Zunächst werden eine Begriffsdefinition und eine Charakteristik gegeben, sowie die Frage nach Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Erkrankung herausgearbeitet. Daran knüpft sich die Darstellung der speziellen An-forderungen, welche an Lehrkräfte gestellt werden, die Schüler oder Schü-lerrinnen mit ADHS unterrichten. Besondere Bedeutung erlangt hier die Erarbeitung von Richtlinien, die dem Lehrer oder der Lehrerin ermöglichen zielgerichtet mit dem betroffenen Kind zu arbeiten und dieses – auch im Sinne der anderen Schüler und Schülerinnen – bestmöglich in den Klassen-verband zu integrieren. Den Abschluss der Arbeit bildet die Auswertung der Studie von Karin Bruchmüller und Silvia Schneider: „Is ADHD diagnosed in accord with diagnostic criteria? Overdiagnosis and influence of client gender on diagnosis”, welche unteranderem in der Zeitschrift „Psychothera-peut“ Ausgabe 1, 2012 publiziert wurde.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. ADHS – Begriffsdefinition und Charakteristik
2.1 Ursachen der Erkrankung
2.2 Behandlungsmöglichkeiten
3. ADHS im Klassenzimmer
3.1 Besondere Herausforderungen an das Lehrpersonal – Wie sich ADHS im Klassenzimmer äußert
3.2 Maßnahmen für einen gesunden Umgang mit betroffenen Kindern
4. Häufige Fehldiagnosen – Eine Auseinandersetzung mit der Studie: Is ADHD diagnosed in accord with diagnostic criteria? Overdiagnosis and influence of client gender on diagnosis.
5. Résumée
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptmerkmale von ADHS im Klassenzimmer?
ADHS äußert sich oft durch Unaufmerksamkeit, Impulsivität und motorische Unruhe, was besondere Anforderungen an das Klassenmanagement der Lehrkräfte stellt.
Welche Maßnahmen helfen beim Umgang mit ADHS-Kindern?
Wichtig sind klare Strukturen, zielgerichtete Anweisungen und Strategien zur Integration des Kindes in den Klassenverband, um Überforderung zu vermeiden.
Gibt es eine Überdiagnose von ADHS?
Die Arbeit setzt sich mit einer Studie von Bruchmüller und Schneider auseinander, die untersucht, ob ADHS oft fälschlicherweise diagnostiziert wird und welchen Einfluss das Geschlecht dabei spielt.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für ADHS?
Die Behandlung umfasst meist eine Kombination aus Verhaltenstherapie, pädagogischer Unterstützung und in einigen Fällen medikamentöser Therapie.
Wie beeinflusst das Geschlecht die Diagnose?
Studien deuten darauf hin, dass Jungen häufiger diagnostiziert werden, da ihre Symptome oft eher nach außen gerichtet (hyperaktiv) sind als bei Mädchen.
- Arbeit zitieren
- Bachelor of Education Katja Neumann (Autor:in), 2012, ADHS im Klassenzimmer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/205960