Ziel dieser Arbeit ist die planvolle Betrachtung der im Portfoliomanagement verwendeten Größen Alpha und Beta. Bei diesen Faktoren handelt es sich um reine Zahlenwerte, die für Außenstehende relativ abstrakt wirken können. Daher stehen die Nachvollziehbarkeit dieser Größen, ihre Aufgaben und auch vorhandene Schwachstellen im Vordergrund der Arbeit. Die Seminararbeit zielt vordergründig auf die Vermittlung eines Grundverständnisses von Alpha und Beta im Portfoliomanagement ab.
Zu Beginn der Ausarbeitung werden die Grundlagen der Portfoliotheorie
näher beleuchtet. Danach bildet die Weiterentwicklung dieser Grundlagen im Capital Asset Pricing Model den Fokus der Untersuchung. Aus diesem Modell lassen sich die Größen Alpha und Beta übersichtlich ableiten. Es wird deutlich, welche Rolle diese Werte im modernen Portfoliomanagement einnehmen, warum die Modellprämissen unterschiedlich ausgelegt werden und welche Ergebnisse sich daraus ableiten lassen.
Die kritische Betrachtung von Alpha und Beta schließt sich an. Es wird
aufgezeigt, in wieweit die Faktoren beeinflusst werden können und welche Auswirkung eine solche Veränderung haben kann. Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Ausblick auf mögliche Entwicklungen im Portfoliomanagement bilden den Abschluss der Arbeit.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einführung
- 1.1 Problemstellung
- 1.2 Vorgehensweise und Zielsetzung
- 2 Grundlagen und Weiterentwicklung der Portfoliotheorie
- 2.1 Modell nach Markowitz
- 2.2 Das Capital Asset Pricing Model
- 2.2.1 Entwicklung
- 2.2.2 Der Betafaktor eines Portfolios
- 2.2.3 Performance Messung durch Alpha
- 2.2.4 Aktives und passives Portfoliomanagement
- 3 Kritische Auseinandersetzung zur Rolle von Alpha und Beta
- 4 Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die im Portfoliomanagement zentralen Kennzahlen Alpha und Beta verständlich zu erklären und deren Bedeutung im Kontext der Portfoliotheorie aufzuzeigen. Der Fokus liegt dabei auf der Vermittlung eines grundlegenden Verständnisses, ohne auf komplexe mathematische Herleitungen einzugehen.
- Grundlagen der Portfoliotheorie nach Markowitz
- Das Capital Asset Pricing Model (CAPM) und seine Entwicklung
- Die Rolle von Alpha und Beta im modernen Portfoliomanagement
- Unterschiedliche Auslegungen der Modellprämissen des CAPM
- Stärken und Schwächen der Verwendung von Alpha und Beta
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Dieses einleitende Kapitel präsentiert die Problemstellung, indem es den Anspruch der Deutschen Bank auf überdurchschnittliche Performance hervorhebt und die Frage nach geeigneten Kennzahlen wie Alpha und Beta stellt. Die Zielsetzung der Arbeit wird klar definiert: ein verständliches Verständnis von Alpha und Beta im Portfoliomanagement zu vermitteln, ohne tief in mathematische Details einzutauchen. Das Kapitel legt den Grundstein für die folgenden Kapitel, indem es den Fokus auf die Analyse von Alpha und Beta lenkt und die Methodik der Arbeit skizziert. Der Bezug auf das Marketingversprechen der Deutschen Bank ("Passion to Perform") verdeutlicht die praktische Relevanz der Thematik im Finanzbereich.
2 Grundlagen und Weiterentwicklung der Portfoliotheorie: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen für das Verständnis von Alpha und Beta. Es beginnt mit einer Darstellung des Portfoliomodells nach Markowitz, welches als Basis für die Weiterentwicklungen dient. Der Hauptteil des Kapitels konzentriert sich auf das Capital Asset Pricing Model (CAPM), das die zentrale Grundlage für die Definition und Interpretation von Alpha und Beta liefert. Die Entwicklung des CAPM wird nachvollziehbar dargestellt, ebenso wie die Rolle des Betafaktors als Maß für das systematische Risiko und Alpha als Maß für die überdurchschnittliche Rendite. Die Diskussion von aktivem und passivem Portfoliomanagement im Kontext des CAPM rundet das Kapitel ab und verdeutlicht die praktische Anwendung der theoretischen Konzepte. Es wird auf mathematische Details verzichtet, um das Verständnis zu erleichtern.
Schlüsselwörter
Portfoliotheorie, Markowitz-Modell, Capital Asset Pricing Model (CAPM), Alpha, Beta, systematisches Risiko, Performancemessung, aktives Portfoliomanagement, passives Portfoliomanagement, Rendite.
Häufig gestellte Fragen zum Dokument "Analyse von Alpha und Beta im Portfoliomanagement"
Was ist der Inhalt dieses Dokuments?
Dieses Dokument bietet eine umfassende Übersicht über die im Portfoliomanagement zentralen Kennzahlen Alpha und Beta. Es beinhaltet ein Inhaltsverzeichnis, die Zielsetzung und Themenschwerpunkte, Kapitelzusammenfassungen und Schlüsselwörter. Der Fokus liegt auf einem verständlichen Verständnis der Konzepte, ohne auf komplexe mathematische Herleitungen einzugehen.
Welche Themen werden behandelt?
Das Dokument behandelt die Grundlagen der Portfoliotheorie nach Markowitz, das Capital Asset Pricing Model (CAPM) und dessen Entwicklung, die Rolle von Alpha und Beta im modernen Portfoliomanagement, unterschiedliche Auslegungen der Modellprämissen des CAPM sowie die Stärken und Schwächen der Verwendung von Alpha und Beta. Es wird auch auf aktives und passives Portfoliomanagement eingegangen.
Was ist die Zielsetzung des Dokuments?
Die Zielsetzung ist es, Alpha und Beta verständlich zu erklären und deren Bedeutung im Kontext der Portfoliotheorie aufzuzeigen. Es soll ein grundlegendes Verständnis vermittelt werden, ohne auf komplexe mathematische Details einzugehen.
Welche Kapitel umfasst das Dokument?
Das Dokument umfasst eine Einführung mit Problemstellung und Zielsetzung, ein Kapitel zu den Grundlagen und Weiterentwicklungen der Portfoliotheorie (inklusive Markowitz-Modell und CAPM), ein Kapitel zur kritischen Auseinandersetzung mit Alpha und Beta und abschließend eine Zusammenfassung der Ergebnisse und einen Ausblick.
Wie wird das CAPM behandelt?
Das Capital Asset Pricing Model (CAPM) wird ausführlich behandelt, inklusive seiner Entwicklung, der Rolle des Betafaktors als Maß für das systematische Risiko und Alpha als Maß für die überdurchschnittliche Rendite. Die Anwendung im aktiven und passiven Portfoliomanagement wird ebenfalls erläutert.
Welche Schlüsselwörter sind relevant?
Die relevanten Schlüsselwörter sind: Portfoliotheorie, Markowitz-Modell, Capital Asset Pricing Model (CAPM), Alpha, Beta, systematisches Risiko, Performancemessung, aktives Portfoliomanagement, passives Portfoliomanagement, Rendite.
Für wen ist dieses Dokument geeignet?
Dieses Dokument eignet sich für alle, die ein grundlegendes Verständnis von Alpha und Beta im Kontext des Portfoliomanagements erlangen möchten, ohne tief in die mathematischen Details einzutauchen. Es ist besonders hilfreich für Studierende und Praktiker, die einen schnellen Überblick über diese wichtigen Kennzahlen benötigen.
Wie wird die Deutsche Bank in diesem Dokument erwähnt?
Die Deutsche Bank wird in der Einleitung erwähnt, um die praktische Relevanz der Thematik zu verdeutlichen. Ihr Anspruch auf überdurchschnittliche Performance und das Marketingversprechen "Passion to Perform" dienen als Ausgangspunkt für die Fragestellung nach geeigneten Kennzahlen wie Alpha und Beta.
- Quote paper
- Mike Donner (Author), 2012, Alpha und Beta im Portfoliomanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201904