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Migration in und nach Europa

Who cares about us?

Titel: Migration in und nach Europa

Seminararbeit , 2012 , 16 Seiten , Note: 2

Autor:in: Thomas Lechleitner (Autor:in)

Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Problem der Überalterung in Europa und der damit einhergehenden Steigerung des Bedarfs an medizinischem Personals, der unter anderem aus einem steigenden Bevölkerungsrückgang resultiert. Migration kann für dieses und weitere Probleme Lösungsansätze bieten, welche aus Kurzsichtigkeit heute häufig noch nicht in den Fokus gerückt sind.
Zudem wird die Haltung der Europäischen Union bzw. Europas und die nach außen hin häufig als „Abschottungspolitik“ wahrgenommene Migrationspolitik betrachtet, welche zu der unattraktiven Bezeichnung „Festung Europa“ geführt hat. Aktuell sieht sich Europa mit zwei großen Migrationsströmen konfrontiert, von „Süden nach Norden“ sowie von „Osten nach Westen“.
Eine Änderung der Grundhaltung gegenüber Migration und die Erkenntnis, dass Migration nicht zwangsläufig zum eigenen Identitätsverlust führt, im Gegenteil, sogar eine enorme Bereicherung darstellen kann, birgt für die Europäische Union Lösungsmöglichkeiten für zukünftige Herausforderungen, welche definitiv vor uns liegen.
Angenommen es gäbe in Zukunft einen gewünschten Migrationsstrom, könnte dieser durchaus den Namen „Herkunft irrelevant, Hauptsache medizinisches Personal“ tragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Die Überalterung Europas

Festung Europa

Süd-Nord-Migration

Ost-West-Migration

Pflegemigration

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die demografische Entwicklung in Europa, insbesondere die Überalterung der Gesellschaft, und den daraus resultierenden dringenden Bedarf an medizinischem Personal. Dabei wird kritisch hinterfragt, ob eine rein auf Abschottung basierende Migrationspolitik – das Konzept der „Festung Europa“ – langfristig tragfähig ist oder ob eine gesteuerte Zuwanderung eine notwendige Lösung zur Sicherung des europäischen Wohlstands darstellt.

  • Demografischer Wandel und Überalterung der europäischen Bevölkerung
  • Die europäische Migrationspolitik und das Konzept der „Festung Europa“
  • Analyse der Migrationsströme (Süd-Nord-Migration sowie Ost-West-Migration)
  • Der Fachkräftemangel im Gesundheitssektor und die „Pflegemigration“
  • Ethische Implikationen der Abwerbung von medizinischem Personal aus Herkunftsländern

Auszug aus dem Buch

Die Überalterung Europas

Während weltweit betrachtet die Zahl der Menschen kontinuierlich steigt, gibt es Regionen, in welchen die Zahl der Bewohnerinnen kontinuierlich abnimmt. Dazu zählen vor allem europäische Staaten. Diese sind nicht nur von einem Rückgang der Geburtenraten betroffen, sondern stehen zeitgleich vor dem „Problem“, dass die bestehende Bevölkerung, bedingt durch die allgemein steigende Lebenserwartung und die Möglichkeit sich ständig verbessernde medizinische Versorgung, immer älter wird. Der Anteil der über 60jährigen liegt in Europa heute schon im Schnitt bei 26%, Tendenz steigend. In 30 Jahren, so aktuelle Studien, wird sich die Anzahl der über 80jährigen in der Bevölkerung verdoppelt haben. Dass dieser Trend die EU vor ganz neue Herausforderungen stellt, dürfte kaum überraschen.

Mit steigendem Durchschnittsalter nimmt auch der Bedarf an medizinischer Versorgung rapide zu. Altersbedingte Krankheiten wie Alzheimer, verschiedene Krebsarten, Knochenbrüche und ähnliche Gebrechen erfordern umfangreiche Betreuung, wie auch Vor- und Nachsorge. Hinzu kommt, dass der Gesundheitssektor weiterhin für die Personen im und vor dem erwerbstätigen Alter ausreichend Ressourcen zur Verfügung stellen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einleitung in die Problematik der Überalterung in Europa und die damit verbundene Notwendigkeit, Migration als potenziellen Lösungsansatz zu betrachten.

Die Überalterung Europas: Analyse der demografischen Daten und des daraus resultierenden steigenden Bedarfs an medizinischer Versorgung und Pflegepersonal.

Festung Europa: Untersuchung der restriktiven Migrationspolitik der EU und der Schwierigkeiten bei der Harmonisierung einer gemeinsamen Einwanderungspolitik.

Süd-Nord-Migration: Betrachtung der Migrationsbewegungen aus den Maghrebstaaten und deren Auswirkungen sowie die unterschiedliche demografische Dynamik in Nordafrika.

Ost-West-Migration: Analyse der Migrationsströme nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Fall des Eisernen Vorhangs sowie der wirtschaftlichen Entwicklungen in den osteuropäischen Staaten.

Pflegemigration: Diskussion über den spezifischen Bedarf an medizinischem Personal, die Abwerbung von Fachkräften aus dem globalen Süden und die ethischen Konsequenzen dieses "Brain-Drains".

Fazit: Zusammenfassende Reflexion über die Notwendigkeit einer nachhaltigen und moralisch vertretbaren Migrationsstrategie, statt kurzfristiger Abschottung.

Schlüsselwörter

Migration, Europäische Union, Festung Europa, Überalterung, Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Pflegemigration, Süd-Nord-Migration, Ost-West-Migration, Gesundheitssystem, Gesteuerte Zuwanderung, Ethische Verantwortung, Brain-Drain, Arbeitsmarkt, Migrationspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Wechselwirkung zwischen dem demografischen Wandel in Europa und den damit verbundenen Herausforderungen für die Migrationspolitik sowie das Gesundheitssystem.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Überalterung der europäischen Gesellschaft, der restriktiven europäischen Einwanderungspolitik und dem steigenden Bedarf an medizinischem Fachpersonal.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, dass eine rein abwehrende Migrationspolitik langfristig unzureichend ist und nachhaltige, gesteuerte Konzepte zur Sicherung des medizinischen Versorgungsbedarfs notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse aktueller demografischer Daten, statistischer Berichte und einer Literaturrecherche zur Migrations- und Sozialpolitik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der demografischen Lage, die Untersuchung der EU-Migrationspolitik sowie eine detaillierte Betrachtung spezifischer Migrationsströme und der sogenannten Pflegemigration.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Demografischer Wandel, Festung Europa, Fachkräftemangel und Gesteuerte Zuwanderung geprägt.

Warum wird die Bezeichnung „Festung Europa“ kritisch betrachtet?

Der Begriff beschreibt die politische Tendenz der EU, sich durch Abschottung und Kontrollmechanismen gegen Zuwanderung zu schützen, was die Autorin als kurzsichtige Reaktion auf Identitätsängste wertet.

Welche ethischen Bedenken bestehen bei der „Pflegemigration“?

Die Autorin hinterfragt, ob es vertretbar ist, medizinisches Fachpersonal aus ärmeren Ländern abzuwerben, da dies die dortige Gesundheitsversorgung destabilisiert und zu einem schädlichen „Brain-Drain“ führt.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Migration in und nach Europa
Untertitel
Who cares about us?
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Veranstaltung
Frauenstudien / Gender-Forschung
Note
2
Autor
Thomas Lechleitner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
16
Katalognummer
V204147
ISBN (eBook)
9783656303176
ISBN (Buch)
9783656303541
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflegemigration Altenpflege Krankenpflege Braindrain Migrationswege Migrationsströme Migranten Migrant Migrantin Medizinisches Personal
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Lechleitner (Autor:in), 2012, Migration in und nach Europa, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204147
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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