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Geldwäsche – Grundlagen und Entwicklung der entsprechenden deutschen Gesetzgebung

Título: Geldwäsche – Grundlagen und Entwicklung der entsprechenden deutschen Gesetzgebung

Trabajo de Seminario , 2012 , 27 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Tobias Landscheiten (Autor)

Economía de las empresas - Derecho
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Resumen Extracto de texto Detalles

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen der Geldwäsche
2.1 Der Geldwäschebegriff
2.2 Akteure der Geldwäsche
2.2.1 Der Geldwäscher
2.2.2 Untergrundbanken
2.2.3 Offshore-Zentren
2.3 Drei-Phasen-Modell
2.3.1 Platzierung
2.3.2 Verschleierung
2.3.3 Einschleusung
2.4 Ökonomische Interessen
3 Die deutsche Geldwäschegesetzgebung
3.1 Historische Entwicklung der internationalen und europäischen Geldwäschebekämpfung
3.1.1 Vereinte Nationen (United Nations)
3.1.2 Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF)
3.1.3 Basler Ausschuss für Bankenaufsicht
3.1.3 Europarat
3.1.4 Erste Europäische Geldwäscherichtlinie
3.1.5 Zweite Europäische Geldwäscherichtlinie
3.1.5 Dritte Europäische Geldwäscherichtlinie
3.2 Entwicklung in Deutschland
3.3 Der Straftatbestand der Geldwäsche nach § 261 StGB
3.3.1 Entstehung und Zielsetzung
3.3.2 Objektiver Tatbestand des § 261 StGB
3.3.2.1 Geschütztes Rechtsgut
3.3.2.2 Die Vortat
3.3.2.3 Das Tatobjekt
3.3.2.4 Die Tathandlungen
3.3.3 Subjektiver Tatbestand des § 261 StGB
3.4 Das Geldwäschegesetz (GwG)
4 Fazit

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Grundlagen der Geldwäsche

2.1 Der Geldwäschebegriff

2.2 Akteure der Geldwäsche

2.2.1 Der Geldwäscher

2.2.2 Untergrundbanken

2.2.3 Offshore-Zentren

2.3 Drei-Phasen-Modell

2.3.1 Platzierung

2.3.2 Verschleierung

2.3.3 Einschleusung

2.4 Ökonomische Interessen

3 Die deutsche Geldwäschegesetzgebung

3.1 Historische Entwicklung der internationalen und europäischen Geldwäschebekämpfung

3.1.1 Vereinte Nationen (United Nations)

3.1.2 Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF)

3.1.3 Basler Ausschuss für Bankenaufsicht

3.1.3 Europarat

3.1.4 Erste Europäische Geldwäscherichtlinie

3.1.5 Zweite Europäische Geldwäscherichtlinie

3.1.5 Dritte Europäische Geldwäscherichtlinie

3.2 Entwicklung in Deutschland

3.3 Der Straftatbestand der Geldwäsche nach § 261 StGB

3.3.1 Entstehung und Zielsetzung

3.3.2 Objektiver Tatbestand des § 261 StGB

3.3.2.1 Geschütztes Rechtsgut

3.3.2.2 Die Vortat

3.3.2.3 Das Tatobjekt

3.3.2.4 Die Tathandlungen

3.3.3 Subjektiver Tatbestand des § 261 StGB

3.4 Das Geldwäschegesetz (GwG)

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Grundlagen der Geldwäsche, die Akteure sowie das Drei-Phasen-Modell und untersucht die historische sowie aktuelle deutsche Gesetzgebung, insbesondere § 261 StGB und das Geldwäschegesetz (GwG), um die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität zu bewerten.

  • Grundlagen und Definition der Geldwäsche
  • Strukturen und Akteure der Geldwäscheprozesse
  • Historische Entwicklung auf internationaler und europäischer Ebene
  • Analyse des § 261 StGB und des Geldwäschegesetzes (GwG)

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Platzierung

Die Platzierung (engl. placement) stellt die erste Phase des Geldwäscheprozesses im Drei-Phasen-Modell dar. Zunächst werden die illegal erzielten Einkünfte, beispielsweise durch Drogen-, Waffen- oder Menschenhandel, in kleinere Mengen aufgeteilt, da größere Mengen Bargeld regelmäßig den Verdacht auf eine illegale Herkunft aufkommen lassen. Diese Aufteilung in kleinere Einheiten wird als „smurfing“ bezeichnet.

