Georg von Ehingen: "Reisen nach der Ritterschaft". Spielten "Reiseberichte" eine besondere Rolle bei der Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprache?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012
28 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Biographisches

III. Quellenlage
1. Die drei Handschriften
2. Probleme der Quellenlage

IV. Untersuchung
1. Lexik
a) ͣreferentia“
b) ͣDon“, ͣIffand“
c) ͣlackaeyen“
2. Stil
3. Graphie
a) Prognose
b) Vokalismus
i. Neuhochdeutsche Diphthongierung
ii. Neuhochdeutsche Monophthongierung
iii. Vokalsenkung
c) Konsonantismus

V. Schluss

VI. Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Diese rbeit entsteht vor dem Hintergrund des linguistischen Hauptseminars ͣReisebe- richte der frühen Neuzeit als Quellen der Sprachgeschichte“ aus dem Wintersemester 2011/12 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Eine der maßgeblichen Arbeits- thesen dieser Veranstaltung lautete, dass die Textform des frühneuzeitlichen Reisebe- richtes gerade deshalb von sprachwissenschaftlichem, und insbesondere sprachge- schichtlichem Forschungsinteresse sei, weil sie in besonderem Maße Zeugnis von der Entwicklung der neuhochdeutschen Schriftsprache geben könnten. Dieser These liegt die Feststellung zu Grunde, dass die Verfasser von frühneuzeitlichen Reiseberichten durch ihren im Vergleich zu den Zeitgenossen großen Lebensradius in gesteigerter Weise selbst mit unterschiedlichen Varietäten konfrontiert gewesen sind. Die Tatsa- che, dass die Verfasser sich zur schriftlichen Bezeugung ihrer Erlebnisse angehalten, berufen oder bemüßigt gefühlt haben, lässt sich außerdem mit einigem Recht als einen Hinweis auf ihre zumindest vergleichsweise gehobene Sensibilität für den schrift- sprachlichen Ausdruck und die schriftsprachliche Form deuten.

Beides, die Konfrontation mit unterschiedlichen sprachlichen Varietäten ebenso, wie die unterstellte Sensibilität im Hinblick auf die Schriftsprache könnte, so die zwei intuitiv zunächst plausiblen Folgerungen, sowohl dazu geführt haben, dass die Verfasser der entsprechenden Texte vermittels dieser bloßen Konfrontation in der Gestalt ihrer eigene Schriftlichkeit durch andere, entweder fremde Varietäten des Frühneuhochdeutschen, oder durch die - dann vor allem wohl gesprochene - Sprache ihrer fremdsprachigen Aufenthaltsorte beeinflusst worden sein könnten, als auch dazu, dass sie sich in Rückwirkung des räumlichen Entgrenzungserlebnisses besonders dazu angehalten fühlten, mit Hilfe einer möglichst allgemeinverständlichen Schriftlichkeit den Radius der Wirkung ihres eigenen Textes zu vergrößern[1].

In dieser Arbeit soll die im Rahmen eines Referates begonnene Befragung des Lebens- und Reiseberichtes Georgs von Ehingen ͣReisen nach der Ritterschaft“ danach, ob und inwieweit er sich zur Stützung dieser Thesen eignet, fortgesetzt und zu einer Antwort gebracht werden.

II. Biographisches

Unter den im Rahmen des Hauptseminars begutachteten Reiseberichten, sticht derjenige von Georg von Ehingen heraus. Er ist erstens neben Reise- auch Lebensbericht, und durchaus auch als solcher intendiert, und als solcher Lebensbericht hat er zweitens in der Literaturgeschichtsschreibung deshalb eine exponierte Stellung, weil es sich hier um ͣdie älteste erhaltene delsbiographie“[2] handelt. Tatsächlich sind die ͣReisen nach der Ritterschaft“ der wichtigste Schlüssel zur Erschließung von Georgs Lebensphase zwischen den Jahren 1446 und 1459.[3]

