Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Thematik migrantischer Geldrücküberweisungen von der Aufnahmegesellschaft der MigrantInnen in die Herkunftsgesellschaft auseinander und beleuchtet unter anderem anhand von Zahlen der Weltbank internationale migrantische Geldflüsse, frägt nach Motiven von MigrantInnen für die Tätigung der Überweisungen und untersucht Auswirkungen der Geldtransfers in wirtschaftlicher als auch in kultureller Hinsicht sowohl für die Aufnahme- als auch für die Herkunftsgesellschaft.
The present (available) work argues with the topic of migrant monetary return (remittances) from the admission society of the migrants in the origin society. The flows could be observed with the admission of figures from the World Bank international migrant's monetary transactions Board. Some motives of migrants transfers were examines (investigate) and effects (consequenes) to remit prior to economic as well as cultural aspects with regard to Migrant admission society as well as origin society were taken into consideration
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Begriffserklärungen
2.1. Migration
2.1.1. Typologie Raumlichkeit
2.1.2. Typologie der Dauer
2.1.3. Typologie der Freiwilligkeit
2.1.4. Typologie des Umfangs
2.2. Remittances = Geldüberweisungen
3. Zur Theorie
3.1. Der Ansatz von H.-J. Hoffmann.Nowotny
3.2. „Brain-Drain“ und „Brain-Gain“.
4. Rücküberweisungen von MigrantInnen
4.1. Quellen und Daten
4.2. Trends in den Entwicklungsländern
4.3. Wechselbeziehungen
4.4. Einflüsse auf Geldüberweisungen
4.4.1. Altruismus als Handlungsmotiv
4.4.2. Eigeninteresse als Handlungsmotiv
4.4.3. Abkommen innerhalb der Familien
4.4.4. Geldüberweisungen als Zukunftsvorsorge
5. Praxis der Remittances
5.1. Die häufigsten Transferkanäle
5.2. Weitere Arten von Transferkanälen
5.3. Western Union und Moneygram
5.4. Nutzen der Geldtransfers für die Aufnahmegesellschaft?
6. Auswirkungen und nachhaltige Entwicklung
6.1. Wirtschaftliche Aspekte
6.1.1. Einkommensverteilung
6.1.2. Wirtschaftswachstum
6.1.3. Stabilisierung der Zahlungsbilanzen
6.1.4 Wirtschaftlicher Impact auf die Aufnahmegesellschaft
6.1.5. (effektiverer) Ersatz für staatliche Entwicklungshilfe?
6.2. Transnationale und transkulturelle Aspekte
6.3. Ausblick
7. Die Diaspora
7.1. Rolle und Funktion der Diaspora
7.2. Der Diaspora-Verein „Hilfsverein Baileke (HIBA)“
7.2.1. Gründung und Ziele
7.2.2. Das Schulprojekt in Bai Bikom
7.2.2.1. Projektvorhaben
7.2.2.2. Zielsetzung des Hilfsvereins „Baileke“
7.2.2.3. Interkultureller Austausch
7.2.2.4. Praktikum in Bai Bikom
7.2.2.5. Projektplanung
8. Schlussfolgerungen/Fazit
9. Literaturverzeichnis
10. Anhang
Häufig gestellte Fragen
Was sind "Remittances"?
Remittances sind Geldrücküberweisungen von Migranten aus der Aufnahmegesellschaft in ihre Herkunftsländer zur Unterstützung ihrer Familien oder für Investitionen.
Welche Motive haben Migranten für diese Geldüberweisungen?
Zu den Motiven zählen Altruismus, Eigeninteresse (z. B. Investitionen), familiäre Abkommen oder die persönliche Zukunftsvorsorge im Heimatland.
Sind Remittances ein Ersatz für staatliche Entwicklungshilfe?
Die Arbeit untersucht, ob diese privaten Geldflüsse effektiver als staatliche Hilfe sein können, da sie direkt bei den betroffenen Familien ankommen und den Konsum sowie Bildung fördern.
Welche Rolle spielt die Diaspora bei Remittances?
Diaspora-Organisationen bündeln Ressourcen und initiieren oft nachhaltige Projekte in den Herkunftsländern, wie zum Beispiel Schulprojekte (Beispiel: Hilfsverein Baileke).
Welche Auswirkungen haben diese Transfers auf die Wirtschaft der Herkunftsländer?
Sie tragen zur Einkommensverteilung, zum Wirtschaftswachstum und zur Stabilisierung der Zahlungsbilanzen bei, können aber auch Abhängigkeiten schaffen.
- Quote paper
- Eddy Bruno Esien (Author), 2012, Können „Remittances“ aufgrund von Migration zur Maximierung der positiven Einflüsse in Herkunfts- und Aufnahmegesellschaft beitragen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/202992