Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école

Belastungserleben im Schüleralltag

Inwieweit stellt die Qualifikationsphase für Schülerinnen und Schüler der G8-Jahrgänge eine Belastung dar?

Titre: Belastungserleben im Schüleralltag

Thèse de Master , 2011 , 105 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Sandra Schülke (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Gegenstand der hier vorgestellten Masterarbeit ist eine qualitative Forschungsarbeit, die im Rahmen des Masterabschlussmoduls der Universität Bremen entstanden ist. Die
Arbeit wurde im Fach Erziehungswissenschaften verfasst und setzt sich forschend mit dem Thema Belastungserleben im Schüleralltag auseinander. Auf Grund der aktuellen Diskussion um eine eventuelle Überbelastung der Schüler durch die G8-Reform erhält eine empirische Untersuchung zu dieser Thematik eine besondere Legitimation. Forschungsgegenstand der vorliegenden Arbeit ist das subjektive Belastungserleben von G8-Schülern innerhalb der Qualifikationsphase. Anhand von Leitfadeninterviews wurde Datenmaterial an einem niedersächsischen Gymnasium erhoben, um zu ermitteln, inwieweit
die Qualifikationsphase für Schülerinnen und Schüler der G8-Jahrgänge eine Belastung darstellt.

Schlagwörter: Erziehungswissenschaften, Masterarbeit, Belastungserleben im Schüleralltag, G8-Reform, Qualifikationsphase

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

Teil I: Theoretischer Hintergrund

2 Belastungserleben im Schüleralltag

2.1 Relevanz der Thematik

2.2 Darstellung und Begründung der Untersuchung

2.3 Begriffliche Orientierung

2.3.1 Das theoretische Konzept schulischer Belastung

2.3.2 Das Konzept der Salutogenese

2.3.3 Die G8-Qualifikationsphase im Land Niedersachsen

2.4 Zusammenfassung

3 Stand der Forschung

3.1 Vorstellung einer ausgewählten Studie zum Thema schulische Belastung und Beanspruchung

Teil II: Empirische Untersuchung

4 Darstellung relevanter Methoden

4.1 Das qualitative Forschungsparadigma

4.2 Das halbstrukturierte Leitfadeninterview

4.3 Zirkuläres Dekonstruieren

5 Das Untersuchungsdesign

5.1 Vorbereitung der Untersuchung

5.2 Entwicklung des Leitfadens

5.3 Durchführung der Interviews

5.4 Die Auswertungsphase

5.4.1 Sampling

5.4.2 Step by Step

6 Darstellung der Ergebnisse

6.1 Ergebnisdarstellung Leila

6.1.1 Vorstellung meiner Interviewpartnerin

6.1.2 Mottofindung

6.1.3 Zusammenfassende Nacherzählung

6.1.4 Vertiefende Fallinterpretation

6.2 Ergebnisdarstellung Trisha

6.2.1 Vorstellung meiner Interviewpartnerin

6.2.2 Mottofindung

6.2.3 Zusammenfassende Nacherzählung

6.2.4 Vertiefende Fallinterpretation

6.3 Ergebnisdarstellung Michael

6.3.1 Vorstellung meines Interviewpartners

6.3.2 Mottofindung

6.3.3 Zusammenfassende Nacherzählung

6.3.4 Vertiefende Fallinterpretation

7 Vergleich des Belastungserlebens der Interviewten

7.1 Synopsis

7.2 Typenbildung

8 Diskussion

8.1 Diskussion der Ergebnisse im Spiegel der Forschungsfrage und des theoretischen Hintergrundes

8.2 Ausblick und Konsequenzen für die G8-Reform

9 Reflexion der Forschungsprozesses

Zielsetzung & Themen

Diese Masterabschlussarbeit untersucht das subjektive Belastungserleben von Schülerinnen und Schülern der G8-Qualifikationsphase. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Inwieweit stellt die Qualifikationsphase für Schülerinnen und Schüler der G8-Jahrgänge eine Belastung dar?“ Dabei wird analysiert, ob G8-spezifische Strukturen primär für Belastungen verantwortlich sind oder ob individuelle Faktoren und situative Bedingungen eine entscheidende Rolle spielen.