Georg von Ehingen wird im Jahr 1428 auf der Burg Hohenentringen bei Tübingen als Kind von Rudolf von Ehingen und Agnes, Truchsess von Haimertingen geboren.[4] Über seine Kindheit und kindliche Erziehung liegen keine Zeugnisse vor,[5] bekannt ist lediglich, dass die Familie in dieser Zeit, spätestens im Jahre 1437 innerhalb des Tübinger Umfeldes nach Schloss Kilchberg, das Georgs Vater mitsamt des gleichnamigen Dorfes käuflich erwirbt, umzieht.[6] Das ist deshalb erwähnenswert, weil dieser Umzug für die Karrierechancen des Sohnes entscheidende Ausmaße hat. Kilchberg besitzt den Status der Reichsunmittelbarkeit, und die Herren von Ehingen werden dergestalt in die ‚Reichsritterschaft‘ einbezogen.[7] Georg steht damit, anders als seinen männlichen Vorgängern im Geschlecht, die Laufbahn als Ritter offen.

Er dient zunächst von 1446 bis 1452/53 am Hof des österreichischen Fürsten Sigmund als Vorschneider und Tischdiener.[8] Hier hat Georg höfische Erziehung genossen, der nach seiner Rückkehr aus Innsbruck nach Rottenburg am Neckar an den Hof Herzogs Albrechts VI. von Österreich die Ausbildung zum Ritter folgt.[9] Als Teil oder neben die- ser Ausbildung kam er auch mit den schönen Künsten in Berührung, insbesondere dürfte er sich hier mit der Kunst der Rhetorik und der Literatur beschäftigt haben.[10]

Seine Laufbahn beschreibt Georg in seinem Lebensbericht selbst als durch seinen eigenen Wunsch und insbesondere den Rat des Vaters Rudolf gelenkt.[11]

Die höfische und ritterliche Ausbildung beschließt im Jahr 1453 sein Ritterschlag durch Gnaden von, wie Georg selbst bezeugt, König Ladislaus Postumus aus Anlass dessen Krönung zum König von Böhmen am 28. Oktober in Prag. Georg schildert, dass es sein Vater gewesen sei, der ihm bedeutet habe, ͣdas sin will nitt wer, daß ich allso nach diser zytt die ritterschafft in disen landen in der ruow an der fürsten höff und in her- bergen allso da hinden nidersitzen“[12]. Sein Vater ist es auch, der ihm das konkrete Ziel der Reise vorgibt: Er solle sich dem Feldzug der Johanniter gegen den türkischen Kaiser anschließen, die damit einer Eroberung der Insel Rhodos durch das osmanische Reich zuvorkommen wollten.[13]

Hier nimmt Georgs Lebensphase der Reisen ihren Ausgangspunkt. Entsprechend des Wunsches seines Vaters führt ihn seine erste große Ritterfahrt in den Jahren 1454- 1456 von Rottenburg über Venedig nach Rhodos, von dort aus weiter ins Heilige Land nach Jerusalem, nach Damaskus, Alexandrien, Zypern und von dort über Rhodos und Venedig zurück nach Rottenburg.[14] Im nächsten Jahr tritt er seine zweite große Reise an, auf der es sowohl zur diplomatischen Begegnung am Fürstenhofe, insbesondere aber auch zu Kriegshandlungen, und tatsächlich zum von Georg exponiert geschilder- ten, von ihm offenbar als besonders heldenhaft empfundenen Zweikampf mit einem heidnischen Streiter[15] kommt. Diese Reise führt ihn in den Jahren 1457-1459 von Rot- tenburg nach Frankreich, dort nach Bourges, Anjou, Toulouse, nach Pamplona, ins kas- tilische Santiago de Compostela, nach Lissabon im Königreich Portugal, von dort in die nordafrikanische Stadt Ceuta, wo sich auch Georgs Heldentat wider die Heiden ereig- net haben soll, sodann zurück nach Lissabon, über Saragossa und Toulouse nach Lon- don, Edinburgh und schließlich zurück nach Rottenburg.[16]

Georg erbt nach der Rückkehr das vom Vater erworbene Schloss Kilchberg, 1464 heiratet er. In den Jahren 1462-1503 dient er in diversen Ämtern dem Haus Württemberg und ist im Zuge dessen auch an der Gründung der Universität Tübingen beteiligt. Im Jahr 1503 legt er seine Ämter altershalber nieder und zieht sich auf das familiäre Schloss zurück. Er stirbt im Jahr 1508 im Alter von 80 Jahren.

Georg von Ehingen ist also, die hier aufgeführten biographischen Daten besehen, so- wohl aufgrund seines Bildungsgrades, wie auch aufgrund des Radius‘ seines Lebens, durchaus eine Person, deren individuelle Schriftlichkeit dazu geeignet ist, die Eingangs formulierte These auszuleuchten. Ob und inwieweit auch die ͣReisen nach der Ritter- schaft“ zu solchem Unternehmen taugen, wird das nächste Kapitel dieser rbeit erör- tern.

III. Quellenlage

Die Beschreibung der Reisen und des Lebens Georgs von Ehingen, die ͣReisen nach der Ritterschaft“, ist durch insgesamt drei handschriftliche Quellen bezeugt. Gabriele Ehrmann, die den Text als erste auf Grundlage dieser drei Handschriften ediert hat, hat eine Nummerierung dieser drei Handschriften vorgenommen, der in dieser Arbeit gefolgt wird. Es handelt sich entsprechend dieser Systematik um die Handschriften A, B und C.[17] Alle drei Handschriften enthalten eine dem eigentlichen Reise- und Lebensbericht Georgs von Ehingen vorangestellte Familienchronik der Herren von Ehingen, die hier, obgleich Teil der Edition von Ehrmann, explizit nicht als zum Text der ͣReisen nach der Ritterschaft“ gehörig betrachtet wird.

Es ist nicht möglich gewesen, die zugrunde liegenden Handschriften im Rahmen des Entstehungsprozesses dieser Arbeit einzusehen. Als Grundlage zur Auseinandersetzung mit dem Text der ͣReisen“ dient deshalb Gabriele Ehrmanns Edition,[18] die wegen ihres quellenkritischen Charakters und ihrer umfassenden Kommentierung unter den zur Verfügung stehenden Textausgaben den Zwecken dieser Arbeit am ehesten genügt und unter den Ausgaben die vertrauenswürdigste darstellt. Im Folgenden soll eine kurze, dennoch problematisierende Darstellung der Quellenlage stattfinden, auf die sich Ehrmanns Edition stützt.

1. Die drei Handschriften

Ehrmann hat die drei Handschriften hinsichtlich ihrer Geschichte im Bezug auf Her- kunft, Hand, Datierung, hinsichtlich ihrer materiellen und gestalterischen Erscheinung und hinsichtlich der Form ihrer Graphie im Bezug auf verwendete Abkürzungen, Inter- punktion, Groß- und Kleinschreibung, Komposition und Lautform ausführlich beschrie- ben. Hinsichtlich des sprachgeschichtlichen Abgleichs ist im Rahmen dieser Arbeit ne- ben dem Untersuchungsgegenstand der lautlichen Form die für die sprachgeschichtli- che Einordnung entscheidende Datierung der Handschriften von zentralem Interesse, ebenso wie der Ort ihrer Entstehung oder die Herkunft des Inhabers der jeweiligen Hand, weshalb diese Daten hier rekapituliert werden sollen, obwohl der edierte Text dieser Arbeit zum Gegenstand der Auseinandersetzung dienen wird.

Für den Entstehungsort der in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart auf- bewahrten Handschrift A, deren Graphie Ehrmanns Edition dem Grundsatz nach maß- geblich folgt,[19] liegen zwei Hinweise aus dem Umfeld historischer Papierkunde vor, die beide in dieselbe Richtung deuten und der deshalb, und weil in der Forschung bislang keine gegenteiligen Annahmen gemacht worden sind, als eindeutig gelten darf: Beide Hinweise sprechen ͣFür Kilchberg oder dessen nähere Umgebung, d.h. für den Wohn- sitz Georgs“[20]. Diese Verortung mag und muss für den späteren Abgleich hinsichtlich des Sprachraumes ausreichend sein, weil sich die Person, der die Hand des Haupttex- tes des Dokumentes gehört, nicht ausmachen lässt.[21] Auch der Entstehungszeitpunkt von A ist weder durch die Hand des Haupt- noch des Nebentextes bekundet, so dass auch er sich lediglich grob, und erneut unter Rückgriff auf ein im Auftrag der Württem- bergischen Landesbibliothek durchgeführtes Papiergutachten rekonstruieren lässt. Ein Hinweis darauf, dass die Handschrift noch zu Lebzeiten Georgs entstanden sein könn- te, ist durch die hierauf zurückgehende Datierung auf die Jahre 1543-1546[22] zerstreut worden. Mit Ehrmann und vermittels dieser mit Gerhard Piccard, dem Papiergutachter der Württembergischen Landesbibliothek, darf allerdings vermutet werden, dass es sich dabei um die Abschrift einer uns freilich nur virtuellen Urschrift aus Georgs Lebzei- ten handelt.[23]

Ebenfalls im Besitz der Württembergischen Landesbibliothek befindet sich Handschrift B. Ihr sind die für A nur rekonstruierbaren Daten direkt zu entnehmen.[24] Dem Überlinger Ratsherrn Georg Han gehört die Hand, in der sie geschrieben ist, sie entsteht in Überlingen selbst und datiert auf den Januar des Jahres 1591, Angaben zur Vorlage dieser Abschrift fehlen leider und können auch nicht rekonstruiert werden.[25]

Für Handschrift C, die in der Bibliothek des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum in Insbuck aufbewahrt wird, lässt sich weder ein Entstehungsort noch eine befriedigend eingrenzbare Entstehungsregion rekonstruieren.[26] Auch wem die Hand gehört, die den Hauptext geschrieben hat, bleibt unklar und in graphologischer Hinsicht auf die Vermutung beschränkt, dass es sich dabei um einen professionellen Schreiber gehandelt habe.[27] Immerhin jedoch erlaubt das Papiergutachten die Eingrenzung des Entstehungszeitraumes dieses Dokumentes auf die Jahre 1570-1573.[28]

Das Verhältnis der Handschriften zueinander rekonstruiert Ehrmann nachvollziehbar und überzeugend wie folgt: C sei eine bis auf wenige Ausnahmen getreue Abschrift von A - wobei unklar bleibt, in welcher Generation - während B eine leicht veränderte Ko- pie von C sei.[29]

2. Probleme der Quellenlage

Die Sichtung der Quellenlage gibt den Blick darauf frei, mit welchem erheblichem Prob- lem die folgende Untersuchung in methodischer Hinsicht konfrontiert ist: Bei keiner der genannten Quellen auch Ehrmanns Edition von Georgs Text handelt es sich um die Urschrift des Textes. Dieser Urtext bleibt dem direkten Zugriff der linguistischen Betrachtung damit verwehrt und die Ergebnisse der Untersuchung der vorliegenden Quellenmaterials sind deshalb, selbst wenn es gelingen sollte, sie akkurat durchzuführen, stets der unumgänglichen Gefahr ausgesetzt, zu einem im Bezug auf die Beantwortung der Frage, inwiefern sich der virtuelle Urtext zur Stützung der Eingangs formulierten These eignet, falschen Ergebnis zu kommen.

Die Vermutung liegt nahe, man könne die Gefahr eines solchen falschen Ergebnisses durch eine Hierarchisierung der vorliegenden Handschrift nach ihrer vermuteten Nähe zum Urtext minimieren. Dann freilich scheinen die ables- oder rekonstruierbaren Da- ten der Handschriften den Schluss zu erlauben, dass Handschrift A vermittels der zeitli- chen und räumlichen Nähe zum Entstehungszeitpunkt des Urtextes diesem Urtext am ehesten entspricht, im besten Falle tatsächlich eine getreue Abschrift dieses Textes ist. Diese Vermutung spiegelt auch schon Ehrmanns Nummerierung der Handschriften wieder. Allein lässt auch diese Vermutung, so plausibel sie sein mag, den Urtext im Dunklen: Es kann keineswegs ausgeschlossen werden - unter anderem auch deshalb nicht, weil der Inhaber der Hand, der Grad seiner Professionalität und sein sich hieran knüpfendes Schreibethos unbekannt ist - dass Handschrift A die Schriftlichkeit des Urtextes ausbessert, etwaige Abweichungen von im Raum seines Entstehens tradierter Schriftsprache rückangleicht und damit verfälscht.

Das Problem reicht aber noch beträchtlich weiter. Indessen sich die Entstehung der Urschrift recht plausibel auf frühestens das Jahr 1467, eher jedoch nach dem Jahr 1481 ansiedeln lässt,[30] ist die Autorschaft, und noch weniger die Hand dieser Urschrift nicht eindeutig zu klären.[31]

[...]


[1] Die Vermutung, dass eine solche Absicht die Schriftsprache der Verfasser frühneuzeitlicher Reiseberichte beeinflusst haben könnte, wird freilich in solchen Fällen gehindert, in denen dem jeweiligen Verfasser nur ein intimer, etwa familiärer Adressatenkreis vorschwebte.

[2] Thomas Cramer, Geschichte der deutschen Literatur im späten Mittelalter. 3., aktualisierte Auflage. München 2000, S. 158.

[3] Vgl. Gabriele Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft, S. 85.

[4] Vgl. Horst Wenzel, Höfische Geschichte. Literarische Tradition und Gegenwartsdeutung in den volkssprachigen Chroniken des höhen und späten Mittelalters. Bern/Frankfurt am Main/Las Vegas 1980 (Beiträge zur Älteren Deutschen Literaturgeschichte 5), S. 259.

[5] Vgl. G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft, S. 85.

[6] Vgl. H. Wenzel, Höfische Geschichte, S. 259.

[7] Vgl. H. Wenzel, Höfische Geschichte, S. 260.

[8] Vgl. H. Wenzel, Höfische Geschichte, S. 261 und Ehrenfried Kluckert, ÄIch, Jörg von Ehingen, Ritter…“. Das Leben Georgs von Ehingen im Spiegel seiner Autobiographie, in: Universitätsstadt Tübingen, Georg von Ehingen. Höfling - Ritter - Landvogt. Eine Ausstellung im Winter 1986/87. Städtische Sammlungen/Theodor-Haering-Haus Neckarhalde 31. Tübingen 1986 (Tübinger Kataloge 28), S. 4.

[9] Vgl. E. Kluckert, ÄIch, Jörg von Ehingen, Ritter…“, S. 5.

[10] Vgl. E. Kluckert, ÄIch, Jörg von Ehingen, Ritter…“, S. 5.

[11] Vgl. dazu die entsprechenden Passagen in Georgs Lebensbericht, in denen die Beratungen Georgs mit seinem Vater geschildert werden, insbesondere handelt es sich dabei um die Stellen in Georg von Ehin- gen, Reisen nach der Ritterschaft, in: Gabriele Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritter- schaft. Edition, Untersuchung, Kommentar. Teil I: Edition. Göppingen 1979 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 262 I), S. 22-24 und S. 28-30. Die Art der Aufnahme dieses Titels ist, gerade wie sich im nächsten Kapitel dieser Arbeit zeigen wird, problematisch, weil die Autorschaft Georgs für den Reisebe- richt unklar ist, und der Titel wie er hier angegeben ist, freilich mitnichten aus seiner Feder stammt. Die hier vorgenommene Art der Aufnahme und Zitation des Textes ist unter den mir bekannten dennoch die adäquateste.

[12] Georg v. E., Reisen nach der Ritterschaft, S. 28.

