Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Gestión de recursos humanos - Otros

Wer bin ich nicht? Verschiedene Ansätze des Konzeptes der Anti-Identität

Título: Wer bin ich nicht? Verschiedene Ansätze des Konzeptes der Anti-Identität

Tesis (Bachelor) , 2011 , 42 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Tobias Hopp (Autor)

Gestión de recursos humanos - Otros
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Identität ist auf vielen Ebenen ein wichtiger Faktor. Ob nun auf organisationaler Ebene im Unternehmen, zu Hause in der Familie oder als Fußballtrainer der örtlichen Jugendmannschaft. Für jede dieser Rollen werden jeweils verschiedene Identitäten angenommen – also Konstrukte die definieren, wer wir sind und dadurch im Umkehrschluss, wer wir nicht sind. Gerade auf organisationaler Ebene müssen oftmals von einer Person eine Vielzahl an Rollen eingenommen werden, die letztendlich sowohl auf dieser Ebene, als auch mit den Rollen auf anderen Ebenen kollidieren können. Daher ist es zwingend notwendig, diese Identitäten und deren Bestandteile ständig so zu bearbeiten, dass das Individuum die Konflikte weitgehend ausräumen kann und seine Rolle in der Organisation, gerade hinsichtlich des Verhältnisses zu Untergebenen, effektiv ausüben kann. Diese Arbeit soll dabei helfen auszuweisen, ob das Konzept der Anti-Identität und dessen verschiedene Ansätze dazu beitragen können festzustellen, was eine gute Führungskraft ausmacht und ob sich gerade dies in eine Rolle wie Management Identity oder Leadership Identity betten lässt. (...)

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Management und Leadership

1.1 Divergierendes Verständnis von Management und Leadership

1.2 Resultierende Kluft zwischen Management und Leadership

1.3 Zusammenhängende Betrachtung unerlässlich

2 Identität im organisationalen Kontext

2.1 Formwerdung einer Identität

2.2 Darstellung von Identitätsaspekten in diskursiven Rollen

2.3 Der wichtige Prozess der Identitätsbearbeitung

2.4 Anspruch und Gewährung einer Rolle

3 Anti-Identität als Führungskonzept

3.1 Dis-Identifikation - Abgrenzung statt Nicht-Identifikation

3.2 Anti-Identität als Gegenposition zu einer frustrierenden Identität

3.2.1 Annahmen der Theorie

3.2.2 Schnelle, unkomplizierte und richtungsgebundene Identifikation

3.2.3 Gefahr von Oberflächlichkeit anstelle von Substanz

3.3 Neubildung der Anti-Identität aus einem Grundzustand heraus

3.3.1 Annahmen der Theorie

3.3.2 Viele Möglichkeiten durch gegebene Sicherheit

3.3.3 Sicherheitsfaktor kann zu Unsicherheit führen

3.4 Direkter Vergleich der Ansätze

3.4.1 Gemeinsamkeiten

3.4.2 Unterschiede

3.4.3 Möglichkeiten einer zusammenhängenden Betrachtung

3.5 Anspruch und Gewährung einer Anti-Identität

3.6 Einflusspotenziale während des Einnehmens einer Anti-Identität

3.7 Identitätsfindung über Umwege

3.8 Verhältnis von Identifikation und Dis-Identifikation

4 Sackgasse Musteridentität

4.1 Implizierte Simplifizierung und Erzeugen von Mystik

4.2 Komplexität der Identitäten anerkennen

4.3 Starres Festhalten an romantisierten Rollen vermeiden

4.4 Mögliche Komplikationen auf organisationaler Ebene

4.5 Memetik und virale Verbreitung der Musterrollen

5 Kritische Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob das Konzept der Anti-Identität als zielführendes Instrument zur Identitätsfindung und Führungskräfteentwicklung im organisationalen Kontext betrachtet werden kann. Dabei steht insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit der Abgrenzung von Management und Leadership im Zentrum.

  • Kritische Analyse der Differenzierung von Management und Leadership
  • Prozess der Identitätsbearbeitung und Identitätsregulation
  • Evaluation verschiedener Ansätze der Anti-Identität (z.B. Counter Identity)
  • Gefahren von Musteridentitäten und Simplifizierungen
  • Einflusspotenziale der Führungskraft bei der Wahl einer Anti-Identität

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Schnelle, unkomplizierte und richtungsgebundene Identifikation

Sofern sich eine genau detaillierte Rolle oder Gruppierung findet, ist die schlichte Umkehrung der dort ausgedrückten Werte und Annahmen sicher zumindest einfach und vor allem schnell vollziehbar. Einzelne Elemente und Identitätsbestandteile müssen nicht differenziert werden, sondern werden für sich nur mit -1 multipliziert – negative Eigenschaften werden ins Gegenteil angenommen und dadurch positiv. Dies gibt die Art der Identitätsregulation sehr genau vor und mindert letztendlich die Notwendigkeit aktiver Identitätsbearbeitung des Selbst – eben weil das Konstrukt der Anti-Identität nicht in seine einzelnen Aspekte zergliedert sondern nur auf herausstechende Merkmale beschränkt und dadurch einfacher greif- und verstehbar wird.