  • Analyse des Belastungserlebens im G8-Gymnasium
  • Anwendung des theoretischen Konzepts schulischer Belastung nach Landwehr et. al.
  • Salutogenese als salutophysiologischer Analysehorizont
  • Qualitative Untersuchung mittels halbstrukturierter Leitfadeninterviews
  • Erstellung empirischer Idealtypen der Belastung
  • Diskussion politischer Konsequenzen für die G8-Reform

Auszug aus dem Buch

Das theoretische Konzept schulischer Belastung

Um die Nachvollziehbarkeit dieser Forschungsarbeit zu gewährleisten, ist die Erläuterung des der Arbeit zugrundeliegenden theoretischen Arbeitsmodells unumgänglich. Die Darstellung eines konkreten theoretischen Konzeptes, das den Belastungsbegriff definiert und eingrenzt ist desweiteren notwendig, um den größeren Rahmen dieser Forschungsarbeit abzustecken. Überscheidungen, Unklarheiten und Verwechselungen mit anderen Belastungsbegriffen werden auf diese Weise vermieden. Das theoretische Konzept schulischer Belastung von Landwehr, Fries & Hubler (1983) empfiehlt sich hier besonders als theoretische Grundlage, da es explizit auf die Belastung von Schülerinnen und Schülern Bezug nimmt.

Bevor ich nun aber ausführlich auf die Bedeutung des Theorieentwurfs schulischer Belastung von Landwehr et. al. eingehe, möchte ich ebenfalls die allgemeine Definition von „Belastung“ ansprechen und dabei auch einige wichtige Termini aus der Belastungsforschung erläutern.

Unter dem Begriff „Belastung“ versteht man im Allgemeinen, die kontinuierliche Einwirkung verschiedener Faktoren auf eine Person. Wirken diese belastenden Faktoren über einen längeren Zeitraum auf eine Person ein, dann führt dies zu einer erheblichen Beanspruchung des betroffenen Menschen. Verschiedene Belastungen können individuell unterschiedliche Auswirkungen auf den Empfänger haben. Nimmt die konstante Belastung jedoch einen überdurchschnittlich großen Einfluss auf Psyche und Gesundheit eines Menschen, so sprechen wir in der Regel von Stress. Die Begriffe Stress und Belastung sind hier jedoch keinesfalls synonym zu verwenden, da Stress in der Regel nur als Reaktion auf eine direkte Belastung zu werten ist. Das heißt, nicht jede Belastung muss im Stress resultieren, jede Stressreaktion ist jedoch auf eine kontinuierliche Belastung zurückzuführen. An dieser Stelle möchte ich auf den Psychologen Richard Lazarus verweisen, der 1974 das transaktionale Stressmodell vorstellte. Lazarus definierte Stress darin erstmalig in der Geschichte der Belastungsforschung als Wechselwirkung zwischen den spezifischen Anforderungen einer Situation und den subjektiven Deutungsprozessen der betroffenen Person. Ausschlaggebend für die Stressreaktion ist demnach nicht die Art der Belastung, sondern vielmehr die subjektive Bewertung dieser Belastung durch die handelnde Person.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Problematik des G8-Systems und Darlegung der Motivation für die empirische Untersuchung.

2 Belastungserleben im Schüleralltag: Theoretische Grundlegung durch das Konzept schulischer Belastung, Salutogenese und Beschreibung der G8-Struktur.

3 Stand der Forschung: Darstellung der richtungsweisenden Studie „Sind 12 Schuljahre stressiger?“ und deren Einfluss auf die eigene Arbeit.

4 Darstellung relevanter Methoden: Erläuterung des qualitativen Forschungsparadigmas, des Leitfadeninterviews und der Methode des zirkulären Dekonstruierens.

5 Das Untersuchungsdesign: Detaillierte Schilderung der Vorbereitung, Durchführung und Auswertungsphase der empirischen Datenerhebung.