[13] Vgl. G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft, Bd.2, S. 88.

[14] Vgl. Georg v. E., Reisen nach der Ritterschaft, S. 30-36 und G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft, Bd. 2, S. 89-93.

[15] Vgl. Georg v. E., Reisen nach der Ritterschaft, S. 58-60.

[16] Vgl. Georg v. E., Reisen nach der Ritterschaft, S. 39-70 und G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft, Bd. 2, S.

[17] vgl. G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft. Edition, Untersuchung, Kommen- tar. Teil II: Untersuchung, Kommentar. Göppingen 1979 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 262 II), S. 6.

[18] G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft. Edition, Untersuchung, Kommentar. Teil I: Edition. Göppingen 1979 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 262 I)

[19] Gabriele Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft. Edition, Untersuchung, Kommentar. Teil I: Edition. Göppingen 1979 (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 262 I), S. 1.

[20] G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft. Bd. 2, S. 7.

[21] vgl. G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft. Bd. 2, S.9.

[22] Befund des sich im sekreten Besitz der Württembergischen Landesbibliothek befindlichen Papiergutachtens des Papierkundlers Gerhard Piccard hier wiedergegeben nach: G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft. Bd. 2, S. 8.

[23] vgl. G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft, Bd. 2, S. 8.

[24] Stets vorausgesetzt natürlich, dass die in der Handschrift gemachten Angaben wahrheitsgemäß sind.

[25] vgl. G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft, Bd. 2, S. 19.

[26] Vgl. G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft, Bd. 2, S. 27.

[27] Vgl. G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft, Bd. 2, S. 27f.

[28] Vgl. G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft, Bd. 2, S. 27.

[29] Vgl. G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft, Bd. 2, S. 42-44.

[30] Vgl. G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft, Bd. 2, S. 40f. Die hier aufgeführte, scharfsinnige und einleuchtende Indiziensammlung übersieht allerdings, dass sie überhaupt nur dann zur Datierung taugt, wenn davon ausgegangen wird - was ebenfalls unbelegbare Vermutung bleibt - dass Handschrift A eine einzige textliche Vorstufe vorausgeht, und der Lebensbericht Georgs von Ehingen nicht etwa schon zuvor in einigen Abständen ergänzt und ausgebaut worden ist, also etwa die Attribuie- rung Georgs Vater als Äselig“, also verstorben, nicht im Zuge der Abschrift, oder im Zuge weiterer, zwi- schen Urschrift und Abschrift liegenden Bearbeitungs- oder Umarbeitungsstadien hinzugefügt, sondern bereits in der Urschrift enthalten gewesen ist.

[31] Vgl. G. Ehrmann, Georg von Ehingen, Reisen nach der Ritterschaft, Bd. 2, S. 40-42, insb. S. 41, auf der Ehrmann einige emotional gefärbte Passagen des Textes zum Beleg dafür anführt, dass Georg zu- mindest in irgend einer Form an der Urschrift beteiligt gewesen sein müsse - was ihn zwar zumindest in die Nähe der Autorschaft der Urschrift rückt, aber keineswegs in die Nähe der Hand der Urschrift.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Georg von Ehingen: "Reisen nach der Ritterschaft". Spielten "Reiseberichte" eine besondere Rolle bei der Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprache?
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Germanistisches Seminar)
Veranstaltung
Reiseberichte der frühen Neuzeit als Quellen der Sprachgeschichte
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
28
Katalognummer
V205343
ISBN (eBook)
9783656316305
ISBN (Buch)
9783656316664
Dateigröße
1037 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beantwortung, frage, gibt, text, reisen, ritterschaft, georgs, ehingen, zeugnis, rolle, gattung, reiseberichte, entstehung, schriftsprache
Arbeit zitieren
Lukas Rieger (Autor), 2012, Georg von Ehingen: "Reisen nach der Ritterschaft". Spielten "Reiseberichte" eine besondere Rolle bei der Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprache?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205343

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