Dies verspricht eine Zeitersparnis in der Entwicklung von Führungskräften, da die Entwicklungsrichtung schon sehr genau vorgegeben ist. Die schnelle Entwicklung einer wirksamen Führungskraft suggeriert eine Möglichkeit der raschen Generierung von finanziellen Vorteilen durch die frühe Inanspruchnahme der vollständig ausgestalteten Leadership Identity. Der vermeintliche Vorteil dieses Ansatzes liegt also darin, dass durch die Unkompliziertheit des Identifikationsprozesses Zeit, und dadurch auch Geld, gespart wird. Genau in dieser Schlichtheit liegen jedoch auch die größten Gefahren.

Zusammenfassung der Kapitel

Management und Leadership: Beleuchtung der Literaturtrends zur Trennung dieser Rollen und der Notwendigkeit einer zusammenhängenden Betrachtung.

Identität im organisationalen Kontext: Erklärung der Prozesse der Identitätsbildung, Identitätsregulation und Identitätsbearbeitung im Arbeitsumfeld.

Anti-Identität als Führungskonzept: Detaillierte Diskussion verschiedener theoretischer Ansätze zur Negativ-Identifikation und deren Implikationen für die Führungspraxis.

Sackgasse Musteridentität: Analyse der Gefahren von Mystifizierung und Simplifizierung bei der Identitätsgestaltung, unter anderem mittels memetischer Ansätze.

Kritische Diskussion: Zusammenfassende Bewertung, dass das Konzept der Anti-Identität aufgrund seiner Vereinfachungen für die Identität einer guten Führungskraft nur bedingt tauglich ist.

Schlüsselwörter

Anti-Identität, Führungskraft, Management, Leadership, Identitätsbearbeitung, Identitätsregulation, Dis-Identifikation, Musteridentität, Identitätsfindung, organisationaler Kontext, Diskurs, Selbst, Counter Identity, Emergent Identity, Memetik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept der sogenannten "Anti-Identität" als Methode für Führungskräfte, um die eigene Rolle zu definieren und sich von unerwünschten Rollenbildern wie dem eines reinen Managers abzugrenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Identitätspsychologie im organisationalen Kontext, die Differenzierung zwischen Management und Leadership, der Umgang mit diskursiven Rollenbildern sowie die kritische Würdigung von Vereinfachungsprozessen bei der Identitätsbildung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es auszuweisen, ob das Konzept der Anti-Identität dazu beitragen kann festzustellen, was eine gute Führungskraft ausmacht und ob dieses Konzept eine tragfähige Basis für die professionelle Identitätsgestaltung bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der theoretischen Analyse und kritischen Gegenüberstellung existierender Konzepte aus dem Bereich der Organisations- und Identitätsforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen von Identitätsbearbeitung, vergleicht spezifische Ansätze der Anti-Identität, untersucht die Anforderungen an einen Führungsanspruch und beleuchtet die Gefahren starrer Musteridentitäten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Anti-Identität, Identitätsbearbeitung, Leadership Identity, Management, Dis-Identifikation und Organisationskontext charakterisiert.

Warum wird die "Counter Identity" von Sveningsson & Alvesson als Gegenposition bezeichnet?

Der Ansatz wird als Gegenposition bezeichnet, weil er auf der Frustration mit einem Ausgangszustand (z.B. Management Identity) basiert, die eine direkte Flucht in eine Idealisierung des Gegenteils (Leadership Identity) provoziert.

Welche Gefahr sieht der Autor in einer zu starken Vereinfachung von Identitäten?

Die Hauptgefahr liegt in der Entstehung von "Musteridentitäten", die eine komplexe Realität ignorieren und dazu führen können, dass die Identitätsbearbeitung oberflächlich bleibt, die Substanz verloren geht und das Individuum im Konflikt mit sich selbst steht.

Final del extracto de 42 páginas  - subir

Detalles

Título
Wer bin ich nicht? Verschiedene Ansätze des Konzeptes der Anti-Identität
Universidad
European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Calificación
1,3
Autor
Tobias Hopp (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
42
No. de catálogo
V206446
ISBN (Ebook)
9783656341345
ISBN (Libro)
9783656342526
Idioma
Alemán
Etiqueta
Identität Identitätstheorie Führungsidentität Anti-Identität Identitätssuche Leadership Management Rollen Personal
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tobias Hopp (Autor), 2011, Wer bin ich nicht? Verschiedene Ansätze des Konzeptes der Anti-Identität, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/206446
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  42  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint