheitsförderung, Partizipation, Empowerment, Verhältnisprävention und Chancengleichheit charakterisiert.

Warum wird der „Top-down-Ansatz“ als kritisch erachtet?

Der Top-down-Ansatz wird kritisiert, weil die betroffenen Kinder, Jugendlichen und deren Eltern bei der Erarbeitung nicht direkt einbezogen wurden, was eine echte Partizipation und ein Empowerment der Zielgruppe einschränkt.

Inwieweit spielt die soziale Gerechtigkeit eine Rolle?

Die Arbeit hinterfragt kritisch, ob das Hortangebot alle Schichten erreicht oder ob durch die Fokussierung auf diese Betreuungseinrichtungen eine Ungleichbehandlung entsteht, da nur ein Teil der Schülerschaft diese Angebote nutzt.

Welche Rolle spielt die Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit wird sowohl als inhaltlicher Aspekt der gesundheitlichen Gewohnheiten als auch als organisatorisches Ziel verstanden, das durch Evaluation und dauerhafte Implementierung sowie ökologische Kriterien gesichert werden soll.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ernährungsrichtlinien für die Schulen und Horte der Stadt Zürich
Untertitel
Analyse und Beurteilung des Projektes in Bezug auf die relevanten Aspekte von Gesundheit 21 - Gesundheit für alle im 21. Jahrhundert
Hochschule
Universität Zürich  (ISPM)
Veranstaltung
MPH-Kurs "Gesundheitsförderung und Prävention reflektieren und in Konzeptarbeit anwenden"
Note
"Good"
Autor
Dr. med. Lotte Habermann-Horstmeier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
12
Katalognummer
V201209
ISBN (eBook)
9783656272755
ISBN (Buch)
9783656272946
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Prävention Public Health Gesundheit 21 Ernährungsrichtlinien Zürich Schule Hort Gesundheitswissenschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. med. Lotte Habermann-Horstmeier (Autor:in), 2010, Ernährungsrichtlinien für die Schulen und Horte der Stadt Zürich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201209
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Leseprobe aus  12  Seiten
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