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Unterrichtsstunde: Zufall und Wahrscheinlichkeit

Das Würfeln mit zwei Würfeln

Título: Unterrichtsstunde: Zufall und Wahrscheinlichkeit

Plan de Clases , 2012 , 27 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Henriette Smoleski (Autor)

Didáctica - Matemática
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Den Schülern begegnen Zufallsexperimente in ihrem Alltag, wobei diese oft nicht als solche
wahrgenommen werden. Die Schüler versuchen ihrer Umwelt selbstständig Strukturen zu geben und
bauen auf diese Weise oft Fehlvorstellungen auf. 2 In der Grundschule sollte diesen Fehlvorstellungen
entgegengewirkt werden, damit die Schüler alltägliche Situationen besser verstehen können. Mit dem
Thema „Zufall und Wahrscheinlichkeit“ lernen die Schüler ihre Gewinnchancen abzuschätzen und
vorgelegte Behauptungen kritisch zu prüfen und zu bewerten. 3
Die Bildungsstandards im Fach Mathematik verlangen, dass der Unterricht Alltagserfahrungen der
Kinder aufgreifen und vertiefen soll. Zufallsexperimente wie Würfelspiele erfüllen diese Forderung. 4
Das Einschätzen von Gewinnchancen bei Zufallsexperimenten gehört zugleich zu den
inhaltsbezogenen mathematischen Kompetenzen, die von den Schülern in der Grundschule zu
erwerben sind. 5
In der vorliegenden Unterrichtsstunde geht es um die Festigung von Grundbegriffen der
Wahrscheinlichkeit, sowie einer enaktiven Auseinandersetzung mit einer vorgegebenen
Problemstellung. Um den Schülern die Problematik näher zu bringen, beginne ich mit dem
Wurmspiel. Hierzu werden die Schüler in zwei Gruppen geteilt, wobei eine Gruppe wesentlich höhere
Gewinnchancen hat als die andere. Durch das Spiel werden die Schüler motiviert sich mit der
Problematik auseinanderzusetzen. Um eigene Vermutungen bei den Schülern anzuregen, sollen diese
in Einzelarbeit zwei Würfel werfen. Das Zusammentragen einzelner Ergebnisse bietet den Schülern
Kommunikationsanlässe, in denen sie sich über ihre Annahmen austauschen können. In der nächsten
Phase sollen die Vermutungen auf der Grundlage eines kombinatorischen Vorgehens begründet
werden. Hierzu wird gemeinsam ein Fallbeispiel im Unterrichtsgespräch erarbeitet. Anschließend
sollen die Schüler zunächst selbstständig, anschließend in der Gruppe Möglichkeiten für weitere
Augensummen herausfinden. Hierbei sind die Arbeitsbögen nach dem Leistungsniveau der Schüler
differenziert. Die Regelschüler wählen den Schwierigkeitsgrad ihres Arbeitsbogens selbstständig aus.
Um die Ergebnisse zu vergleichen und auszuwerten, werden diese an der Tafel in einem
Säulendiagramm gesammelt. Anhand des Säulendiagramms findet eine Auswertung der Ergebnisse
statt und ein Bezug zur Problematik des Einstiegs wird genommen. Hierzu sollen die Schüler auf der
Grundlage ihres Erkenntniszuwachses neue Regeln für ein gerechtes Wurmspiel formulieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Lernausgangslage

2. Didaktisch-methodische Überlegungen

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Unterrichtsstunde ist es, den Schülern ein Verständnis für die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen bei Zufallsexperimenten zu vermitteln, indem sie das Spielverhalten bei zwei Würfeln analysieren und mathematisch begründete, gerechte Spielregeln ableiten.

  • Handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Zufallsexperimenten
  • Kombinatorische Analyse von Augensummen beim Würfeln
  • Datenerfassung und -darstellung mittels Strichlisten und Säulendiagrammen
  • Reflexion und mathematische Modellierung von Gewinnchancen
  • Binnendifferenzierung durch unterschiedliche Anforderungsniveaus

Auszug aus dem Buch

2. Didaktisch-methodische Überlegungen

Den Schülern begegnen Zufallsexperimente in ihrem Alltag, wobei diese oft nicht als solche wahrgenommen werden. Die Schüler versuchen ihrer Umwelt selbstständig Strukturen zu geben und bauen auf diese Weise oft Fehlvorstellungen auf. In der Grundschule sollte diesen Fehlvorstellungen entgegengewirkt werden, damit die Schüler alltägliche Situationen besser verstehen können. Mit dem Thema „Zufall und Wahrscheinlichkeit“ lernen die Schüler ihre Gewinnchancen abzuschätzen und vorgelegte Behauptungen kritisch zu prüfen und zu bewerten.

Die Bildungsstandards im Fach Mathematik verlangen, dass der Unterricht Alltagserfahrungen der Kinder aufgreifen und vertiefen soll. Zufallsexperimente wie Würfelspiele erfüllen diese Forderung. Das Einschätzen von Gewinnchancen bei Zufallsexperimenten gehört zugleich zu den inhaltsbezogenen mathematischen Kompetenzen, die von den Schülern in der Grundschule zu erwerben sind.