Diese Bargeldeinheiten werden zunächst in Buchgeld umgewandelt; dies erfolgt durch die Einzahlung auf diverse Bankkonten oder zum Erwerb von kurzfristig liquidierbaren Vermögensgegenständen, wie Wertpapiere, Edelsteine oder Edelmetalle. Primär werden für diesen Vorgang der Umwandlung in Buchgeld Banken genutzt, jedoch eignen sich hierfür auch z.B. Spielcasinos, Wechselstuben oder Spielhallen.8

Die Platzierungsmethode lässt sich grundsätzlich in eine unmittelbare (engl. primary deposit) oder eine mittelbare Einbringung (engl. secondary deposit) unterteilen. Beim primary deposit werden die illegal erworbenen Gelder direkt, d.h. ohne Mittelsmänner in das Bankensystem transferiert; dies geschieht durch möglichst unauffällige Einzahlungen auf ein oder mehrere Bankkonten. Für diesen Vorgang steht eine große Zahl von Möglichkeiten zur Verfügung, wobei die gängigsten das sog. „structuring“ oder „smurfing“ sind. Beim „structuring“ wird eine Vielzahl von Einzahlungen auf ein einziges Bankkonto vorgenommen, wobei die eingezahlten Beträge jeweils unterhalb des Schwellenwerts für die Identifikationspflicht9 liegen. Das „smurfing“ beschreibt die Verteilung von kleineren

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Problematik der Geldwäsche in Deutschland trotz existierender Gesetze und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2 Grundlagen der Geldwäsche: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Geldwäsche, stellt die Akteure wie Untergrundbanken und Offshore-Zentren vor und beschreibt das Drei-Phasen-Modell der Geldwäsche sowie ökonomische Interessen.

3 Die deutsche Geldwäschegesetzgebung: Hier wird die historische internationale Entwicklung nachgezeichnet und die darauf aufbauende deutsche Rechtslage mit Fokus auf den Straftatbestand des § 261 StGB und das Geldwäschegesetz (GwG) detailliert analysiert.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass trotz umfassender Gesetzgebung die Verfolgung aufgrund der Komplexität moderner Geldwäschemethoden und mangelnder internationaler Kooperation weiterhin eine Herausforderung bleibt.

Schlüsselwörter

Geldwäsche, Straftatbestand, § 261 StGB, Geldwäschegesetz, GwG, Drei-Phasen-Modell, Finanzkreislauf, organisierte Kriminalität, Terrorismusfinanzierung, Vortat, Bankenaufsicht, FATF, Offshore-Zentren, Platzierung, Verschleierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen der Geldwäsche, den dahinterstehenden Akteuren und Modellen sowie der Entwicklung der deutschen Gesetzgebung zur Bekämpfung dieses Phänomens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das Drei-Phasen-Modell, die historische Entwicklung der europäischen Geldwäscherichtlinien, die Entstehung des § 261 StGB sowie das Geldwäschegesetz (GwG).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, einen Überblick über das komplexe Thema Geldwäsche zu geben und die deutsche Gesetzgebung in ihren historischen und inhaltlichen Kontext einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristisch-theoretische Arbeit, die auf der Analyse von Gesetzen, Richtlinien und Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Akteure und das Drei-Phasen-Modell sowie eine ausführliche Darstellung der historischen Entwicklung und des aktuellen Straftatbestands nach § 261 StGB.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Geldwäsche, § 261 StGB, Geldwäschegesetz, Drei-Phasen-Modell und organisierte Kriminalität charakterisiert.

Was ist unter dem Drei-Phasen-Modell zu verstehen?

Das Modell unterteilt den Geldwäscheprozess in die drei Phasen der Platzierung, Verschleierung und Einschleusung in den legalen Wirtschaftskreislauf.

Wie unterscheidet sich die Rolle von Strafverteidigern bei der Geldwäsche?

Strafverteidiger genießen eine Ausnahme von den allgemeinen Grundsätzen des § 261 StGB, da sie sich nur bei direktem Vorsatz, also sicherer Kenntnis der kriminellen Herkunft, strafbar machen können.

Welche Herausforderungen bestehen laut Fazit bei der Geldwäschebekämpfung?

Die größte Herausforderung liegt in der Komplexität der modernen Geldwäschemethoden und der mangelnden Kooperationsbereitschaft einiger Staaten, was die Rückverfolgung illegaler Gelder erschwert.

Warum wurde der § 261 StGB ins Strafgesetzbuch eingeführt?

Die Einführung sollte helfen, die Abschöpfung von Erträgen aus kriminellen Handlungen zu erleichtern, die Abschreckungswirkung zu erhöhen und Strafbarkeitslücken zu schließen.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Geldwäsche – Grundlagen und Entwicklung der entsprechenden deutschen Gesetzgebung
Universidad
University of applied sciences, Cologne
Calificación
1,0
Autor
Tobias Landscheiten (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
27
No. de catálogo
V201406
ISBN (Ebook)
9783656273301
ISBN (Libro)
9783656274599
Idioma
Alemán
Etiqueta
Geldwäsche Wirtschaftsstrafrecht;
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tobias Landscheiten (Autor), 2012, Geldwäsche – Grundlagen und Entwicklung der entsprechenden deutschen Gesetzgebung , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201406
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