6 Darstellung der Ergebnisse: Präsentation der Einzelfallanalysen von Leila, Trisha und Michael inklusive Mottofindung und Interpretation.

7 Vergleich des Belastungserlebens der Interviewten: Zusammenfassende Synopsis und Konstruktion dreier Idealtypen zur Verallgemeinerung der Ergebnisse.

8 Diskussion: Zusammenführung der Ergebnisse mit dem theoretischen Hintergrund und Ausblick auf Konsequenzen für die G8-Reform.

9 Reflexion der Forschungsprozesses: Kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Forschungshandeln und dem wissenschaftlichen Lernprozess.

Schlüsselwörter

Erziehungswissenschaften, G8-Reform, Qualifikationsphase, Belastungserleben, Salutogenese, Leitfadeninterview, zirkuläres Dekonstruieren, schulische Belastung, Stress, Coping-Strategien, Idealtypen, Leistungsdruck, Schülerausbildung, qualitative Sozialforschung, Gymnasiale Oberstufe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob die Einführung des achtjährigen Gymnasiums (G8) zu einer erhöhten physischen oder psychischen Belastung bei Schülerinnen und Schülern der Qualifikationsphase führt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen das Belastungserleben im Schulalltag, der Umgang mit institutionellen G8-Vorgaben, individuelle Bewältigungsstrategien (Coping) und die Rolle der persönlichen Erwartungshaltung gegenüber schulischen Anforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, herauszufinden, ob Belastungen primär durch die G8-Reform bedingt sind oder ob situative Bedingungen und die subjektive Deutung der Schüler eine größere Rolle bei der Entstehung von Belastungserleben spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz. Daten wurden durch halbstrukturierte Leitfadeninterviews erhoben und anschließend mittels zirkulärem Dekonstruieren ausgewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Hintergrund (inkl. Salutogenese) und einen empirischen Teil, in dem drei Schülerfallbeispiele analysiert und zu Idealtypen (Perfektionist, Realist, Unbekümmerter) verdichtet werden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie G8-Reform, Belastungserleben, Salutogenese, Leitfadeninterview und die Typenbildung in der qualitativen Sozialforschung.

Warum wurde die Methode des zirkulären Dekonstruierens gewählt?

Die Autorin wählte dieses Verfahren, um die Prozesshaftigkeit der Auswertung zu unterstreichen und eine kreative, vielseitige Herangehensweise an die Interviewtranskripte zu ermöglichen.

Welche zentralen Belastungstypen wurden identifiziert?

Es wurden drei Idealtypen konstruiert: Der Perfektionist (Leila), der Realist (Trisha) und der Unbekümmerte (Michael), die sich signifikant in ihrem Umgang mit schulischem Leistungsdruck unterscheiden.

Welche Rolle spielen die Lehrkräfte für das Belastungserleben?

Die Studie zeigt, dass Lehrer als Bezugspersonen eine wichtige Rolle spielen; während einige Schüler Inkompetenz bei Lehrkräften als Ursache für Schwierigkeiten anführen, suchen andere in der Disziplin der Lehrer Halt.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse in Bezug auf die G8-Reform?

Die Ergebnisse legen nahe, dass G8-spezifische Aspekte zwar wahrgenommen werden, das individuelle Belastungserleben jedoch maßgeblich durch situative Bedingungen und die subjektive Interpretation des Schülers bestimmt wird.

Fin de l'extrait de 105 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Belastungserleben im Schüleralltag
Sous-titre
Inwieweit stellt die Qualifikationsphase für Schülerinnen und Schüler der G8-Jahrgänge eine Belastung dar?
Université
University of Bremen
Note
1,7
Auteur
Sandra Schülke (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
105
N° de catalogue
V201637
ISBN (ebook)
9783656276487
ISBN (Livre)
9783656350101
Langue
allemand
mots-clé
Schülerbelastung G8 Qualifikationsphase Schüleralltag Belastungserleben Salutogenese Turbo-Abitur G8-Abitur
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sandra Schülke (Auteur), 2011, Belastungserleben im Schüleralltag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201637
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  105  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint