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Schulmediation als Gewaltprävention

Title: Schulmediation als Gewaltprävention

Term Paper , 2011 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Zeynep Ören (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Die Schule stellt für Kinder und Jugendliche eine Instanz dar, in der sowohl Bildung als auch Verantwortung vermittelt werden soll. Zur Verantwortung zählen unter anderem Hilfsbereitschaft, Toleranz und Respekt gegenüber anderen. Daher spielen in Schulen nicht nur Noten, sondern auch soziale Kompetenzen eine zentrale Rolle. Doch kommt es vor allem in Schulen zu Auseinandersetzungen unter SchülerInnen bzw. SchülerInnen und LehrerInnen,die sich in Form von Gewalt und Aggression äußern können. Heutzutage ist in vielen Schulen
die so genannte Schulmediation ein integrierter Bestandteil des Schulalltages. Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich daher mit der Thematik Schulmediation und der Frage, inwieweit die Schulmediation zur Gewaltprävention und einem guten Schulklima beiträgt. Zu Beginn wird auf der Konfliktbegriff erläutert und
darauffolgend wird auf das Konzept der Schulmediation und den Ursprüngen eingegangen. Im nächsten Punkt wird die so genannte Peer- Mediation näher beleuchtet. Anschließend werden Konflikte auf den schulischen Kontext bezogen. Des weiteren wird das Thema Mobbing aufgegriffen. Im Anschluss werden die Ziele der Schuldmediation erläutert und abschließend werden die Chancen und Grenzen der Schulmediation in Bezug auf Gewaltprävention erläutert.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konfliktbegriff

3. Schulmediation

3.1 Peer- Mediation

4. Konflikte in der Schule

4.1 Schüler- Lehrer- Konflikt

4.2 Schüler- Schüler- Konflikt

4.2.1 Mobbing

5. Schulmediation als Gewaltprävention

5.1 Ziele der Schulmediation

5.2 Dialog statt Gewalt

6. Chancen und Grenzen der Schulmediation

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial der Schulmediation als präventives Instrument gegen Gewalt an Schulen. Dabei wird analysiert, wie durch die Förderung konstruktiver Konfliktlösungskompetenzen bei Schülern ein besseres Schulklima geschaffen und die schulische Gewaltproblematik nachhaltig reduziert werden kann.

  • Grundlagen des Konfliktbegriffs in sozialen Systemen
  • Analyse typischer Konfliktkonstellationen im Schulalltag (Lehrer-Schüler und Schüler-Schüler)
  • Die Rolle der Peer-Mediation als pädagogische Methode
  • Mobbing als besondere Herausforderung im schulischen Kontext
  • Ziele und Implementierungsmöglichkeiten von Schulmediation zur Gewaltprävention

Auszug aus dem Buch

3. Schulmediation

In Konfliktsituationen von Kindern und Jugendlichen in Schulen kommt es oft zu Gewalthandlungen. Demnach sind Schüler „häufig gewalttätig, starten Angriffe auf Lehrer, beschädigen Sachen oder eignen sich fremdes Eigentum an. Gewalttätige Handlungen und aggressive Verhaltensweisen kennzeichnen auch viele Gruppenkonflikte, Konflikte mit Außenseitern, mit Schülern ausländischer Herkunft oder mit Schülern, die gemobbt werden.“ (Becker, G. E. 2006, S. 158). Das Klassen- bzw. Schulklima wird durch solche Ausschreitungen von Konflikten weitgehend gestört, so dass der Bildungsauftrag der Schulen in den Hintergrund gerückt wird. Die Schule wird nicht mehr als Ort des Lernens, sondern Ort der Gewalt wahrgenommen. Diese Wahrnehmung betrifft die Lehrer, Schüler und Eltern gleichermaßen. So kommt es zu der Grundfrage, was Lehrkräfte und Schülerinnen also tun können, damit Konflikte nicht eskalieren und es nicht zu störenden Auseinandersetzungen kommt.

Es sind mehrere Möglichkeiten vorhanden, wie Schulen auf dies Gewaltbereitschaft der Schüler reagieren können. Neben zeitlich begrenzten Workshops und Projekten gibt es das Konzept der Schulmediation. Die Schulmediation stellt demnach eine Möglichkeit dar, die sozialen Kompetenzen der Schüler zu fördern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik von Gewalt an Schulen ein und definiert das Ziel der Arbeit, den Beitrag der Schulmediation zur Gewaltprävention zu untersuchen.

2. Konfliktbegriff: Dieses Kapitel erläutert den wissenschaftlichen Konfliktbegriff, insbesondere die Differenzierung zwischen intrapersonalen und interpersonalen Konflikten.

3. Schulmediation: Hier werden Ursprung und Definition der Schulmediation sowie die Bedeutung der Peer-Mediation als schülerzentrierter Ansatz dargelegt.

4. Konflikte in der Schule: Dieser Abschnitt analysiert die spezifischen Konfliktdynamiken im Schulalltag, unterteilt in Lehrer-Schüler-Konflikte und Schüler-Schüler-Konflikte inklusive Mobbing.

5. Schulmediation als Gewaltprävention: Dieses Kapitel erörtert die Ziele der Mediation und die Notwendigkeit, durch Dialogfähigkeit einen konstruktiven Umgang mit Gewalt zu etablieren.

6. Chancen und Grenzen der Schulmediation: Das Fazit fasst zusammen, dass Mediation das Schulklima zwar verbessern kann, aber kein Allheilmittel für jede Eskalationsstufe darstellt.

Schlüsselwörter

Schulmediation, Gewaltprävention, Peer-Mediation, Konfliktmanagement, Schulklima, Mobbing, soziale Kompetenzen, Lehrer-Schüler-Konflikt, Konfliktlösung, Gewalt an Schulen, Dialogfähigkeit, Erziehung, Konfliktkultur, Mediation, Gewaltbereitschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Schulmediation als wirksame Methode zur Gewaltprävention im schulischen Kontext eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind der Konfliktbegriff, die Dynamik von Schüler-Lehrer- und Schüler-Schüler-Konflikten, die Bedeutung von Mobbing und die strategische Anwendung von Meditationsverfahren an Schulen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch Schulmediation soziale Kompetenzen gefördert werden können, um ein gewaltfreies und respektvolles Schulklima zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema, basierend auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Konzepte zur Schulmediation.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen von Konflikten, das spezifische Konzept der Peer-Mediation sowie die praktischen Herausforderungen von Konflikten an Schulen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Schulmediation, Gewaltprävention, Peer-Mediation, Schulklima, Mobbing und soziale Kompetenzen.

Wie unterscheidet sich die Peer-Mediation von anderen Ansätzen?

Im Gegensatz zu lehrergeleiteten Disziplinarmaßnahmen basiert die Peer-Mediation auf der Freiwilligkeit und der Vermittlung durch gleichaltrige Schülerinnen und Schüler.

Welchen Stellenwert nimmt das Thema Mobbing in der Arbeit ein?

Mobbing wird als eine schwerwiegende Form von Gewalt an Schulen identifiziert, die den Bildungsauftrag gefährdet und eine gezielte Prävention durch Schulmediation notwendig macht.

Was ist das zentrale Fazit zur Wirksamkeit der Schulmediation?

Die Schulmediation stellt eine wichtige Ergänzung dar, um die Konfliktkultur an Schulen zu verbessern, ist jedoch kein Allheilmittel für bereits hoch eskalierte Gewaltprozesse.

Welche Phasen werden für ein Meditationsgespräch genannt?

Das Modell umfasst fünf Phasen: Einleitung, Konkretisierung, Konflikthellung, Lösungsideen sowie die abschließende Einigung.

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Details

Title
Schulmediation als Gewaltprävention
College
Free University of Berlin
Grade
1,3
Author
Zeynep Ören (Author)
Publication Year
2011
Pages
16
Catalog Number
V205586
ISBN (eBook)
9783656324096
ISBN (Book)
9783656324584
Language
German
Tags
Konflikt Schule Mediation Gewalt Pädagogik Gewaltprävention Schulmediation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Zeynep Ören (Author), 2011, Schulmediation als Gewaltprävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205586
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