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Aufgaben des Integrationsfachdienstes bei der stufenweisen Wiedereingliederung nach § 28 SGB IX i. V. m. § 74 SGB V bei Menschen mit Depression

Title: Aufgaben des Integrationsfachdienstes bei der stufenweisen Wiedereingliederung nach § 28 SGB IX i. V. m. § 74 SGB V bei Menschen mit Depression

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 44 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Axel Eierdanz (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Die Arbeit beschreibt die Planung und Begleitung einer stufenweisen Wiedereingliederung nach § 74 SGB V und § 28 SGB IX bei langer psychischer / depressiver Erkrankung eines Beschäftigten im Rahmen eines betrieblichen Eingliederungsmanagements.
Die rechtlichen Grundlagen der stufenweisen Wiedereingliederung und
die Beauftragungsmöglichkeiten des IFD durch Reha Träger (KK, DRV, DUV) werden skizziert.
Konkret werden die methodischen Vorgehensweisen des IFD im Rahmen eines Case / Disability Management - Verfahrens dargelegt.
In diesen Case Management - Prozess sind für die Zielgruppe passende Beratungsmethoden integriert, die für die erfolgreiche Wiedereingliederung depressiv erkankter Menschen wesentlich sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMAUFRISS

2 ARBEITSWELT

2.1 DIE AKTUELLE ARBEITSMARKTSITUATION

2.2 BEDEUTUNG VON ARBEIT FÜR MENSCHEN MIT DEPRESSION

3 KRANKHEITSBILD DER DEPRESSION

3.1 SYMPTOME

3.2 URSACHEN

3.3 BETRIEBLICHE RISIKOFAKTOREN ZUR ENTSTEHUNG EINER DEPRESSION

3.4 THERAPIEMÖGLICHKEITEN

4 STUFENWEISE WIEDEREINGLIEDERUNG NACH § 28 SGB IX I. V. M. § 74 SGB V

5 DER INTEGRATIONSFACHDIENST (IFD)

5.1 ENTSTEHUNG DES IFD

5.2 RECHTLICHE GRUNDLAGEN

5.3 ZIELGRUPPEN UND AUFGABEN

6 ANGEWANDTE METHODEN DES IFD ZUR STUFENWEISEN WE DES BESCHÄFTIGTEN

6.1 ANWENDUNG DES CASE- MANAGEMENT- REGELKREIS

6.1.1 Identifikation / Erstberatung / Arbeitsbündnis herstellen / Intaking

6.1.2 Assessment / Bedarfserhebung

6.1.3 Zielvereinbarung mit Klienten über stufenweise Wiedereingliederung

6.1.4 Implementierung des stufenweisen Wiedereingliederungsplanes

6.1.5 Monitoring und Re- Assessment der Leistungserbringung

6.1.6 Evaluation der Leistungserbringung

6.2 ANGEWANDTE BERATUNGSMETHODEN IN DER STUFENWEISEN WE

6.2.1 Verhaltensorientierte Beratung

6.2.2 Sozialpsychiatrische Beratung

6.2.3 Klientenzentrierte Beratung

6.2.4 Aufklärung der Vorgesetzten und Kollegen des Beschäftigten über Depression und angemessene Umgangsweisen

7 DATENSCHUTZ

8 FAZIT, REFLEXION, AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Aufgaben und Vorgehensweisen des Integrationsfachdienstes (IFD) im Rahmen der stufenweisen Wiedereingliederung (WE) für Menschen mit Depression. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der IFD präventiv nach § 109 Abs. 4 SGB IX eingesetzt werden kann, um Chronifizierungen zu vermeiden und eine nachhaltige berufliche Teilhabe sicherzustellen.

  • Rolle des Integrationsfachdienstes (IFD) bei psychischen Erkrankungen
  • Stufenweise Wiedereingliederung nach § 28 SGB IX i. V. m. § 74 SGB V
  • Methoden des Case Managements in der beruflichen Rehabilitation
  • Beratungsmethoden (verhaltensorientiert, sozialpsychiatrisch, klientenzentriert)
  • Bedeutung der Salutogenese für die betriebliche Wiedereingliederung

Auszug aus dem Buch

6.1.2 Assessment / Bedarfserhebung

Der Beschäftigte steht, wie unter Punkt 6.1.1 beschrieben im Zentrum der Wahrnehmung des IFD. Zur sozialen Diagnostik und zur Erhebung des–bio-psycho-sozialen Status des Beschäftigten ist es notwendig, dass der Beschäftigte selbst aktiv mitwirken kann. Es ist eine „Co – Produktion“ einer sozialen Dienstleistung zwischen dem Beschäftigten und des IFD. Dies bedeutet, dass der Beschäftigte in dem kooperativen Verfahren der Planung und Umsetzung seiner WE so eingebunden ist, dass er aktiv und steuernd zu deren Gelingen beitragen kann.

Hierzu gehört die gemeinsame Erarbeitung

• der Wahrnehmung von Unterstützungsbedürfnissen,

• der Fokussierung auf die Ressourcen, Fähigkeiten u. Neigungen (§ 10 Abs.2 SGB I) des Beschäftigten,

• der systematischen Erfassung des sozialen und beruflichen Netzwerkes,

• der Erhebung der Lebensbiographie mit

• dem gezielten Herausfiltern von Erfolgen der Erwerbsbiographie als Ressource für die WE

• der Informationsbeschaffung aus anderen Quellen (HA, BA, betriebliches Integrationsteam)

Der IFD übernimmt in dieser Phase des Assessments mit dem Beschäftigten die Rolle einer strukturierenden und leitenden Gesprächsführung. Die Beziehung zwischen IFD und Beschäftigten ist eher durch den fragenden IFD und den antwortenden Beschäftigten geprägt. Es ist eine komplementäre Beziehungsstruktur (wer fragt, der führt). Die Zielsetzung des umfassenden Assessments ist die Schaffung einer ganzheitlichen Sichtweise als Grundlage für den individuellen Eingliederungsplan (vgl. Holtzwart & Bohrke – Petrovic 2006 S. 78f; Reis 2011).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMAUFRISS: Einführung in die Thematik der psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz und die Notwendigkeit des IFD als Unterstützung bei der Wiedereingliederung.

2 ARBEITSWELT: Analyse der modernen Arbeitsmarktsituation und der Bedeutung von Arbeit für die psychische Gesundheit sowie für Menschen mit Depression.

3 KRANKHEITSBILD DER DEPRESSION: Darstellung der medizinischen Grundlagen, Symptomatik, Ursachen sowie betrieblicher Risikofaktoren und Therapiemöglichkeiten.

4 STUFENWEISE WIEDEREINGLIEDERUNG NACH § 28 SGB IX I. V. M. § 74 SGB V: Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen und des Ablaufs der stufenweisen Wiedereingliederung.

5 DER INTEGRATIONSFACHDIENST (IFD): Beschreibung der Entstehung, der gesetzlichen Grundlagen, der Aufgaben und der Zielgruppen des IFD.

6 ANGEWANDTE METHODEN DES IFD ZUR STUFENWEISEN WE DES BESCHÄFTIGTEN: Detaillierte Betrachtung der Prozessmethoden (Case Management) und Beratungsmethoden zur Steuerung der Wiedereingliederung.

7 DATENSCHUTZ: Zusammenfassung der rechtlichen Anforderungen an den Datenschutz im Rahmen der Tätigkeit des IFD.

8 FAZIT, REFLEXION, AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung, persönliche Reflexion des Autors zu Rollenkonflikten und Ausblick auf die Zukunft der IFD-Arbeit.

Schlüsselwörter

Integrationsfachdienst, IFD, stufenweise Wiedereingliederung, Depression, Case Management, berufliche Teilhabe, Arbeitswelt, psychische Erkrankung, Sozialrecht, SGB IX, Salutogenese, betriebliche Gesundheitsförderung, Beratung, Reintegration, Wiedereingliederungsplan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Aufgaben des Integrationsfachdienstes (IFD) bei der Unterstützung von Arbeitnehmern mit Depression während einer stufenweisen Wiedereingliederung nach § 28 SGB IX.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen das Krankheitsbild der Depression, die rechtlichen Aspekte der stufenweisen Wiedereingliederung, die Rolle des IFD als Dienstleister sowie verschiedene Methoden des Case Managements und der Beratung.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der IFD bereits präventiv eingesetzt werden kann, um durch einen strukturierten Prozess die berufliche Teilhabe depressiv erkrankter Menschen zu sichern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zu sozialrechtlichen Grundlagen sowie Konzepte des Case Managements und spezifische Beratungsmethoden wie die verhaltensorientierte und klientenzentrierte Beratung.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die konkrete Anwendung des Case-Management-Regelkreises durch den IFD und die Integration verschiedener Beratungsmethoden zur erfolgreichen Gestaltung der Wiedereingliederung.

Wie lässt sich die Arbeit anhand von Schlüsselwörtern charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie IFD, stufenweise Wiedereingliederung, Depression, Case Management und berufliche Teilhabe charakterisieren.

Warum ist die Rolle des IFD bei der Wiedereingliederung so wichtig?

Der IFD fungiert als unabhängiger Vermittler und Koordinator, der die notwendige Beziehungsarbeit leistet und zwischen den Anforderungen des Arbeitsplatzes und den Bedürfnissen des erkrankten Mitarbeiters vermittelt.

Wie spielt das Gesundheitsmodell der Salutogenese eine Rolle für den IFD?

Das Konzept der Salutogenese dient als Leitmodell, um die Ressourcen der Beschäftigten zu stärken und durch die Förderung von Kohärenz (Verstehbarkeit, Handhabbarkeit, Sinnhaftigkeit) die erfolgreiche Rückkehr an den Arbeitsplatz zu erleichtern.

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Details

Title
Aufgaben des Integrationsfachdienstes bei der stufenweisen Wiedereingliederung nach § 28 SGB IX i. V. m. § 74 SGB V bei Menschen mit Depression
College
University of Applied Sciences Frankfurt am Main  (Fachbereich 4)
Course
Case Management und Organisationsberatung
Grade
1,0
Author
Axel Eierdanz (Author)
Publication Year
2011
Pages
44
Catalog Number
V202708
ISBN (eBook)
9783656291039
ISBN (Book)
9783656293033
Language
German
Tags
Integrationsfachdienst seelische Behinderung Depression Case Management Disability Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Axel Eierdanz (Author), 2011, Aufgaben des Integrationsfachdienstes bei der stufenweisen Wiedereingliederung nach § 28 SGB IX i. V. m. § 74 SGB V bei Menschen mit Depression, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202708
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