Fitnesstrainer/in-B-Lizenz

Trainingsplanung und Trainingssteuerung im Kraftbereich nach ILB-Methode


Studienarbeit, 2011

20 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Diagnose
1.1. Eingangsgespräch
1.2 Erfassen der biometrischen Parameter
a) Body-Mass-Index (BMI)
b) Ruhepuls
c) Blutdruck (RR)
1.3 Auswertungen der Biometrischen Parameter:
a) Body-Mass-Index
b) Ruhepuls
c) Blutdruck
1.4 weitere Parameter der Diagnose:

2. Zielsetzung:
2.1 Trainingsziele:
2.2 Begründungen der Trainingsziele:

3. Trainingsplanung
3.1. Die ILB-Methode
3.2 Makrozyklus
3.3 Erläuterung und Begründung des Makrozyklus
3.4 Der Mesozyklus
3.4.1 Das Aufwärmen
3.4.2 Spezielles Aufwärmen
3.4.3 Erläuterung und Begründung des Mesozyklus
3.4.4 Das Abwärmen
3.4.5 aktives und passives Dehnen

4. Trainingsdurchführung
4.1 Übungsbezeichnung:
4.1.1 Bewegungsbeschreibung:
4.1.2 Beanspruchte Muskulatur:
4.1.3 Fehlerbilder können unter anderem sein:
4.2 Übungsbezeichnung:
4.2.1 Bewegungsbeschreibung:
4.2.2 Beanspruchte Muskulatur:
4.2.3 Fehlerbilder können unter anderem sein:

5. Analyse / Re-Test

6. Literaturverzeichnis

7. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
7.1 Abbildungsverzeichnis
7.2 Tabellenverzeichnis:

Einleitung

Das Fitness und Gesundheitstraining bekommt in unserer heutigen Zeit einen immer höheren Stellenwert. Kein anderer Zweig des kommerziellen Breiten- und Freizeitsportes hat in den vergangenen Jahren in so erheblichen Maßen expandiert und sich zu einer Art Lebensphilosophie entwickelt. Die Begriffe Fitness und Gesundheit dienen heut zu tage den Medien als Sammelbegriff. Die Gesellschaft assoziiert damit unter anderem Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit bzw. körperliche Fitness, Stressabbau, gesundes Essen, eine saubere/gesunde Umwelt, viele sprechen auch von einer höheren Lebensqualität. Kaum einer möchte zum Beispiel unter Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Übergewicht leiden und entschließt sich daher zum Fitnesssport.

So auch meine Fitnesskundin, ich werde im Laufe meiner Hausarbeit einen individuellen Trainingsplan über 6 Monate im Krafttraining anhand der ILB-Methode erstellen. Mit diesem Trainingsplan möchte ich zeigen wie meine Fitnesskundin Ihr körperliches Wohlbefinden verbessern und Ihre Leistungsfähigkeit steigern kann.

1. Diagnose

Bevor man mit der eigentlichen Trainingsplanung beginnt, ist es wichtig ein Eingangsgespräch durchführen, um beurteilen zu können, auf welchem aktuellen Leistungsund Gesundheitsstand der Fitnesskunde sich befindet, hier ist ein hohes Maß an Kompetenz des Trainers gefragt. Denn im Eingangsgespräch werden sowohl biometrische und motorische Parameter also auch weitere Daten des Kunden aufgenommen um möglichst objektiv entscheiden zu können, welche Maßnahmen im Zuge der Trainingsplanung ergriffen werden können und in welcher Zeit diese zu erreichen sind.

1.1. Eingangsgespräch

Für meine Hausarbeit Fitnesstrainer-B-Lizenz werde ich folgende Kundendaten für mein Beispiel verwenden:

Meine Fitnesskundin heißt Kerstin Endruhn ist eine 37-jährige Frau, wohnhaft in Berlin und von Beruf Kassiererin. Sie ist 165cm groß, wiegt 75 Kg.

1.2 Erfassen der biometrischen Parameter

Es ist von hoher Bedeutung die biometrischen und internistischen Daten so genau wie möglich zu erfassen, da diese zur Einschätzung und Aufdeckung eventueller unbekannten Risikofaktoren unseres Kunden dienen.

a) Body-Mass-Index (BMI)

Der Body-Mass-Index auch Körpermassindex genannt, ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Frau Endruhn hat eine Körpergröße von 165cm und ein Körpergewicht von 75Kg.

Der BMI wird mit folgender Formel berechnet:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ihr Body-Mass-Index beträgt somit 27,548kg/m².

b) Ruhepuls

Der Ruhepuls ist ein wichtiger Indikator um den Leistungszustand eines Kunden zu bewerten, denn grundsätzlich sagt man umso höher der Ruhepuls desto schlechter ist der Leistungs- bzw. Ausdauerleistungszustand einer Person.

Frau Endruhn hat selbstständig Ihren Ruhepuls nach dem Aufstehen am Handgelenk gemessen. Um den Ruhepuls genau bestimmen zu können hat Frau E. diese Messung mehrere Tage in Folge wiederholt, anschließend wurde aus diesen Werten der durchschnittliche Ruhepuls errechnet. Ihr durchschnittlicher Ruhepuls liegt bei 72 Schlägen pro Minute.

c) Blutdruck (RR)

Die Blutdruckmessung ist im Fitnesssport ein unverzichtbarer Bestandteil der Diagnose, denn Bluthochdruck ist einer der größten Risikofaktoren für auftretende Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Mit Hilfe eines elektronischen Messgerätes wurde bei Frau Endruhn mehrmals Blutdruck gemessen und ein Blutdruckwert von 132/ 87mmHg ermittelt.

1.3 Auswertungen der Biometrischen Parameter:

a) Body-Mass-Index

Das Ergebnis kann leicht anhand einer Normwerttabelle der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestimmt werden.

Tabelle 1 Einteilung der BMI-Werte (nach WHO, Stand 2008)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der BMI-Wert von Frau Endruhn beträgt 27,548kg/m² und liegt somit im oberen

Drittel der Kategorie Präadipositas. Die Normwerte sind für Frau E. relativ aussagekräftig. Denn Sie ist eine nicht trainierte Person und man kann davon ausgehen das Sie über keinen hohen Anteil an Muskelmasse verfügt.

b) Ruhepuls

Der Normalwert eines Durchschnittsbürgers beträgt 60 - 80 Schläge in der Minute. Der durchschnittlich errechnete Ruhepuls von Frau Endruhn beträgt 72 Schläge/Minute und liegt demnach noch im mittleren Normalwert. Sie kann daher ohne größere Bedenken am Fitnesstraining teilnehmen.

c) Blutdruck

Der bei Frau Endruhn festgestellte Blutdruck liegt bei 132 / 87 mmHg. Der optimale Blutdruck liegt bei <120 /< 80 mmHg, hier liegt Sie deutlich drüber. Frau E. ist nach der Blutdruckklassifikation der Weltgesundheitsorganisation (Tbl.2) und American Heart Association (AHA) im hochnormalen Bereich einzuordnen.

Tabelle 2 Einteilung der Blutdruck-Werte (laut WHO , Stand 1999)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.4 weitere Parameter der Diagnose:

Trainingsmotive:

Frau Endruhn ihr Hauptziel ist es, Ihr Gewicht um mindestens 8Kg zu reduzieren, des weiteren will Sie Ihr allgemeines Wohlbefinden verbessern, denn Sie stellt Tag für Tag fest, dass Ihr Körper den alltäglichen Anforderungen nicht mehr standhält.

Zeitbudget:

Für die künftigen sportlichen Aktivitäten plant Frau E. 2 - 3 mal pro Woche über eine Dauer von ca. 90min pro Trainingseinheit ein.

Sportliche Aktivitäten:

Frau Endruhn geht seit 1 Jahr, einmal im Monat über eine Dauer von 60min schwimmen, ansonsten hat Sie seit der Schulzeit kein aktiven Sport mehr betrieben. Da Frau E. sonst keine Erfahrungen im Fitnessstudio hat und Ihre bisherigen Sportlichen Aktivitäten gering waren, ist Sie gem. ILB-Methode als Beginner einzustufen.

Belastung im Beruf:

Frau E. beurteil Ihre Stressbelastung im Beruf als eher gering und übt als Kassiererin überwiegend sitzende Tätigkeiten aus, somit ist auch die körperliche Belastung als gering einzustufen, jedoch ist hier die Gefahr von Rückenschädigungen besonders zu berücksichtigen.

Gesundheitliche Voraussetzung:

Sie nimmt keine Medikamente und hatte bisher keine Orthopädischen oder sonstigen Erkrankungen. Frau Endruhn leidet gelegentlich über Rückenschmerzen, besonders nach längerem sitzen.

Die Auswertung Ihrer biometrischen Daten ergab jedoch, dass Frau Endruhn übergewichtig ist, einen recht hohen Ruhepuls hat und Ihr Blutdruck gem. Blutdruckklassifizierung (Tbl.2) im hochnormalen Bereich einzuordnen ist.

2. Zielsetzung:

Bei der Zielsetzung werden zuerst die übergeordneten Ziele bestimmt. Diese Ziele bezeichnet man als Haupt- oder Grobziele. Obwohl sie zuerst festgelegt werden, haben die Grobziele eine langfristige Ausrichtung über mehrere Monate.

Die Grobziele dienen zur Definierung der Feinziele, welche die mittelfristig erreichbaren Ziele darstellen. Aus diesen werden wiederum die Feinstziele, sogenannte kurzfristig erreichbare Ziel abgeleitet, die meist eine Trainingseinheit umfassen. Vor allem bei der Definierung der Feinziele, sollte neben dem Inhalt auch immer das Ausmaß und die benötigte Zeit für das Erreichen des Zieles angegeben werden.

Es ist sehr wichtig die Ziele möglichst realistisch und Transparent für den Kunden festzulegen, denn nur durch das positive Erreichen der Ziele, kann der Fitnesskunde langfristig motiviert und dauerhaft an den Sport gebunden werden.

2.1 Trainingsziele:

Unter Beachtung des Kundenwunsches von Kerstin Endruhn, ist das primäre Grobziel Ihr Gewicht um 8 Kg in 6 Monaten zu reduzieren.

Aus diesem Grobziel habe ich für Frau E. drei realistische Feinziele festgelegt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2 Begründungen der Trainingsziele:

Ich habe für Kerstin Endruhn als erstes Feinziel die Gewichtsreduzierung gewählt, denn dies ist ihre Hauptmotivation. Des weiteren habe ich mich für die Senkung des Blutdruckes und Ruhepuls entschieden, da auch hier Ihre Werte erhöht sind. Ich erachte es als wichtig auch den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern, um eventuelle Folgekrankheiten wie zum Beispiel Diabetes mellitus zu vermeiden und das allgemeine Wohlbefinden meiner Fitnesskundin zu steigern. Um die Ziele meiner Fitnesskundin zu erreichen und langfristig zu stabilisieren, ist es wichtig das Frau Endruhn zusätzlich zum Fitnesstraining einen Ernährungskurs besucht.

3. Trainingsplanung

Bei der Trainingsplanung handelt es sich um die konkrete Festsetzung der Trainingsziele, Auswahl der geeigneten Trainingsmethode und Trainingsübungen, sowie die zeitliche Planung in Zyklen.

Die Trainingsplanung erfolgt immer unter dem Aspekt der vorangegangenen Diagnose und den Trainingswünschen des Kunden.

3.1. Die ILB-Methode

Die ILB-Methode ermöglicht eine individuelle Auswahl und Festlegung der Werte aus denen sich der Trainingsplan zusammensetzt (Trainingsintensität, Wiederholungszahl, Satzzahl). Gerade für die Bestimmung der Trainingsintensität bietet die ILB-Methode optimale Möglichkeiten.

Der erste Schritt der Trainingssteuerung nach der ILB Methode ist der so genannte ILB-Test. Dazu wählt man in Bezug auf die aktuellen Trainingsziele die entsprechende Trainingsmethode mit der entsprechenden Wiederholungszahl und die Übungen aus.

Im zweiten Schritt erfolgt der eigentliche ILB-Test anhand der festgelegten Wiederholungszahlen. Begonnen wird mit einer allgemeinen Aufwärmung von ca. 10min auf einem Cardiogerät hier Fahrrad, danach erfolgt das spezielle aufwärmen. Dies bedeutet einen vorbereitenden Trainingssatz mit geringem Gewicht, um sich speziell für diese Übung aufzuwärmen. Anschließend beginnt man mit der eigentlichen Gewichtsbestimmung. Das ist der so genannte Testsatz, mit dem man versucht die vorgegebene Wiederholungszahl mit so viel Gewicht wie möglich zu bewältigen. Hier ist drauf zu achten das der Kunde maximal drei Testsätze durchführt und dazwischen genug Pausen hat. Das Gewicht ist richtig gewählt wenn der Kunde nicht mehr aber auch nicht weniger Wiederholungen bewältigen kann.

[...]

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Fitnesstrainer/in-B-Lizenz
Untertitel
Trainingsplanung und Trainingssteuerung im Kraftbereich nach ILB-Methode
Hochschule
BSA-Akademie Saarbrücken
Veranstaltung
Fitnesstrainer - B - Lizenz
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
20
Katalognummer
V204221
ISBN (eBook)
9783656312659
ISBN (Buch)
9783656313304
Dateigröße
629 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Studienarbeit / Hausarbeit zum Lehrgang Fitnesstrainer-B-Lizenz an der BSA-Akademie. Noten: Trainingsplanung 1,0 - Übungsanalyse 1,0
Schlagworte
ILB-Methode, Fitnesstrainer-B-Lizenz, Trainingsplanung, Fitness, Trainingssteuerung, BSA-Akademie, Traininglehre, B-Lizenz, Übungsanalyse, Krafttraining, Fitnesstrainer, Sorge, Art-Kobolt
Arbeit zitieren
Nancy Sorge (Autor), 2011, Fitnesstrainer/in-B-Lizenz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204221

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