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Vergleiche zwischen Anders Petersen und Andreas Gursky in Bezug auf die Arbeiten "Café Lehmitz" und dem Bild "Cocoon 2"

Titre: Vergleiche zwischen Anders Petersen und Andreas Gursky in Bezug auf die Arbeiten "Café Lehmitz" und dem Bild "Cocoon 2"

Dossier / Travail , 2012 , 22 Pages , Note: 2.0

Autor:in: Simon Herrmann (Auteur)

Art - Photographie et Film
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Résumé Extrait Résumé des informations

Vergleiche Zwischen Anders Petersen und Andreas Gursky, auch im Bezug auf deren Bildformate (Kleinbild und Großbild).
Im Weiteren werden Gedanken zur Fotografie von Roland Barthes herangezogen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Authentizität und sozialdokumentarische Fotografie

3. Technik und Bildanalysen

3.1. Exkurs: Bild 1 und 88

4. Das Kräftefeld

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht exemplarisch das Werk "Café Lehmitt" von Anders Petersen im Hinblick auf seine gestalterische Machart und den Aspekt der Authentizität in der sozialdokumentarischen Fotografie. Dabei wird ein komparativer Ansatz gewählt, der durch den Vergleich mit den Arbeitsweisen von Andreas Gursky und theoretischen Ansätzen von Roland Barthes das Spannungsfeld zwischen dokumentarischer Realitätskonstruktion und fotografischer Inszenierung beleuchtet.

  • Analyse der Authentizität in der sozialdokumentarischen Fotografie
  • Vergleichende Untersuchung der Bildsprachen von Anders Petersen und Andreas Gursky
  • Methodische Aspekte der analogen versus digitalen Fotografie
  • Anwendung der Theorie des "Kräftefeldes" von Roland Barthes auf das Porträt
  • Untersuchung der Rolle des Fotografen als Teil des sozialen Milieus

Auszug aus dem Buch

3. Technik und Bildanalysen

Petersens Bilder und deren Glaubwürdigkeit werden bestärkt durch das tief schwarze Korn (vgl. Café Lehmitz, 2004, Bild 42,43 und 52). Dieses Korn scheint die Nachfrage Authentizität schon im Keim zu ersticken, denn es ist ein Mitindikator für analoge Fotografie, weist auf einen hoch empfindlichen Film hin oder eine längere Entwicklungszeit. Natürlich konnte damals schon mit Negativen täuschen und so manipulieren, dass sie auch trotz des Korns echt wirkten, aber die Körnigkeit manipuliert den Betrachter: die Bilder wirken auf eine Weise raw (unbearbeitet, also unberührt - echt) und ehrlich.

Dieser analoge oder „oldschool“-Look wird selbst heute im digitalen Zeitalter von iPhone/Handysoftware nachgebaut um normale Bilder durch einen Filter „interessanter“ und/oder alt aussehen zu lassen. Nebenbei erwähnt, oft wird das digitale Bild nur entsättigt, gelblicher gemacht und mit einem Filmnegativrahmen bestückt, sodass der Anschein erweckt werden soll, das Foto wurde mit einer Mittelformatkamera aufgenommen.

Der schon beschriebene Effekt der Authentizität bewirkt auch ein Gefühl der Leichtfüßigkeit bezogen auf die Mehrheit der Bilder. Sie wirken so „geknippst“, snapshotartig und draufgehalten (der zuvorige Radarvergleich scheint nicht so weit hergeholt) (vgl. ebd. Bild 22, 27 oder auch 54).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema, Vorstellung der Fotografien von Anders Petersen und Darlegung der Zielsetzung, die Bilder im Kontext der sozialdokumentarischen Fotografie zu analysieren.

2. Authentizität und sozialdokumentarische Fotografie: Diskussion des Authentizitätsbegriffs und der Frage, inwieweit die Anwesenheit eines Fotografen eine Situation bereits manipuliert, unter Einbeziehung eines Vergleichs mit Andreas Gursky.

3. Technik und Bildanalysen: Untersuchung der technischen Aspekte von Petersens Fotografie, insbesondere der Körnigkeit und der Wahl der Kameratechnik, sowie eine detaillierte Bildanalyse zweier ausgewählter Fotografien.

4. Das Kräftefeld: Anwendung der theoretischen Überlegungen von Roland Barthes auf die Porträts von Petersen, um das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen Fotograf, Motiv und Betrachter zu beleuchten.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Einordnung von Petersens "Café Lehmitt" als ein bedeutendes fotografisches Zeitzeugnis.

Schlüsselwörter

Anders Petersen, Andreas Gursky, Sozialdokumentarische Fotografie, Authentizität, Bildmanipulation, Café Lehmitz, Roland Barthes, Die helle Kammer, Analoge Fotografie, Milieufotografie, Porträt, Kräftefeld, Dokumentarfotografie, Bildanalyse, Realitätskonstruktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Fotobuch "Café Lehmitz" von Anders Petersen und untersucht dessen Bedeutung innerhalb der sozialdokumentarischen Fotografie sowie Fragen zur Authentizität und Inszenierung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die gestalterische Machart der Bilder, die Auswirkungen der eingesetzten Fototechnik (analog/digital) und das komplexe Spannungsverhältnis zwischen Fotograf und den porträtierten Personen.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, Petersens Werk durch einen Vergleich mit Andreas Gursky und die Anwendung von Barthes' Medientheorien zu durchleuchten, um zu klären, wie "echt" oder "konstruiert" die sozialdokumentarische Fotografie in diesem Kontext wahrgenommen wird.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit nutzt primär die komparative Analyse, vergleichende Bildbetrachtung und die theoretische Fundierung durch medienwissenschaftliche Literatur (insbesondere Roland Barthes).

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden technische Aspekte wie Bildschärfe und Korn diskutiert, ausgewählte Bilder detailliert analysiert und das "Kräftefeld" der Porträts anhand von theoretischen Definitionen hinterfragt.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Schlagworten gehören Authentizität, Sozialdokumentarische Fotografie, Anders Petersen, Andreas Gursky und Realitätskonstruktion.

Wie unterscheidet sich der Arbeitsansatz von Petersen zu dem von Gursky?

Petersen sucht die Nähe und das Eintauchen in das soziale Milieu, während Gursky distanzierter arbeitet und seine Bilder oft digital aufwendig bearbeitet oder inszeniert.

Welche Rolle spielt die "Körnigkeit" in Petersens Fotografien?

Die Körnigkeit dient als stilistisches Mittel, um den Bildern eine rohe, ehrliche und authentische Anmutung zu verleihen, die beim Betrachter Vertrauen und den Anschein der Unverfälschtheit erzeugt.

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Résumé des informations

Titre
Vergleiche zwischen Anders Petersen und Andreas Gursky in Bezug auf die Arbeiten "Café Lehmitz" und dem Bild "Cocoon 2"
Université
University of Applied Sciences Bielefeld
Cours
Fotogeschichte
Note
2.0
Auteur
Simon Herrmann (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
22
N° de catalogue
V203419
ISBN (ebook)
9783656300984
ISBN (Livre)
9783656301042
Langue
allemand
mots-clé
Roland Barthes Andreas Gursky Anders Petersen Café Lehmitz Cocoon 2 sozialdokumentarische Fotografie Kleinbild Großbild
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Simon Herrmann (Auteur), 2012, Vergleiche zwischen Anders Petersen und Andreas Gursky in Bezug auf die Arbeiten "Café Lehmitz" und dem Bild "Cocoon 2", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203419
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Extrait de  22  pages
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