In der vorliegenden Unterrichtsstunde geht es um die Festigung von Grundbegriffen der Wahrscheinlichkeit, sowie einer enaktiven Auseinandersetzung mit einer vorgegebenen Problemstellung. Um den Schülern die Problematik näher zu bringen, beginne ich mit dem Wurmspiel. Hierzu werden die Schüler in zwei Gruppen geteilt, wobei eine Gruppe wesentlich höhere Gewinnchancen hat als die andere. Durch das Spiel werden die Schüler motiviert sich mit der Problematik auseinanderzusetzen. Um eigene Vermutungen bei den Schülern anzuregen, sollen diese in Einzelarbeit zwei Würfel werfen. Das Zusammentragen einzelner Ergebnisse bietet den Schülern Kommunikationsanlässe, in denen sie sich über ihre Annahmen austauschen können. In der nächsten Phase sollen die Vermutungen auf der Grundlage eines kombinatorischen Vorgehens begründet werden. Hierzu wird gemeinsam ein Fallbeispiel im Unterrichtsgespräch erarbeitet. Anschließend sollen die Schüler zunächst selbstständig, anschließend in der Gruppe Möglichkeiten für weitere Augensummen herausfinden. Hierbei sind die Arbeitsbögen nach dem Leistungsniveau der Schüler differenziert. Die Regelschüler wählen den Schwierigkeitsgrad ihres Arbeitsbogens selbstständig aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Lernausgangslage: Dieses Kapitel beschreibt die Klassenzusammensetzung, den Förderbedarf einzelner Schüler und den bisherigen Wissensstand zum Thema Zufall und Wahrscheinlichkeit.

2. Didaktisch-methodische Überlegungen: Hier wird der theoretische Rahmen erläutert, warum Zufallsexperimente im Grundschulalltag wichtig sind und wie die Unterrichtsstunde methodisch aufgebaut ist, um Kompetenzen spielerisch zu fördern.

Schlüsselwörter

Mathematik, Grundschule, Wahrscheinlichkeit, Zufallsexperiment, Würfelspiel, Augensumme, Didaktik, Kompetenzorientierung, Binnendifferenzierung, Säulendiagramm, Strichliste, Spielregeln, Kombinatorik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Unterrichtseinheit grundsätzlich?

Es geht um die Einführung und Festigung von Begriffen der Wahrscheinlichkeitsrechnung durch handlungsorientierte Zufallsexperimente mit zwei Würfeln.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die Gewinnchancen beim Würfeln, das Sammeln und Strukturieren von Daten sowie die kritische Prüfung von Spielregeln.

Was ist das primäre Ziel der Stunde?

Die Schüler sollen die mathematischen Grundlagen für Gewinnchancen erkennen und in der Lage sein, ein vorgegebenes, ungerechtes Spiel in ein mathematisch gerechtes Spiel umzuwandeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es kommt ein handlungsorientierter Ansatz zum Einsatz, der durch enaktive Phasen (Würfeln), kombinatorisches Denken und die anschließende Auswertung der Ergebnisse in Diagrammen gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine problemorientierte Einführung durch das „Wurmspiel“, eine Erarbeitungsphase mit Differenzierung nach Leistungsniveaus und eine abschließende Reflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Wahrscheinlichkeit, Zufallsexperiment, Augensumme, Binnendifferenzierung, Modellieren und Argumentieren.

Warum wird das „Wurmspiel“ zu Beginn eingesetzt?

Das Spiel dient als motivierender Einstieg, da es eine ungerechte Situation schafft, die die Schüler dazu anregt, über die zugrunde liegenden mathematischen Wahrscheinlichkeiten nachzudenken.

Wie ist die Differenzierung in der Arbeitsphase gelöst?

Die Differenzierung erfolgt über Arbeitsbögen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die von den Schülern teilweise selbstständig gewählt werden können, um den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gerecht zu werden.

Welche Rolle spielt das Säulendiagramm in dieser Stunde?

Es dient der Visualisierung der gesammelten Daten, um den Schülern zu helfen, die Häufigkeitsverteilung der Augensummen beim Würfeln mit zwei Würfeln zu verstehen und auszuwerten.

Was passiert in der Reflexionsphase am Ende?

Die Schüler nutzen ihre neuen Erkenntnisse, um das zu Beginn erlebte ungerechte Wurmspiel durch mathematisch begründete, neue Regeln in ein gerechtes Spiel zu überführen.

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Detalles

Título
Unterrichtsstunde: Zufall und Wahrscheinlichkeit
Subtítulo
Das Würfeln mit zwei Würfeln
Calificación
1
Autor
Henriette Smoleski (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
27
No. de catálogo
V203648
ISBN (Ebook)
9783656298700
ISBN (Libro)
9783656298915
Idioma
Alemán
Etiqueta
unterrichtsstnde zufall wahrscheinlichkeit würfeln
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Henriette Smoleski (Autor), 2012, Unterrichtsstunde: Zufall und Wahrscheinlichkeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/203648
Leer eBook
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